Kanarie gekauft, komischer Schnabelansatz

Diskutiere Kanarie gekauft, komischer Schnabelansatz im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; ich habe jetzt seit ein paar Tagen kein paraffinöl mehr draufgetan, weil er den schnabel weniger gekratzt hat und heute geht es wieder los mit...

  1. hans19

    hans19 Guest

    ich habe jetzt seit ein paar Tagen kein paraffinöl mehr draufgetan, weil er den schnabel weniger gekratzt hat und heute geht es wieder los mit schnabel an der Käfigwand wetzten (und natürlich an den Sitzstangen). Wie ich das Paraffinöl mit dem Wattestäbchen drauftue, merke ich, dass oben um den schnabel und um die augen die federchen ganz leicht weggehen. um ein auge hat er schon eine kahle stelle. was kann das sein. irgendwo habe ich auch von kanarienpocken gelesen. wie äussert sich das?
     

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  3. hans19

    hans19 Guest

    noch ein pic
     

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  4. #23 Alfred Klein, 10. Dezember 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Bei Kanarienpocken wäre der Vogel mit großer Wahrscheinlichkeit schon tot.

    Aber mal eine andere Frage.
    Wie lange willst Du denn noch herum experimentieren bevor Du zu einem vogelkundigen Tierarzt gehst?
    Daß es mit Deinem Parafinöl nicht weg geht war mir von Anfang an klar. So was hilft nicht. Es gibt bei äußerlichen Infektionen natürlich auch Augensalben welche ein Antibiotikum enthalten. Allerdings sind diese nicht frei verkäuflich sondern rezeptpflichtig.
    Also muß diese ein Tierarzt verschreiben damit es auch die richtige ist und keine die den Vogel umbringt.
     
  5. #24 sigg, 10. Dezember 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Dezember 2004
    sigg

    sigg Guest

    Hallo Hans,
    es muß keine Krankheit sein, solange der Vogel fit erscheint und sonst auch kein ungewöhnliches Benehmen an den Tag legt.
    So wie du schreibst, hatte es der Vogel schon beim Erwerb.
    Wenn der Federverlust sich nur auf diese paar Federn beschränkt und nicht fortschreitet, kann auch ein genetischer Defekt vorliegen.
    Da wären; schlechte Zuchtauswahl oder Inzuchtdepression.
    Ich habe so etwas schon bei PF gesehen und die Ursachen waren nicht krankhafter Natur.
    Aber vorsichtshalber würde ich eine Behandlung gegen Grabmilben vornehmen.
    Das ist immer noch weniger mit Risiko behaftet, als eine Antibiotikabombe.
    Zumindest ergibt es Klarheit ob es sich um eine Grab-oder Federmilbe handelt.
    Danach bleibt bei einem trotzdem fortschreitendem Federverlust nur noch eine Infektion oder Stoffwechselerkrankung als Grund übrig.
    Gruß
    Siggi
     
  6. hans19

    hans19 Guest

    vielen Dank. wie behandelt man grabmilben?
     
  7. sigg

    sigg Guest

    Ivomec.
    Gruß
    Siggi
     
  8. hans19

    hans19 Guest

    besten Dank. ich habe gerade noch mit einer vogelkundigen Tierärztin von der Uni Zürich telefoniert. Sie meint evtl. eine lokale Infektion, die mit verdünntem Bedadine (in Deutschland Betaisodonna) behandelt werden soll.
    Manchmal können es auch Mykobakterien sein (Mykobakterium avium), da hätte dann aber schlimmere Konsequenzen.
     
  9. hans19

    hans19 Guest

    Mykobakterien

    Weiss jemand bescheid über mykobakterien avis (MAI). Ich weiss nur, dass sie bei immunsupprimierten Menschen z.B. mit HIV auftreten können.
     
  10. #29 Alfred Klein, 11. Dezember 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Wie kommst Du nun auf Tuberkulose?
    Was soll denn das? Ich denke Du solltest Dich um die Augensache Deines Vogels kümmern.
    Eventuell bin ich ja dumm, aber manches verstehe ich halt nicht so richtig.
     
  11. hans19

    hans19 Guest

    wenn du zwei kästchen weiter oben liest, dann verstehst Du vielleicht...
    ich habe ja bei einer tierärztin angerufen und sie meinte eben solange er singt und gesund wirkt, mal mit verdünnter betadinelösung behandeln (JOdhaltiges Desinfektionsmittel). ansonsten wenn es nicht besser wird vorbeikommen, es könnten auch mykobakterien sein.
     
  12. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Hans,
    ich halte die Auskunft der TA für ziemlichen Humbug. Jod (und nichts anderes ist Betaisadona) hat keine heilende Wirkung, sondern ist ein reines Lokalantiseptikum, z.B. um Wundinfektionen zu verhindern. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was es hier soll. Sionnvoller wäre schon eine Propolis/Calendulalösung (1 Teil Propolis-Urtinktur, 1 Teil Calendula-Urtinktur, 8 Teile aqua purificata).
    Am Sinnvollsten ist aber eine gründliche Untersuchung.
    Für Mycobakterien gibt es nach der bisherigen Schilderung keine hinreichenden Anhaltspunkte. Klar könnten es die - wenn auch unwahrscheinlich - auch sein, aber ebensogut 100 andere Erreger. Geh mit dem Vogel direkt zu einem kompetenten TA (leider kenne ich mich in der Schweiz diesbezüglich nicht aus!) und laß den Vogel untersuchen. Wegen eines guten TA laß Dich ggf mal von Susi Bucher beraten, das ist eine gute Bekannte von mir aus Zug in der Nähe von Zürich, die auch im tiertherapeutischen Bereicht tätig ist (allerdings weniger mit Vögeln). Aber sie kann bestimmt weiterhelfen. Adresse:
    Susi Bucher
    Aegeristrasse 27
    CH-6300 Zug
    Telefon +41 (0)41/710 83 87
    E-mail: susi.bucher@bluewin.ch
    LG
    Thomas
     
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  14. hans19

    hans19 Guest

    was für kräuter könnten den helfen?
     
  15. #33 Der Freund aller Tiere, 15. Dezember 2004
    Der Freund aller Tiere

    Der Freund aller Tiere Guest

    Halloi Hans,

    auf deinen Bildern von dir, darauf ist von anfang an das mit den Auge zu erkennen.
    Es das hast Du schon so mit gebracht, wenn etwas schlimmer wird sollte man nicht von etwas neuen sprechen.
    Ewenduell hast Du es nicht gesehen, aber schau dir deine Bildernochmal an.
    Auch der rote Fleck oberhalb des Schnabels ist bei genauen hinsehen zu erkennen.

    Aber ich hoffe das es deinen Vögelchen schon besser geht. ;)

    .
     
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