Kahl am Hals

Diskutiere Kahl am Hals im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! Ich lese schon lange Eure Beiträge hier und oftmals konnte ich mit meine Fragen so selber beantworten. Leider ist es bei diesem Problem...

  1. Kameli

    Kameli Guest

    Hallo!

    Ich lese schon lange Eure Beiträge hier und oftmals konnte ich mit meine Fragen so selber beantworten.
    Leider ist es bei diesem Problem anders, denn darüber habe ich noch nie etwas gelesen.
    Ich habe vier Kanaris, ein Hahn und drei Hennen in einer Zimmervoliere.
    Eine der Hennen hat nun schon seit ca. 3 Mon. rund um den Hals so gut wie keine Federn mehr.
    Sieht irgendwie grausig aus, wenn der kleine dünne Hals zu sehen ist.
    Erst dachte ich, es hat mit der Mauser zu tun...allerdings müsste die ja auch mal zu Ende sein! Irgendwelche Parasiten kann ich mir auch nicht vorstellen, denn die anderen müssten doch sonst auch etwas haben, oder?
    Am Rest des Körpers sind sonst alle Federn dran!
    Weiß jemand von euch was das sein könnte oder hat jemand so etwas auch schon mal beobachtet?
    Bitte helft mir, denn deswegen wollte ich nicht gerne zum TA.
     
  2. Tungas

    Tungas Guest

    Hallo
    unsere Ginger hat sich vor 3 Monaten viele Federn auf der Brust ausgerissen. Sie hat sich außerdem immer sehr viel geputzt und gejuckt. Sie war auch am Hals kahl. Bei ihr waren es Federparasiten. Die Tierärztin hat ihr und ihrem Käfigpartner IVOMEC gegeben (3x) daraufhin sind die Federn wieder langsam nachgewachsen. Jetzt ist nur noch am Hals eine kleine kahle Stelle. Ich würde mit dem Vogel zu einem kundigen TA gehen. Nur zur Sicherheit.
    Wie verhält sich denn die Kleine? Viel putzen und federzupfen? Oder ist gar nix auffällig? Kann aber auch sein, daß sie Mauserprobleme hat und die Feder aus irgendwelchen Gründen (Stoffwechsel, Hormone, Nahrung ????) deshalb nicht nachwachsen.

    viele Grüße

    Tungas
     
  3. #3 Firenze, 04.11.2004
    Firenze

    Firenze Guest

    Hallo,

    ichz habe das selbe Problem bei einer meiner Hennen in diesem Jahr gehabt. Sie War allerdings auch auf dem Kopf kahl, sah schrecklich aus. Meine TA hat eine Hormonstörung diagnostizert, sie wurde behandelt und nun hat die kleine so gut wie alle Federn wieder. Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall zum TA gehen, es gibt viele Möglichkeiten, was es sein könnte.

    Gruß, Kerstin.
     
  4. #4 Nancy, 04.11.2004
    Zuletzt bearbeitet: 04.11.2004
    Nancy

    Nancy Samtpfotenpflegerin

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    Hallo Kameli,

    ich möchte mich den anderen anschliessen, der Gang zum TA wird dir in diesem Fall sicher nicht erspart bleiben.
    In letzter Zeit fällt mir hier sehr häufig die Tendenz auf, dass User sich den TA-Besuch lieber ersparen möchten, was ich nicht gut nachvollziehen kann.

    Es gibt ja auch eigentlich nur 4 mögliche Gründe:

    1. Man möchte sich und seinem Vogel den Stress des Transportes ersparen.

    2. Man ist sich unsicher beim Einfangen des Vogels, möchte ihm nicht weh tun.

    3. Man kennt keinen vogelkundigen TA und hat aus diesem Grunde kein Vertrauen.

    4. Man möchte sich mögliche Kosten beim TA ersparen, was für mich kein Grund ist, da die Haltungskosten eines Vogels auch nicht gering sind und man nun einmal die Verantwortung für das Tierchen übernommen hat.


    Ich habe in den Anfängen meiner Vogelhaltung sämtliche TÄ in der Umgebung abgeklappert, bis ich einen Spezialisten ausfindig machen konnte.
    Seit der Zeit konsultiere ich den TA lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. ;)

    In diesem Jahr war ich 3 Mal mit einem Vögelchen beim TA und alle Piepser konnten aufgrund dessen gerettet werden, sind wieder wohlauf.
    Das ist ein wunderbares Gefühl und ich kenne aus meinen Erfahrungen auch diese nagenden Selbstzweifel und Schuldgefühle, wenn ich mit einem meiner Birdies mal zu lange gewartet habe, weil ich die Krankheitssymptome augenscheinlich für harmlos hielt. :(

    Geht doch bitte immer frühzeitig mit den kleinen Kerlen zum TA...es lohnt sich. ;)



    _____________
    Liebe Grüsse
    Nancy :)
     
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  5. #5 Distelfink Piep, 04.11.2004
    Distelfink Piep

    Distelfink Piep Guest

    Ich kann mich Nancy nur anschließen. Der Gang zum TA kostet wirklich nicht die Welt, vor allem bei Kanarien. Sie einzufangen, ist auch ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht (Abdunkeln, "Pflücken", Fertig!). Gerade Kanarien sind gut therapierbar, wenn man frühestmöglich damit anfängt. Wenn der Kanarienvogel erstmal röchelnd am Boden hockt, wird auch ein Spezialist nur noch wenig helfen können und jede Behandlung verursacht viel mehr Stress, als in einem besseren Zustand.

    Allerdings finde ich es im Gegensatz zu Nancy sehr wichtig, vorher zu fragen. Bei Medizinern erlebt man es immer wieder, daß sie selbst nicht richtig bescheid wissen, falsch behandeln, nicht richtig oder oberflächlich untersuchen und Fehldiagnosen treffen oder falsche Medikamente verordnen. Wenn man vorher fragt, was könnte es denn sein, dann ist man besser gewappnet und der TA geht gleich anders mit einem um, wenn er merkt, da weiß einer, wovon ich spreche.

    Wenn ich aber lese, den Stress möchte ich meinem Kleinen nicht aussetzen, dann wird es mir auch übel! Denn krank im Käfig zu hocken und sterben zu müssen, weil jemand zu faul oder zu geizig ist, mit ihm zum TA zu gehen, dafür habe ich KEINERLEI Verständnis. 0l Viele Tierärzte machen sogar Hausbesuche!
     
  6. Nancy

    Nancy Samtpfotenpflegerin

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    @ Distelfink Piep,

    sich vorher selbst kundig machen finde ich auch richtig. :zustimm:
    Auch der beste Vogelspezialist muss nicht immer richtig liegen.

    Ich persönlich wälze meistens vor dem Gang zum TA sämtliche Bücher über Vogelkrankheiten, die in meinem Regal stehen. ;)

    Das hat 2 Vorteile:

    Zum einen macht das beim TA einen guten Eindruck, wenn man nicht ohne jegliche Vorkenntnisse über den Vogel vorbeikommt, mitunter kann man auch dem TA durch eigene Beobachtungen "auf die Sprünge" helfen, was wieder dem kranken Vogel zugute kommt.

    Zum anderen hat man mitunter auch Erfolgserlebnisse, weil man schon vor dem TA-Besuch selbst die richtige Diagnose gestellt hat.

    Sich vorab zu informieren ist deshalb sicher der richtige Weg.



    _____________
    Liebe Grüsse
    Nancy :)
     
  7. Kameli

    Kameli Guest

    Vielen Dank für eure Antworten!
    Nicht dass Ihr was falsch versteht, ich bin auf KEINEN FALL zu geizig um zum TA zu gehen. Das Problem ist nur, dass unsere Tierärztin, als wir wegen einer anderen Sache dort waren, sagte dass Kanaris oft einen Herzschlag bekommen und dass man Sie deshalb nicht unbedingt zum TIERARZT SCHLEPPEN SOLLTE WENN ES NICHT DRINGEND NOTWENDIG IST.
    Habt Ihr auch solche Erfahrungen gemacht oder ist es Quatsch was sie sagt?

    Wir haben inzwischen vom TA eine kleine Spritze bekommen die wir Ihr auf den Hals träufeln sollten. Das haben wir gestern gemacht....die Lösung ist gegen Parasiten. Ich hoffe, das die Federn bald nachwachsen.

    Bis bald
    Kameli
     
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