Katzen

Dieses Thema im Forum "Artenschutz" wurde erstellt von anna-sophia28, 29. September 2016.

  1. Eric

    Eric Stammmitglied
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    Nur dass da keine falschen Vorstellungen aufkommen . Im Schnitt hab ich um 15 000 Autos täglich 10m vor dem Haus. Also nix mit Haus in heiler Welt.
     
  2. AdMan

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  3. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Immer wieder amüsant zu lesen, dass die Katzenliebhaber hier immer wieder eins betonen: "meine Katze macht so was nicht.."

    In Baden-Württemberg wurde mit Rücksicht auf die Wählerstimmen der Katzen-Religionäre das Jagdgesetz geändert, der Jagdschutzparagraph gestrichen. Damit ist die allerletzte Hemmschwelle gefallen, den Freigang für Katzen (oder Freilauf für Hunde) in irgend einer Form einzuschränken. Jetzt darf Muschi und Bello gefahrlos (und verantwortungslos) absolute Freiheit durch Herrchen/Frauchen gewährt werden ohne jede Konsequenz.

    Es wird nicht mehr lange dauern, da werden sich Hundehalter, die ihren Hund weiterhin an der Leine halten, als Tierquäler beschimpfen lassen müssen......

    Und zugleich beschwert sich dieselbe Klientel über den rapiden Artenschwund. In der Medizin nennt man so was Schizophrenie......

    idS Daniel
     
  4. Eric

    Eric Stammmitglied
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    Und immer wieder traurig zu sehen, dass es eigentlich nur darum geht, dass sich Hundehalter im Vergleich ungerecht behandelt fühlen.

    Keiner sagt: Katzen würden nicht jagen.

    Nicht gelesen? Gerade die Arten die von Schwund betroffen sind, da haben Katzen eben nichts damit zu tun !

    Es geht eigentlich beim ganzen Thema nur immer darum, dass Hundehalter sich benachteiligt fühlen, weil Hunde sind ja grundsätzlich gut und Katzen böse. Kennst den Satz: Er will doch nur spielen? Höre den Satz z.B. wenn in einem Schutzgebiet ein Hund, quer durch, Enten hetzt und aufscheucht , hinter Reh und Hase her ist etc.

    Ja, Katzen jagen auch. Sie sind aber nicht der Untergang der Vogelwelt oder das Grundübel der Menschheit. Genausowenig wie Hunde.

    Dass Reaktionen von Katzenhaltern kommen, liegt ganz einfach daran, dass sich keiner gern dauernd ans Schienbein treten lassen mag. Keiner findet es toll als Schizophren betitelt zu werden, als Verantwortlicher für alle Artenschutzprobleme hinhalten zu müssen, Sündenbock für alles sein zu sollen. Verwunderlich?

    Gerade jemand der in der Signatur einen Satz verwendet wie: "Das Wort VEGETARIER stammt aus dem indianischen und bedeutet ZU BLÖD ZUM JAGEN" den kann ich bei einer solchen Thematik nicht ernst nehmen.

    Hätte zur Lösung des Problems noch ganz andere Ideen. Analog zu unseren Falken und Habichten die wir halten, wär doch auch was: "Generell jeder, der ein Tier ob Hund, Katze, Greifvogel etc. halten will, das zeitweilig auch freilaufend / fliegend gehalten wird, soll eine Jagdprüfung ablegen und über die erforderlichen jagdrechtlichen Genehmigungen verfügen."
    Für diese Tiere ist der Halter ja verantwortlich. Also wenn es potenziell jagen kann, muss der Verantwortliche über eine Jagdberechtigung verfügen. Müssen wir bei unseren Vögeln ja auch, selbst wenns nur ein Mäuse jagender Turmfalke ist.
     
  5. Tussicat

    Tussicat Foren-Guru

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    Hallo Eric,
    für Deine Lösung hättest Du mich sofort als Unterstützer.

    Befürchte aber, dass Du damit die Tierfutterlobby stören würdest, weil dann nicht mehr "Hinz und Kunz" sich einfach so ein Tier zulegen würden. Im Sinne des TIerwohls wäre es aber allemal, dass nur verantwortungsbewußte Menschen sich ein solches zulegen.
    Die Tierheime würde es langfristig auch entlasten und damit das Budget der Städte und Gemeinden, wobei die entgangene Hundesteuer gegen zu rechnen wäre.
    Also Hunde- und Katzensteuer, damit die Katzenhalter gleichberechtigt sind bzw. Hundesteuer abschaffen und Verwaltungspauschale für die Genehmigung nach Jagdrecht mit Meldepflicht der gehaltenen Tiere, um es positiv zu verkaufen.

    Schöne Idee, die sich wohl leider nicht so bald umsetzen lassen wird.
     
  6. owl

    owl Foren-Guru

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    :zustimm:

    und ich erlaube mir noch ein Stück weiter zu gehen..... die Freigängerkatzen-Verfechter denken wohl auch nicht ein Fünkchen an die nachfolgenden Generationen, sonst würden sie ihre Millionen Katzen nicht unsere Artenvielfalt noch mehr strapazieren bzw. gefährden, als das durch den Strassenverkehr, Pestizide usw. ohnehin schon der Fall ist. Aber nur zu sagen "die anderen (Autofahrer z.B.) machen das auch, sogar noch viel schlimmer" kann ich nicht akzeptieren. Sonst müsste ich doch auch den Supermarktkunden der doch "nur" eine Flasche Whiskey klaut in Schutz nehmen.....
    ironie an - schliesslich klauen andere Juwelen (s. Kim K.) oder überfallen Geldtransporter.... also was ein Theater wegen dieser Flasche Whiskey - Ironie off

    Aber ich denke, man kann sich die Finger wundschreiben, die Lippen fransig reden, es bringt nichts 0l


    P.S: Katzen sind halt nicht gerade die arbeitsintensivsten Tiere. Herrje, meine Vögel haben ganztags Freiflug, ich muss jeden Tag die Stube sauber machen, denn sie kacken weder beim Nachbarn ins frische Beet, noch gefährden sie unsere einheimische Fauna.
     
  7. harpyja

    harpyja Foren-Guru

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    Daher beteilige ich mich an der Diskussion auch gar nicht... Bei der letzten hat Ingo so viele gute Studien zu Schäden durch Katzen verlinkt und der Thread war weit jenseits der tausend Aufrufe, aber ich wette, diese Links haben sich maximal 3 Personen angeschaut.
     
  8. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Hallo,
    auch wenn schon fast alles uber katzen und hunde geschrieben wurde, finde ich es doh wichtig wenn das thema wieder aufkommt denn es ist ja nicht geregelt...bei euch nicht und bei uns auch nicht...
    egal welche gefuhle auf beiden seiten sind, ob ich katzen mag oder nicht, ganz rationnell ware einfach, so wie fur hunde, eine katzensteuer zu haben ...
    diese wurde wohl verhindern das die leute 3 und mehr katzen hatten oder sie einfach vernachlassigen und auswildern lassen..

    bei mir zerstoren die drei katzen des nachbarns alle bodennester ...

    Ich denke auch das so ein frei-katzen verbot wahrend des nestzeit keine schlechte sache ware...

    Auch wenn bei dir Eric das zusammenleben katzen-vogel ok scheint, ist es nicht uberall so... es gibt gegende wo das toten der vogel durch katzen ein wahres problem ist...(habe in erinnerung ein dokumetar bericht in den usa)...

    Muss sagen, ich habe keine antipathie fur katzen ...wollte auch welche haben wegen mause und ratten die bei mir ein problem sind...aber seit ich beobachte ( lebe hier nur seit 8 jahren) wie viele vogel sie zerstoren, bin ich meiner hundin dankbar das sie keine katzen mag ...:)

    Irgendwie musste dieser aspekt der tierhaltung unter kontrolle geraten fruher oder spater...

    p.s.
    ich habe auch eine strasse ...aber noch nie einen vogel wegen auto tot gesehen...durch katzen aber mehrere...(obwohl ich weiss das ein hoher verkehr vor vielen jahren massenhaft junge schwalben getotet hat)...na ja, jetzt sieht man keine schwalben mehr...

    schonen tag wunsche ich
    Celine
     
  9. #38 Eric, 12. Oktober 2016
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2016
    Eric

    Eric Stammmitglied
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    Okay, da ihr mich überzeugt habt, dass jede Katze ein übles Tier ist, werde ich in Zukunft als Jagdpächter jede Katze die mir draussen begegnet abschiessen.
    Das Grundübel des Artenschwundes muss vernichtet werden.
    Dass mir dann aber keiner nachher jammert.

    Und ja natürlich Hunde sind allerliebst und sollen wo immer möglich jeder Katze nachstellen und sie abmurksen. Wenn wieder so ein freilaufender Hund versucht einen meiner Vögel zu schnappen, werd ich mich auch nicht mehr dazwischenwerfen, weil ja Hund = gut.

    Zufrieden?

    Habs eingesehen: Katzen sind daran Schuld, dass es praktisch keine Amseln, Sperlinge, Kohl und Blaumeisen oder Buchfinken mehr gibt. Katzen sind Schuld, dass Wiedehopf, Rotschenkel etc, zurückgehen. Ja, klar Katzen sind Schuld, wenn sich in zubetonierter Landschaft verschiedene Arten nicht mehr wohlfühlen. Katzen sind auch am Fuchsbandwurm und anderen Problemen schuld und irgendwie haben sie sicher auch mit Arbeitslosigkeit und dem Klimawandel zu tun. Denen traue ich nun alles zu.
    Also weg mit ihnen oder mindestens einsperren.

    Was die Sache mit der Steuer angeht, denkt wirklich auch nur einer, dass dies ein Problem lösen würde? Gibt es desshalb weniger Hunde? No. Was das angeht, gehts doch nur darum, dass sich die einen benachteiligt fühlen.

    Aber ist ja dann kein Problem mehr wenn die Katzen von der Bildfläche verschwunden sind.

    http://www.cuisine.at/rezept_0886450_katze_in_sahne_auf_polnische_art.php
     
  10. #39 vögelchen3011, 12. Oktober 2016
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Foren-Guru

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    ja Danke für das Rezept, lecker Dachhase:)
     
  11. Tussicat

    Tussicat Foren-Guru

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    hehe, endlich mal jemand, der noch weiß was früher Dachhase oder falscher Hase war ... Hund und Katz, jegliches Geflügel und auch seinesgleichen futtert der Mensch und keiner konnte mir bisher erklären, warum man Schwäne nicht verspeist ...
    Mit der nächsten Hungersnot hat sich vielleicht auch die Hund und Katz - Diskussion erledig.
     
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