Jähzornig???

Diskutiere Jähzornig??? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo ihr, unser Garfield ist seit einer Woche jetzt Futterfest. Er hat sich klasse entwickelt und sich eingelebt. Er spielt und schmust,...

  1. #1 Isabel_Emanuel, 22. Juni 2005
    Isabel_Emanuel

    Isabel_Emanuel Guest

    Hallo ihr,

    unser Garfield ist seit einer Woche jetzt Futterfest. Er hat sich klasse entwickelt und sich eingelebt.

    Er spielt und schmust, doch leider ist zu beobachten, dass er öft nach Gismo hackt, oder ihn laut anschreit, wenn dieser ihn kraulen oder putzen will.

    Doch wenig später sitzt er ganz in Gismos Nähe. Was sagt ihr, könnten die beiden sich irgendwann verstehen oder mögen die sich nicht???


    Was ich auch noch gerne wissen möchte: Wenn man Grafield etwas verbietet (wenn er auf einen Schrank fliegt- und er das nicht soll u. man sagt dann nein und tut ihn auf sein bäumchen zurücktragen) dann wird dieses von lautem Protestgeschrei begleitet.
    Anderes Beispiel, er nagt an meinen Nägeln (aua) und ich sage nein, dann wird auch hier laut Protestiert.

    Kann man ihm das abgewöhnen??? Oder zumindest ein bißchen dämpfen? Wie würdet ihr reagieren?

    Liebe Grüße Isa
     
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  3. Pietry

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    Hallo Isabel,

    da die beiden sich nicht beißen oder sich ständig jagen sieht es doch gut aus, vor allem, wenn ab und zu doch schon Annäherungen da sind. Die beiden müssen sich ja erstmal kennenlernen, gib den beiden Zeit.
    Aber ich drück euch die Daumen :prima:

    Du musst dem kleinen Kerl schon zeigen, was er darf und was nicht. Das er meckert ist normal, das machen unsere auch und ab und zu wird auch mal nach uns gehackt, denn z. B. sind die Türen tabu, da es schonmal einen Unfall gab, also werden sie von da vertrieben. Meist reicht ein Handzeichen und sie setzten sich in Bewegung, doch wenn nicht und sie wollen uns zeigen, dass sie Boss sind holen wir sie mit der Hand runter und da wird dann auch mal reingezwickt. :+schimpf

    Wir jagen unsere beiden mal eine runde durch die Wohnung zum abreagieren, das hilft meist und ein bisschen Bewegung kann nicht schaden.
    Hauen oder mit einem gegenstand drohen würde ich allerdings nicht, das schadet dem Vertrauen zu deiner Hand oder Gegenstände werden zum feind.
    Der kleine Lausbub muss sich noch eingewöhnen und erstmal wissen wo er ist und was er darf.
    Aber denk dran es ist wie mit kleinen Kindern, erst sagen die Eltern ach lass ihn doch er ist doch noch so klein und dann wenn die kleinen was älter sind ist es vorbei und dann verstehen sie die Welt nicht mehr. Also schon konsequent sein aber nicht so streng :zwinker:

    Gruß Anke
     
  4. fisch

    fisch Guest

    Hallo Isa,

    ich finde auch, dass sich Gismo erstmal zurechtfinden muss und dafür Zeit nötig ist. Er wird es schon noch lernen, dass Spielen und kraulen Spaß macht :trost:

    Auch ist es wichtig, dass du ihm zeigst, wer der "Herr" im Hause ist und ihm seine Grenzen zeigen.
    Wenn du ihn immer wieder brav zu seinem Baum trägst, so wird er dies garantiert noch ausnutzen.
    Scheuchst/verjagst du ihn aber von den verbotenen Plätzen, so wird er dies irgendwann lernen und du hast dann weniger Arbeit :zwinker:
    Er muss erkennen, dass diese Plätze für ihn unangenehm werden und dann setzt er sich auch nicht mehr (so häufig) dorthin.
     
  5. alpha

    alpha Foren-Guru

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    2.056
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    Hallo

    Da Garfield erst seit einer Woche futterfest ist, gehe ich mal davon aus, dass er um die 3 Montate alt ist.
    So einen jungen Hupfer würde ich noch nicht "verjagen/verscheuchen".
    Ich denke, in diesem Alter ist es schon ok wenn man ihn sofort (!) mit einem "Nein" dort wegholt und auf dem Baum setzt.
    Man sollte ihm doch schon erstmal die Möglichkeit geben, zu lernen, dass er das nicht soll, ehe man ihn gleich "bestraft" dafür (das Verjagen ist für ihn ja eine Strafe).

    Wenn schon Verjagen oder Scheuchen sein müssen, dann m.E. frühestens dann, wenn der Vogel etwas älter ist, und er sich zu Hause und bei seinen Menschen und Kumpels wohl und sicher fühlt.
    Ein so junger wie Garfield allerdings ist ja sicher ohnehin in vielen Situationen noch ängstlich. Dann scheuchen halte ich für äußerst gefährlich, was eine Vertrauensbasis angeht.

    Meine Grauen, die mich schon ein paar Jahre kennen, die aber in dieser Zeit gelernt haben dass ich ihnen nie was tu, die verjage ich schon auch mal schimpfend von einem verbotenen Ort. Sie wissen jedoch, dass da niemals was wirklich "böses" von mir kommt. Und deshalb tut es unserem Vertrauensverhältnis auch keine Abbruch.
    Aber bei jungen Tieren oder welchen, die noch nicht lange im neuen zuhause sind und/oder vielleicht sowieso eher menschenscheu sind, würd ich sowas nie machen (außer es käme einer im Angriffsflug auf mich zu).

    Isabell: Beim Nägelknabbern ist das die einfachste Sache der Welt.
    2 x mit "Nein" und Finger wegziehen verwarnen. Wenn er dann weitermacht einfach den Finger weglassen und das "Spiel" beenden. Ende.

    LG
    Alpha
     
  6. #5 flozirkus, 23. Juni 2005
    flozirkus

    flozirkus Guest

    Hallo,
    ich hatte mal ne Amazone. Die hat das Fortjagen einfach als Spiel angesehen. Sie hatte schließlich immer Aufmerksamkeit, wenn wir sie verjagten. Bessere Erfahrung habe ich damit den Vogel kurz in den Käfig zu setzen und die Tür zu schließen, verbunden mit einem Nein. Dauer etwa fünf Minuten und nicht beachten. Dann lasse ich ihn wieder raus. Das hat er schnell begriffen.
    Bei meinen Grauen verfahre ich genauso, allerdings sind die bisher noch lieb..... mal sehen wie lange. Sogar das Puppenhaus steht noch unversehrt.
    Liebe Grüße
    Alice
     
  7. #6 Isabel_Emanuel, 24. Juni 2005
    Isabel_Emanuel

    Isabel_Emanuel Guest

    Erst mal wieder Hallo und Danke für eure Antworten.

    Ich konnte nicht schneller schreiben da ich ihm Moment probleme mit dem PC habe :)


    Genau das ist exs, was mir Sorgen macht. Durchs Zimmer jagen sieht er als Spiel an :) es macht ihm Spaß, also ist es ja keine "Betrafung".
    Ich muss aber sagen (vielleicht bilde ich mir das auch nur ein), dass ich denke, das er "ruhiger" wird. Wie soll ich es erklären? Er Versteht, dass wenn er Mist macht, ich einen anderen Ton an den Tag lege, als wenn er lieb ist. Und dass es nicht schlimmes ist.

    Ich habe ihn jetzt immer weiter weggesetzt mit einem Nein, wenn er mist gemacht hat (Kunstnägel sind bei Geiern eine Überflüssige Anschaffung)- da ich ja eure Antworten noch nicht gelesen hatte, und das meckern lässt nach. Auch das Morgendliche Schreien und Quietschen.
    Futtern tut er wie ein Scheunendrescher ;) und leider möchte er sein Futter mit mir teilen. BÄH!

    Danke für eure Tipps. Das mit dem vertrauensverhältniss, daran hatte ich gar nicht gedacht. Werde darauf achten. Will es ja nicht zerstören.

    Hoffentlich verstehen die zwei sich.

    Liebe Grüße Isa
     
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