Jäger missachten Verbot der Frühlingsjagd in Malta!

Diskutiere Jäger missachten Verbot der Frühlingsjagd in Malta! im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Was das Jagdvideo aus Afrika betrifft: Wo ist jetzt da das Problem? Ein gut betuchter Kunde, der auf Jagd geführt wird, dem etwas geboten wird und...

  1. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    hallo Eric,

    wir hatten hier schon einen Thread zu diesem Thema, er hieß "Artenschutz durch Trophäenjagd" oder so ähnlich.

    Nach meiner Erinnerung endete dieser Thread in rassistischen Exzessen seitens der, sagen wir mal jagdkritischen, User hier.

    Sinngemäss wurden die maximalpigmentierten Afrikaner als prinzipiell korrupt, kriminell usw. verunglimpft.

    idS Daniel
     
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  3. #102 Holger Günther, 19. Mai 2009
    Holger Günther

    Holger Günther Foren-Guru

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    Die meisten Naturschutzorganisationen haben einen rassistischen,neokolonialistischen Hindergrund.Wir haben zwar hier keinen Urwald mehr,aber andere Länder muß man damit beglücken.Da werden dann Begriffe ,wie Überbevölkerung,Bevölkerungsdruck u.s.w. benutzt,obwohl sie nicht einmal unsere Bevölkerungsdichte erreichen.
    Ich mache jedes Jahr mit Familie Fernreisen(dieses Jahr mal wieder nach Kenia) und ein Dschungeltripp,eine Safari oder ein Regenwald stehen jedes Jahr auf dem Programm.Ich schreibe auch nur deshalb zu dem Thema,weil ich schon genug Folgen solcherart Missionierungen gesehen habe(DDT-Verbot gilt in vielen afrikanischen Ländern als neokolonialistisch).
    Auf Malta gibt es 18000 Jäger.23 Leute,die auch für die Prostitution und das Glücksspiel zuständig sind, sollen die Einhaltung der Vogelschutzrichtlinie überwachen.Eine Richtlinie ist kein Gesetz,also ist auch nichts illegal und nichts verboten.Bei der Anzahl der Leute tun die Malteser offensichtlich nur so als wenn sie was tun.Wenn dann noch einige teutonische Birdwatcher in einer billigvariante eines Abenteuerurlaubs ihre postpubertären Räuber-und Gendarmspiele für 1-2Wochen betreiben,hat das für jedwede Vogelpopulation keinerlei Bedeutung.Da nur tote Vögel gefilmt werden,frage ich mich ,was das soll.Hier geht es höchstens ums Spenden eintreiben .Da kann man auch für die Kranichansiedlung in NRW über 1 Million € ausgeben-bei uns fliegen monatelang Schwärme,das ist praktisch ein Allerweltsvogel.
    Noch eine Anmerkung zum Schluß:die Römer wären sicherlich dankbar,wenn bei uns Stare auf der Speisekarte stünden-stattdessen sollen sie Antibabypillen bekommen.Ernährungswissenschaftler halten unsere Ernährung für degeneriert,ohne Geschmacksverstärker essen wir nichts und eventuell sollte der eine oder andere mal überlegen was er überhaupt noch ißt.Holger
     
  4. südwind

    südwind Foren-Guru

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    eric, ich finde, diese statements berühren nicht wirklich und die argumente fehlen einfach, damit es glaubwürdig erscheinen kann.
    die zeit gab es. von heute auf morgen, wars ja nicht und es gab zugeständnisse an die maltesische jagdbehörde.

    das muss keiner mehr verstehen. wenn ich beim autofahren mit mehr als o,5 promille erwischt werde, kann ich mich heute nichtmehr auf die ehemaligen o,8 promille berufen, als beispiel. da zahle ich eine geldstrafe und verliere meinen führerschein. halte ich mich an die verkehrsgesetze, bleibe ich straffrei.

    irgendwie witzig, oder? "die andere seite" sollen wohl die maltesischen jäger sein? sind doch auch jäger.*ggg*. klardoch, jäger verstehen sich halt. :D
    was ist das für eine spezies im vergleich zum reinen jagdbefürworter?
    keine dramatischen bilder? wie kommt das?
    hmm,
    wenn du glaubst, vegis und weihnachtsbaumkäufer sind die schlimmeren menschen, so ändert das nichts an den europäischen vogelschutzbestimmungen, die auch für malta gelten.

    meinst du, man könne den wespenbussard getrost abschiessen, weil er eh nicht die erforderlichen lebensbedingungen vorfindet? ausreden! der bestand gilt zwar als gefährdet doch nicht als aussichtslos. nur, was nützt es, hier bessere bedingungen zu schaffen, wenn sie in ganzen schwärmen auf malta abgeschossen werden. so passt der schuh besser.
    welche verschwundene arten? man muss kein jagender sein, um verletzte greiffvögel aufzupäppeln.das tun nicht nur jäger und falkner. artenschutzprogramme werden doch eher meist von nichtjägern ausgeführt.:p

    warum? eine begründung dazu, bitte. die fehlt einfach.

    ein anderes thema.

    da hast du schon recht.
     
  5. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Alle Nicht-Jagdgegner sind Lügner - alle Jagdgegner haben die Weisheit und Wahrhaftigkeit für sich gepachtet.
    Schreibt euch das gefälligst hinter die Ohren :D
     
  6. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Stimmt einfach nicht.

    Oder sagen wir es andersrum: die erfolgreichen Artenschutzmaßnahmen werden von Jägern durchgeführt; die weniger erfolgreichen von Nichtjägern.

    Hierzulande ist in den letzten hundert Jahren ist keine einzige Tierart, die der Obhut der Jäger unterstellt ist, ausgestorben.
    Andere Tierarten, um die sich Behörden und Verbände kümmern sollten, jedoch etliche.

    Und was die Trophäenjagd für Auswirkungen auf den Artenschutz hat, kann man nachlesen bei IUCN oder WWF.

    Über 90% des Wildes, das in Deutschland erlegt wird, hat gar keine Trophäen.So viel zu den ausgelutschten Standardargumenten.

    idS Daniel
     
  7. #106 Peregrinus, 21. Mai 2009
    Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Also jetzt wird es doch ein wenig zu pauschal!

    Weder kann man den einen, noch den anderen Schluß ziehen. Wir sollten uns also vielleicht doch wieder etwas mehr auf die Ebene der Sachlichkeit begeben. :+klugsche

    VG
    Pere ;)
     
  8. buteo

    buteo Foren-Guru

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    tut mir leid, wenn ich das jetzt schreibe, du kannst den Beitrag gerne melden, und Pat bitten ihn rauszunehmen.
    Deine Argumentation ist nur noch eklig, unsachlich und entbehrt jedes Fachwissens.
    Es will einfach nicht in deinen Kopf, daß Jäger nicht ein rumballerndes Völkchen sind, die es sich zum Zweck gesetzt haben, die Fauna auszurotten.
    Weißt Du, was Fanatismus ist?
     
  9. südwind

    südwind Foren-Guru

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    ach was?
    hmm, wenn du damit meinst, ich nenne die dinge beim namen, dann könntest du recht haben. ansonsten passe ich mich anscheinend meiner hiesigen umgebung an.:p
    schön, dass du dir soviele gedanken um mich machst.
    und weisst du was projektion bedeutet? ich helf dir. das bedeutet, du schliesst von dir auf andere.:+klugsche
     
  10. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    ehem. Kurpfalz...nun Exklave im südl. Odenwald
    Auch auf die Gefahr hin, daß ich jetzt bei Dir (total) versch….. habe, aber so was
    finde ich von einer Moderatorin unmöglich.


    Sorry, aber dies ist meine persönliche Meinung.




    LG,
    Liesl
     
  11. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    ehem. Kurpfalz...nun Exklave im südl. Odenwald
    :nene: Kann ein Mensch so überheblich, pauschalierend und diesbzgl. Nichtwissend sein?

    Ich behaupte mal, NEIN.

    Wenn ich sowas lese, ist mir eigentlich klar, woher dieser "politische Wind" hier so weht.



    Den eizigsten relativ objektiven Jäger den ich hier im Forum kenne (iss er überhaupt einer? weiß ich jetzt echt nicht mehr, sorry) ist unser Modi aus'm Greifvogelforum - der Eric, und der Pere.

    Und wenn die Beiden hier was schreiben, nehme ich ihnen dies auch (überwiegend) "ab".
    Wahrscheinlich wegen ihrer SACHLICHKEIT!





    LG,
    Liesl
     
  12. Detlev

    Detlev -

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    Der Satz funktioniert nur, wenn man als Tierarten nur das rechnet auf das für gewöhnlich Jäger ballern. Die meisten Tierarten die geschützt werden haben gar keine jagtliche Bedeutung, fölglich wird ihr Schutz von Nichtjägern betrieben, vielfach mit Erfolg.

    Gruesse,
    Detlev
     
  13. perdix

    perdix Guest

    Nunja, verlassen wir mal den Pfad der Unsachlichkeit (ballern etc.) und schauen uns mal an welche Tierarten jagdlich relevant sind und in was für einer Biozönose diese Tierarten leben.
    1.Rehwild, ist mit Abstand die wichtigste Wildart in Deutschland, das Rehwild braucht abwechslungsreiche Landschaft, es meidet reine Hochwälder und völlig kahle Feldflur, es braucht Hecken und Feldgehölze im Freien und dichten Unterwuchs im Wald, wie 90% aller Tierarten die sowohl im Feld wie auch im Wald leben, tut der Jäger also etwas für die Rehe, hilft er gleichzeitig der gesamten Lebensgemeinschaft. Ob er dies bewusst oder unbewusst tut spielt erstmal überhaupt keine Rolle, den selteneren und natürlich auch häufigeren Vogelarten hilfts und das ist wichtig. Ein Jäger kann und will sich viel intensiver um "sein" Revier kümmern als das die örtliche Nabu-gruppe jemals könnte, im Idealfall arbeiten beide zusammen, was landauf landab auch sehr gut funktioniert.
    2.Fasan, das Streittier Nr 1 zwischen Jagd und Naturschutz, von den einen als nichtheimischer Jagdpapagei abgetan von den andern sehr geschätzt. Untersuchungen aus England (in denen die Fasanenjagd eine viel wichtigere Rolle spielt als hierzulande) zeigen dass in Waldgebieten die für die Fasane gepflegt werden, bis zu 60% mehr Vogelarten vorkommen wie in nicht gepflegten Gebieten, das liegt an der abwechslungsreichen Gestaltung des Fasanengebiets in das viele Schneisen geschlagen werden an die sich sehr dichte Dickungen anschließen. Alle Vogelarten brauchen Vielfalt und durch die Jagd ist nunmal ein finanzielles Potential vorhanden dass der Vielfalt insgesamt zu Gute kommt.
    Der Mensch hat in Europa seit tausenden Jahren eingegriffen, fast alle Tiere die wir heute haben haben sich entweder an uns angepasst oder sind durch uns im Bestand veränderbar.
    Ich bin Jäger und Falkner und ich freue mich wenn ich die Lerchen singen höre, den Neuntöter bei der Jagd beobachten kann auf meinen selbstgepflanzten Hecken, die Turteltauben am selbst angelegten Tümpel sehe, die Rebhühner an meinem selbstbezahlten Wildacker und und und
    Biodiversität ist für mich kein Fremdwort, nur dazu zählt nunmal auch die Arten zu bejagen die seltenere Arten im Bestand gefährden, der Fuchs ernährt sich nicht vom Rebhuhn allein wird somit nicht von diesem im Bestand kontrolliert, wenn aber in einem Gebiet nur noch wenige Paare Rebhühner brüten und diese auf winzige Restflächen zusammengedrängt sind, dann kann ein Fuchs in einer Nacht den gesamten Bestand auffressen
     
  14. Detlev

    Detlev -

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    Na dann testen wir mal schnell deine Aussage. Amphibien werden wohl nicht gejagt, höchstens gesammelt. Es gibt zahlreiche Artenschutzprojekte weltweit (!) für Amphibien, keines von denen dürfte auch nur irgendwas mit Jagtsafari zu tun haben. Dito bei Reptilien, von Invertebratenschutz durch Jäger hab ich auch noch nix gehört. Dein Tellerrand ist etwas zu tief, genau das meinte ich reine Fixierung auf Tierarten auf die man ballern kann.
     
  15. #114 floyd2010, 22. Mai 2009
    floyd2010

    floyd2010 Guest

    hiermit hat er aber recht!
     
  16. perdix

    perdix Guest

    Wenn ein Feuchtgebiet oder eine Suhle durch Jäger angelegt wird wie es hundertfach jedes Jahr in Deutschland geschieht, sowie auch auf sämtlichen Jagdfarmen in Afrika dann erkläre mir bitte welche Amphibien sowie aquatisch lebenden Reptilien nicht davon profitieren. Ebenso ist die Anlage von Hecken und Feldsäumen für Reptilien wie Zauneidechse, Blindschleiche, wo vorkommt Kreuzotter ebenso nicht zum Nachteil.
    Mir scheint dein Tellerrand ist höher als meiner
     
  17. Detlev

    Detlev -

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    Weite deinen Horizont über deine Reviergrenzen und lies mal was echte Artenschützer z.B. im Bereich Amphibien und Reptilien leisten, oder guck was jenseits der Greifvögel und Eulen weltweit an Artenschutz bei Vögeln so läuft.
     
  18. perdix

    perdix Guest

    ja Detlev du hast absolout recht ich weiss nix, oh ich muss jetzt auch los Rehe abballern, is ja schon fast Ende Mai
     
  19. #118 floyd2010, 22. Mai 2009
    floyd2010

    floyd2010 Guest

    bitte schau mal in meinem garten nach dem rechten - komme gerade aus selbigen und mußte einen weiteren verlust eines jungen obstbaumes beklagen!
    kaputt geschält! 8(
    wieso gehen die ausgerechnet an meine obstbäumchen, wo es hier doch alles an gras und kräutern und wildbäumen und und hat??? :?
     
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  21. südwind

    südwind Foren-Guru

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    floyd, haste denn keinen zaun rum um deinen garten?
     
  22. #120 floyd2010, 22. Mai 2009
    floyd2010

    floyd2010 Guest

    doch, hüfthoch, aber die springen wohl drüber. was mich eigentlich nicht stört, wenn sie meine bäumchen nicht annagen würden!
    diesesmal war es der pfirsich...
    nach dem kirschbäumchen...
    jetzt habe ich noch eine junge pflaume...

    und ich dachte es reicht die bäume im frühherbst mit einem schutz zu versehen, weil ja jetzt alles in hülle und fülle wuchert!

    echt, da steht genug anderes, was die fressen könnten!
     
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