Jungpferde: ab wann ist welche Arbeit sinnvoll?

Diskutiere Jungpferde: ab wann ist welche Arbeit sinnvoll? im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Hallo, eine Frage an die von Euch, die schon einmal eigene Pferde aufgezogen haben: ab wann ist welche Art der Arbeit sinnvoll? Ich würde gerne...

  1. #1 Hafi Frau, 15.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Hallo,

    eine Frage an die von Euch, die schon einmal eigene Pferde aufgezogen haben: ab wann ist welche Art der Arbeit sinnvoll? Ich würde gerne demnächst mit kurzen leichten Übungen im Roundpen anfangen.

    Hintergrund: seit einigen Wochen gehöre ich meinem Hafi und mein Hafi gehört mir. Jawollja, so ist das. Das Kerlchen ist ein sehr wacher knapp über 1 Jahr alter Hengst.

    Er ist so wissbegierig und gelehrig, dass es dumm wäre, diese Zeit ungenutzt verstreichen zu lassen. Er fordert Beschäftigung von mir ein, er lernt gerne und soweit ich das beurteilen kann ungefähr so gut wie ein cleverer Hund.

    Ich habe ihm in einer halben Stunde Halsbiegen nach rechts, nach links und nach vorne unten auf Kommando "Nase" beigebracht. Sitzt auch Tage nach dem Einüben noch wunderbar. Er ist kitzelig und furchtbar neugierig, guckt beim Putzen über dem Ellebogen ganz genau nach, was ich da mache, indem er sich dort anstuppst. Die Bewegung entspricht also etwas, das er natürlich und von sich aus tut.

    Fällt Euch mehr dieser netten Kunststückchen ein, die später zu etwas nutze sind? Wie habt ihr das vom Zeitplan her mit Euren Pferden gemacht?

    Für Antworten wie immer sehr dankbar!
     
  2. #2 Kalypso, 17.06.2007
    Kalypso

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    meine meinung:

    im ersten lebensjahr: aufhalftern, führen, hufegeben, putzen, waschen, spazieren gehen (auch mal ohne andere pferde).

    2. lebensjahr: gucken das das erlernte auch vernünftig gemacht wird, vielleicht ein wenig scheutraining mit planen oder so aber sonst viel weide und spaß mit anderen pferden ohne menschlichen einfluss.

    3. lebensjahr: arbeit im round pen (treiben, anhalten, gangwechsel, richtungswechsel) nur auf stimmzeichen und handzeichen, gewöhnung an trense und longiergurt, freispringen, spazieren gehen, als handpferd ins gelände ...

    4. lebensjahr: anlongieren (wird einfach denn das meiste kann das jungpferd ja schon und weiss grob was von ihm verlangt wird), gewöhnung an einen perfekt passenden sattel (macht erst jetzt sinn, da es gut ausgebildete muskeln hat und kaum noch wächst) und reitergewicht, anreiten, mit anderen ins gelände, zur abwechslung freispringen, bodenarbeit

    5. lebensjahr: sollte gut in allen GGA laufen, vielleicht ein bisschen über niedrige sprünge springen, takt, losgelassenheit, aufrichtung, geraderichtung und versammlung zeigen (wenn vielleicht auch noch nicht perfekt).
    jetzt sind auch mal kleine tagesritte, dressur/springprüfungen oder sonstwas möglich ohne das pferd körperlich oder geistig zu überfordern.


    natürlich kann man die ganzen sachen auch bis ende des dritten lebensjahrs in ein pferd gepresst haben aber das macht ja keinen sinn ;)
    mein pflegepferdchen wächst auch mit fünf noch fröhlich :~ von wegen mit drei ausgewachsen :+pfeif:
    dabei hat man immer wieder rückschläge ... und noch mehr rückschläge. man denkt das pferd könnte es und macht es nun in zukunft auch vernünftig aber die haben immer wieder ihre "ich mach dies nicht, ich mach das nicht"-phasen und nen monat später geht es plötzlich :+shocked: oder halt auch nicht :D .

    die richtig "schlimmen" jahre sind meistens zwischen drei und sechs *g* teenies halt. da musste dich auf einiges gefasst machen.

    auch wenn dein kleiner so schnell lernt würde ich ihn jetzt erstmal noch in ruhe lassen (auch wenn es einen reizt) sonst sitzt man am ende doch zu früh auf dem pferd oder überanstrengt die jungen sehnen und gelenke mit übungen.
     
  3. #3 Hafi Frau, 17.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Theoretisch hast Du Recht, praktisch hätte ich Schwierigkeiten, von einem Pferd Vertrauen und Zusammenarbeit einzufordern, dass ich vorher quasi ohne irgendwas auf der Weide habe stehen lassen.

    Amadeus fordert Zuwendung und Neues regelrecht ein und schmollt mich an, wenn ich 3x nur zum Zeckenabsammeln und "auf heile Knochen" überprüfen auf der Weide war. "Wie, kein Halfter dabei? Nö, dann nicht."

    Die Zeit, die wir zusammen verbringen, hat er mich exklusiv für sich. Und das braucht und geniesst er so offensichtlich, dass ich das beibehalten werde.

    Man merkt im Handling und in Problemsituationen im Vergleich sofort, dass ich etwas mit ihm mache und die anderen 2 Jährlinge auf der Weide einfach lange nur stehen und fressen. Sie stehen nur ungern länger angebunden und machen beide etwas mehr Theater beim Schmied, als Amadeus das tut.

    Wenn wir etwas miteinander erarbeiten, dann sind das oft kleine Dinge. Führen/ folgen ohne mich umzurempeln oder in mich reinzukriechen auch wenn was Ungewohntes auf dem Weg steht. Stehenbleiben ohne Spektakel, auch wenn man lieber die Welt angucken würde, wenn man angebunden ist. Beim Putzen stehen bleiben (kitzelt und ist langweilig), Hufe geben und halten. Auch dem Schmied.

    Mir ist wichtig, dass er auf Ungewohntes ruhig reagieren lernt. Weil er mir vertraut. Ich schaue ihm gut zu und wenn er wo nervöser reagiert (Autos, Hunde, Nachbars Gartentor, Kinder auf Rädern, Räder ohne Kinder) gehen wir die Situation mit viel Ruhe so lange noch einmal an, bis er mir glaubt, dass er sie heil überstehen kann.

    Das ist das, was ich mit "arbeiten" meine.

    Ich denke, ein Pferdehalter, der sein Pferd kennt und liebt wird so genau zuhören, dass er merkt, wann das Pferd soweit ist, dass man es einreiten kann. Das ist nach Rasse und Typ sicherlich verschieden.

    Zu früh eingeritten= Frührentner in Spe.
     
  4. #4 Kalypso, 18.06.2007
    Kalypso

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    das was du momentan mit ihm machst ist okay. einige fangen in dem alter ja schon mit zirkuslektionen an 8o

    naja das mit den rassen ist so eine sache. es gibt keine "frühreifen". ausgewachsen ist ein pferd erst mit sieben (ja, auch die ponys :jaaa: ) und daher ist eine belastung so weit wie möglich nach hinten zu schieben.

    mein pflegehotta ist laut besitzer mit fünf ausgewachsen ...ist im letzten halben jahr aber noch 2cm gewachsen :D
    daher schone ich das warmblut noch, während andere schon sonstwas abverlangen würden
     
  5. xxNane

    xxNane Guest

    Hallo Hafi Frau,
    sorry, ich weiß nie Eure Namen...ich war jetzt längere Zeit nicht mehr hier im Chat..hatte Auseinandersetzungen mit meinem Comp.
    Also, mit der Arbeit und Fohlen..würde ich mich gerne Kalypso anschließen..
    Ich hatte mein Hafi-Fohlen bis sie 5 war einfach nur mit rumlümmeln lassen...natürlich putzen Hufe auskratzen, Schmied, Tierarzt ectl. das alles haben wir gemacht, ansonsten nur Spazierenlaufen und ständig hatte ich sie als Handpferd dabei. Ich denke mit den Hafis fängt man eher später an...bei uns hat das supertoll geklappt (sie war im Offenstall mit unseren anderen Pferden) ausgelastet war sie auch durch die anderen und das frech werden hat sie auch gelernt:D
    Ich versuche mal ein Bild hochzuladen...leider:traurig: mußte ich sie viel zu früh in den Pferdehimmel entlassen, wir hatten aber eine schöne Zeit...
    Nanehttp://vogelforen.de/attachment.php?attachmentid=177724&stc=1&d=1182174354
     

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  6. #6 Hafi Frau, 23.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Wieso denn nicht @ Zirkuslektionen. Was ist "Huf" oder "steh" denn anderes? Aus der Not eine Tugend gemacht und vom Lernwillen des Pferdes profitiert.

    Und Amadeus kann eben "Nase"= Hals biegen nach rechts, links oder unten auf meine Handfläche auf das Kommando Nase. Weil er so kitzelig und neugierig ist. Ist das schon Zirkus? Na, beinahe.

    Ich denke schon, dass es Pferde gibt, die früher leistungsbereit und soweit entwickelt sind, dass man sie einreiten kann und andere, bei denen es länger dauert. Ich habe vor kurzem einen Friesenhengst gesehen, der akurat auf den Punkt soweit war, eingeritten zu werden. Ich habe aus dieser Begegnung das Bild mitgenommen, wie ein Pferd "sich anfühlt", wenn es soweit ist.

    Und bevor mein Zwunsch das nicht klar zu erkennen gibt kommt mir kein Bein über seinen Rücken. Punkt.

    An seinem Papa kann man sehen, wie das aussieht, wenn sich Hafis entwickeln. Es gibt von Atlantic Bilder mit knapp 3 von 2004 und andere von Jan. 2007, da liegen Welten zwischen. 2004 hätte man meinen können, er bleibt feingliedrig und zierlich, 2007 hat er sich zu einem typvollen Prachtkerl weiterentwickelt. Ein sportlicher Hafi eben, der seinem Stammbaum alle Ehre macht.
     
  7. #7 Kalypso, 23.06.2007
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    warum nicht ?
    viele zirkuslektionen sind einfach zu viel für die jungen knochen, bänder, gelenke und sehnen.
    einfache dinge kann man natürlich machen wie z.b. auf komando mit dem huf "winken" aber anderes schadet oft nur. was du da aufzählst sind keine zirkuslektionen sondern eher grundausbildung.
     
  8. #8 Hellehavoc, 25.06.2007
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    Hellehavoc Das Höllengeierchen

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    Was imho nicht richtig ist, Kalypso!
    Mit 3 ist ein Jungpferd stabil genug, um mit solchen Uebungen zu beginnen.
    Nach Deinen Ausfuehrungen koennte man absolut jedes Rennpferd mit 4 Jahren erschiessen, weils total kaputt waere was natuerlich imho genauso Unsinn ist - die meisten erfolgreichen Rennpferde beenden mit 4-5 ihre Karriere und beginnen eine Neue als Zuchttier die anderen werden an Freizeitreiter verkauft. Nur ein geringer Prozentsatz muss tatsaechlich eingeschlaefert werden und das ist zu 95% auf Trainingsfehler zurueckzufuehren gepaart mit zu vielen Rennen in zu kurzer Zeit oder auch durch Unfaelle auf der Bahn.

    @Hafi Frau:
    Imho ist Jaehrling genau richtig, um mit Gehorsams- und auch Konditionstraining anzufangen.
    Damit er nicht durchdreht, wenn er den Sattel zm ersten mal bekommt, ruhig oft mal ne Decke umschnallen, damit er sich von klein auf an den 'Druck' des Sattelgurts gewoehnt.
    Wenn Du noch nen anderes Pferd hast, nimm ihn (natuerlich nur nach vorherigem Training, was sitzen sollte!) an der Leine mit und mach lange Ritte (natuerlich langsam mit kurzen Strecken anfangen).
    So trainiert er das Gelaeuf und seine Muskeln und Sehnen.
    Nach jedem Gang die Fuesse und Beine ordentlich warm und kalt abduschen und massieren. Auch Schwimmen ist gut fuer die Kondition und das Herz-Kreislaufsystem.
    Imho kannst Du anfangen, ihm alles beizubringen, was seinen natuerlichen Bewegungen entspricht - wie mit jedem Tier, nicht uebertreiben und genug Pausen zwischen den Uebungen einbauen und natuerlich die Belohnung nicht vergessen. Weidegang ist nach einem anstrengenden Training uebrigens die beste Entspannung fuer das Tier.
    Mit 3 kannst Du dann ruhig anfangen, ihn einzureiten. durch das Konditionstraining ist er dann stabil genug.

    Junge Pferde bis Ultimo auf der Weide zu lassen, ist blanker Unsinn - was der Jung ned lernt, lernt der Alt nimmermehr.
    Und das weiss ich aus eigener Erfahrung. Ich musste im Stall immer wieder mal 4-5jaehrige einreiten, die ein 'wohlmeinender' Depp von Besitzer die ganze Zeit auf der Weide hat rumstehen lassen. Die kannten kaum Halfter, Fuehren gar nicht, die sind schon vor der Satteldecke gehopst wie wahnsinnig und 'an der Leine gehen' haben sie auch nie gelernt.
    Das Training war ein Drama und das Einreiten glich manchmal schon fast einem Einbrechen, weil die ungelernten Tiere auf nix richtig, aber auf alles richtig panisch bis zum geht nimmer reagierten. Imho war Einreiten bei solchen Verrueckten fast nur im Wasserbecken moeglich, wo sie nicht kabbeln, buckeln oder sonstwie springen konnten, das Wasser sie aber gleichzeitig getragen hat, was dem Ausbalancieren des reiterlichen Gewichts foerderlich war. Das Problem war nur, die Viecher da reinzubekommen und dann moeglichst noch mit Zaum und Satteldecke.
    Der arme Hufschmied kassierte von solchen Tieren die allermeisten Tritte (die er am allerliebsten ungebremst an die Besitzer weitergegeben haette).
     
  9. #9 Hafi Frau, 26.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Kann Dir nur zustimmen. Ich meine sogar, dass Rennpferde, Traber zumal schon mit 2 vor dem Sulky laufen, was dazu passt, dass oft geraten wird, Pferde zwischen 2 und 3 einzufahren.

    Ich merke, wann Zeit ist, aufzuhören. Wir waren gestern im Roundpen, zum ersten Mal. Die ersten 10 Minuten ging er prima, frei aussen rum im Trab rechte Hand und linke Hand wie ich es wollte, danach war Essig. Er kann sich einfach noch nicht so lange konzentrieren. Dannn wird ein Büschel Gras oder die Stelle zum "Nach Hause telefonieren" (runter auf die Weide zu den Kumpels) und das Lauschen aufs Echo von unten wichtiger. :dance:

    Der hat sowas von die Ruhe weg. Ich habe neulich einen Sattel aufgelegt, weil ich wissen wollte, ob er ihm passen würde oder ob er ihn im Prinzip von den Proportionen schon überwachsen hat. Er hat ihn sich nicht nur auflegen lassen, er stand auch mit einem etwas fragenden Ausdruck, als ich ganz locker den Gurt geschlossen habe.

    Den Hufkratzer frisst er quer, also könnte es der richtige Moment sein, ihm ab und an mal eine Trense zu präsentieren. Alles langsam, ab und zu, Eile mit Weile eben. Und ohne ihn an der Trense zu führen oder zu belasten versteht sich von selbst.

    Scheint in der Familie zu liegen. Die Leute, die seinen Papa aufgezogen haben schreiben auf ihrer Homepage, dass sie mit seinem Papa auch schon früh mit der Bodenarbeit angefangen haben. Amadeus fordert das regelrecht ein.

    Er schlappt in aller Seelenruhe neben/ hinter mir her wie ein Alter, klebt nicht an mir dran, auch wenn er was nicht kennt... und nimmt eben von mir so ziemlich jeden Fetz an, der mit nur einfällt. "Nase" funktioniert übrigens sogar in stockfinsterer Nacht, ohne dass er mich richtig sieht. Hab ich neulich Abends um 10 beim Kontrollieren ob alles ok ist mal ausprobiert. So ein kluges Pferderl! :zwinker:

    Was das Zureiten betrifft: ich denke wie gesagt, dass man von einem Pferd nicht auf einmal einfordern kann, (Gehorrsamkeit und Vertrauen) was man nicht Stein für Stein über die Jahre aufgebaut hat.

    Es geht mir wie gesagt gar nicht darum, mein Wundertier mit 2 zu reiten, da sei der heilige Hubertus vor. Ich hab nur einfach das Gefühl, dass wir jetzt gerade einen guten Draht zueinander haben und viel miteinander lernen können. Ich lerne ja auch von ihm.
     
  10. #10 Hafi Frau, 26.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Decke auf dem Rücken (allerdings noch ohne Gurt drum) kennt er auch schon. Brachte mir allenfalls einen Blick in Richtung: Ey, was machste denn nu wieder für einen Sch... mit mir? Biste der Meinung, das gehört da hin? Naja, wenn Du meinst! Ich guck mal was nervös, wenn Du meinst, dass das so muss, dann penn ich weiter. *schnarch* So einer ist das.
     
  11. #11 Kalypso, 26.06.2007
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    na wenn ihr meint. ich muss den doc ja nicht zahlen :~
     
  12. Mary

    Mary Guest

    Hallo,
    also ich hab auch schon einige Pferde eingeritten,sowohl fremde (von Berufswegen) als auch eigene.
    Ich habe es immer so gehalten,das ich mit ihnen 3-jährig anfing.Vorher waren sie nur halfterführig und schmiedefromm.
    Ich habe fest gestellt,das die Schwierigkeiten beim anreiten weniger mit dem Alter (auch wenn sie 4-6 Jahre alt waren),als von der Aufzucht und Haltung vorher kamen.
    Die meisten Probleme hatten die Pferde,die schon vorher ewig lang longiert worden sind,die hatten dann so richtig viel Kraft um gegen den Reiter zu kämpfen.
    Auch hab ich mir immer viel Zeit gelassen,also z.B nicht jeden Tag reiten.
    Anschließend wenn die Grundbegriffe saßen,hab ich ihnen auch immer wieder einige Monate Pause gelassen,so das ich dann 4-jährig weiter arbeitete.
     
  13. #13 Hafi Frau, 27.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Longieren kapiert mein Dickerchen eh noch nicht. Ausserdem denke ich, dass die freie Arbeit im Roundpen zur Zeit mehr bringt. Ihm und mir. Da muss ich nämlich genau überlegen, wie ich ihm das vermittele, was ich jetzt gerade von ihm will. Das schult ungemein. Vor allem mich. :)
     
  14. #14 Kalypso, 03.09.2007
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    @Hellehavoc

    meine spinnt nicht beim schmied, war beim ersten mal ausitzen totbrav und einbrechen muß ich sie auch nicht 8o
    wenn ein pferd bei der arbeit panisch wird ist das ein fehler des ausbilders!

    ich habe auch schon einer 17 jährigen stute rückwärtsrichten, longieren, doppellongenarbeit, fahren vom boden aus, freispringen und vieles mehr beigebracht. alt lernt nicht mehr ?
    hat sich bei dir auch mit 15 ein schalter umgelegt und du hast nix neues mehr gelernt ? :nene:
    sicherlich nicht

    ältere pferde lernen meist besser, da sie sich längere zeit konzentrieren können als so ein halbes handtuch ;)
     
  15. #15 Hafi Frau, 15.09.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Halbes Handtuch! *bös guck* Mein Dickerchen ist kein halbes Handtuch, sondern ein ganzes. Wenn schon.

    Ich habe jetzt übrigens noch ein zweites Dickerchen. Sozusagen therapeutisch. *grins* Damit ich meinen Kleinen nicht überbetüttele.

    guckstu hia:
    [​IMG]

    Pferde einbrechen halte ich grundsätzlich für saugefährlich. Kluge Pferde merken sich am meisten den Mist, den der Mensch mit ihnen macht und reproduzieren ihn kaltlächelnd.
     
  16. #16 Kalypso, 15.09.2007
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    war nicht bös gemeint ...

    find ich gut *g* da kannste deinem tatendrang freien lauf lassen ;)
    ein hübscher haflinger nur ein bisschen zu gut im futter.
     
  17. #17 Hafi Frau, 23.09.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Öööööhm, *räusper* Schieben wir es auf die Handykamera, ok? Nee, im Ernst, der Süße ist schon wirklich etwas runder, als gut ist, drum haben wir auch gleich mit einem Bewegunsprogramm angefangen. Moderat, weil er vorher nur alle 2 Wochen einmal am Wochenende von einem Mann geritten worden ist. Dafür ist er aber super in Schuss, hat schöne Gänge, ist superbrav und rittig. Eigentlich wollte ich am Wochenende auch ausreiten, aber da hat die Grippe zugeschlagen. Aber die geht wieder, dann steht dem nächsten Ausritt nix mehr im Wege. So. Punkt. Und 03.10. ist ja auch bald, ein ganzer Tag zum Pferdlis bespassen!

    Mein Lütter wächst und gedeiht übrigens prächtig. Er muss jetzt mit knapp 1 1/2 schon über 1,40 m Stockmaß haben. Das ist auch gut so. Ich krieg nämlich bei unserem neuen Dickerchen immer zu hören, das Pferd sei ja wohl etwas untergroß für mich. *bösguck* Naja, kannst Du von Deiner storchenbeinigen Schönheit aus nicht ganz nachvollziehen. *lach*
     
  18. #18 Kalypso, 25.09.2007
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    na dann ist das bäuchlein ja normal. heißt aber auch, dass der euch nicht viel futter kosten wird :D

    wie groß bist du denn ? ich habe mein expflegehaffi leider immer viel zu schnell aus dem gleichgewicht gebracht ... bin halt ein langes elend.
    1,40 ist aber für nen nicht mal zweijährigen ne gute größe :zustimm:.
    och so riesig ist mein pferdchen garnicht. da gab's schon ganz böse zungen die sich über das stockmaß lustig gemacht haben 8( aber ich brauch kein 1.75m pferd auf das ich nur mit einer leiter komme :+knirsch:
     
  19. Iman

    Iman Guest

    Meiner Meinung nach sollte ein Jährling das Fohlen ABC beherrschen! Also Halftern, Führen Putzen etc.
    Das wars aber auch schon. Den Rest der Zeit gehört er auf die Fohlenweide!
    Kinderarbeit ist schließlich verboten ;)

    Janna
     
  20. #20 Hafi Frau, 25.09.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Stimmt, unser Mampfi frisst alles, und sei es das Dekor. *grins* Die sind jetzt auf einer riesigen Weide, er ist bei 10 anderen Pferden und muss zum Saufen und Fressen Hang rauf und Hang runter, dann ist ein gelegentlicher Sprint zum vor den Giftnudeligen Weibern stiften gehen dabei, ich denk, er wird auch ohne totales Über-Fitnessprogramm bald schmaler sein. Er kommt von einer recht kleinen Weide, wo er immer frisches Saftgras hatte, das muss er sich jetzt erst mal alles erarbeiten, wenn es denn auf dieser Weide überhaupt so viel grünes Gras gibt. Es ist eine eher magere Weide und das ist auch gut so, denk ich. Ich bin auch nicht grad klein, 1,80 messe ich. Aber das versteck ich gut, bei den Polstern, die ich selber drauf hab seh ich kleiner aus. Alles Tarnung. *grins*
     
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