Jacobund Amanda

Diskutiere Jacobund Amanda im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Zwei Eier sind da Hallo an alle Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet sorry Ganz kurz zur errinnerung Es handelt sich um Amadeus/Amanda und...

  1. #1 christa2508, 29. Januar 2003
    Zuletzt bearbeitet: 29. Januar 2003
    christa2508

    christa2508 Stammmitglied

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    Zwei Eier sind da

    Hallo an alle
    Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet sorry
    Ganz kurz zur errinnerung
    Es handelt sich um Amadeus/Amanda und Jacob den ich von Gitti bekommen habe.

    Die beiden haben sich gut gemacht sind ganz verliebt, und haben zur zeit zwei Eier gelegt
    Jacob ist sehr agresiv geworden aber nur bei mir meinen Mann lasse sie ins Vogelzimmer mich nicht. Jacob hat mich schon dreimal angegriffen zweimal ins Gesicht und einmal am Oberarm,
    War sehr Schmerzhaft.Zur Zeit kann ich das auch verstehen wo sie vielleicht nachwuchs bekommen. legt sich auch das beißen wieder denn ich habe angst vor Jacob.
    Gehe auch kaum noch ins vogelzimmer.Panic Panic.
    Das erste wurde gelegt am 15.01.03. das zweite eine Woche später.
    Ich habe mich gefreut und konnte es kaum glaube denn so lange sind die beiden ja noch nicht zusammen. Wie ich im Forum Lese dann kann das lange dauern.

    Ich hoffe ihr habt uns nicht vergessen.
    :0-
     
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  3. Rena1

    Rena1 Guest

    hallo..

    zusammen:0-

    sind es handaufzuchten von gitti oder gibts da vorbesitzer/Züchter ???

    vielleicht bereits schon schlechte erfahrungen gemacht....ich kenne das problem verkorkster papas.

    nur so eine frage.:0-
     
  4. Cora W.

    Cora W. Guest

    Hallo Rena,

    etwas merkwürdig Deine Frage!?

    Was hat das mit verkorksten Papageien zu tun, wenn 2 Graue versuchen ihrem Brutgeschäft nachzugehen und der Hahn aggressiver ist als sonst???

    Sorry, aber ich denke Du verwechselst hier Gitti mit Gitti
    :D ! Ich denke, Du weißt was ich meine!
     
  5. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Christa!

    Erstmal herzlichen Glückwunsch, auch wenn es für Dich mit so negativen begleitumständen verbunden ist.
    Ich mißbrauche jetzt einmal Dein Posting zu einigen sehr theoretischen Überlegungen zum Thema:

    Wie Cora schon sagte und Du weißt, steigt die Aggressivität während der Balz-, Brut- und Aufzuchtzeit bei vielen Papageien an.
    Das macht biologisch ja auch Sinn: dieses Verhalten dient dem Fernhalten von Nahrungs- und Nistplatzkonkurrenten aus einem Revier, von Rivalen um die Gunst des (potentiellen) Partners bzw. dem Revier (der vielleicht gar keine Chance hat, den Partner zu gewinnen, aber doch das Brutgeschäft stören könnte) sowie dem Fernhalten von Freßfeinden vom Gelege und dem möglicherweise wenig geschützten Weibchen.

    Bei Graupapageien ist es nach den Beschreibungen von Freilandbeobachtungen meist so, das sie nur während der Fortpflanzungszeit ein (Fortpflanzungs-)Revier besetzen, d.h. ein Revier, das alleine der Brut- und Jungenaufzucht dient. (allerdings gibt es zumindest eine Beobachtung von zwei scheinbar benutzten Nisthöhlen in einem Baum).
    Ob es sich hierbei zugleich auch um ein Nahrungsrevier handelt, d.h. einem gegen Artgenossen zu verteidigendes Territorium, in dem die Vögel die Nahrung für sich und das Gelege suchen, ist meiner Ansicht nach noch unklar: es gibt Beschreibungenauch für Graupapageien Beschreibungen, nach denen sich die Männchen brütender Paare während der Brutzeit zu einem Schwarm zusammenfinden und gemeinsam auf Nahrungssuche (außerhalb ihres Fortpflanzungsreviers) gehen.

    Letztlich ist es für die Haltung in Menschenhand verggleichsweise unwichtig, um welche Form von Revier es sich handelt, das daraus resultierende Verhalten ist für Dich das gleiche. Es kann höchstens zur Bestimmung dessen, als was Jacob Dich sieht, von Interesse sein: als einen potentiellen Rivalen oder als Nahrungskonkurrent (bei nicht.zahmen Vögeln wäre natürlich auch die Möglichkeit gegeben, das sie einen (Freß-)Feind im menschens ehen). Ich wüßte aber auch nicht, welche Verhaltensempfehlungen für den Menschen sich daraus ableiten ließen.

    Wesentlich ist, das es sich bei dem revierverhalten um ein saisonales Verhalten handelt, das nach der Brut und Aufzucht der Jungen und dem Verlassen des Reviers nachlassen müßte.

    Jedoch: Zwei weitere Faktoren könnten eventuell - vielleicht - möglicherweise (*gg* ) darauf Einfluß nehmen :
    Zum einem das Rangordnungs- und Dominanzverhalten.
    Es ist denkbar, das Jakob jetzt die Erfahrung macht, das er dir gegenüber dominant ist und daher die verstärkte Aggressivität auch nach der Brut weiter beibehält, da Du Dich ja nicht wie ein untergeordneter Graupapagei verhalten kannst.
    Wenn diese Spekulation stimnmt, ist ein Rückzug einerseits schon richtig und angebracht, da mit hoher Wahrscheinlichkeit dies auch ein Artgenosse tun würde, selbst wenn er im sonstiogen Schwarmgefüge ranghöher ist.
    Anderseits: wenn es sich nicht umgehen läßt, das Du das Vogelzimmer betrittst, sollte dennoch Dein Auftreten ohne Angst und energisch sein.
    Ich halte da auch Piwis Ratschlag, eventuell mit einem Schutz das Zimmer zu betreten (bspw. mit einem sehr dicken Pullover, einem um den Arm gewickelten Handtuch) für gut. (BTW: selbst wenn es tatsächlich nur wenig Wirkung hätte verleiht einem dieses Schutz doch auch oft ein selbstsichereres Auftreten, das auch der Vogel wahrnimmt - eine Art "Placebo-Effekt" also).
    Die meisten Berichte deuten jedoch für mich darauf hin, das es durch die verstärkte Aggression während der Fortpflanzungszeit scheinbar nicht zu einer dauerhaften Veränderung in der Rangordnung kam.

    Der zweite Faktor ist die Dauer der Fortpflanzungszeit: wenn das erste Gelege mißlingt, legen die meisten Papageienarten noch einmal, unter den hinsichtlich der Fortpflanzung oft optimalen Bedingungen der Wohnungshaltung (Nahrungsangebot, gleichbleibemnde Umweltbedingungen) sogar mehrere Male.
    Damit kann sich das Verhalten über Monate, ja, den größten Teil des Jahres hinziehen.
    Auch darauf sollte man wohl vorbreitet sein: zum einem wie oben beschrieben, durch entsprechendes Auftreten auch mit Hilfe von Schutzmaßnahmen, zum anderen bei Mißerfolg durch den Versuch, die Umweltbedingungen so zu ändern, das es nicht zu einer "immerwährenden Fortpflanzungszeit" kommt.
    Auch dies ist wieder spekulativ: das Problem der
    "immerwährenden Fortpflanzungszeit" findet sich zwar bei einigen Papageienarten (vor allem Wellis, Agas, Laufsittiche), wie groß juedoch diese Gefahr bei Graupapageien ist, weiß ich nicht. Zumindest sind mir dazu nur sehr wenig Erfahrungsberichte bekannt, vielleicht aber auch deshalb, weil einfach die Zucht nicht so verbreitet ist.

    Ach ja, da fällt mir doch noch ein dritter Faktor ein, der möglicherweise von Bedeutung sein könnte: bei der Gefangenschaftshaltung gibt es oft keine räumliche Trennung zwischen dem Revier und dem sonstigen Aktionsgebiet von Papageien, das ja nicht nur das Revier umfaßt. Insofern wäre es denkbar, das auch dies Einfluß auf ein - dann eventuell dauerhaftereres - aggressiveres Verhalten hat.

    So, das klingt jetzt alles recht fürchterlich, deshalb wiederhole ich noch einmal, das es sich um spekulative Überlegungen zum Problem handelt und vor allem: das in den meisten mir bekannten Fällen die Aggression tatsächlich nurauf einen begrenzten, mehr oder minder langen Zeitraum beschränkt blieb und danach wieder ein Verhaltensänderung, ein deutlich weniger aggressives Verhalten, eintrat.
    Allerdings läßt sich für mich die Frage nicht eindeutig beantworten, ob diese Anderung sozusagen natürlicherweise eintritt, also immer, wenn die Fortpfalnzungszeit beendet ist, und auch dann, wenn Du gar nicht mehr anwesend bist oder dich jedes Mal von Jacob "vertreiben" läßt.
    Oder ob die Verhaltensänderung im Zusammenhang mit Deinem Verhalten, Deinem Auftreten gegenüber Jacob steht, d.h. mit größerer Wahrscehinlichkeit dann eintritt, wenn Du selbstsicher und ohen Angst dem Vogel gegenübertrittst.

    Keinesfalls aber darf das jetzt als ein Plädoyer dafür mißverstanden werden, mehr als notwendig die Vögel bei ihrem Brutgeschäft zu stören.
    Jedoch kann es bereits von Belang sein, das beim Schlupf der Jungen (vielleicht sogar bereits im Ei) sie zumindest anhand der Stimme an die Gegenwart des Menschen gewöhnt werden, wenn dadurch keine Gefährdung des Geleges gegeben ist.
    Hier ist dann ein vorsichtiges "Probieren" und letztlich die Einschätzung "aus dem Bauch heraus" gefragt.

    Ich wünsche Deinen Grauen viel Erfolg bei der Brut, Dir gute Nerven und uns weitere Berichte!
     
  6. Rena1

    Rena1 Guest

    sorry,@all


    da hab ich wirklich falsch gelesen....wie ihr wißt habe ich zwei papas dessen vorgeschichte ich nicht genau weiß...sie sind neurotisch durch schlechte haltung...daher der ausdruck verkorkst.

    was mich auch immer traurig und wütend macht.

    gehört nicht hier her...deswegen falsch verstanden.
    :0-
     
  7. #6 christa2508, 30. Januar 2003
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2003
    christa2508

    christa2508 Stammmitglied

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    Jacob & Amanda

    Rüdiger danke das du mir alles so ausführlich beschrieben hast.
    Jacob hat immer schon sein eigenen Kopf gehabt was er nicht will das will er nicht.
    Mal lieb mal böse, da gibt mir ein Küsschen im nächsten Augeblick beist er zu.
    So ist er nun mal . Ich liebe ihn so wie er nun mal ist. Amanda hat sich auch ganz toll gemacht frisst jetzt alles an Obst und Gemüse, und fängt auch einige Worte zu sprechen an.
    Die beiden Geierlein fühlen sich ganz wohl bei uns. na ja ich hoffe es.
    Bis dann

    Hallo Rena
    Das ich nicht so tragisch das du es falsch gelesen hast.
    Amadeus / Amanda ist ein Wildfang und habe sie aus einer Käfig Haltung Gekauft.
    Jacob ist eine Handaufzucht, Jacob habe ich von Geiergitti. Die ganz liebevoll mit ihren Tieren um geht.sie hat Jacob nur abgegeben weil er bei ihr nicht zu verpaare war.die Frauen mochten ihn nicht. Bei mir angekommen war es liebe auf den ersten Blick.seit dem sind die beiden unzertrennlich. Ich würde auch kein Tier mehr in einzelhaltung halten.
    :0-
     

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  9. Sybille

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    Hallo Christa,

    ich glaube, mein Graufurby und dein Jacob sind Seelenverwandte...;) :D
    Deine Beschreibung trifft ohne Abstriche auf mein Grautier zu.:D

    Auch Furby ist eine Handaufzucht und war der "liebste" Papagei, eben ein Seelchen. Man konnte mit ihm machen, was man wollte...

    Ja, und ab dem Alter von 1-1,5 Jahren (Flegeljahre) "mutierte" er zum Monster, d.h. z.B. hingebungsvoll Kraulen lassen und ganz plötzlich herzhaft zubeißen.8o

    Da ich zu der Zeit die VF noch nicht kannte, hatte ich natürlich einige Fehler gemacht. Z.B. schrie ich laut "Aua", was das Monster natürlich noch bestärkte (habe zwar Bücher, aber da stehen/standen ja solche Sachen nicht drin).
    Es ging dann sogar so weit, dass er vor oder nach dem Biss selbst gleich "Aua" rief.:D
    Ein weiterer Fehler war der, dass ich mich aus Angst vor Bissen von ihm zurückzog, ihn nicht mehr an mich heran ließ.
    Ich denke, dass dieses Verhalten von mir dazu beitrug, dass er dann aus Frust und mangelnder Aufmerksamkeit von meiner Seite anfing sich zu rupfen.

    Nun ist er 3,5 Jahre alt und wir sind noch "am Arbeiten", u.a. auch mit dem Clicker.;)

    PS: Küsschen gibt es jetzt nur noch durch die Gitterstäbe.:D
     
  10. #8 christa2508, 30. Januar 2003
    christa2508

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    Hallo Sybille
    Ja du hast recht mit den beiden. Auch ich habe mich aus angst zurück gezogen,das immer noch zu zeit wegen der Brut.
    Auch er sagt ganz laut auaaaaaaaaaaaa wenn er gebissen hat.
    Ich möchte auch im Augenblick nicht stören, und meide das Vogelzimmer.
    Mein Mann kann ja ohne Probleme in das Zimmer.

    Ich wünsche dir viel Spaß mit deinen Geiern.
    :0-
     

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