Katzen für das Aussterben von 33 Vogelarten verantwortlich

Diskutiere Katzen für das Aussterben von 33 Vogelarten verantwortlich im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich denke, eine sachliche Aufklärung der Katzenhalter würde durchaus was bringen, auf jeden Fall mehr, als dieses hasserfüllte mit dem Finger auf...

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  1. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Ich würde eher sagen, dass weder das eine noch das andere etwas bringt, zumindestens habe ich diese Erfahrung gemacht in Bezug auf die Aufklärung. Es bringt nicht mal etwas auf die Gefahren hinzuweisen, denen Freigang-Katzen ausgesetzt sind, selbst wenn es tödliche sind. Leider sind diese Katzenhalter in der Mehrzahl und man kann nicht erwarten, dass sie durch noch so sachliche Aufklärung helfen eine Tierart zu schützen, wenn sie nicht mal ihr eigenes Haustier vor tödlichen Gefahren bewahren wollen.
     
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  3. Zugvogel

    Zugvogel Foren-Guru

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    Das tut mir wirklich leid für dich, aber es würde mir ähnlich gehen, wenn ich nicht in der Lage bin, zu argumentieren. Selbst Antworten fandest du auf die von mir gestellten Fragen bezüglich deiner Aussagen / Beobachtungen leider nicht. Aber ich erwarte auch nichts, wenn Katzen noch gestern als "brutale Mörder" bezeichnet werden. (Eine gerechtfertigte Polemik, wie ich in diesem Fall finde!;) )

    Ein schönes Wochenende!
     
  4. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Das merkt man *gg*

    Statt hier so einen Müll abzulassen, hättest Du besser daran getan, Deine Gegenargumente zu zeigen oder nochmal aufzuschreiben. Oder waren da etwa doch keine ?

    Wer hat Katzen als Mörder bezeichnet ? Ich etwa ?
     
  5. Zugvogel

    Zugvogel Foren-Guru

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    Demgegenüber könnten neue regionale Ansiedlungen einzelner Arten oder deren Bestandszunahme stehen. Wie weit ist dieser Aspekt erforscht?

    Andere Vogelarten, andere Lebens- / Brutgewohnheiten, andere Nahrungsquellen, andere Überlebensstrategien und Lernmechanismen. Das ist zwar nur eine Vermutung, aber sicherlich auch nicht widerlegbar. Die Betrachtung der einzelnen Arten wäre erforderlich.

    Die angeführte Untersuchung bezieht sich doch nur auf lokale Bestände, z.T auch noch auf Inseln, welche mit dem Festland nicht zu vergleichen sind. Denkbar ist ein abweichendes Verhalten, da es mehr Prädatoren der Katze gibt. Eine vergleichende Studien zum Verhalten von Katzen in unterschiedlichen vergleichbaren Lebensräumen in Nordamerika und Europa wäre erforderlich.

    Das ist er nicht, so lange alle anderen Faktoren, die zur Dezimierung von Vogelarten beitragen, ausgeblendet werden.
     
  6. Zugvogel

    Zugvogel Foren-Guru

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    Obwohl du mehrfach in diesem und nicht nur in diesem Thread die Beiträge anderer User als "Müll" bezeichnest, wodurch du dich schon längst selbst diskreditiert hast, helfe ich deinen grauen Zellen gern noch mal auf die Sprünge, bevor ich dich endgültig ignoriere, da du zudem meine Fragen nicht beantworten willst bzw. kannst:


    Zitat:
    So schrieb ein englisches
    Magazin, Hauskatzen seien brutale Mörder

     
  7. denny71

    denny71 Guest

    :+popcorn:
     
  8. Zugvogel

    Zugvogel Foren-Guru

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    Hi denny71,

    herzlich willkommen in den Vogelforen 8) (oder nicht mehr erforderlich?)!
     
  9. aday

    aday Foren-Guru

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    Das war ich! Ist ein Auszug hieraus gewesen:
    http://www.katzenmagazin.ch/cgi-bin/zcms5/skm/pdf/sts_beitrag.pdf

    oder:
    http://www.ljv-hessen.de/tip_04_03.htm
     
  10. Detlev

    Detlev -

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    Moin, Moin,
    Wirf einen Blick in die unzähligen regionalen Berichte, Mitteilungen etc. Das ist ständige Arbeit von Ornithologen auf der ganzen Welt. Nur was hilft das bei der Bewertung dessen ob Katzen in einem speziellen Fall ein Problem sind oder nicht? Meiner Meinung nach gar nichts.

    Dir ist schon klar wie Ökologie als wissenschaftliches Konzept funktioniert? Das es solche Konzepte wie Gilden gibt?

    Danke für das Anspiel. In der Wissenschaft wie in der Diskussion hier sind Dinge die per se nicht widerlegbar sind kein Gegenstand über den sich vernünftig diskutieren läßt und werden daher nicht beachtet. Oder sollen wir darüber diskutieren ob die Architekten auf Sirius lieber Spitzbögen oder Rundbögen bauen? Siehste sowas hätte keinen Sinn.

    Nein. Ein Katzenbeutevogel hat typische Eigenschaften die abstrakt sind: z.B. Gewicht, Schnelligkeit, Größe, Flugeigenschaften, Reaktionsvermögen, vielleicht Farbe, Bodenbewohner, Bodenbrüter, Aktivitätszeiten ... Alle Vogelarten die die richtigen Kriterien erfüllen werden häufiger gejagt und getötet. Eine Katze wie auch jeder andere Beutegreifer bestimmt nicht die Art sondern tötet was ins Schema passt. Ob das eine deutsche Amsel oder ein amerikanisches Rotkehlchen ist dabei wurscht.

    Die von mir angeführte Untersuchung zum Verhalten von Katzen ist vergleichbar, weil Katzenverhalten weltweit recht einheitlich ist. Ich glaube Du hast immer noch nicht verstanden was das besondere an endemischen Arten auf Inseln ist. Es sind nicht die Verhaltensweisen von Katzen.

    Hier blendet niemand andere Ursachen aus, dieser Vorwurf ist reine Apologetik für umweltfeindliches Verhalten von Katzenhaltern. Katzen sind eben - in einzelfällen - eine wichtige Ursache die relativ einfach zu ermitteln und zu beseitigen ist. Klimaschutz (der nötig ist um andere Vogelarten zu erhalten) oder der Stopp an Rodungen ist bedeutend schwerer und langsamer umzusetzen als die Beseitigung von freilaufenden Katzen an besonders gefährdeten Orten. Und um nichts anderes geht es.

    Die einzig offene Frage für mich ist: was ist ein besonders schützenswerter Ort? Wie schon gesagt wenn es um Aussterben geht ist die Frage für mich klar zu beantworten: Alle Katzen des entsprechenden Gebietes sind zu töten, umsiedeln, einsperren, sterilisieren etc. ist in dem Fall alles teure Augenwischerei. Anders sieht es bei regionalen Bestandsabnahmen aus. Da ist sich wohl bisher noch niemand wirklich im Klaren wo die Schwellen für bestimmte Entscheidungen liegen.

    Eine Wichtige englische Studie dazu: Churcher, P.B./Lawton, J.H. (1987): Predation by domestic cats in an English (UK) village. Journal of Zoology. (London.) 212:439-455.

    Ich versuche Montag Zugriff darauf zu bekommen, bis jetzt kenn ich sie nur in Auszügen.

    Gruesse,
    Detlev
     
  11. Hoki

    Hoki Foren-Guru

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    @ Detlev
    Ausgestorbene Vogelarten wirst Du auch in den meisten Vogelbüchern nicht finden- es sei denn Du besitzt Antiquariat mindestens 80-200 Jahre alt.
    Ein Vogel den ich nur in einem Buch von John Gould gesehen habe ist die Bechsteindrossel. Derselbe wurde im Jahre1804 geboren. Werde bei passender Gelegenheit noch mal genau nachsehen , vielleicht sind ja noch Andere
    abgebildet.
    Gruß Hoki
     
  12. Walter

    Walter Mitglied

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    Hallo,

    die meisten Einwände die Floyd und Karin auf mein Posting Nr 257 brachten, wurden ja bereits beantwortet, ich möchte aber trotzdem dazu noch einige Anmerkungen machen.

    In erster Linie erfolgt die Nestkontrolle rein akustisch, denn der Nachwuchs der Höhlen- oder Halbhöhlenbrüter wie Sperlinge, Meisen, Stare oder Hausrotschwänze macht immer ein riesen Spektakel wenn die Eltern zum Füttern kommen. Die Sperlinge brüten bei mir vor allem unter den Dachziegeln an den Hausecken, sie sind weder für mich noch für irgendwelchen Freßfeinde zugänglich, es sind wirklich absolut sichere Brutplätze. Gerade die Jungvögel der Höhlenbrüter haben von Katzen kaum etwas zu befürchten, denn sie verlassen die Nisthöhle erst wenn sie voll (wenn auch noch ungeschickt) flugfähig sind.

    Wenn in irgendwelchen städtischen Innenhöfen oder ländlichen Gärten wie Owl schrieb nicht mal mehr Höhlenbrüter brüten, fehlt es mit Sicherheit an etwas anderem, ich würde sagen entweder an Nisthöhlen oder an einem ausreichendem Nahrungsangebot. Letzteres ist für mich der Hauptgrund wenn Vögel nicht mehr brüten und schließlich ganz abwandernn, denn die meisten Körnerfresser benötigen auch Insekten für die Aufzucht des Nachwuchses. Die dürften gerade in Städten fehlen, es sei dann man wohnt in der Nähe einer größeren Grünanlage oder eines Parks. Nester kann man übrigens jederzeit inspizieren, aus geringer Entfernung wenn die Eltern auf Futtersuche sind und aus etwa 2 Meter Entfernung wenn die Jungen gehudert werden, keiner der Vögel die Nistplätze in Hausnähe bevorzugen, lässt sich dadurch stören.

    Noch mal kurz zum Thema Kompost. Aus Schaden wird man klug, in meinen Hochsicherheitskompost aus Scherengitter mit zusätzlicher Innenlage aus feinmaschigem Gitter kommt keine Ratte, keine Maus und auch kein Vogel mehr rein. Ich reinige nun die Reste des Papageienfutters und streue sie im Vogelhäuschen aus.

    Daß es keine besondere Kunst ist die Entwicklung von Jungvögeln in den ersten Tagen nach dem Ausfliegen weiter zu verfolgen hat ja Dagmar schon geschrieben, sie bleiben alle noch in Nistplatznähe, die einzige Ausnahme die ich kenne sind die Stare die meist schon nach einem Tag weg sind. Ich habe zudem den Vorteil, daß mein Haus gemeinsam mit dem Nachbaranwesen wie eine Insel inmitten von für Vögel wenig attraktiven Feldern liegt, gerade Eltern mit Jungvögel haben nicht den geringsten Grund diese Insel zu verlassen. Ich brauche die Vögel auch nicht unbedingt zu sehen, es genügt mir die Kontaktrufe zu hören.

    @Detlev
    Dein Argument, die Verhältnisse in den USA seien mit den europäischen vergleichbar halte ich für nicht richtig, immerhin sind Katzen in USA ja Neozoen, während sich die europäischen Vögel schon mindestens einige Hunderttausend (vermutlich aber Millionen) Jahre gegen Wildkatzen behaupten mußten. Auch sind in den USA sicher nicht die Allerweltsvogelarten die es auch in Europa gibt gefährdet, sondern diejenigen die spezielle Lebensräume wie etwa Inseln bewohnen.

    Ich denke auch daß Beobachtungen hierzulande, sei es im eigenen Garten, in Dörfern oder Städten schon einen Sinn machen und auch belegen, daß Vögel sofern sie über einen einigermaßen intakten Lebensraum verfügen, durch Katzen nicht in ihrer Existenz bedroht sind. Ich glaube auch nicht, daß Katzen bei uns in der freien Landschaft in größerem Abstand von Siedlungen ( > 1 km) überhaupt in einer nennenswerten Zahl vorhanden sind, was nicht anderes bedeutet daß ein erheblicher Teil unserer heimischen Vogelwelt mit Katzen kaum konfrontiert wird. Bemerkenswert ist auch, daß viele Vögel trotz der Anwesenheit von Katzen in den Siedlungen diesen Lebensraum bevorzugen und nicht etwa einige km weiter in einem Biotop, am Waldrand oder im Wald brüten. Amseln sind dabei ein gutes Beispiel, denn ihr ursprünglicher Lebensraum ist ja der Wald. Glaubt hier vielleicht jemand daß Amseln nicht in der Lage sind zu erkennen wo sie den größten Bruterfolg haben?

    Gruß
    Walter
     
  13. #372 Kia, 11. November 2006
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2006
    Kia

    Kia Mitglied

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    Danke für deinen guten sachlichen Text, Walter. Aber ich denke viele Wissenschaftler und auch einige andere Leute hier denken da etwas anders. Auch wenn man den Anschein hat, das es noch ausreichend Vogelarten hier gibt (ich erinnere mich mal daran das der normale Haussperling mal Vogel des Jahres wurde mit der Begründung das sein Lebensraum in den letzten Jahrzehnten gehörig eingeschränkt worden ist). Die freilaufenden Katzen tun dann noch ihr übriges. Hier stehen jetzt Aussage gegen Aussage ;)

    Das viele Vögel auch in eingerichteten, vogelfreundlichen Gärten oder Anlagen seltener brüten, wenn Katzen in der Nähe hausen dies haben aber auch viele Menschen schon beobachten können. Also haben diese Vögel wohl erkannt, wie Du sagst, das sie in der Nähe der Katzen eben nicht den größten Bruterfolg haben ;) Ergo wurden diese Vögel von den Katzen vertrieben.
    Walter, muß es denn solange gehen bis dann einige Tierarten von der Bildfläche verschwinden? Die Katzenpopulation wird ja in den nächsten Jahren nicht weniger. Und die Vögel auch nicht mehr! Katzen erbeuten ja auch noch andere Tiere in Wald und Flur! Ein Arbeitskollege sprach von einem Fasan, Kaninchen, Mäuse und massig Vögel (sein Zitat), die dem mal ins Haus geschleppt wurden. Kann man denn nicht jetzt schon vorbeugen, das es nicht so weit kommt, das bei uns die Tiere noch seltener werden?

    Außerdem kommt die Geburtenkontrolle bei Katzen ja auch den Katzen selber zugute. Ich schreibe nochmal; wieviele herrenlose, im Tierheim sitzende oder schon draußen verwilderte Katzen gibt es bei uns? Massig! Ist es das was die Leute, die Katzen halten wollen? Ich bin für die Vorbeugung, das es erst garnicht so weit kommt!
    Karin hat doch auch eine Katze aber sie sagt vorbildlich, das ihre Katze über ihren Garten nicht hinauskommt. Das ist doch in Ordnung, da hat die Katze ihren Auslauf und es werden nicht so viele Tiere außerhalb geschädigt!

    Grüße von Kia
     
  14. Kia

    Kia Mitglied

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    wir haben 19 Jahre eine Katze gehabt. Eine reine Hauskatze. Sie ist 19 Jahre alt geworden. Ist man deshalb gleich ein Tierquäler? Ich finde es eher ein Katzenjammer, was in den Tierheimen so abgeht, wieviele Katzen dort sitzen und kein zu Hause haben. Unsere Katze hatte es gut!
     
  15. Fabian75

    Fabian75 Guest


    Morgen Walter

    du sprichts mir sowas von der Seele, mal wieder ein super und aktueller Realer Beitrag :zustimm: :zustimm:

    Wie gesagt wohne 10 minuten von einem Naturschutzgebiet weg, dort ist bekannt das seltene Vögel brüten! Wie jedes Jahr verbringe ich dort ein paar Stunden mit beobachten. Das Gebiet liegt mehr als 1 km von der nächsten Siedlung weg, ich hätte dort noch nie wirklich nie eine Katze gesehen rumstreunern..

    aber nochmal Walter super Bericht, und sehr wahr ;)
     
  16. #375 südwind, 11. November 2006
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2006
    südwind

    südwind Foren-Guru

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    dass hier einige andere leute anders denken, stellt ja niemand in frage. gehört wohl zu einer diskussion dazu.:D doch die wissenschaftler, die du namentlich leider nicht genannt hast kia, würden bestimmt nicht nur mich interessieren. wer sie sind und welch wissenschaftliche aussagen über hauskatzen oder verwilderten katzen und ihrer schädlichkeit im europäischem raum bestehen. wo darf ich bitte nachlesen?
    nun ist es so, dass der haussperling, bei der gartenzählung 2006, durch nabu, als der häufigst vorkommende vogel benannt wurde. gleich dahinter die amsel.

    Spatz siegt bei der Stunde der Gartenvögel
    64.000 Vogelfreunde liefern bundesweit Beobachtungen aus 34.000 Gärten

    Haussperling Der Haussperling ist der alte und neue Sieger der NABU-Aktion Stunde der Gartenvögel.

    http://www.nabu.de/m01/m01_11/03577.html

    hmmm, das passt nun mit einigen aussagen hier, deine mit einbezogen nicht so richtig zusammen, zum ergebnis der vogelzählung.

    die gartenvogelzählung ist zwar noch kein feststehendes ergebnis, doch zeigt es schon eine gewisse tendenz an. wie man liest, schaut es nicht nach amsel oder spatzen-verlusten aus, die ja in diesem thread mehrfach postiliert wurde.

    vertrieben in einen dichteren busch oder hecke oder baum. drei ecken weiter? kann man ja wohl nicht als vertreibung sehen. und noch etwas. hast du noch nie erlebt, wie amseln, katzen vertreiben können? ich schon. ;)

    fasan und kaninchen sind faunenverfälscher, über diese du dich beschwerst, wenn es um die katze als faunenverfälscher geht.
    bestimmt nicht durch katzen.

    wer hätte denn da was gegen? ist aber nich für alle katzen durchführbar, weil nicht alle katzen an sich ran lassen.

    hauskatzen, die freigänger sind, sind meist kastriert. den gestank und das getue der katze wäre kaum auszuhalten, in der wohnung.

    bei bauerkatzen wird es so sein, dass viele nicht kastriert sind. nehme ich an.

    aber die fangen eh meist mäuse, weil sie echt hunger haben und ein vogel nicht so leicht zu erwischen ist.

    eine katze als freigänger im eigenem garten fesrzuhalten, stell ich mir ziemlich schwierig vor, denn katzen rennen mauern hoch und erklettern zäune.
     
  17. südwind

    südwind Foren-Guru

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  18. Kia

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    Hallo Südwind

    hier von mir auch einen Link von Nabu von 2002 vom Vogel des Jahres. (Haussperling)

    http://www.nabu.de/m01/m01_05/03815.html
    Dort heißt es (Zitat):

    "Gefährdung (Haussperling)

    Ein Rückgang lokaler Bestände ist auf fehlende Nistmöglichkeiten in und an Gebäuden, vor allem unter Dächern, zurückzuführen. Gebäudesanierungen verhindern leider sehr oft, dass Sperlinge weiterhin eine Brutnische finden können. Zunehmender Nahrungsmangel kommt hinzu, verursacht durch den Rückgang von Kleintier- und Pferdehaltung, durch Intensivierungen in der Landwirtschaft wie saubere Dreschmethoden, sofortigen Umbruch von Stoppelfeldern, Pestizidausbringung, aber auch naturfern gestaltete und daher artenarme Gärten. Durch die Versiegelung der Landschaft fehlen außerdem Plätze für die bei den Spatzen so beliebten Staubbäder
    ".


    Nur weil es in den Gärten nur so von Vögeln wimmelt , heißt es aber noch lange nicht, das der Vogel allgemein noch so zahlreich vorhanden ist, oder? Das es in den Gärten viele Vögel gibt, ist doch logisch, in den Städten haben sie ja auch nicht so viel an Möglichkeiten :zwinker: Der Spatz ist tatsächlich hier bei uns der häufigste Vogel, da er ein Kulturfolger ist und im Gegensatz zu anderen Vögeln sich eher anpassen kann. Andere Vögel sind schon verdrängt worden, ergo kann man bei uns überwiegend auch nur noch die Kulturfolger wie den Spatz und die Amsel sichten, die dann aber trotzdem noch von der Katze her bedroht werden, da Spatz und Amsel bei uns in den Städten leben, wo auch die Katzen streunen. Also für mich ist das einfach nur logisch, da braucht man doch keine wissenschaftliche Beweise dafür.

    Ist der Text vom WWF nicht Beweis genug? Wißt ihr nicht was eine Faunenverfälschung ist? Oder eine Störung des Ökosystems?

    Südwind, ja der Fasan habe ich mir sagen lassen ist in Europa wohl nicht heimisch gewesen aber er kommt noch lange nicht so oft vor, wie die Katze. Und wildert auch nicht so durch die Gegend wie das eine Katze im schlimmsten Fall tun kann (hab mich ja von euch belehren lassen, das es ja auch "liebe" Raub- HausKatzen gibt, die soetwas böses nieeeee tun würden...:D :zwinker: ).
    Die Kaninchen aber sind Europäer. Gehören also zu unserer natürlichen Umwelt dazu.

    Ich möchte mich doch nicht mit Euch streiten, ich möchte doch nur das etwas Verantwortung für unsere Haustiere übernommen wird und ihre Wirkung auf unsere Umwelt näher betrachtet wird. Wenn man ein schlechtes Gewissen hat, weil man eine Katze nicht den nötigen Platz im Hause geben kann (weil sie ja so viel Auslauf braucht) warum schafft man sich dann eine an? Ich wollte unsere Katze bei uns im Haus haben. Für was brauche ich eine Katze, die nur draußen ist?

    Meine Frage, ob ich eine Tierquälerin bin, nur weil unsere Katze keinen Freigang hatte, wurde bis jetzt immer noch nicht beantwortet!

    Grüße von Kia
     
  19. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Wessen Beiträge, ausser Deinem, habe ich als Müll bezeichnet ? Fällt Dir noch was anderes ein, als infame Unterstellungen und Verfälschung von Zitaten ?



    Was soll uns das nun sagen ?

    Und wenn Du schon zitierst, dann bitte richtig, denn an dem von mir gesetzten Smilie ( :~ ) hinter diesem Satz, konnte man durchaus erkennen, wie ich ihn meinte. Ich denke aber, Du willst ihn viel lieber in einem anderen Licht erscheinen lassen und hast den Smilie absichtlich weggelassen

    Und nochwas : Du willst doch gar keine Antworten. Das einzige was Du als Antwort und Argument gelten lässt, sind die, die Du selbst anführen würdest, dabei setzt Du Dich sogar über Biologie und Wissenschaft hinweg


    Solch eine Diskussion ist nicht nur müssig, sondern mehr als fragwürdig
     
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  21. Kia

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  22. Kia

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    In dem Link bei Nabu heißt es unter anderem (Zitat):

    "Was kann der Einzelne tun?

    1. Als Katzenliebhaber:
    Katzen nur Anschaffen wenn genügend Zeit und Platz
    vorhanden ist.


    Keine Katzen aussetzen – dies ist unethisch und verstößt
    gegen Gesetze!

    Kater kastrieren lassen, die Männchen streunen dann
    weniger umher. Die Sterilisierung von Katzenweibchen
    wirkt einer Bevölkerungsexplosion entgegen. Fragen sie
    Ihren Tierarzt oder Ihr Tierheim bzw. Tierschutzverein.

    Organisieren Sie eine zuverlässige Betreuung ihrer Katzen
    in den Ferien.

    Ein Halsband mit kleinem Glöckchen macht zwar die
    Vögel auf die Katze aufmerksam, nützt aber dem noch
    hilflosen Vogelnachwuchs nichts. Anfänglich ist das
    Klingeln außerdem eine Tortur für die empfindlichen
    Katzenohren.

    Wenn im Mai und Juni warnende Altvögel und ausgeflogene
    Jungvögel draußen zu beobachten sind, Katzen
    nicht nach draußen lassen.
    Hierzu gibt bzw. gab es in
    vielen Bundesländern Bestimmungen (sogenannte „Katzensperre“
    oder „Katzenerlass“), die aber mangels Kontrolle
    und Durchsetzbarkeit wieder abgeschafft wurden.
    Der Abschuss streunender Katzen unterliegt dem Jagd
    recht und ist in der Feldflur möglich" ZITAT ENDE

    Da ich auch nicht mag, das Tiere geschossen werden, bin ich eben für eine Vorbeugung und Einhaltung von solchen Tipps und Ratschlägen von Tierschutzorganisationen!

    Grüße von Kia
     
Thema: Katzen für das Aussterben von 33 Vogelarten verantwortlich
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