Jagd

Diskutiere Jagd im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Auf der Erde fehlen jegliche Funde eines Bindeglieds zwischen dem behaarten und dem nackten Affen sowie zwischen menschlicher Urform und heutigem...

  1. st68

    st68 Foren-Guru

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    nach der keilbein-theorie gabs keine bindeglieder, sondern alles ging (fast) stufenförmig. übrigens sollen wir uns heute gerade wieder in so einem entwicklungssprung befinden. deutlich zu erkennen an den weltweit gehäuft auftretenden zahnfehlstellungen, die es noch vor ein paar jahrzehnten in dieser masse nicht gegeben haben soll. ausgebrütet hat diese theorie übrigens eine kieferorthopädin, die mal eine geschichtliche untersuchung der zahnfehlstellungen beim menschen gemacht hat.
     
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  3. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo

    Sorry, aber die Art und Weise, wie du hier aufbrausend mit einer Beleidigung auf einen durchaus logischen Einwand plus Nachfrage reagierst, desweiteren die Kenntnis von Anatomie Rotkehlchen wenige Tage alt, Anatomie Hund und bevorzugtes Brutbiotop Rotkehlchen, lassen mich deine Geschichte da doch stark bezweifeln.
    Aber seis drum. Ist nicht mehr zu ändern und beim nächsten Vogel weißt dus ja jetzt.;)

    @Vogelklappe: Wie weit verbreitet sind Yersinieninfektionen bei Präriehund Kansas? (Gefahr für Frettchen usw.):D
    (immer noch ehrlich drüber nach grübel...)

    @Milvus: Überfahrene Krähen sind eigentlich aufgrund ihrer Intellligenz die absolute Ausnahme. Trotzdem hast du natürlich recht, was das Entfernen von überfahrenen Tieren im Hinblick auf Aasfresser angeht. Besser ist das schon.

    Zur Gehirnentwicklung hatte ich da irgendwo in einem anderen Forum mal einen interessanten Link entdeckt. Ich such mal.

    Viele Grüße, Waschi
     
  4. st68

    st68 Foren-Guru

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    http://www.teleboy.info/tipps/doc/5495.html

    der link zeigt da allerdings nur das es diese sendung mal gab...
     
  5. #364 Vogelklappe, 4. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Eine "stufenförmige" Evolution mit zufälligem Anpassungsvorteil ? Woher sollen diese "Stufen" von einer Generation zur nächsten denn kommen, durch Mutation ganzer Gene ? Vom Affen gleich zum Menschen ? Sagen Zahnfehlstellungen (im Gegensatz zu Veränderungen der Kieferknochen) nicht eher etwas über eine Unangepaßtheit an die heutige Ernährungssituation aus ? Vor Jahrzehnten gab es auch noch nicht so viele Kaiserschnitte; wir selektieren damit auf enge Becken...
     
  6. st68

    st68 Foren-Guru

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    krümmt sich das keilbein, verändert sich der kieferknochen (und der rest des schädels übrigens auch) und veränderter kieferknochen = zahnfelstellungen.

    ich persönlich halte auch nichts von der angeblich IMMER gleichmäßigen evolution. da wirds sehr oft sprünge durch zufällige mutationen und dadurch entstandene überlebensvorteile gegeben haben.

    P.S. hab grad ganz tief zwischen meinen CD's gekramt und doch wirklich eine aufnahme eben dieser hochinteressanten sendung gefunden! wer will ne kopie???
     
  7. #366 Vogelklappe, 5. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    ... und mehr Platz für's Hirn. Oh je, schon durchgefallen mit meinem geraden Gebiß... Wie heißt denn die Sendung (und die Kieferorthopädin), und welcher Sender hat sie ausgestrahlt ? Würde mir erst 'mal die wissenschaftliche Literatur dazu ansehen.
    Du stellst Fragen, das hängt wohl von der Flohdurchseuchung ab. Auf jeden Fall können Präriehunde auch das Westnilvirus übertragen. Gefährlicher für die Frettchen wären aber wohl die Klappeschlangen.
     
  8. #367 Milvus Milvus, 5. Januar 2006
    Milvus Milvus

    Milvus Milvus Guest

    @Waschi,

    Bei uns gibts eine Feldstrasse wo regelmässig Hasen oder Füchse unter die Räder kommen. Eigentlich müsste man es ja melden, aber was solls.
    Sie liegen da rum und alle fahren darüber.

    Auch äusserst intelligente Krähen erwischts da, weil die Autofahrer ziemlich schnell fahren und die Wald-Feldstrasse unübersichtlich ist.

    Ich habe ungelogen schon 6 Krähen zusammengelesen. Dazu zu sagen ist auch, dass viele Lastwagen dort verkehren. Habe durch so einen ein Mäusiweib veloren, das ich mit ihrer Brut und dem Terzel beobachtet habe...
    Sie ist beim wegfliegen gegen die Planen geklatscht und war tot... :(
     
  9. st68

    st68 Foren-Guru

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    http://www.teleboy.info/tipps/doc/5495.html

    auf arte kam's...
     
  10. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo

    Naja, ich hatte da in Punkto USA und Kleinsäuger so was halbgar im Hinterkopf.:)
    ...hätt ja sein können, ihr habt extra Auflagen dort deshalb, etc...:zwinker:
    Westnil soll ja sowieso ein ziemliches Problem sein, dort?! Das Risiko haben die Falkner da eh. Hab da mal nen Vortrag zu gehört. Egal. Ich tüddel mal weiter.

    Viele Grüße, Waschi
     
  11. Waschi

    Waschi Guest

    @Vogelklappe: Google weiß Alles!!!

    Hallo

    Tatsächlich!!!

    In den USA gibt es wirklich Falkner, die regelmäßig erfolgreich Präriehunde bejagen, auch von Farmern dafür angeheuert werden und das teilweise offensichtlich sogar umsonst machen.:bier:

    Über Frettchen konnte ich in diesem Zusammenhang leider nix finden, aber anscheinend geht es tatsächlich auch ohne?!.

    Mein Bekannter hat mir noch nicht geantwortet, aber ich hab jetzt in einigen US Foren gewühlt und bin fündig geworden.


    Obs allerdings wirklich hilft und wieweit ihr jetzt vorort wirklich eine sinnvolle Möglichkeit habt, weiß ich nicht.

    Da fragst du am besten mal diese "People" hier, was die dazu sagen und ob sie wen mit viel Zeit und dem nötigen Knowhow dort in der Nähe haben.

    www.geocities.com/kansashawking

    Die müssten das Problem ja mit Sicherheit zur Genüge kennen und da weiter beraten können.

    Viele Grüße und Gute Nacht!!! Waschi
     
  12. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    AUGE UM AUGE

    Jahrtausendelang hat uns die Umwelt bedroht. Im Wasser lauerten Krokodile, Haie und Blutegel, an Land die Löwen, im Wald die Wölfe, im Bett die Flöhe und auf dem Friedhof die Würmer. Die Ratten haben uns die Pest beschert, Kornkäfer und Heuschrecken den Hunger. Die Mücken haben uns mit Malaria verseucht, die Affen mit Aids.

    JETZT WIRD ZURÜCKGESCHOSSEN!

    aus dem sehr lesenswerten Band "Noah & Co" von E.W. Heine und Helme Heine, Albrecht Knaus Verlag, Berlin
     
  13. #372 Vogelklappe, 5. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Vielen Dank, Waschi, hab' auch 'was gefunden, manchmal braucht man nur einen Anstoß. Präriehunde dürfen nicht bekämpft werden, wo das "black-footed ferret" gesichtet wurde.
    http://www.ext.colostate.edu/PUBS/NATRES/06506.html
    Fragt sich nur, wo man die herbekommt.

    So ganz Unrecht hat südwind übrigens nicht. Präriehunde vermehren sich heute vor allem auf überweidetem Grasland. Trotzdem ist richtig, daß in den USA Politik auch noch für Steuerzahler gemacht wird, die ja in Deutschland inzwischen in der Minderheit sind. Kein Land der Erde kann sich mehr als 60 % nicht arbeitende Wohnbevölkerung leisten, Deutschland im Grunde ja auch nicht, jedenfalls steht dem der Schuldenberg gegenüber.
     
  14. südwind

    südwind Foren-Guru

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    die seite kenne ich. sagt mir aber nichts über die menschen und die örtlichkeiten dort aus. über weiden, die tiere, die dort darauf gehalten werden und warum. über hausbau und statik in bezug auf präriehunde.

    zuviele waren es sicher nicht, wenn keine besiedelung von menschen vorhanden war.

    von präriehunden find ich auf deiner hp nix.
    für mich gibt es nicht zuviele tiere. höchstens zuviele menschen. wie bekommen wir die bevölkerungsexplosion in den griff? und wie überzeugt man menschen, dass sie keine wildtiere töten müssen. dass das kein hobby sein kann. und dass wildtiere es drauf haben, ihren bestand selbst zu regulieren.
    was sind für dich radikalforderungen und wer erhebt sie?
    absurde, radikale, fragen, von dir, vogelklappe. auch das suggerieren, auszuwandern. in die enge treiben. fangfragen. ohne wirklichen bezug auf eine mögliche situation.
    mein weltbild lässt mich oft an vielem zweifeln und trotzdem muss ich einiges tun, wobei ich mich nicht wohl fühle. schon eine entscheidung, ob ich das tier nun einschläfern lassen soll oder ob ich noch weiter machen soll, erzeugt sehr ungute gefühle. da gibt es nicht immer klare antworten. man entscheidet sich und denkt, mach ich das jetzt wirklich richtig? wenn das für dich immer so klar ist, dann, hast du dir viele ungute gefühle erspart. aber wenn dagmar so empfindet und auch ich, dann zeigt es doch, dass es nicht für alle klare antworten gibt.

    eben, für jäger sind rabenvögel eindeutig zuviele vorhanden, richten angeblich grosse schäden an, verfolgen singvögel und rotten die wiesenbrüter mit aus. genau so ein irrtum wie viele andere irrtümer der jäger auch.

    dabei unterstelle ich jägern, dass sie genau wissen, wie die natur tickt, doch können sie es nicht zugeben, weil sie sonst ihr hobby infrage stellen würden.
     
  15. #374 tamborie, 5. Januar 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Januar 2006
    tamborie

    tamborie Guest

    Wie überzeugt man Leute, hier wurde sooft festgehalten, dass die Natur sich nicht selber regenerien kann da wir eine Kulturlandschaft haben.
    Dies alleine willst Du ja schon nicht akzeptieren, obwohl es Fakt ist, da kommst Du und fragst doch allen Ernstes wie man menschen überzeugen kann. Gar nicht, Du bist doch das beste Beispiel!

    Im übrigen bin ich der meinung und sehr viele andere menschen auch, dass man Wildtiere und auch Haustier sehr wohl töten muss um an deren Fleisch zu kommen.
    Oder wolltest Du es am lebenden Tier ausprobieren?
    Komm jetzt bitte nicht wieder mit Deinem Veganerquatsch.
    Dies ist hier kein Veganerforum. mich kotzt es langsam an, dass man immer wieder versucht anderen menschen die eigene Weltanschaung aufzuwingen.
    Aber wie Du ja selber bestätigt hast, machst Du ja noch nicht einmal vor Tieren halt. Auch die müssen für Deine Weltanschaung herhalten.

    Tam
     
  16. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Für Dich gibt es wohl nach diesen vielen Diskussionen immer noch eine "amorphe Masse" namens "die Jäger"? Für mich gibt es immerhin mehrere Formen von "die Tierschützer", unter anderem welche, die denken können (z. B. Vogelklappe) und welche, die es nicht können (z. B. Südwind). :+schimpf

    Pere
     
  17. #376 Jon October, 5. Januar 2006
    Jon October

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    Hi Penelope,

    das glaube ich nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, das Schweitzer kein Vegetarier war ........

    Du hast ja nicht unrecht, aber Dein Standpunkt ist überspitzt. Ich z.B. bin egoistisch genug, Kleintiere, Vögel und Zierfische zum dauernden Aufenthalt in meiner Wohnung zu zwingen. Ohne Rücksicht mache ich das und damit sie z.T. nicht entlaufen bzw. entfliegen, halte ich sie in entsprechenden Behältnissen bzw. achte beim Freilauf bzw. -flug auf geschlossene Türen und Fenster. Gefragt habe ich dabei keines meiner Tiere, ob sie das auch wirklich so wollen. Dient letztendlich meiner egoistischen Tierliebe und auch die grosszügige Unterbringung mit Artgenossen und artgerechter Ernährung ändert letztlich nix daran .....

    Aber mal `ne ganz andere Frage. Womit ernährst Du Deine Katze und auch evtl. in Deiner Obhut befindlichen Strassenhunde??? Ja wohl doch hoffentlich artgerecht und das bedeutet Fleisch. Und wo kommt das her????

    Stimmt, ich weiss z.B. dass die menschliche Bevölkerung weltweit geradezu explodiert und somit ein immer intensiveres Nutzen unserer Resourcen notwendig macht. Das bedeutet neben Effektivitätssteigerungen beim Ackerbau auch zunehmenden Verbrauch bisher unberührter Flächen, weltweit. Und damit zunehmenden Druck auf Wildtierpopulationen, sowohl durch Flächenreduzierung wie auch durch Abschuss bzw. Jagd. Ein schönes Beispiel ist dafür die aktuelle Situation des Steppenelefanten in Afrika .........

    Ja, habe ich verstanden. Ich frage mich nur, wie Deine praktikablen Alternativen zur bisherigen Praxis aussehen?

    Stören tut mich daran gar nix, man sollte nur über`s träumen nicht die Realität aus den Augen verlieren.

    Sehr gerne, nur leider ist es ein Teil der menschlichen Natur, Kriege zu führen, Rachegelüste zu empfinden und "Sippenfremde" gelegentlich grausam zu misshandeln.

    Ich wünsche Dir viele Erfolgserlebnisse ..........

    Sehr löblich, Penelope, sehr löblich. Es ist aber müssig, darüber zu lamentieren, ob ich den Menschen als etwas "Höheres" sehe oder nicht. Was ich im übrigen nicht wirklich tue. Aber, der Mensch ist mein "Artgenosse" und auf einen Unfall mit "Artgenossen" reagiere ich anders wie z.B. bei einem Wildunfall. Ich bin ausgebildeter Rettungssanitäter und wende mein Wissen im Bedarfsfall an. Ich habe noch nie erlebt, dass man das bei einem verunfallten Wildtier je gemacht hätte. Hätte wg. der Stresswirkung, des ungewissen Heilungsprozesses sowie der vermtl. stark eingeschränkten Auswilderungsmöglichkeit auch gar keinen Sinn.

    Nee, eher einem schwachen Moment meiner Eltern ...:D Was für ein polemischer Quark! Echt, Du laberst .....

    Wenn du willst, dass Deine Katze draussen nicht jagt, spiele mit ihr, reize ihre Instinkte, bis sie zufrieden ist. Satt auf dem Sofa rumflaken heizt die Jagdlust nur an.

    Gilt das gleiche wie bei der Katze. Fährtenarbeit, Apportier-, Such- und Zerrspiele als Jagdersatz, zusätzlich Unterordnungsaufgaben und reichlich Auslauf unter Kontrolle.

    Es gibt sicherlich bei manchen Halalis Situationen, wo man sich belustigen könnte. Über die Jäger! Aber ganz sicher ist diese Tradition den Jägern selbst bierernst.

    Warum? Weil diese Frage für Dich unbequem ist???

    Einzelne Wildindividuen verrecken unentdeckt, weil sie bei der Jagd angeschossen werden. Das stimmt sicherlich. Aber wieviele sterben so, weil sie z.B. angefahren werden? Auch natürliche Beutegreifer sind nicht immer erfolgreich und die entkommene, aber verletzte Beute erliegt später dem Schock oder einer Folgeinfektion.

    Dumme Frage, weil rein polemischer Natur.

    Damit Du besser argumentieren kannst, z.B.?!!

    Umgedreht wird ein Schuh daraus. Egal, ob es um Produktionsprozesse in der Industrie, am Herd, um Entscheidungen generell oder auch um die Jagd geht. Niemand ist perfekt und deswegen werden Tiere bei der Jagd manchmal auch nur angeschossen oder auf stark befahrene Strassen getrieben oder der Hund eines Mitjägers erschossen. Alles Dinge, die nicht vorkommen sollten und von den meisten auch vermieden werden. Aber sie kommen vor!!!
    Dein liebevoll gepäppeltes Rotkehlchen wurde ja auch durch einen Fehler von DIR getötet.
    Also, ich werfe bestimmt nicht den ersten Stein ..........

    Das freut mich, das gönne ich Dir und wenn Du etwas von dem Guten, was Dir widerfahren ist zurückgeben kannst und willst, spricht das für Dich.

    Du arbeitest in einen Job, der Dich zwingt, Resourcen zu verschleudern??? Das ist aber nicht konsequent!!! Hoffentlich passiert den Vögeln in der Luft nix, wenn Dein Flieger kommt. Oder fährst du mit der Bahn?? Na ja, auf dem Schienennetz verunfallen auch jährlich zigtausende Wildtiere.
    Und im Kreis drehen, kann doch schön sein, das nennt man dann tanzen. Wobei, Deine Argumentation dreht sich nicht mal im Kreis, die tritt auf der Stelle ...

    Danke, gleichfalls.

    Hey Dagmar, bleib` cool!!! Der Thread strotzt von Gegensätzen!
    Einige User argumentieren sehr fundiert, sachlich und umfassend, um ihren Standpunkt rüberzubringen, egal ob pro oder contra.
    Andere User argumentieren rein emotional, z.T. ohne das geringste Hintergrundwissen und es gibt auch reine Provokateure, die nur Öl in`s - meistens emotionale - Feuer giessen!!!

    Und darüber kann ich mich soviel freuen, wie ich will! Damit trete ich niemanden zu nahe. Oder??!!!

    Mach` das! Meine Wertigkeit habe ich weiter oben schon näher erläutert. Ich lasse ein Tier ein Tier sein mit allen seinen Ansprüchen und versuche nicht, es emotional und vom Verhalten her, menschlich zu sehen, d.h. es zu vermenschlichen. Das wird weder dem Tier und auch nicht dem Menschen gerecht.

    Aber auch da die Frage an Dich, Dagmar. Wenn Du z.B. in der Stadt eine tote Taube siehst, holst Du dann die Polizei und sorgst dafür, dass dort Kerzen aufgestellt werden??? Ich glaube nicht! Und schon ist sie wieder da, die Wertigkeit ......

    Nee, brauche ich nicht. Leben heisst Leben, d.h. gesund und munter und nicht krank und hungrig. Letzteres ist für mich nicht Leben, sondern bloss Existenz.
    Wenn es notwendig ist, einzelne Tiere zu töten, um die gesamte Population gesund zu erhalten, damit sie LEBEN kann, finde ich das o.k.!

    Zitat:
    Das alles können wir Menschen machen, weil zum einen der Fleischkonsum in grauer Vorzeit uns die Entwicklung eines aussergewöhnlichen Gehirns ermöglicht hat.

    Hallo Vogelklappe,

    unser leistungsfähiges Gehirn, das sehr viel Energie benötigt, konnte sich nur entwickeln, weil unsere Vorfahren Fleisch als Nahrung genutzt haben. Pflanzliche Kost allein enthält nicht genügend Energie, um diesen "Energiefresser" namens Hirn so gross und komplex werden zu lassen, wie es sich bei unserer "Art" eben darstellt. Pere hat ja dazu auch schon einige Beispiele gebracht.
    Und um jetzt aufgebrachten Vegetariern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    1. haben wir das komplexe Gehirn bereits genetisch bedingt, da muss sich nicht mehr allzuviel entwickeln.
    2. waren die Lebensumstände vor ca. 500.000 - 1 Mio. Jahre ganz andere wie heute und damit sicherlich auch die Rezepturen bei der Nahrungszubereitung.

    Gruß

    Jon
     
  18. Stefan.S

    Stefan.S verstorben März 2011

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    Hallo,

    Ich sehe die grundlegenden Knackpunkte dieses threads viel tiefer liegen - in unklaren Begriffen und dem rasanten Wechsel zwischen vielen verschiedenen Diskussionsebenen :-/ Das fängt an beim Naturbegriff. Gehört der Mensch dazu, oder ist Natur das Gegenstück zu Kultur. Oder versteht man das lieber integrativ ;-) Natur 'als solche' gibt es nunmal nicht. Ebensowenig irgendetwas 'Natürliches'. Ist eine Definitionsfrage. Wenn man aber nicht weiss, was man mit den Begriffen meint, die man verwendet, kann man darüber nicht sinnvoll diskutieren.

    Bei der Diskussion um Ökologie, Natur- und Artenschutz, Tierrechte usw. wird alles noch viel schlimmer. Da gehen religiöse, ethisch-moralische, 'wissenschaftliche', politische, ökonomische u.a. 'Argumente' wild durcheinander. Das aufzudröseln, dürfte ein paar Jahre und eine ziemlich große Bibliothek brauchen...

    Nur so als Anregung: vielleicht dient es der Klarheit, sich diesen thread mal aus der Entfernung zu betrachten und sich vor Augen zu führen, dass unsere heutigen Einstellungen dazu geprägt sind von unserer Zeit, unserer Herkunft und unserem Erleben. Vor hundert Jahren war der 'common sense' (so es einen gibt) völlig anders, und in hundert Jahren wird er wieder völlig anders sein.

    Und 'Wissenschaft' spielt dabei eine verschwindend geringe Rolle. Aus der Wissenschaft Ökologie (jetzt im weiteren Sinne: das Verständnis der Zusammenhänge all dessen, was um uns herum kreucht und fleucht) lassen sich keine Argumente für/gegen Natur-, Artenschutz, Jagd oder sonstwas ableiten. Genauso wenig, wie die Atomphysik die Frage beantworten kann, ob man nun die Wasserstoffbombe auf andere Leute schmeissen sollte oder nicht...

    Leider ist das Selbstverständnis der Ökologie (und deren Praktikern, heute: Natur- und Artenschützern) schon immer mehr ideologisch als wissenschaftlich bestimmt gewesen. Entsprechend erzkonservativ ist dieses Metier - so sehr, dass einem bei näherer Betrachtung oft speiübel werden kann. Denn mit dieser Wissenschaftsauffassung läßt sich ebenso leicht ein Naturschutzgebiet ausweisen wie eine Blut-und-Boden-und-Volk-ohne-Raum-Theorie in die Praxis umsetzen. Hatten wir hierzulande schonmal; war glaube ich ein kleiner, armer, österreichischer Maler dran beteiligt.

    Wer seinen eigenen Naturschutz-Standpunkt mal aus der 'Vogelperspektive' betrachten möchte, im größeren Zusammenhang von Zeit und Raum, dem sei ein sehr gutes Buch empfohlen: Die 'Geschichte der Ökologie' von Ludwig Trepl. Zwar seit Jahren vergriffen, aber in den Amazon Z-Shops noch oft zu kriegen. Bei der Lektüre wird einem schnell klar, dass in Sachen Naturschutz kaum etwas dauerhaft so ist, wie wir gerne glauben möchten.

    Viele Grüße,
    Stefan
     
  19. #378 Waschi, 5. Januar 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Januar 2006
    Waschi

    Waschi Guest

     
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  21. Waschi

    Waschi Guest


    Hallo

    Recht hast du, ein prima Beitrag. Ich finde allerdings grade die vielen verschiedenen Diskussionsebenen hier hoch interessant, weil es die Chance bietet, dass hier im Gegensatz zu einigen anderen solchen Threads, die mir schon begegnet sind, wenigstens noch ein paar konstruktive Dinge herauskommen.:D

    Von starrsinnigem Fundamentalismus und Missionseifer hat jedefalls keiner was.;)
    Wer sich nicht wirklich gedanklich intensiv mit der Jagd auseinandersetzen und informieren will, bitte, seine Sache.
    Er soll anderen Menschen dann aber ihre Sache lassen, ohne den Versuch, sie ohne jegliches Hintergrundwissen schlechter machen zu wollen, als sie ist.

    Viele Grüße, Waschi
     
  22. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Mir ist klar, dass liegengelassenes Aas von Aasfressern und letzendlich von Würmern und Käfern gefressen wird, aber ich denke, Dir ist klar, dass ich das nicht meinte, sondern das was Menschen von dem erlegten Wild tatsächlich verzehren.


    Hat mal grad jemand die neuesten Strecken parat ? Anhand dessen, könnte man sich leicht ausrechnen, wie hoch der prozentuale Anteil der geschossenen Tiere ist, die i.d.R. nicht von Menschen gegessen werden
     
Thema: Jagd
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