Kanarienvogel will sein Antibiotika nicht "einnehmen"

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  1. #1 melatonink, 21. August 2008
    melatonink

    melatonink Guest

    Hallo liebe Boardies,

    unser kleiner Kanarienvogel leidet leider unter akutem Milbenbefall (mit Ekzem) und gibt sehr kratzende und komische Geräusche von sich. Vom Tierarzt bekamen wir ein Antiobiotikum welches mit "abgekochtem" Wasser angemischt wird.

    Es wird nur eine kleine Menge angerührt, sodass der Kleine wirklich alles aufnimmt.

    Leider denkt er gar nicht daran irgendwie sein Antiobiotikum zu nehmen und trinkt überhaupt nichts. Erst am späten Nachmittag bekommt er dann wieder normales Wasser damit er mir nicht verdurstet

    Kennt wer selbiges Problem? Was gibt es da für Tipps?

    Letzte Option wäre, ihn täglich 2x schnappen und direkt in den Schnabel tropfen. Aber das ist nun wirklich die ALLERletzte Möglichkeit.

    VIELEN Dank!

    Gruß
     
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  3. Fleckchen

    Fleckchen Schiebemeister

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    Willkommen im Forum melatonink.
    Die Antibiotika schmecken meist etwas bitter. Wenn der Vogel wirklich den ganzen Tag nichts trinkt (bei Kanarien schwer vorstellbar), dann hilft nur "intraschnabulös". Also Vogel nehmen in in den Schnabel geben. Dann bist du sicher, das der Vogel die richtige Menge Medikament bekommt.
    Vogel in einen kleinen Käfig setzten, damit der Vogel leichter zu fangen ist.
    Nach der Gabe des Antibiotikas sollte die Darmflora wieder aufgebaut werden.
    TA's geben dann gerne Bird-Bene-Bac als Paste. Würde bedeuten, Vogel wieder in die Hand nehmen....
    Da gibt es allerdings Produkte die süßlich schmecken und gerne über das Trinkwasser genommen werden. Zum einen Liviferm oder ProBac, beides aus dem Taubenbereich.

    erich
     
  4. #3 Fantasygirl, 21. August 2008
    Fantasygirl

    Fantasygirl -Federbällchen-Freundin-

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    Es gibt alternativ auch BirdBeneBac-Pulver oder PT-12, das man dann über das Futter streuen kann.

    Ansonsten stimme ich Fleckchen zu, was die Medikamentengabe angeht.
    Was mich persönlich wundert: Warum welchselst du denn das Wasser?
    Wenn du das Medikamenten-Wasser als einzige Wasserquelle lässt, wird der Vogel doch früher oder später dran gehen oder etwa nicht?

    Ich persönlich (halte aber auch Wellensittiche, die sehr wenig trinke) bevorzuge jedoch eh die Schnabelgabe, einfach weil man damit auf der sicheren Seite ist und weiß, dass auch wirklich die Menge Medikament in den Vogel gelangt, die da reingelangen soll.
     
  5. #4 Alfred Klein, 21. August 2008
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo,

    Mich verwundert sehr daß der Tierarzt bei Milbenbefall ein Antibiotikum gibt. Das ist doch völlig verkehrt. Wenns Milben sind muß mit Ivomec eine Spot-on-Behandlung gemacht werden.
    Ich würde Dir dringend empfehlen einen vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen. Solche Tierärzte gibts nicht so oft, deshalb haben wir eine Datenbank vogelkundiger Tierärzte. Diese findest Du wenn Du hier klickst.
     
  6. klumpki

    klumpki Vogelgouvernante

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    Mir ist leider nicht klar, warum Dein Vögelchen ein Antibiotikum bekommt? Bei Milben werden normalerweise andere Medikamtente bevorzugt und wirken über die Haut (auch bei Milben innerhalb der Atemwege). Ist bei dem Exzem ein Abklatsch oder Abstrich gemacht worden? Hat das eine bakterielle Ursache?

    Auch die sehr fragwürdige Dosierung über das Trinkwasser lässt mich daran zweifeln, dass Dein Tierarzt überhaupt vogelkundig ist!

    Übrigens Bird Bene Bac wird sehr gern angenommen, wenn man die Paste auf ein winzig kleines Salatblättchen aufträgt.;)
     
  7. Caro <3

    Caro <3 Stammmitglied

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    Zu deiner Frage, wie man das Antibiotikum in den Vogel bekommt:
    Ich nehme meine Vögel eigentlich auch immer in die Hand.
    Eigentlich kriege ich immer direkt ein Multivitamingemisch vom Tierarzt mit, dass ich dem Vogel mit in den Schnabel geben soll. Da es süßlich schmeckt, mische ich es immer mit dem Antibiotikum. So nimmt der Vogel es gerne an.

    Ich habe eine ähnliche Geschichte:
    Aufgrund von häufigem Niesen und Atmen mit offenem Schnabel bin ich mit meiner Peggy in eine Prxis gegangen.
    Schien nicht, dass der Arzt dort sehr vogelkundig war..
    er schaute sich den Vogel an ( nur mit den Augen! ) und sagte: " Ja der atmet schwer, könnte ne Atemwegsinfektion sein."
    Und batsch - verpasst mir n Antibiotikum.
    ich gebe es fleißig, scheint zuerst besser zu werden, aber dann - Vogel sitzt immer noch in der Ecke und niest.
    Kurze Zeit später erkrankt eine andere Henne an den selben Symptomen, nur das Würgen kommt mit dazu ( beide waren übrigens im selben Käfig beim Züchter ).
    Ich daraufhin in die Tierklinik mit VOGELKUNDIGEM Tierarzt und siehe da? Er vermutet die Luftsackmilben. Gibt mir Ivomec und nach ein paar Tagen Vogel wieder viel fitter!
    Dachte ich mir, gibste mal der Peggy auch was von dem Zeug..und was passiert?!
    Nach zwei Tagen bekommt sie wieder Töne raus, sie konnte bis dato kein Piep von sich geben!

    Da sieht man mal, was es manchmal für tolle "vogelkundige" Tierärzte gibt!
     
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