Jagd

Diskutiere Jagd im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich kann Dir versichern, st68, dass man auch nach einem Aufwachsen ohne Walt Disney (mein Vater hielt nicht viel von ihm), ganz ohne...

  1. #721 st68, 14. Januar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2006
    st68

    st68 Foren-Guru

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    und ich wußte noch nicht mal das bambi von walt disney erfunden wurde...

    auch ich könnte sicher aus dem stehgreif ettliche dinge aufzählen, die mir an der in deutschland ausgeübten jagdform nicht passen (und meiner meinung nach dringend geändert werden müßten). aber grundsetzlich sehe ich doch deren notwendigkeit ein. und genau diese grundsetzliche notwendigkeit wird hier von einigen personen absolut bestritten, ohne das sich diese personen auch nur ansatzweise gedanken gemacht haben, wie es dann hier aussehn würde, oder obs den tieren dann wirklich besser gehn würde.
    ganz traurig wirds dann natürlich wenn diese personen "global" denken und beurteilen wollen. scheinbar naturverursachte tierquälereien scheinen scheinen ihnen lieber und sogar erstrebenswert zu sein, wie durch menschenhand erspartes tierleid.
    die allermeißten der hier vorgebrachten argumente gegen die jagd, sind für mich wirklich nur hirngespinste naturentfremdeter oder der realität enthobener großstadtmenschen, denen nicht mehr klar ist wovon sie eigendlich leben, oder worauf ihre exitenz begründet ist. und nichts anderes wurde dort in meinem beitrag behauptet (und sogar mit ziemlich wissenschaftlichen methoden untersucht).
     
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  3. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo
    Da das hier offensichtlich nun wieder auf vernünftigerer Basis weitergeht, meld ich mich auch mal wieder.

    Den Link von Vogelklappe finde ich auch einen interessanten Ansatz, allerdings wiederspricht sich das dort in zwei Punkten:

    Zum einen spricht man der Jagd erst den "Regulationsfaktorstatus" ab, plädiert andererseits allerdings wieder zum Schutz des Waldes für eine intensive Schalenwildbejagung.:?
    Das ist da wohl noch nicht so richtig klar.

    Dann ist man für ein Verbot der Fangjagd, wirbt aber in dem kleinen Absatz über Neozooen für deren intensive Bejagung, was, z.B. beim Waschbär in Deutschland überhaupt nur über gezielte Fangjagd möglich ist.

    Wie ich das verstehe, geht es da um Luxenburg. Vermutlich ist man sich dessen dort einfach noch nicht so ganz bewusst, weil dort Waschbären vielleicht noch nicht so häufig vertreten sind?

    Einen sehr interessanten Ansatz finde ich auch das hier:
    www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/index.shtml
    Da wird offensichtlich mal ernsthaft versucht, alles unter einen Hut zu bringen und das auch der Öffentlichkeit gegenüber sinnvoll darzustellen und zu informieren.
    Im Resümee wird allerdings auch auf die Notwendigkeit der Bejagung eingegangen mit der Bitte an die Bürger, diese nicht zu stören und zu berücksichtigen.

    Was mir dort weniger gut gefällt, ist, dass meines Erachtens, die Gefahr, die für Menschen von Schwarzwild, insbesondere von führenden Bachen in Stadtparks, etc. ausgeht, doch sehr stark heruntergespielt wird.
    Man warnt dort zwar, stellt sie aber mehr nur als Gefahr für kleine Kinder dar und das ist schlicht und ergreifend falsch.

    Bei freilaufenden, wilden Hunden in der Größe wäre man da skurilerweise sicher wesentlich vorsichtiger und eine Bache, die Frischlinge führt, kann wirklich auch für Erwachsene ernsthaft gefährlich werden, wenn man ihr überraschend plötzlich irgendwo gegenübersteht.
    Gerade dadurch, dass die Wildschweine dort an Menschen gewöhnt sind, wird das eher mal richtig gefährlich, weil die Fluchtdistanz auch nur noch sehr gering ist und eine Bache so doch eher mal mit Wut und Verteidigung, als mit Angst und Flucht reagiert.

    Das zweite, ernste Problem ist sicher, dass zwar sehr nachdrücklich aufgefordert wird, jegliches Füttern der Tiere im Siedlungsbereich zu unterlassen, das praktisch aber weder zu kontrollieren, noch durchzusetzen ist. Und das wird ganz besonders das Risiko, das von Wildschweinen ausgeht, aber auch die direkten Schwierigkeiten mit z.B. Füchsen und Waschbären vergrößern.

    Viele Grüße, Waschi
     
  4. aday

    aday Foren-Guru

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    Jetzt aber Hallo,
    wenn südwind auf der "Bonusschiene" wieder mal versucht Stimmung zu machen ist das ihre Sache. Mein Schwiegervater sitzt seit über 30 Jahren im Rollstuhl und ist oft in der Natur unterwegs. Mit der Ausnahme, das er nicht auf Bäume klettern kann, kann er die Natur genauso erleben wie ein nicht Gehbehinderter und sehen tut er vielleicht sogar noch eher mehr, da er nicht dauernd darumlaufen muß, sondern sich zeitnehmen kann. Es gibt sogar mindestens 1. Rollstuhlfaher der aktiver Jäger ist in Deutschland, was natürlich ein paar Änderungen bei den Reviereinrichtungen zur folge hat. Ist also kein wiederspruch, Rollstuhl und in der Natur beobachten, das solltest du dir mal vielleicht zu Herzen nehmen, südwind.
     
  5. aday

    aday Foren-Guru

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    Nur weil es keine festen "Schonzeiten" gibt, heist es nicht, das Füchse auch geschont werden per Gesetz. Das müßtes du doch auch endlich mal nachlesen.
    Wußtest du eigentlich, das du mit deiner Beschreibung den "führenden Meinungen" deiner "Fuchsfreunde" zumindest teilweise entgegensprichtst (wobei die sind sich selbst ja bis heute noch niicht einig), die z.B. In England Stadt und Müllplatzfüchse untersucht haben wollen und meinen das diese "Domestizierten" Füchse sich genauso verhalten wie der 0 8 15 Feld- und Wiesenfuchs?
    Wenn ich das schon lese, was da teilweise geschrieben wurde, so komme ich einfach immer wieder zu dem Punkt, die müssen irgendein anderes Tier meinen. Ganze Familienstrukturen unter einem Dach (waren die vielleicht im Zoo bei den Wölfen), Papa der sich liebevoll um Mama und die kleinen kümmert, als Normalzustand,....

    Zur Belustigung immer wieder gut, zeugt aber leider immer wieder dafür, das hier Wunschdenken und Vermenschlichung weit über die Realität hinausgeht. Ein Fuchs ist ein Fuchs und nicht der Nachbar, der Abends mit einem an der Theke sitzt und ein Bier trinkt.
     
  6. aday

    aday Foren-Guru

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    :zustimm:

    Weiterführend:
    Um Erfolgreich Impfen zu können, ist eine Fuchsbejagung zwingend erforderlich, zur reduzierung der Bestände.
    Impfen geht nur efektiv, wenn auch Bejagd wird.

    Sagen wir einfach mal so:
    Was Wolf, Adler und UHU an Füchsen sich geholt haben wird durch das schiessen ersetzt.

    Fallenjagd und Unfallopfer, stellen die Tollwut da, zumindest zum Teil.

    Dummerweise wird, darf und kann nicht überall geschossen werden und die Fallenjagd ist auch nicht überall möglich (Ortschaften, Parks,....).
    Auch war es dem Wolf z:b: Egal, ob eine Fähe mit jungen ihm zum Opfer gefallen ist und die Jungen dann verhungerten. Geschossen werden sollen zur Aufzucht notwendige Elterntiere ja nicht.
     
  7. #726 Vogelklappe, 14. Januar 2006
    Vogelklappe

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    Wo habe ich das bestritten ? Soll ich Selbstverständlichkeiten wie keine führenden Fähen zu schießen auch noch jedes Mal betonen ?
    Hast Du vielleich 'mal einen Link zu so einer Untersuchung, aday, denn diese unbejagten Stadtfüchse habe wir ja auch. Mich würde die Originalarbeit interessieren, nicht irgendwelche Berichterstattung dazu, was der Journalist oder sonstwer verstanden hat.
    Das gibt's bei Säugetieren kaum.
    Habe über die Füchsin, die im Bau von Nachbars Garten 5 Junge warf, ja schon 'mal berichtet. Begeistert war davon niemand (außer diese Nachbarn). Wie ein Waldfuchs hat sie sich allerdings nicht verhalten; zum Schluß ließ sie mich auf 5 Meter 'ran (habe sie über Köder entwurmt wegen der Kinder, damit die Vergiftungsversuche aus der Nachbarschaft aufhören).

    Waschi, die Stadt Berlin hat sich hier bei einigen schon disqualifiziert, weil sie sich gegen Rabenvogelbejagung ausspricht.
    http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/umweltblatt6.html
    Die Bejagung von Wildschweinen im Siedlungsbereich ist übrigens auch nicht durchsetzbar und erfolgt daher nur moderat. Ist endlich 'mal ein Jäger bestelllt (von einem, dem der Garten umgegraben wurde), läßt bestimmt ein Nachbar die Rotte vorher durch die Hintertür 'raus.
     
  8. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo

    Also, dass nicht einfach in befriedeten Bezirken geschossen werden darf, ist absolut sinnvoll und nicht dumm.;)
    Das ist schon absolut in Ordung so, dass das nur die Polizei darf und Jäger nur nach Sondergenehmigung in speziellen Einzelfällen, wenns zum Beispiel um Abschüsse in einem Gehege im befriedeten Bezirk geht.
    Mit der Fallenjagd ist das dort von Fall zu Fall unterschiedlich.

    Viele Grüße, Waschi
     
  9. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo

    Das ist klar, da es ja auch vom Sicherheitsaspekt her ein großes Problem darstellt, dort zu schießen.
    Also, ich war noch nicht länger in Berlin, sehe da mit den Sauen aber insgesamt das größte Problem.
    Da haben mit Sicherheit auch schon einige Hunde, etc. in Gärten dran glauben müssen und durch normale Zäune sind Sauen auch nicht abzuhalten.

    Dann hätte ich doch schon lieber eine Füchsin mit fünf Welpen im Garten, wenns denn sein muss.:D

    Schlimm ist halt wirklich besonders, dass die Leute sie teilweise direkt von Hand füttern und damit noch extra "zahm" machen.
    Den wenigsten Leuten ist dabei bewusst, dass Wildschweine durchaus auch mal gern Fleisch fressen und andere Tiere angreifen und töten, so es denn grad günstig passt.
    Ist nur eine Frage der Zeit, bis das dann mal richtig "ins Auge" geht.

    Viele Grüße, Waschi
     
  10. #729 Vogelklappe, 14. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    "Die Stadtfüchse unterscheiden sich genetisch von ihren ländlichen Artgenossen...Auch ihr Sozialverhalten ist auf die Stadt zugeschnitten. Füchse gelten als Einzelgänger, die ihr Revier verteidigen. In Zürich hingegen, wo der Raum knapp ist, überlappen sich die Streifgebiete der Tiere. Ausserdem wurden oft mehrere erwachsene Füchse bei den Bauten von Jungtieren beobachtet. Offenbar haben sich die Zürcher Füchse aus Platznot zu Familiengruppen zusammengeschlossen; ein Phänomen, das schon von anderen Biologen beschrieben wurde."
    http://www-x.nzz.ch/format/articles/434.html

    Bin auf Deinen Link gespannt, in dem etwas anderes (von Biologen ?) befunden wurde, aday.

    Gefüttert werden die Tiere eigentlich nicht, aber andererseits sind die Mülltonnen in manchen Siedlungen völlig ungesichert. Reste von halbem Hähnchen kann ich da schon lange nicht mehr 'reinwerfen, wenn ich nicht am Morgen alles aufsammeln will...Der Berliner Fuchsbestand ist übrigens seit Jahren tollwutfrei - ohne Bejagung. Würde ja durchaus für die Ergebnisse der Züricher Untersuchung sprechen (wenig Zuwanderung, etc.), oder ?
     
  11. Waschi

    Waschi Guest

     
  12. #731 Vogelklappe, 14. Januar 2006
    Vogelklappe

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    @ Peregrinus:
    Auch dazu gibt's schon Untersuchungen (bezüglich Niveau). Bei den Feld- und Waldfüchsen ist die Problematik der Gartenansiedlung nicht zu erwarten.
    Du läßt einen wichtigen Regulationsmechanismus völlig unberücksichtigt, Pere, den der eigenen Art. Siehe auch E. Ziemen, Tollwut breitet sich vor allem mit einem durch Bejagung einsetzenden Wanderverhalten aus, was wir in Städten wie Berlin nicht haben.
    Schon möglich, st68, das heißt aber nicht, daß Argumente für die Jagd, v.a. pauschaler Art, einer Überprüfung standhalten. Wenn man genau hinschaut, stellt man erstaunt fest, was sich doch alles ohne zusätzliche jagdliche Eingriffe selbst reguliert. Und ohne diese Eingriffe probehalber auch 'mal zu unterlassen, hat man für ein einzelnes Revier keinen Vergleich. Natürlich wäre auch dies nicht unbeeinflußt vom Jagddruck der Nachbarregionen, etc. Was sich aber langsam auch bei Jägern herumgesprochen haben dürfte ist, daß Eingriffe auf der Prädationsseite schädlich für die Selbstregulation eben dieser Bestände sind, d.h. man schafft eine selbst verursachte Notwendigkeit weiteren Eingreifens, das aber langfristig oft gar nicht durchzuhalten ist, weil eben die wenigsten Regionen von Berufsjägern abgedeckt sind.
     
  13. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo

    Ich bins nochmal, hab die Studie gelesen jetzt.
    Also, was den Fuchsbandwurm angeht, halte ich das schon für ein Problem.
    8-10 Neuinfektionen in der Schweiz jährlich bei Menschen halte ich schon für viel, ich denke mal, es sind die nachgewiesenen Infektionen, die Dunkelziffer kommt noch dazu, da die Sache an sich ja oft schleichend verläuft und erst spät erkannt wird.
    Dann ist natürlich auch das Risiko sehr hoch, das durch mehr Füchse in der Stadt auch mehr Mäuse infiziert werden, die dann wiederum von mehr Haustieren gefressen werden und gerade dann fängts an, für Menschen schon ein wirklich ernstes Problem zu werden.
    Wie sich das epidemisch in Zukunft entwickelt, ist ja glaube ich kaum verläßlich absehbar.
    Die Haustiere alle gesetzlich regelmäßig entwurmen zu lassen, wäre vielleicht sinnvoll, die Kontrollmöglichkeit ist aber sicher auch nicht die Tollste und das direkte Risiko durch vom Fuchs ausgeschiedene Wurmeier besteht für Menschen auch weiterhin.

    Viele Grüße, Waschi
     
  14. #733 Vogelklappe, 14. Januar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2006
    Vogelklappe

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    Ja, die ein oder andere Oma gibt's immer, Waschi, aber die Leute, die ihre Erfahrungen gemacht haben, lassen das Füttern auch wieder sein. Die Fütterung mußte einem ganz anderen Personenkreis verboten werden (natürlich nicht direkt im Stadtgebiet, obwohl es dort dann auch gilt).

    Geändertes Jagdgesetz soll Fütterung verbieten.
    http://www.taz.de/pt/2005/07/12/a0218.1/text

    In der Stadt haben wir zum Glück einen ganz vernünftigen Jagdreferenten.
    Wir werden nicht gewinnen bei den Füchsen. In den Städten, in denen Füchse massiv bejagt wurden, hat sich gezeigt, dass die Füchse nicht zurückgingen.“
    http://www.dradio.de/dlr/sendungen/laenderreport/297651/

    Im ganzen Land, Waschi, nicht in Zürich. Und bei so wenig Fällen kann man sich ja die Ansteckungsumstände genauer ansehen. Wie siehst Du denn eine Übertragungsgefahr ? Wir haben zwar Johannisbeeren im Garten, aber erstens kann man die waschen und zweitens riecht man genau, wo der Fuchs war.
     
  15. #734 aday, 14. Januar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2006
    aday

    aday Foren-Guru

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    40x soviele Füchse in Berlin

    Wow, wir sind mal wieder beim Füttern.
    Vogelklappe, versuche doch nicht immer die anderen auf einen Holzweg zu schicken.
    Nur weil das ding "Jagdgesetz" heist, gilt es nicht nur für Jäger, sondern regelt halt nunmal einen bestimmten Bereich.
    Und wenn die besorgte Tauben und Entenfüttermeisterin aus Berlin die Tauben (incl. der Wildtauben gem. Jagdrecht) und Enten (Stockenten) füttert, hat sie keine chance zu sagen, das für sie dasJagdgesetz in Berlin nicht zutrifft, weil sie keine Jägerin, sondern Taubenfütterin ist.

    Interessant fand ich diese Aussage:
    Zum Glück regelt sich ja alles von allein in Berlin ohne Jäger, dank der natürlichen Bestandsregulation.:D
     
  16. aday

    aday Foren-Guru

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    Lag ich doch richtig, aber warum soll, willst du von mir etwas anderes noch hören was dagegen spricht? Könnten zwar vielleicht noch etwas ausführlicher sein.
    Danke für den Link, den kannte ich bisher noch nicht.
     
  17. #736 Vogelklappe, 14. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Aday, könntest Du Dich ein einziges Mal erkundigen, bevor Du etwas losläßt.

    In Berlin gibt es kein Fütterungsverbot für Stadttauben.
    Auch das hat seinen guten Grund. Es bringt nämlich nichts.
     
  18. Peregrinus

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    Hallo,

    nun, ob sich Haustiere den Fuchsbandwurm überhaupt einfangen können weiß ich nicht. Daß man genau riecht, wo ein Fuchs war, halte ich nicht für möglich, zumal die Bandwurmeier ja auch durch die Luft schwirren und nicht nur am Ort des Geschehens zu finden sind.

    Ob die Ernährungssituation für die Schweine in Berlin tatsächlich so gut ist, weiß ich nicht. Auf alle Fälle habe ich mal einen Fernsehbeitrag gesehen, nach welchem Überläufergewichte von 25-30 kg der Normalfall sein sollen, und das sagt eigentlich schon alles, wenn dem so sein sollte.

    Außerdem haben die dortigen Sauen schon einige Gärten verwüstet und gelangen gelegentlich auch in den Straßenverkehr (was vermutlich eher die Ausnahme sein dürfte).

    Was ich aber für völlig ausgeschlossen halte ist die Aussage, die Stadtfüchse würden sich genetisch von den Wald- und Wiesenfüchsen unterscheiden. Das kann schlichtweg nicht sein!

    LG
    Pere ;)
     
  19. #738 Vogelklappe, 14. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Im Siedlungsgebiet (von Großstädten 'mal abgesehen) ist kein Fütterungsverbot nötig, weil es nicht den entscheidenden Faktor darstellt. Siehe auch Brandenburg; den Gartenbesitzern musste man das nicht extra untersagen.:
    Die Forschungsstelle für Wildökologie der Landesforstanstalt Eberswalde berichtet, dass gerade die Schwarzkittel auf der winterlichen Nahrungssuche nun auch verstärkt in der Umgebung von Gärten und Siedlungen unterwegs sind. Eine gezielte Fütterung sollte dort ohnehin unterbleiben. Auch sollten Grundstücksbesitzer Vorkehrungen treffen, dass Wildschweine nichts Fressbares finden. Sonst sind Schäden im Frühjahr vorprogrammiert.
    Jäger haben generell das Fütterungsverbot einzuhalten
    .“
    http://www.brandenburg.de/cms/detail.php/137831
    Warum wird hier wohl extra darauf hingewiesen, was für Jäger ohnehin gilt, während es für den Siedlungsbereicht bei „sollte unterbleiben“ bleibt ?
    Ja, ich hätte gern den Link zu der Untersuchung, die diese Aussage bestätigt:
    An den Wortlaut glaube ich nämlich nicht. Bei der Studie in Zürich wird das veränderte Sozialverhalten so auch nicht beschrieben.
    Ja, aday, genau deshalb:
    Wir werden nicht gewinnen bei den Füchsen. In den Städten, in denen Füchse massiv bejagt wurden, hat sich gezeigt, dass die Füchse nicht zurückgingen.“
    Sonst hätten wir eine ständige Zuwanderung von Füchsen ins Stadtgebiet Berlin mit allen Risiken, an denen keiner Interesse haben kann.
    Recht einfach zu lösen durch eine Müllverordnung, deren Nichteinhaltung mit entsprechenden Bußgeldern belegt wird.

    Hallo Pere, frag’ doch in Zürich nach, worin der genetische Unterschied besteht. Sicher ist er nicht sehr groß, aber auch Rückgang auf wenige Familien, wie dort genannt, lässt sich heute problemlos feststellen.
     
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  21. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo

    Zumindest Hunde und Katzen, die Mäuse fangen und das ist schon ein Problem.
    Das die Eier auch durchaus mal "stauben" können, diese Auskunft hab ich vom Chef des Veterinäramtes Frankfurt 1994 auch bekommen, damals gings um einen Jungfuchs in einer TA-Praxis.
    Und ich hab schon begriffen, dass 8-10 Fälle auf die ganze Schweiz bezogen sind. Ich finde das trotzdem schon viel und hatte da mit weniger gerechnet.
    Nicht, dass ich da jetzt Panik machen will und ich ess auch weiter Erdbeeren gewaschen von draußen, aber verharmlosen sollte mans auch nicht, besonders, was das regelmäßige Entwurmen von Haustieren in den betroffenen Gebieten angeht.

    Dass sie sich genetisch leicht von Füchsen unterscheiden, mit denen sie nicht direkt verwandt sind, ist ja klar.

    Viele Grüße, Waschi
     
  22. Waschi

    Waschi Guest

    Hallo

    Die wäre sicher in jedem Fall sinnvoll, besonders hinsichtlich Waschbärproblemen auch, was Komosthaufen und Obstreste angeht (allerdings würde das wiederum dann den Singvögeln und Igeln schaden). Ich glaube allerdings nicht, dass es bei den Füchsen in dieser Hinsicht allzu viel bewirken wird, denn in Städten finden sie günstige Schlupfwinkel und immer Ratten und Mäuse im Überangebot. Das einbringen von Essensresten in die Kanalisation ist genau aus diesem Grund eigentlich schon ewig verboten, aber nicht kontrollierbar.;)

    Viele Grüße, Waschi
     
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