Kanarie "pfeift"

Diskutiere Kanarie "pfeift" im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, nun brauche auch ich mal Tips von Euch . Als erstes : morgen fahre ich zur Tierärztin ! Aber ich möchte gut gerüstet sein und nichts...

  1. dtcd

    dtcd Guest

    Hallo,
    nun brauche auch ich mal Tips von Euch .
    Als erstes : morgen fahre ich zur Tierärztin ! Aber ich möchte gut gerüstet sein und nichts vergessen.

    Vor drei Tagen bekam ich den Kanarienhahn meiner verstorbenen Nachbarin. Er sei mindestens 11 Jahre alt, war immer allein aber gelegentlich bei der Tochter, die WS hat, aber nie mit diesen zusammen im Käfig oder Freiflug.

    Seit den 3 Tagen ( bei mir ) stecken die Schwungfedern unverändert in den Hülsen obwohl er ( aber nur mausertypisch ) im Gefieder stochert ( Stockmauser ? ) Die erste und dritte Nacht schlief er auf dem Boden, ganz flach in eine Ecke gekuschelt. Die zweite und jetzt schläft er auf der Stange. Er frisst gut, Kot ist normal und er singt ohne Heiserkeit. Bei mir gibt es eine Bird-Lamp, Nekton Bio, Grit, Mineralien und etwas Eifutter zusätzlich. Er bekommt vorerst keinen Freiflug und ist in Quarantäne, im Interesse von meinen Anderen und ihm. In die Hand genommen habe ich ihn noch nicht, um Stress zu vermeiden.

    Das Problem : Er pfeift gelegentlich beim Atmen, nachts ist er ruhig. Es ist leiser als das "Piep", aber gut zu hören, und insgesamt wirkt er etwas schwach.
    Welche Möglichkeiten sollte ich in Erwäung ziehen ? Luftsackmilben, Erkältung ( Bakterien, Viren ), Herz ( Alter) ? Gibt es bei Kanarien auch Aspergillose ? Die Wohnung sei früher "feucht" gewesen.

    Ich möchte alles tun, um dem alten Herrn einen schönen Lebensabend zu bieten !
     
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  3. jörg97

    jörg97 Mitglied

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    Liebe Dagmar,

    so ähnlich wie bei Deinem Hahn sieht es auch bei meinem 12 jährigen Hahn aus. Immer die leichten Atemgeräusche, teilweise mit offenen Schnabel und Schwanzwippen. War dann beim Tierarzt, der hat erst Antibiotika gegeben, hat aber nicht geholfen, Dann IVOMEC gegen Luftsackmilben und zusätzlich Antibiotica, dass hat direkt geholfen, aber leider nur 14 Tage, dann fing alles wieder an. Beim Freiflug und beim Umherspringen im Käfig macht er aber einen gesunden Eindruck. Bin dann nochmal zu einem anderen TA, der hat Bakterien festgestellt, wieder Antobiotika über 2 Wochen, aber auch keine Veränderung der Symptome. Er gibt Töne von sich, die normalerweise kein Kanarie von sich gibt, eher ein Welli, also mehr ein Krächsen. Der zweite Tierarzt hat auf den ersten Blick mit Kropfuntersuchung keine Luftsackmilben festgestellt, was aber nichts heißen will. Ich müsste ihn jetzt noch einmal auf Pilze untersuchen lassen, aber die untersuchungen sind sehr teuer für mich und ich war noch nicht wieder beim TA, zumal der Vogel auch nicht leidend wirkt und sich sogar noch mit dem anderen Hahn zankt. Die anderen Vögel von mir zeigen derartige Anzeichen noch nicht. Mein Fazit ist, dass IVOMEC bisher am besten geholfen hat, besser jedenfalls als beide Antibiotika, obwohl nach 2-3 Tagen fing alles wieder an, besonders in den frühen Morgenstungen.

    Viele Grüße Jörg
     
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