Jakob ist tot

Diskutiere Jakob ist tot im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Mein Jakob ist tot. Er ist heute um ca. 0h45 in meinen Händen gestorben. Wissen nicht genau warum-ich konnte Silvia auch nicht zuhören. Er hat auf...

  1. #1 Angelika, 18. Mai 2002
    Angelika

    Angelika Guest

    Mein Jakob ist tot. Er ist heute um ca. 0h45 in meinen Händen gestorben. Wissen nicht genau warum-ich konnte Silvia auch nicht zuhören. Er hat auf mich gewartet. Dann ist er eingeschlafen. Die Welt ist beschissen. Kann jetzt nicht mehr schreiben. Er fehlt mir so. Begrabe ihn heute um ca. 8h.

    Angelika
     
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  3. Pine

    Pine Foren-Guru

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    Hi Angelika

    Nach dem Warum kann man ein Tier nicht fragen.Jakob hat
    entschieden zu gehen - er ist jetzt in einer anderen Welt.
    Behalt ihn so in Erinnerung.Du hast Ihm ein angenehmes Leben
    geboten,für die Zeit wo er da war.

    Wenn Du wieder mal hier reinschaust,und lesen magst-schau
    mal in der Himmelspforte rein.Da findest Du tröstliche Gedanken-
    Worte-Gedichte von Vogel/Tierliebhabern-die Ihre "Gefährten"
    verloren haben.
     
  4. Bell

    Bell Guest

    Mensch Angelika, was ist da passiert ? :(

    Das tut mir so unendlich leid !!! Ich weiß garnicht was ich sagen soll ? Es wird auch nichts geben, was Dich trösten könnte.

    Das muß so furchtbar für dich sein - jetzt wo Du all die Pläne hattest.

    ganz ganz ganz liebe Grüße von mir

    Bell
     
  5. RainerS

    RainerS Foren-Guru

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    Oh man Angelika,

    mir stehen die Tränen in den Augen :( :(!

    Ds ist ein Schock! Es tut mir so uneendlich Leid!
    Aber sei dir sicher, er hatte ein schönes Leben, du zeigtest ihm zum Schluß sogar noch, wie schön es ist, mit anderen Nymphies zusammen zu sein!

    Mir fehlen momentan auch die Worte :(!

    Blick nach vorne, Jakob hätte das auch gewollt! Vielleicht kannst du dich ja nun verstärkt um Fru Fru kümmern, daß sie einen Partner findet und mit ihm bei dir einziehen kann?

    Lass dich fest drücken Angelika, wir sind Gedanklich bei dir!
     
  6. #5 Angelika, 18. Mai 2002
    Angelika

    Angelika Guest

    Wir wissen nicht was war. Silvia wollte mich eigentlich anrufen weil es den erfolg gab, dass Jakob und Fru Fru dicht beieinander saßen. beide quicklebendig. Um ca23h30 geht sie ins Zimmer, das Fenster schließen und da sitzt Jakob am Ast, wankt atmet schwer und kippt runter auf den Boden. Keine Ahnung warum. Jakob war aufgeregt, Silvia rief ihren Freund (ist Tierarzt) an. Gab ihm Beruhigungstropfen weil er von ihr wegflattern probierte. Atmete schwer. Kroch dann in die Zimmerecke. Silvia gab ihm noch Kreislauftropfen. Hat mich um ca. 24h angerufen und weinend gesagt, dass Jakob im Sterben liegt. Ist zu diesem Zeitpunkt flach am Bauch gelegen. Hat noch gelebt als ich kam. Hab in leise angesprochen. da hat er nochmal seinen Kopf gehoben und die Flügel gespreizt. Hab ihm dann homöopatische Tropfen in den nacken (Bachblüten) getropft. Silvia hat mir gesagt dass ihm diese Tropfen die Entscheidung erleichtern würde ob er sterben möchte. Hab ihn dann in die Hände genommen und mich hingesetzt. Dann ist er eingeschlafen. Ich bin froh, dass es anscheinend nicht so schlimm für ihn war. Silvia meinte er habe mit dem Einschlaen auf mich gewartet. Dann hab ich ihn ganz lange gehalten und mich verabschiedet. Es kommt mir noch immer vor wie ein Albtraum. Habe ihn dann in eine Schachtel gelegt und bei Silvia gelassen. Wollte ihn nicht tot in Erinnerung behalten. Heimgefahren und um 7h45 wieder bei Silvia. Klingt vielleicht blöd aber ich hab ihm noch seine Kolbenhirse und Grünzeug mitgegeben. Und einen Abschiedsbrief. ist ist alles so beschissen. hab nicht geschlafen und sitz nur heulend herum. Er fehlt mir so. Seine kleinen trippel-Füßchen waren noch ganz warm wie ich ihn gehalten hab. hab ihm dann die Augen ganz sanft geschlossen und ihn vorsichtig gestreichelt. heute haben wir ihn dann im Garten von Silvias Eltern begraben. Unter einem Rosenbusch und bit Blumen drauf. Ich kann jederzeit hingehen wenn ich will. Es ist noch so unwirklich. Wünsche mir die ganze Zeit ich wache auf und da sitzt mein kleiner süßer Zwerg auf meiner Schulter und knabbert mir mein Ohr und hält mir den Kopf zum Kraulen hin. Ich will nicht dass das nie wieder sein wird. Ich hatte so gehofft dass er den Rest seines Lebens glücklich verpaart verbringt. Jetzt denk ich mir dass es evt großer Streß für ihn war von mir getrennt zu werden. Oder dass seine Lungenentzündung vor 4 Jahren auf sein Herz geschlagen hat. Ich weiß gar nix mehr. Das Schreiben hilft mir ein bißchen. Und ich versuch mir vorzustellen, wie er jetzt glücklich mit einem Nymphen-Schwarm über weite Wiesen fliegt mit einer lieben Dame an seiner Seite. Es ist beschissen ohne ihn. Ich hätte am liebsten gehabt, dass er unsterblich ist. Mit Jana weiß ich nicht wies weitergeht. Sie hat mir die ganze Zeit zugeschaut wie Jakob starb. Die anderen Vögel wussten es. ich kann nicht mehr. Melde mich irgendwann wieder.


    LG Angelika
     
  7. RainerS

    RainerS Foren-Guru

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    Hallo Angelika,


    mach dir keine Vorwürfe, du und der Versuch der Verpaarung sind da ganz bestimmt nicht dran schuld!
    Aufregung in der Voliere hatte er nach so langer Zeit bestimmt nicht mehr!
    Wir wissen nicht was er hatte, aber was immer es war, du bist nicht schuld daran!
     
  8. Christy

    Christy Registrierte Benutzerin

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    Hallo Angelika,

    es tut mir sehr leid, kann genau nachempfinden, wie du dich fühlst. Als mein auch zahmer Nymph vor 10 Jahren starb (an einer Lungenentzündung und der Behandlung durch die TÄ:( ) habe ich auch nur geheult und wollte es nicht wahrhaben. Es ist ein schrecklicher Verlust!

    Wenigstens hast du ihn noch halten können, wenn auch nur kurze Zeit.

    Wünsche dir alles Gute.

    Christy
     
  9. Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo Angelika,
    es ist so traurig, lasse dich in den Arm nehmen und
    trösten.

    Mein Halsbandsittich Chico ist ja auch im Dezember von
    mir gegangen, er hat auch gewartet mit dem Sterben
    bis ich zu Hause war ! Wir waren gerade aus und als
    ich nach Hause kam hat er noch gelebt, in der Nacht
    ist er dann verstorben.

    Ich kann dir nachfühlen, es ist so unendlich schwer.

    Liebe Grüße

    Petra
     
  10. #9 Angelika, 18. Mai 2002
    Angelika

    Angelika Guest

    Gestern Abend bin ich noch zu Hause gesessen und hab die "Vogelecke" im Wohnzimmer ausgemessen, wie viel Platz ich für eine Voliere hätte. Hab schon gegrübelt wie ich sie gemeinsam mit meinem Vater bauen könnte. Und hab mir vorgestellt, wie die 2 oder 4 dann durch meine Wohnung gurken. Und dass mein Schatz am Ende doch noch einen Freund findet. habe erst vor 2 Tagen mit einer Freundin über Jakob geplaudert. Wie süß er ist und was er immer für Schabernack macht. Wenn er mit seinen kleinen Füßen über die Tastatur rennt und mir die Stifte vom Schreibtisch schmeißt. Mir das Wohnzimmer verscheißt und alles anknabbert. Wenn er frech in mein Ohr zwickt bis ich ihn kraule. Und wie er das Obst durch die Gegend patzt wenn er frisst. oder sich verrenkt damit er die ganze Kolbenhirse am Vogelbaum erwischt. Und im Eilzugstempo über den Boden watschelt und die Wohnung erkundet. Am Compi sitzt und zuguckt was ich da so schreibe. Und wie er das Duschbad genießt und dann klatschnass im Käfig sitzt und sich freut. ganz zerstrubelt mit nassen Federn mich mit seinen schwarzen Knopfaugen anschaut. Und winzige Wimpern hat er auch. Und einen einzigen kurzen hellen Quer-Streifen am Rücken. Am liebsten hat er Apfel und Karotte gegessen. Und Löwenzahn, Vogelmiere und Gänseblümchen. Er sah so süß aus mit den Blüten in seinem Schnabel. und es war so süß-einmal als er sich auf mich setzte-ich lag auf der Couch und wollte schlafen- ist er quer über mich drüber getrippelt und hat sich auf meinen Bauch gesetzt. Ich wache auf und sehe das liebste überhaupt. jakob wie er mit dem Köpfchen zwischenFlügeln auf meinem bauch sitzt und schläft. und er war immer für mich da. Auf ihn war Verlass. Er hat mich nie enttäuscht in diesen 11 1/2 Jahren. Ich der Scheidungsphase meiner Eltern wenn ich traurig war ist er immer zu mir geflogen, hat mich angeguckt und ganz vorsichtig angeknabbert. Und es war so beruhigend diesen kleinen Zwerg auf der Schulter zu haben. meine Nase an seinem Bauch reiben. Und wiff war er auch. Habe einen Versuch gemacht und er ist draufgekommen, wenn er am Griff der gebastelten Karton-Lade zieht, geht sie auf und er bekommt leckere Sonnenblumenkerne. In der Voksschule habe ich ihn bekommen. !990. Zum Geburtstag weil uns jemand die 2 Wellis aus der Gartenvoliere gelassen hatte und ich nur heulend zu Hause saß. Nach ein paar Monaten vogellos stand dann an meinem Geburtstag ein Käfig mit ihm drinnen. Und der Namensvorschlag "Jakob". Hat mir gleich gefallen-irgendwie passte der Name. Ich hab ihn früher und jetzt auch noch oft Ringelsocke genannt. Weil er abwechselnd gelbe und graue Ringe auf seinen Füßen hatte- war wohl das "Kindergefieder". Und so sind wir im laufe der Zeit zusammengewachsen. Ich kannte ihn und wusste was er will wenn er auf eine gewisse Weise schaute. Und wenn ich vom Urlaub zurück gekommen bin und ihn wieder mit nach Hause nahm hat er mich schon pfeifend begrüßt. Fehlgeprägt ich weiß. Ich denke er hatte wirklich ein schönes leben bei mir. Bis auf die lebenslange Einsamkeit (obwohl ich da war). Freunde und Familie schmunzelten manchmal und meinten ich würde einen "Vogel-Kult" betreiben weil ich immer auf alles achtete-Vitamine, Obst Gemüse..... und immer Freiflug. Auch am Sonntag in der Früh. dann hat er manchmal kleine Fußabdrücke auf der Butter hinterlassen wenn er drübergelaufen ist. Alles erkunden und möglichst viel anstellen war sein Motto. Aus den Mahaghoni-Türstöcken hat er ganze Scherzel rausgenagt. Staubabdichtungen vom Wohnzimmerkasten rausgezupft. Ein kleiner Kobold der mich trotzdem mehr zum lachen als zum schimpfen gebracht hat. Ein süßer Zwerg dem man einfach verzeihen musste wenn er was kaputt machte. Glitzernde Dinge verschleppen oder sich meinem Vater auf die Brille setzen und sich im nasenloch verhaken und Kopf-nach-unten i Papas Augen gucken (war sehr schmerzhaft). meiner Mutter an die glitzernden Ohrhänger hängen, Halskettchen aufknipsen. Ringe verschleppen und wenn er nur die Kopffeder aufplusterte nannte ihn mein bruder immer "Kaiser Franz Josef" weil es dann so aussah wie der Bart vom Kaiser. Männer konnte er nicht wirklich leiden. Endete manchmal mit blutig gezwickten Fingern. Nie war er kränklich. Höchstens Durchfall wenn er sich mit Vogelmiere vollgefuttert hatte. und dann vor ca. 4 Jahren der Schock: Lungenentzündung. Antibiotika. Ich war völlig fertig mit den Nerven. Sah so aus als ob alles wieder ok ist. Aber dann das beschissene Ende gestern Nacht. Ich wünsche mir so sehr dass ich einfach aufwache und alles ist wieder ok. Ich fühle mich wie ein kleines Kind, dass von seiner Mutter aus dem Albtraum geweckt werden will. ich kann es nicht beschreiben. es ist schrecklich ohne ihn. Er wird mich nie wieder begrüßen wenn ich nach hause komme und er wird mir nie seine Partnerin vorstellen können (ich hoffe er hat jetzt eine). Wenn ich den leeren Vogelbaum anschaue würde ich am liebsten ausziehen nur dass ich nicht dauernd in jedem Wohnungswinkel an ihn erinnert werde. ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr er mir fehlt. Es war so schrecklich wie er begann in meiner Hand steif zu werden. Ich werde das nie vergessen. Die anderen Vögel sahen zu und sie haben sicher alles mitbekommen. Wenigstens konnte ich ihn noch begleiten auf seiner letzten Reise. er war so weich und er hat so typisch ganz leicht nach Vogel gerochen als ich ganz dicht mit der Nase an ihm roch. So wie immer. Und seine kleinen Füße auf meiner Hand werden mir auch schrecklich fehlen. Alles an ihm. er war mein Schutzengel. Es wird nie wieder einen geben wie ihn. Und alle die diesen "Tierkult" nicht verstehen tun mir leid. Ich hoffe er hat es jetzt schön wo er jetzt ist und dass alle seine Wünsche in Erfüllung gehen. Und dass alle anderen Vögel, die von uns Menschen gehalten werden (KEINE Haltung ist 100% artgerecht) zusammentreffen. Über Wälder fliegen können was ihnen nie gegönnt war. Im Regen baden, einfach ein schönes Nymphensittich-Leben. Das soll ein kleiner Nachruf werden. Es gibt so viel was ich noch gerne mit ihm erlebt hätte. ich werde ihn nie vergessen. ich freu mich schon auf unser Wiedersehen. Irgendwann.

    Angelika
     
  11. RainerS

    RainerS Foren-Guru

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    Hallo Angelika,

    sei dir sicher, jeder hier versteht dich! Wir können es dir nachfühlen, glaube mir!
    Wenn man einen Vogel so lange gehabt hat, wenn er einen über 11 Jahre seines Lebens begleitet hat, dann ist das sehr schmerzlich!
    Wir hier sind alle genauso vogelverrückt, wie du auch ;), sonst wären wir warscheinlich gar nicht hier!

    Wir haben usere Beiden jetzt auch seit 12 Jahren, sie waren eigentlich, wenn man so zurückdenkt schon immer da! Wir haben viel mit ihnen erlebt, schöne Sachen, aber auch weniger schönes.
    Wenn eine von unseren mal gehen muß, wären wir genauso traurig und bestürzt wie du!
    Wir können dich gut verstehen!

    Dort wo er jetzt ist, wird es ihm sehr gut gehen, glaube mir!
    So wie du es beschreibst, hatte er auch nicht zu leiden!

    Ich kann dir nur einen Tipp geben, der jetzt vielleicht etwas herzlos klingt:

    Besorge dir in einiger Zeit, wenn du so halbwegs drüber weg bist, neue Nymphies...vielleicht sogar Fru Fru mit einem Partner!
    Das würde dir neue Kraft geben, weil du wieder welche von den lustigen Gesellen um diech hast!
    Jakob wirst du warscheinlich nie vergessen, das ist klar, aber das Leben geht weiter!

    Ein sehr schönes Gedicht zu dem Thema ist "Die Regenbogenbrücke", die deine Gefühle sehr gut beschreibt:

    Die Regenbogenbrücke

    Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
    Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
    Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und
    saftigem Gras.

    Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
    geht es zu diesem wunderschönen Ort.
    Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
    und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

    Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
    Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

    Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so
    sehr geliebt haben.

    So rennen und spielen sie den ganzen Tag zusammen,
    bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
    Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz
    groß !
    Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne
    Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.

    Es hat Dich gesehen !!

    Und wenn Du und Dein Freund sich treffen,
    nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn ganz fest.

    Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,
    und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines über alles
    geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
    aber niemals aus Deinem Herzen.

    Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens und
    ihr werdet nie wieder getrennt sein .........Die Regenbogenbrücke
     
  12. Angelika

    Angelika Guest

    Danke für alles! Das ist ein wunderschönes Gedicht! es wird noch einige Zeit dauern bis ich das verkraftet habe und jetzt ist es so mal gehts und dann sitz ich wieder heulend im Eck. Ich habe vor Fru Fru zu mir zu nehmen wenn sie wen gefunden hat. Sie ist nur derzeit "alleine" weil alle anderen Nymphen schon vergeben sind. Wir werden wenns mir wieder besser geht ein Männchen suchen. Weil sonst sitzt sie die ganze Zeit als Singel rum. ich werd nat weiter hier im Forum lesen und meinen Senf dazugeben :D und ohne Haustier könnte ich sowieso nicht leben! Also hoffe ich dass es mit Fru Fru klappt. Die Stelle von jakob wird so oder so nie wer einnehmen können aber ich hab wenigstens wieder 2 süße "Haubenschlümpfe" um mich! Ich habs noch immer nicht ganz realisiert was passiert ist. Wirkt so unrealistisch. Aber es stimmt schon-dass wird schon wieder. Und dann werde ich hoffentlich mit Fru Fru meine "Vogel-Pläne" umsetzen können! Nochmal danke für eure Anteilnahme. das hilft echt. Ist schön jemanden zu haben der einen 1000%ig versteht. Bis bald (ich schreib euch nat wieder und wahrscheinlich heute und die nächsten Tage eh noch 100 mal)

    LG Angelika
     
  13. Bell

    Bell Guest

    Liebe Angelika,

    es wird nix nützen, wenn ich Dir sage, daß Du nicht mehr so traurig sein sollst. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn mir ist ähnliches passiert, wie Dir, mit einem ähnlichen Vogel, wie es Dein Jakob war. Es ist unheimlich schwer sich damit abfinden zu müssen, daß er nicht mehr da ist und nach einer so langen Zeit, wie du sie mit Jakob verbracht hast, wirst Du ihn auch nie mehr vergessen, aber so dumm der Spruch jetzt auch klingen mag : Die Zeit heilt alle Wunden und zurück bleibt eine schöne Erinnerung und immer ein wenig Trauer, wenn man dann wieder mal von jemand anderen und seinem verstorbenen Vogel hört. So geht es zumindestens mir immer, so auch jetzt, wenn Du von Jakob erzählst.
    Würdest Du nicht so wahnsinnig weit weg wohnen täte ich Dir jetzt einen meiner Nymphen bringen. Er ist was ganz Besonderes und sehr lieb und eigentlich würde ich ihn nicht hergeben, aber .... Du würdest ihn sicher mögen. Doch leider soooo weit :(
    Nichts und niemand wird Jakob je ersetzen, daß weiß ich, aber es könnte Dich ein wenig trösten einen anderen Nymphen um Dich zu haben.

    Denke immer daran, daß Jakob wahrscheinlich auf vogelweise ähnlich an Dir gehangen hat, wie Du an ihm, und daß es nicht vielen von unseren Geiern vergönnt ist bei dem zu sterben, den er am liebsten gemocht hat.

    herzliche Grüße

    Bell
     
  14. heike-mn

    heike-mn Foren-Guru

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    Hallo Angelika,
    es tut mir entsetzlich leid, was passiert ist. Du hast in den letzten Monaten noch versucht, Jakob ein schönes, artgerechtes Leben zu vermitteln, dafür wird er Dir dankbar sein, deshalb hat er sicher auf Dich gewartet, um sich zu verabschieden.
    Fühl Dich gedrückt, ich weiß sehr gut, wie schwer die Tage danach sind. Worte können nur einen geringen Trost geben.
    Ich denk an Dich,
    liebe Grüsse
    Heike
     
  15. #14 Sittichmama, 21. Mai 2002
    Sittichmama

    Sittichmama Foren-Guru

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    Hall Angelika,

    das tut mir so Leid. Es tut immer weh wenn ein guter Freund für immer geht. Aber die Erinnerung bleibt auch immer ein Teil von einem selbst.

    Da wo Dein Jakob jetzt ist, hat er es gut. Er hat bestimmt schon viele Freunde gefunden. Einige meiner Mädels sind auch schon dort. Sie kümmern sich ganz bestimmt um ihn.

    Laß Dich fest drücken.

    Liebe Grüße

    Claudia
     
  16. Angelika

    Angelika Guest

    Danke für eure lieben Antworten! Das hilft schon irgendwie. Es schaut jetzt so aus: Fru Fru werde ich-wie ich es jetzt sehe- nicht zu mir nehmen. Wir warten bis sie einen Partner gefunden hat (es kam gestern ein neuer Nymph zur ARGE Papageienschutz-eine neue Chance) und ein guter Platz für die 2 da ist. Sollte sich kein guter Platz finden werde ich die 2 nat schon nehmen. Nur derzeit krampft sich alleine schon beim Gedanken an einen anderen Nymph als Jakob alles zusammen. Mein Traum war es IHN + einen Partner mit nach Hause nehmen zu können. Aber jetzt ist es so, dass ich die neuen ständig mit Jakob vergleichen würde und es wird nie wieder einen so "coolen" und süßen Nymph wie Jakob für mich geben. Sie würden auf SEINEM Vogelbaum rumkraxeln und auf SEINEN Lieblingplätzen sitzen. Es klingt für euch vielleicht blöd, dass ich derzeit nicht an andere Nymphies denken kann. Dachte es wäre gut, gleich wieder welche zu nehmen um über Jakobs Tod hinweg zukommen. Aber ich seh im TV einen Film wo zufällig ein Sittich vorkommt und krieg Bauchweh oder es reicht dass ich irgendwo Spatzen zwitschern höre und daran denke, dass jakob nie wieder mit mir pfeifen wird. ALLES erinnert mich an ihn. Es ist ein ständiges krampfhaftes "an-was-anderes-denken" und wenn ich mal niemanden zum plaudern habe oder nix im TV ist kommt erst alles wieder hoch und ich sitz heulend herum. Ich wart jetzt mal und dann werd ich weiterschauen wann die nächsten nymphen kommen (jetzt kann ichs mir nicht vorstellen). Es wäre Fru Fru und ihrem zukünftigen Partner gegenüber nicht fair. Wenns bei mir wieder bergaufgeht und sie dann erst einen Platz für sie suchen werd ich sie nehmen aber wie gesagt...es braucht Zeit und es ist verdammt schwer nicht dauernd an Jakobs Tod in meinen Händen und an sein Leben mit mir zu denken. ich tel regelmäßig mit Silvia damit ich weiß wie es Fru Fru geht. Und dann mal weiterschauen. Hab nur das ganze Futter und den Sand etc weggeschmissen weil... naja. Könnt ihr euch eh denken. Und den leeren Käfig hab ich zugedeckt.

    LG Angelika
     
  17. Angelika

    Angelika Guest

    Warum?

    Hi!

    Manchmal stelle ich mir die Frage, ob Jakob die Vergesellschaftung nicht verkraftet hat. Man sagt ja auch, wenn ein fehlgeprägter Vogel seinen "Partner" Mensch verliert oder in extremen Fällen dieser z.B. nur das Zimmer verlässt, ist das schrecklichen für den Vogel, weil ja sein Partner ihn verlässt. Wioe muss sich also Jakob gefühlt haben, als ich ihn im Stich gelassen habe? Einfach in eine Schar fremder Wesen (Vögel) gesetzt und dann sieht er mich mehr als ein Monat nicht. Darum ist er wohl auch Silvia bis in die Küche nachgeflogen weil er nicht "alleine" sein wollte. irgendwann hat er dann resigniert und hat sich in unseren Augen eingewöhnt weil er Sivia nicht mehr nachflog. Wurde ihm das von mir und anderen menschen (die ja seit 11 jahren seine "Artgenossen" waren) getrennt sein zu viel? warum dieser plötzliche Tod? Oder hab ich Krankheitsanzeichen übersehen? warum musste er sterben? fragen die meinen Kopf zermartern. Er fehlt mir so. es muss wie eine Fatamorgana gewesen sein, als er mich endlich wieder sah. nur leider zu spät-Minuten oder besser gesagt sekunden vor seinem Tod. Sein "Partner" den er seit 1 1/2 Monaten nicht gesehen hat, ist wieder da-warum soll er sonst auf meine Stimme reagiert haben (und nicht auf Silvias). Nur noch ein Kopfheben und dann war er tot. So lange hab ich ihn nicht gesehn und dann so ein scheußliches Wiedersehen. Kein fröhliches Pfeifen, kein herumgekraxle sondern nur die letzten Atemzüge. Beschissen ist das. ich hab mir ein Wiedersehen anders vorgestellt. Die Wohnung ist leer ohne ihn. kein Wiedersehen mit einem Vogel-partner an seiner Seite sondern Sterbebegleitung. echt scheiß Gefühl. Mein Bruder meinte am Anfang, als ich ihn zur Partnersuche weggab, es würde Jakob den Tod bringen. Er hatte "nur so ein Gefühl". jetzt ist es wahr geworden und ich fühle mich schuldig. Wurscht warum er jetzt wirklich gestorben ist.
    Schade, dass ich keine Antworten von Antje und Maja bekommen habe auf Jakobs Todesnachricht, wo ich doch so viele Tips zu seiner Vergesellschaftung bekam. *verwundert schau*
    Tja-es ist anders ohne Jakob und ich hoffe die schreckliche Erinnerung verblasst schnell und lässt wieder Blicke auf glücklichere Zeiten zu. Werde mich ab und zu melden-auch um zu berichten wies mit Fru Fru weiterläuft.

    LG Angelika
     
  18. RainerS

    RainerS Foren-Guru

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    Hallo Angelika,

    Antje und Maja können momentan nicht antworten, sie sind beide im Urlaub und wissen noch garnix von seinem Tod! Wenn sie wieder da sind, werden sie sicher Antworten und auch genauso entsetzt sein wie alle anderen!

    Du machts dir zuviele Gedanken, das ist nicht gut!
    Meiner Meinung nach kannst weder du, noch irgendjemand anders etwas dafür, daß Jakob nun tot ist! Das ist unsinn, sowas zu glauben!
    Der Versuch der Vergesellschaftung war auf alle Fälle richtig, so denke zumindestens ich! Der plötzliche Tod Jakobs kann viele Ursachen haben! Er kann sich angesteckt haben, in ihm kann eine Krankheit geschlummert haben, die nun zum Ausbruch kam, oder irgend etwas anderes!
    Vögel verstecken ihre Krankheit bis zuletzt, desshalb kann es sein, daß sie von einem Tag auf den anderen sterben, ohne vorherige Anzeichen!
    Es kann sein, daß dein Jakob durch den Umzug in die Voliere einem gewissen Streß ausgesetzt war, kann auch sein, daß in ihm eine Krankheit geschlummert hat, die dadurch zum Ausbruch kam. Aber wenn es so war, dann wäre die Krankheit auch irgendwann ausgebrochen, wenn du ihn nicht zur Verpaarung gegeben hättest!

    Die Sache mit der Verpaarung war der richtige Weg, glaube mir und ichglaube auch nicht, daß Jakob unter seinen Artgenosen unglücklich war, auch wenn er vielleicht keinen Partner gefunden hat!
    Man darf die Verhaltensweisen eines Vogels nicht zu sehr vermenschlichen, sonst besteht die Gefahr, daß man total falsche Schlüsse zieht!
    So, nun hör bitte auf, dir ständig Vorwürfe zu machen! Ich verstehe dich zwar, der Schmerz sitzt tief, aber du steigerst dich zu sehr in falsche Annahmen hinein, glaube mir!
    Nochmal, der Versuch der Verpaarung war richtig, 100% ig! Was höchstens falsch war, war der Zeitpunkt, der hätte nämlich Idealerweise schon viel früher liegen müssen!
     
  19. #18 Sittichmama, 23. Mai 2002
    Sittichmama

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    Liebe Angelika,

    Rainer hat Recht, mach Dir bitte keine Vorwürfe. Jakob hatte es gut bei Dir und war Dir auch nicht böse, dass Du ihm eine Partnerin geben wolltest.

    Einige meiner Lieblinge sind auch sehr plötzlich und ohne jede Vorwarnung gestorben, leider tritt der Tod bei Piepmätze oft recht schnell und unverhofft ein.

    Es tut sehr weh, wenn ein geliebter Vogel stirbt. Wo Jakob jetzt ist, geht es ihm gut.

    Und sei gewiß, eines Tages seht ihr Euch wieder und werdet für immer zusammen sein.

    Bis dahin halte ihn in Deinem Herzen fest.

    Liebe Grüße
    Claudia
     
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  21. Angelika

    Angelika Guest

    Hi!

    bei jana gibt es nix neues. sie baggert immer nur bereits vergebene männchen an. leider konnten wir bis jetzt kein männchen für sie finden. sie it jetzt also die "ungerade zahl" im nymphenschwarm. schade. vielleicht wäre aus ihr und jakob echt was geworden.

    lg angelika
     
  22. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Hallo Angelika,
    habe mit großer Bestürzung vom plötzlichen Tod deines Jakob gelesen :( (Rainer sagte dir ja schon, dass ich im Urlaub war).
    Es tut mir furchtbar leid für dich und für ihn, vor allen Dingen, da du dir so viel Mühe gegeben hast ihm noch ein erfülltes Vogelleben zu ermöglichen.
    Liebe Angelika, dem, was Rainer gesagt hat, kann ich nichts mehr hinzufügen, es entspricht auch meiner Meinung. Plötzliche Todesfälle gibt es bei allen Lebewesen, dass müssen wir leider alle akzeptieren, auch wenn es weh tut. Und dir tut es ganz besonders weh, denn dieser Vogel hat dich einen großen Teil deines Lebens begleitet und hat dir in mancher Lebenssituation mit seiner Lebensfreude geholfen. Bitte erinnere dich daran, wenn du an ihn denkst und dass es ihm jetzt gut geht, wo immer er auch ist.

    Für die kleine Jana ist es schade, dass dort nicht mehr Single-Nymphenmänner sind. Denn sie zeigt ja deutlich, dass sie willens ist, sich einen Mann zu suchen ;).
    Gäbe es sonst keinen Züchter, der überzählige Männchen hat und der sie aufnehmen würde, damit sich die Herren um die kleine Maus reißen können ?
    Sonst drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass es wenigstens bei ihr früher oder später klappt, Kopf hoch :) !
     
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Jakob ist tot

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