Kanibalenpappi?! KEINE grausliche Geschichte! Nicht-vegetarisches Futter? Ja? Was?

Diskutiere Kanibalenpappi?! KEINE grausliche Geschichte! Nicht-vegetarisches Futter? Ja? Was? im Amazonen Forum im Bereich Papageien; Hi! Der Forenneuling bittet um den ersten Tip. Bei mir gibts für die Blaustirnamas u. die Grauen ab und zu "Kanibalenpappi", d.h. Hühnchen...

  1. Katjapet

    Katjapet Guest

    Hi!

    Der Forenneuling bittet um den ersten Tip.

    Bei mir gibts für die Blaustirnamas u. die Grauen ab und zu "Kanibalenpappi", d.h. Hühnchen mit Reis, das soll ja wichtig sein. Sie fressens, aber nicht wahnsinnig gern (questschen eigentlich nur die Flüssigkeit aus dem Fleisch). Ich geb' immer nur Bruststücke, kann man echt ganze Flugel u. so geben? Können sich die Papas mit Knochensplittern wehtun?

    Manche Bücher sagen, man kann auch Rindfleischstücken füttern. Was sagt ihr dazu u. wie oft kriegen eure das? Kann/ soll man Fisch geben, oder Schalentiere?

    Kennt ihr "Papageien richtig ernähren" von Dr.Luft? Da steht (neben 1000 anderen Details), das Amas gerne Schnecken fressen. Hat das schon mal wer probiert? Mein Zwerghamster muss auch Maden kriegen, also zimperlig bin ich nicht, aber bei dem Gedanken, dass die grünen Ferkel den Schneck überall herumschmieren :+kotz:

    Topfen, Joghurt etc. u. Eier gibts sowieso bei mir.

    Bin schon gespannt. Grüsse, Katjapet
     
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  3. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
    Administrator

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    Hallo Katjapet
    ja, aus purem Zufall, klick
     
  4. ankurei

    ankurei Stammmitglied

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    Hallo nach Ö,

    ich glaube, nur Katzen sollten keine Hühnerknochen bekommen. Papageien essen doch anders. Meine haben von Anfang an Hühnerknochen geliebt, die sie vorsichtig öffnen, um das Mark rauszukratzen. Auch der Knorpelanteil des Knochens ist höchst interessant, während sie das Fleisch nicht besonders mögen.

    In den letzten Jahren habe ich mit einigen Tierärzten über die Art der Ernährung gesprochen, wie ich sie meinen Geiern zukommen lasse. Sie waren übereinstimmend der Ansicht, dass es ihnen eher gut tut, wenn sie (fast) alles essen, was auch der Mensch zu sich nimmt. Deshalb essen sie Fisch ebenso gern wie Gemüsegerichte, jedoch stets ungewürzt und ohne Fett gegart, zumal viele Lebensmittel genügend latente Fette in sich haben. Sie essen ebenso gern Obst, aber ihre eigentlichen Hits sind div. Gemüsesorten, wie z.B. Petersilienwurzeln oder Sellerie, die sie am liebsten roh mögen. Total abgefahren sind sie auf Knoblauch, Zwiebeln und Basilikum, während sie von Dill und Petersilie eher die Stiele mögen.

    Durch ihre Ernährung hatten sie noch nie ein Gramm Körperfett zu viel oder zu wenig. Zudem ist Ernährung für sie eher ein Genuss, statt Zwang, denn sie lieben unsere Tafelrunden. Wie ich abends liebend gern noch zur Schokolade greife, knabbern sie vor dem Schlafen noch ein paar Körner, spülen diese mit einem kräftigen Schluck Orangensaft- oder Apfelsaft-Wasser herunter und träumen nachts bestimmt schon wieder vom gemeinsamen Frühstück, wenn sie ihr Knäcke- oder Vollkornbrot in Hagebutten- oder Pfefferminztee tauchen.

    Es macht einfach Spaß, sie Essen zu sehen.

    Liebe Grüße, Angela
     
  5. Kuni

    Kuni Guest

    hallo!

    für das tierische eiweiß gebe ich meinen so alle 2 wochen mal ein wenig beofutter. da sind getrocknete insekten und eibestandteile und vitamine und alles mögliche drin und meine sind total wild drauf. ...und die reste krabbeln einem nicht durchs wohnzimmer*ggg*
     
  6. Katjapet

    Katjapet Guest

    Hi!

    Deine Geschichte ist echt steil, Karin! Jetzt weiss ich also, dass Schnecken echt lecker sind (ich mag sie auch, mit viel Koblauch - eigentlich [wenn kein Salz dabei] könnten die Amas doch auch einen gekochten Schneck oder auch Muscheln und Krebse futtern, oder? Ist sicher putzig, wenn sie eine Garnele schälen! Vielleicht mach sich sowas mal zu einem besonderen Anlass.) Ansonsten jagen meine gern Fliegen, da hab' ich immer Angst, dass sie Würmer kriegen (meine Hauskatzen kriegen die laut Tierärtzin immer vom Fliegenfangen). Im Sommer tauchen dann immer Riesenhornissen auf, aber die Papas waren bis jetzt immer vernünftig genug, vor denen Respekt zu haben (so wie ich auch, ich habe Vögel (Kubafinken) die KLEINER sind wie die Hornissen 8o )

    Danke Ankurei - ich hab' mir nur gedacht, dass, besonders meine Laura, die erst einmal von allem einen Riesenbissen nimmt, um dann natürlich das meiste auzuspucken, vielleicht auch Knochensplitter schlucken oder sich in die Zunge stechen würde. Aber Du hast sicher recht, dass eh' alles im Schnabel zermahlen und aussortiert wird. Ich nehme an, Fisch gibst Du auch gekocht? Mit an den Tisch können meine momentan leider nicht, da man zur Küche über den Hof muss (altes Bauernhaus), und dass ist mir zu gefährlich, weil meine Papas alle nicht richtig handzahm sind. Momentan kriegen sie vor allem Reis oder Nudeln mit Ost oder Gemüse ab.

    Super Tip Kuni! Beofutter kenn ich, da ich mal 2 Elstern aufgezogen habe (das waren noch viel schlimmere Ferkel als die Amas!). Ich nehme an, Du gibst dann nur einen Löffel oder so? Mochten sie das gleich? Für einen Menschen zumindest riecht's ja wirklich eklig. Muss man aufpassen, dass sie nicht zu viel kriegen? Kann man das Futterpackerl längere Zeit aufheben, im Kühlschrank oder so?

    LG, Katjapet
     
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  8. Kuni

    Kuni Guest

    hallo!

    ich gebe immer so ungefähr nen guten eßlöffel für ein paar (und ziehe das natürlich von der körnerration ab), so alle 2 wochen mal. besonders meine hähne waren da von anfang an so scharf drauf, daß sie auch heute immer gleich ganz hibbelig sind wenn sie nur die packung sehen.

    ich lagere es zwar dunkel aber nicht im kühlschrank.
     
  9. ankurei

    ankurei Stammmitglied

    Dabei seit:
    20. März 2005
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    Hallo,

    ja, Fisch bekommen die Grünen gekocht oder gebraten. Ihr Fisch-Favorit sind allerdings Fisch-Bouletten. Weiß nicht, wie Bouletten in Österreich heißen, "Pflanzerl"? Ich zerkleinere das Filet zusammen mit Knoblauch, Zwiebeln, Kräutern, etwas Eigelb und Vollkornbrotkrümeln in der Maschine und forme anschließend kleine Bällchen daraus. Diese lege ich dann entweder in Gemüsebrühe oder brate sie in einer beschichteten Pfanne kurz an, danach werden sie im Backofen zu Ende gegart, damit sie nicht roh sind. Dazu ein wenig Kartoffelpürreé und etwas Mais - das Geierauge ist schließlich auch mit - schon sieht man ihnen an, wie sehr sie das Mahl genießen.

    Dass Papageien an den Tisch gehören, ist ja nicht Jedermanns Sache. Mich stört es in keiner Weise, weil es bei uns schon immer so war. Müsste ich meine allerdings über den Hof bis zur Küche tragen, würde unser gemeinsames Essen natürlich auch entfallen, zumal der Weg immerhin recht gefährlich sein dürfte.

    Als Bogi und Pyka noch jünger waren, teilten sie ihr Umfeld mit einem Kater und einem Beo. Den Kater haben sie mit Freuden beklaut, indem sie aus seinem Napf gespeist haben, aber mit dem Beo-Futter konnten sie nicht viel anfangen. Sie haben es zwar trotzdem gegessen, halt des Diebstahls wegen, es aber eher wieder ausgespuckt. Mit den Hühnerknochen lief es damals so, dass der Kater unter'm Tisch auf Reste lauerte, die ihm die mildtätigen Vögel zu Boden warfen, denn Hühnerknochen waren für ihn tabu. Kater und Beo sind leider inzwischen gestorben, aber Bogi und Pyka passen auch heute noch auf übrig gebliebene Knochen auf, als würde es sich um die Kronjuwelen der Queen handeln.

    Gruß, Angela
     

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