Käfig?

Diskutiere Käfig? im Agaporniden Allgemein Forum im Bereich Agaporniden; Hallo! Darf ich eine Frage stellen: Kann ich meine Agas in einen Papa-Käfig ansiedeln, der für Großpapas gemacht ist? Die Verdrahtung ist im...

  1. #1 Unregistered, 11. April 2002
    Unregistered

    Unregistered Guest

    Hallo!

    Darf ich eine Frage stellen:

    Kann ich meine Agas in einen Papa-Käfig ansiedeln, der für Großpapas gemacht ist? Die Verdrahtung ist im Abstand rechts Großzügig, wenn man die Futternäpfe rausmacht könnten sie theoretisch raus. Ob die die rausbekommen würden?

    Geht so ein Käfig oder muss er engmaschiger sein?

    Wie haltet Ihr Eure Agas? Was bekommen sie zu fressen?

    Nun ist es doch mehr geworden....
     
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  3. #2 claudia k., 11. April 2002
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    ich kann jetzt nicht mit cm, oder mm-angaben dienen (steht in jedem fachbuch), aber ich weiss von bekannten, dass ein ausgewachsenes rosenköpfchen sich durch die stäbe eines gross-papageienkäfigs durchzwängen konnte! die gefahr ist auch viel zu gross, dass sie es versuchen und auf halben wege stecken bleiben und sich nicht mehr befreien können.

    auf ein aga-leben gesehen, sollte man schon das geld für den richtigen käfig, bzw. volliere investieren, und nicht am falschen ende sparen.

    sie fressen gross-sittichfutter (auf gute ausgewogene mischung achten, da gibt es grosse unterschiede), täglich frisches obst und/oder gemüse, muschelgritt für die verdauung, kalk- und mineralsteine. ein mal in der woche ein vitaminpräparat.
    rote hirse ist ein leckerbissen.
    ab und an kann man das körnerfutter mal keimen lassen, das mögen sie sehr gerne.

    der käfig sollte unter anderem mit naturstangen eingerichtet werden, damit sie ihre schnäbel und krallen "feilen", und ihren spieltrieb ausleben können.
    viel spielzeug, möglichst aus natur-materialien, aber die volliere nicht wie einen weihnachtsbaum zuhängen, damit sie sich noch bewegen können. schaukeln sind immer gerne genommen.
    vielleicht ein schlafbretchen, KEINEN NISTKASTEN!, agas sind höhlenbrüter und höhlen animieren sie zur familienplanung.

    dass sie pärchenweise gehalten werden ist selbstredend.
    sie brauchen möglichst viel freiflug.

    hab ich was vergessen? ansonsten zurücklehnen, und die kleinen clowns beobachten, es lohnt sich! :o))

    gruss,
     
  4. Ruth

    Ruth Guest

    Hallo zusammen,

    meine Agas wohnen in einer Voliere LxBxH= 100x60x158cm (ein Pärchen). Die Gitterabstände sind 1.00 x 1.50 cm. Sie können auch länger sein, aber nicht breiter. Am besten ist die Gitterung, wenn sie an mindestens zwei Käfig-/Volierenseiten waagrecht ist, damit die Vögel auch gut klettern können.

    Die Vögel brauchen viel Freiflug, auch wenn sie einen grossen Käfig haben. Sie sind Tiere mit viel Energie... Agas spielen und knabbern sehr gerne. Dazu hat sich ja Claudia schon geäussert ;) .

    Zu fressen gebe ich meinen jeweils Welli-Futter vermischt mit etwas Grossittich-Futter, damit sie nicht allzuviele Sonnenblumenkernen abkriegen :D . Sie kriegen täglich ein paar Knubbel Kolbenhirse und frisches Obst oder Gemüse.

    Am besten, Du siehst Dir die Vögel mal live an. So kannst Du sie Dir auch mal anhören, denn das Aga-Geschrei ist eben nicht ganz ohne :p .

    Wenn Du weitere Fragen hast, sind wir gerne wieder für Dich da!
     
  5. #4 claudia k., 13. April 2002
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    bei größeren tierfutterhändlern, oder bei futterkonzept bekommt man auch grosssittichfutter ganz ohne sonnenblumenkerne.

    gruss,
    claudia
     
  6. Nathalie

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    Hallo,

    meine Schwarzköpfchen kriegen auch das Premium-Futter von Futterkonzept.
    Ihre Voliere ist 1,68x1x0,6 m (hxbxt), der Gitterabstand beträgt 1cm.
    Sie bekommen aber möglichst jeden Tag Freiflug.

    Ansonsten biete ich ihnen ein Schlafhäuschen, damit sie sich zurückziehen können, außerdem einen Kletterbaum zum Klettern und frische Äste zum Knabbern.
     
  7. faydom

    faydom Guest

    Hallo,
    eigentlich ist alles geschrieben, was ein Agaleben lebenswert macht. Vielleicht noch zwei Dinge: Du kannst getrost zwei gleichgeschlechtliche Agas nehmen, falls der Zuechter schon eine DNA Geschlechtsbstimmung gemacht hat. Sie sind genau so unzertrennlich wie ein wirkliches Paar.
    Dann solltest Du darueber nachdenken, ob Du Nachbarn mit nornalem Hörvermögen hast! Agas lieben offensichtlich ihre eigenen Stimmen - aber auch nur sie. Ich frage mich immer, warum so hinreissende Vögel nur so markerschuetternde Schreie ausstossen muessen. Das passt irgendwie nicht. Solltest Du im Einzelhaus wohnen steht der Agahaltung natuerlich nichts im Wege. Gruss und eine gute Wahl! Doris Duewel 8p)
     
  8. #7 claudia k., 15. April 2002
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    ernie und berta sind jetzt mit mir in der zweiten mietwohnung. ich habe mal bei den nachbarn nachgefragt, sie sagen alle, die hört man höchstens im treppenhaus, es hat bisher noch niemanden gestört.

    ich warte noch auf den tag, wenn sie im sommer draussen auf der terasse stehen, dass sich dann jemand beschwert, ist bisher aber auch noch nicht passiert.

    gruss,
     
  9. #8 birdiebreed, 24. Juni 2002
    birdiebreed

    birdiebreed Guest

    Eins meiner Taranta-Mädchen hat in einem Papageienkäfig mit engen Stäben die Stelle herausgefunden, die am weitesten ist, und ist dann dort immer ein- und ausgegangen. Alle anderen haben's aber nicht nachgemacht. Es ist deshalb m. E. doch wichtig, einen Käfig mit engeren Stäben zu benutzen, vor allem dann, wenn er in der warmen Jahreszeit einmal draußen stehen sollte. Gruß S. N.
     
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  11. #9 birdiebreed, 24. Juni 2002
    birdiebreed

    birdiebreed Guest

    Ich habe z.Z. etwa 60 Agaporniden jedweder Art (einschl. Jungtiere). Jeder Vogel hat sein Lieblingsessen - genau so wie wir: Sonnenblumen, Hanf, WS-, Agaporniden-, Neophemafutter, geschälten und ungeschälten Hafer usw. Ich habe deshalb sowohl in der Voliere als auch in der kalten Jahreszeit im Haus in jedem Käfig ca. 18 (ja, wirklich achtzehn!!!) verschiedene Futtersorten, damit sich jeder das beste aussuchen kann. Neben Ei- und Weichfutter gibt's auch Obst, im Winter die im Herbst gesammelten und eingefrorenen Beeren. Einige sind ganz wild auf ganze oder zerschnippelte getrocknete Feigen. Einfach mal alles ausprobieren, auch wenn's manchmal recht lange dauert. Meine Grauköpfcheneltern gehen z.B. nicht an Beeren oder Obst, die Jungtiere mit Heißhunger. Schwarz- und Pfirsichköpfchen nehmen keine Zweige oder Blätter zum Bauen ihrer Nester, sie bevorzugen Bretter aus Weichholz, die sie zer-schroten. Man kann also nicht generell für jeden Vogel das gleiche bieten. Heißhungrig sind alle auf rote Kolbenhirse, weiße schmeckt wohl nicht so gut. Und meine Pfleglinge sollen sich doch bei mir einigermaßen wohl fühlen, auch wenn häufig von Kolbenhirse abgeraten wird. Was Obst und Gemüse angeht, da gibt's ein hervorragendes Buch, dessen Inhalt mich sehr überraschte: "Vogelfutterpflanzen" von Hermann Schnabl aus dem Arndt-Verlag, ISBN3-9805291-3-4. Gruß S. N.
     
  12. Rosie

    Rosie Guest

    Hallo,
    Das ist zwar richtig... richtig ist aber auch, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen sich die Partner nach Monaten oder Jahren des Zusammenlebens plötzlich nicht mehr verstehen. Beißereien oder Rupfen sind dann häufig die Folge. Der prozentuale Anteil der gleichgeschlechtlichen Verpaarungen ist in diesen Fällen sehr hoch, was vermutlich dran liegt, dass die Tiere in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft eben doch nicht ihr ganzes Verhaltensrepertoire (Balz, Paarung) ausleben können.

    Natürlich gibt es auch bei Agas gleichgeschlechtliche Partnerschaften, weil es die Vögel so wollen und gewählt haben.

    Trotzdem: Wenn man es sich aussuchen kann, sollte man gegengeschlechtliche Paare zusammenstellen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Verpaarung auch auf Dauer gut geht, ist da ganz einfach höher.
     
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