Jede achte Vogelart bedroht

Diskutiere Jede achte Vogelart bedroht im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; hier ein beispiel. "Wie katastrophal das Mitbringen von fremden Tieren auf eine Insel sich für die dort heimische Tierwelt auswirken kann, soll...

  1. #21 Vornie, 22. Juli 2005
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2005
    Vornie

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    hier ein beispiel.

    "Wie katastrophal das Mitbringen von fremden Tieren auf eine Insel sich für die dort heimische Tierwelt auswirken kann, soll am Beispiel der Insel Guam, sechstausend Kilometer westlich von Hawai, aufgezeigt werden. Hier kam es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem regelrechten allgemeinen Zusammenbruch der Vogelwelt. Noch im Jahr 1960 schien alles in Ordnung. 1983 hatten Biologen herausgefunden, dass die meisten Vögel Opfer eines unsichtbaren Massakers geworden waren. Der Urheber dieses Niederganges war jedoch unbekannt. Die überschrift einer amerikanischen Zeitschrift, die sich mit den mutmaßlichen Ursachen beschäftige, lautete damals: "Aufklärung eines geheimnisvollen ökologischen Vogelmordes". Die Insel hat eine Länge von 30 km und eine Breite von 14 km. Sie wird von den USA als Militärbasis benutzt. Dort lebten 11 verschiedene waldbewohnende Vogelarten, fünf von ihnen kamen nur dort vor. Das Artensterben blieb zunächst unbemerkt. Ende 1960 waren die Wälder der Südhälfte der Insel vogelfrei. Zwischen 1960 und 1970 verschwanden zunehmend die Vögel auf dem Nordteil der Insel, obwohl dieser mit wesentlich mehr Wald bedeckt war. Mitte der Achtziger waren bereits 6 Arten vollständig von der Insel verschwunden. Die letzten Individuen von zwei Arten - Guamralle und Zimtkopfliest - wurden sämtliche eingefangen und in Zoos verbracht, um sie vor dem Aussterben zu retten. Nach intensiver Forschungsarbeit fand man schließlich die Ursache heraus. Nach dem zweiten Weltkrieg war eine Schlange als blinder Passagier auf die Insel gekommen. Die Schlange mit dem Namen Nachtbaumnatter stammte ursprünglich von den Salomoninseln. Sie ist eine Giftschlange, aber für den Menschen ungefährlich. Zu ihrem Beutespektrum gehören auch Vögel und Vogeleier. In einer Doktorarbeit wies die Biologin 1986 Julie Savidge nach, dass diese Schlange die Urheberin des katastrophalen Aussterben der Vögel gewesen war. Schlangenforscher beschäftigten sich mit enormen Verbreitung dieser Schlange. Sie fingen diese in Fallen und kamen zu einer Anzahl von etwa 6000 pro qkm. Umgerechnet auf die Inselfläche kamen die Herpelogen auf eine Gesamtzahl von über drei Millionen Schlangen. Nebenbei gesagt kam es parallel zum Vogelsterben zu einer gewaltigen Zunahme der dort lebenden Spinnen."

    ziatat aus:
    http://www.biotoper.de/pr81n1tx.htm

    siehste auch tiere rotten andere tiere aus, auch wenn die schlange als blinder passagier durch den menschen dort eingetroffen ist, hat nicht der mensch die vögel ausgerottet sondern die schlange. zumal man weiss, dass schlangen sehr lange schwimmen können und wärend überflutungen ins meer gespühlt werden können, einige dieser schlangen erreichen inseln und haben dort ein schlaraffenland vor sich liegen. das hätte also auch ohne den mesnchen passieren können.

    so nun haste ein beispiel. es gibt aber vermutlich noch viel viel mehr.

    PS: in australien gibt es auch einige solcher fälle wegen ratten, katzen oder marder wo bodenlebende vögel ausgestorben sind oder kleine känguru arten.
     
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  3. Moni

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  4. Karin

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    Welch Logik ! :bier:
     
  5. Vornie

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    bitte zitiere nächste mal das nachkommende auch, sowas kann auch durch andere geschehnisse vorkommen, nicht nur durch menschenhand.
    und es ist ja nunmal so, dass nicht die menschen gezielt diese vögel ausrottete haben sondern die schlange (unbewusst natürlich) für die ausrottung verantwortlich war.
    südwind wollte ein beispiel haben wo ein tier eine andere tierart ausrottet und das hab ich ihm geliefert.

    nehmen wir einfach mal das beispiel madagaskar. was meinste wie die echsen dort angekommen sind? nicht durch menschenhand. da aber niemand vorher weiss was dort vorher für tiere exestiert haben bevor die echsen dort übers meer angelangt sind, weiss natürlich auch keiner wieviele vogelarten diese echsen dort ausgerottet haben. ich bin mir aber zu 99,99% sicher, dass dort auch rein bodenbewohnende vögel exestiert haben und diese von den echsen ausgerottet wurden (zerstörung der gelege).
     
  6. südwind

    südwind Foren-Guru

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    hallo vornie,
    danke für die mühe, die du dir gemacht hast. :zustimm:
    aber auch in diesem fall, war der mensch, der grund des aussterbens der vögel.
    eine kleine insel ist wie ein gefängnis, in dem die schwächeren tiere, keine möglichkeit mehr haben, auszuweichen, bei einer so übermächtigen schlangenart, die dort nicht hingehört. eine unnatürliche situation wurde vom menschen herbeigeführt, und nicht von den tieren. das wäre nie passiert, ohne einschleppung der schlangen.


    im anderem fall, den moni zeigt, geht es auch nicht um tiere, die sich gegenseitig ausrotten, sondern um die natur, die sich immerwieder erneuert. sie nimmt und gibt. das ist ja das was ich im prinzip auch geschrieben habe.

    tiere und pflanzen, die durch den menschen ausgestorben (ausgerottet)sind, unwiderbringlich verloren und können durch nichts ersetzt werden.
    das kann nur die natur.
    wenn ihr jetzt vielleicht versteht, was ich meine?
     
  7. #26 Karin, 22. Juli 2005
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2005
    Karin

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    Meinetwegen ! Es ändert trotzdem nichts an der Tatsache, daß der Mensch indirekt für das Aussterben dieser Tiere auf dieser Insel verantwortlich war und das es keinen Zusammenhang zwischen dem gibt, was Du weiter angeführt hast, denn es ist ein nicht belegte Behauptung Deinerseits.

    Aber ich zitiere von der Seite, die Du als Quelle angegeben hast :

    Die heutige Aussterbelawine, so sagen uns die Ökologen, werden zum sechsten Massensterben führen. Im Gegensatz zu den vergangenen Massensterben ist das vor uns liegende jedoch von Menschen verursacht. Quammen schreibt (S.801):

    "Und diesmal sind wir der Todesstern" .... "Die Ökosysteme der Erde dürften binnen zehn oder zwanzig Millionen Jahren zu ihrem einstigen Artenreichtum zurückfinden, vorgesetzt, Homo sapiens stirbt vorher aus. Sind wir selbst erst verschwunden, werden die Spatzen, die Kakerlaken, die Ratten und der Löwenzahn, die uns überleben, irgendwann eine neue Fülle an biologischer Vielfalt hervortreiben."



    http://www.biotoper.de/pr81n1tx.htm
     
  8. südwind

    südwind Foren-Guru

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    und genau das ist es. die tiere rotten sich untereinander nicht aus. das tut der mensch, der sich einbildet, sich über alles hinwegsetzen zu können und natur und tierwelt sich zurecht zu stutzen. die natur braucht den menschen nicht.
    die erde wird sich ungeniert weiter drehen, wenn wir verschwunden sind und wird froh sein, dass sie die krankheit "homo sapiens" mit einigen plessuren überstanden hat.
     
  9. Chimera

    Chimera mööööp

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    südwind, die natur hat uns erschaffen. das heißt ja dann nach deinem weltbild, dass sie sich da einen fehler erlaubt hat, eine art erschaffen die am besten ausgerottet gehört.
    also ist die natur fehlerhaft (nach südwinds auffassung)
     
  10. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Ich würde den Menschen eher als Naturkatastrophe bezeichnen ;)
     
  11. südwind

    südwind Foren-Guru

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    bitte interpretiere meine auffassung, die du überhaupt nicht zu verstehen scheinst, und willst, nicht falsch.
    die natur bringt lebewesen hervor und nimmt sie wieder weg. und entwarf neue arten. das als fehler der natur zu bezeichnen, halte ich für anmassend.

    aber kennst du nun tierarten, die sich ausgerottet haben?
     
  12. Balu

    Balu Goshawker

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    also ganz ehrlich...der mensch ist für das meißte artensterben verantwortlich!man siehe doch nur einmal den regenwald..in 40jahren ist er komplett weg!wenn nicht früher...
    die ureinwohner die im regenwald lebten bzw noch immer dort leben sind wenigstens sorgfältuig damit umgegangen.kleine flächen wurden niedergebrannt für felder,nach 3-5 jahren ließen sie das feld so stehen und brannten sich eine andre fläche nieder,damit die natur wieder nachwachsen kann.der moderne mensch tut das nicht,der holzt alles ab..bzw verbrennt es...
    genauso in sibirien,da wird jetzt auch alles abgeholzt,die hirsche die dort leben werden geschossen,so hat der tiger nix mehr zum fressen.auch der sibirische tiger ist zum aussterben verurteilt,wie noch 10000 andre tierarten..leider!
    wenn man nicht sorgfältiger mit der natur umgeht,wasser und strom spart,steht die welt bald ohne tiere da,bzw mit wenigen arten:( die überbevälkerung ist auch noch so ein thema,aber was soll man tun? :(

    meine meinung..
     
  13. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Ich würde die Frage anders formulieren :

    Kennst Du Tierarten, die ohne indirektes Zutun des Menschen, eine andere Tierart ausgerottet haben ?
     
  14. Vornie

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    eine insel ist natürlich ein beschränkter lebensaraum aber trifft auf jeden anderen lebensraum zu. ich habe doch schonmal geschrieben, das tiere immer eine bestimmte nische besetzen, jede nische hat ihre grenzen, jede nische ist eine insel.

    dann nehme dir doch bitte das beispiel von madagaskar zu herzen. leider kann man es dort nicht nachweisen, da der mensch erst nach der ankunft der echsen dort eingetroffen ist und dort somit schon die bodenbewohnenden arten verschwunden waren. sicher ist aber, dass die echsen sich nicht dort auf der insel entwickelt haben sondern deren vorfahren vom festland über das meer gekommen sind. ernährt haben sie sich dann von den arten die am boden leicht zu erwischen waren und vorher keine feinde hatten. sie sind nach der ankunft der echsen ausgestorben.
    und sowas ist schon zigmal in der geschichte der erde passiert. man muss sich auch immer voraugen halten seid wann überhaupt artenvielfallt beobachtet wird. das sind vieleicht knapp 200 jahre . das ist noch nichmal eine zentelsekunde wenn man die zeit in der es leben auf der erde gibt in einem tag reinpresst.

    dann muss man doch noch dazu sagen, das heutzutage überall die menschheit anzutreffen ist und somit auch überall einfluss genommen hat, das lässt sich garnicht verhindern. somit kann man heute also alles den menschen anhängen und ihm die schuld geben. wobei man ja leider sagen muss, dass er heutzutage ja wirklich die meiste schuld daran trägt.

    ich frage dich südwind hättest du das beispiel mit der schlange angenommen, wenn sie durch eine überflutung des festlandes auf das meer gezogen worden sei und dann an diese insel angekommen wäre, oder wäre das dann auch nicht richtig sondern die schuld der überflutung vom festland?

    die natur hat ihre eigenen regeln und glaube mir die erde wird uns überstehen und immer einen schritt voraus sein, ob wir wollen oder nicht. die geschichte der menschheit wird in der geschichte der erde keine rolle spielen.
    wie gesagt packst du die geschichte der erde in 24 stunden, dann ist die geschichte der menschen davon vielleicht 20 sekunden.

    aber nochmal zum thema:
    wenn tiere andere tiere verdrängen spricht man immer von selektion und nicht von ausrottung. dann könnte ich ja jetzt auch sagen, der mensch breitet sich aus und schafft sich neuen lebensraum um weiter zu exestieren, dabei verdrängt er die arten welche sich nicht an die neue umgebung anppassen können, man spricht also von selektion. ( bitte jetzt nicht denken, dass ich es so einfach sehe, aber so würde es ein tier machen welches das geschick hat seine umgebung so zu verändern um besser und weiter exestieren zu können)

    schlusswort:
    kein tier auf der welt macht sich gedanken um andere tiere ( tiere einer anderen art ) und deren umgebung ausser der mensch. das ist doch mal was positives über das tier Mensch oder?
     
  15. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Vornie, mit Verlaub, aber das ist 60 Millionen Jahre oder noch länger her und das meiste, was Du hier sagst basiert auf Vermutungen, sicher ist garnix !
     
  16. Vornie

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    natürlich sind das von madagaskar vermutungen, ich habe ja gesagt das beobachtungen der tierarten erst seid kurzem bestehen, leider seid dem die menschen alles besiedelt haben und nunmal überall eingreifen. daher bleiben nur noch vermutungen übrieg, welche aber seher nahe liegen wenn man heutige beispiele durch einschleppen fremder tierarten anschaut. weil es gibt nunmal den natürlich weg übers meer.

    aber ich finde das sind halt ansichten und jeder mensch hat zum glück andere ansichten.

    ich bin natürlich der meinung, das der mensch heute sehr viel zum artensterben beiträgt, aber man muss nunmal auch sagen, dass der mensch in gewissen bereichen auch für arterhaltung eintritt.
    ich hoffe es wird irgendwann die zeit kommen wo die nötige technologie vorhanden ist um die umwelt komplett zu schonen und gegebenfalls wieder aufzubauen, vielleicht soger wieder platz zu schaffen für neue arten. bis dahin werden aber schätze ich mal noch knapp 30 % -50 % der heutigen arten aussterben und der zeitraum ist nicht einschätzbar.

    ich finde das thema schweift zu sehr ab und ich denke jeder hat seine ansicht klar dargestellt.

    ich bin der meinung, dass auch tiere verantwortlich sind, dass andere tierarten aussterben, das zeigt nunmal die geschichte der evolution. (selektion)
     
  17. südwind

    südwind Foren-Guru

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    hallo balu, hast viel wahres geschrieben.hallo vornie,
    eine überschwemmung oder überflutung ist auch ein eingriff der natur. das meine ich ja nicht. und ob das überhaupt möglich wäre, dass schlangen, über kontinente hinweg durch überflutung auf anderes land kommen. das sind spekulationen, die auch mit der eigentlichen frage nichts zu tun haben.

    vielleicht ist die frage von karin besser formuliert.
    alles andere führt zu weit. ich weiss eben keine art, die das jemals geschaft hat. deswegen fragte ich.

    von schuld möchte ich schon garnicht reden. denn tiere haben keine schuld, wenn sie sich ihrer art entsprechend verhalten.
     
  18. domino

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    Hallo Südwind,

    der Kapako ursprünglich lebend auf einer einzigen Insel vor Australien, wurde auch so gut wie ausgerottet. Da ist es noch nicht mal so lange her.
    Als die ersten Siedler kamen brachten sie Ratten u. auch Katzen mit u. somit hatte der Kapako keine Überlebenschance.
    Auf Grund dessen daß es auf dieser Insel keine Feinde für ihn gab, hat er mit der Zeit seine Flugfähigkeit völlig verloren.

    Die letzten paar Überlebenden wurden vor ein paar Jahren auf andere kleine Inseln verteilt.
     
  19. domino

    domino Stammmitglied

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    Sorry, der Vogel heißt natürlich Kakapo. :D
     
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  21. Detlev

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    Moin, Moin,
    Dann schau einfach in ein Buch das z.B. die Faunenentwicklung nach der Ausbildung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika beschreibt. Da sind jede Menge Arten und Artgruppen verzeichnet die ausstarben.

    Ein Paar Anmerkungen: Die Besiedlung von Inseln durch Menschen führt in einigen Fällen zu einem Artenschwund der Vögel im Bereich von 50%. Gemeint ist hier Erstbesiedlung durch sog. Naturvölker, die Nachbesiedlung durch Europäer killt dann unter Umständen noch mal 50% des Restes. Das läßt sich an der Siedlungsgeschichte von Hawei oder Neuseeland ganz gut zeigen. Ursachen sind Jagt, Habitatveränderungen (Landwirtschaft) mitbringen von Haus- und Wildtieren.

    Guam ist so ein schönes Beispiel, aber weniger für die Ausrottung durch eingeschleppte Tierarten (ist heute ein Spinnenparadis) sondern eher für die selektive Berichterstattung. Wer mal einen Reisebericht gelesen hat wie man nach Guam kommt, der wird von einer kleinen Insel unter amerikanischer Besatzung gehört haben auf der man zwischenlandet. Auf dieser Insel lebt nichts mehr, Teile sind unbetretbar, die Bewohner laufen permanent mit Gasmaske herum: dort wird nämlich Sondermüll verbrannt.

    Der sibirische Tiger stirbt nicht an Hunger, sondern an Armut der Menschen die unter anderm darin begründet ist, dass die dortigen Nerzfarmen die Arbeit eingestellt haben und das chinesische Wirtschaftswachtum den Druck auf diverse Naturschätze als Luxusnahrung (z.B. Schildkröten) oder für die ach so alternative traditionelle Medizin erhöht hat.

    Gruesse,
    Detlev
     
  22. Detlev

    Detlev -

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    Zum Kakapo:
    vergleicht mal was er frißt, welchen Energiegehalt seine Nahrung hat und wie Vögel die ähnlich energiearme Nahrung fressen gestaltet sind. Dann hat man die die Gründe für seine schlechten Flugeigenschaften. Mangel an Bodenfeinden sind da allenfalls ein Teil davon.

    Gruesse,
    Detlev
     
Thema:

Jede achte Vogelart bedroht

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