Katzenfreigang gegen Artenschutz – ein unlösbarer Konflikt?

Diskutiere Katzenfreigang gegen Artenschutz – ein unlösbarer Konflikt? im Forum Allgemeines Vogelforum im Bereich Allgemeine Foren - alter Titel: Was tun gegen vogelmordende Freigängerkatze? (und nochmal geändert) Seit einem Jahr treibt in meiner Gegend eine neue...


Und auf titok werden sie nicht nur verharmlost

Katzenhalter und Befürworter von Freigänger sind uneinsichtig , sehen ihre Katze im rosarotem Schleier, verharmlosen ihre verhätschelten Tiere.

Ist es vielleicht Artgerecht das Vollgefressene Stubentieger sich als Spielzeug Singvögel, Reptilien und Kleinsäuger aussuchen?

Meine Mieze macht so etwas nicht. Schaut euch den Film Mörderische Mieze an, aber Katzenhalter von wildernden Freigänger wollen es ja nicht wahrhaben.

Artgerecht auf Kosten anderer Individuen. Na Toll.
 
Hallo @esth3009 , hallo zusammen,

von daher haben Freigängerkatzen bei mir "nichts zu melden."
Ich jage sie dass sie sozusagen "Schuh und Strümpfe verlieren" - mit Anlaufschwung aus dem Hinterhalt.
Die direkte Umgebung meines Hauses ist weitgehend katzenfrei.
Es gibt keinen Durchschlupf unter Winkelstüren.
Und obendrauf befinden sich spitze "Katzenrechen."

Man darf mich ruhig als Katzen- u. Waschbär-Hasser bezeichnen :D
- denn Vogelschutz geht vor.
Da interessieren mich die Belange von gedankenlosen Katzenfreaks überhaupt nicht.

VG
Swift_w :0-
 
Zuletzt bearbeitet:
Katzenhaltung ist toll. Aber unbeaufsichtigter Freigang ist nicht mehr zeitgemäß und gehört verboten. Erstaunlich, dass das noch nicht passiert ist. Mein Hund wäre auch gerne allein unterwegs. Er hat geringen Jagdtrieb und wüsste sich wahrscheinlich zu benehmen. Er überträgt auch keine Toxoplasmose. Mag aber sein, dass er dann auch mal die eine oder andere Katze heimbringt. Die jagt er gerne. Was wäre das für ein Aufschrei!
Aber natürlich dürfen Hunde nicht unbeaufsichtigt frei herumlaufen. Warum dann aber Katzen? Millionen von teuren Rassekatzen sind nie unbeaufsichtigt draussen und zeigen, dass das geht!
Angesichts des Schadens, den Katzen belegterweise anrichten ist das strenge Verbot längst überfällig.
Nun ist Freilandkatzenhaltung bequem...dem Haushalt sieht man meist kaum oder gar nicht an, dass eine Katze dort wohnt. Der Zeitaufwand ist ebenfalls überhscuaber. Für wenig geben darf man viel nehmen.
Bei reiner Indoorhaltung sieht das anders aus. Hier muss aufwändig für eine Vielfalt geeigneter Liege- und Streunarenen gesorgt werden und täglich neu Enrichtment betrieben werden. Ja, etliche Katzenhalter machen das. Prima!
Ja, aber all das plus Volieren im Garten oder Katzensicherer Gartenschutz sind teuer und aufwändig....Da ist es doch viel einfacher, die Katze einfach vor die Tür zu schicken.
 
Eine Katzensteuer ist eine sehr gute Idee!
Ich denke mal, das ist ein wichtiger Faktor, zum einen, weil es an die Brieftasche geht, zum zweiten, weil das Tier dann gemeldet ist und was ganz wichtig ist. Die Katze ist dann nicht mehr das Kuscheltier zum Nulltarif.
Ich denke mal, dass eine Katzensteuer auch eine Art Ausbremsung ist. Was jedoch für viele zu Buche schlägt, ist die Tatsache, dass man mit einer Katze nicht bei jedem Wind und Wetter vor die Tür muss. Wer jahrelang Hunde hatte weiß, wovon ich rede. Eine Katze geht auf ihr Klo und gut ist. ;)
 
Nun ist Freilandkatzenhaltung bequem...dem Haushalt sieht man meist kaum oder gar nicht an, dass eine Katze dort wohnt. Der Zeitaufwand ist ebenfalls überhscuaber. Für wenig geben darf man viel nehmen.
Genau hier liegt der Hase im Pfeffer.
Wohnungskatzen möchten beschäftigt werden, Katzenklo muss ich selber säubern usw.

Man möchte was zum Kuscheln, aber man möchte keinen Arbeitsaufwand.

Wasch mir den Pelz aber mach misch nicht nass heißt ich möchte die Vorteile einer Handlung haben möchte, ohne die damit verbundenen Unannehmlichkeiten oder Konsequenzen in Kauf zu nehmen.
 
Wo sind eigentlich die anderen Katzenbesitzer ? Keiner äußert sich hier - komisch.
Hallo Ronja,

hier ist eine Katzenbesitzerin (und eine Vogelliebhaberin und eine Natur- und Tierschützerin ;) ...). Ich habe mich bisher noch nicht gemeldet, weil ich weiß, wie sehr diese Diskussionen um Freigängerkatzen hier im Forum immer eskalieren. Da mutieren die größten "Tierfreunde" zu Giftmördern, In-der-Tonne-Ertränkern etc. Deshalb ist es schwierig, hier standhaft für Freigängerkatzen zu bleiben. Jede absichtliche Verletzung einer Katze ist auch Tierquälerei!!! Das arme Tier, das sich aufgrund von mutwillig zugefügten Verletzungen noch nach Hause schleppen kann, leidet auch und hat Schmerzen, wie auch jeder Vogel oder Kleinsäuger, den diese Katze evtl. schon erbeutet und mit dem sie vielleicht sogar noch gespielt hat, bevor sie ihn tötete. Man muss immer beide Seiten sehen. Ich selbst halte zwei rein im Haus lebende Katzen - nicht zuletzt auch wegen der Gefahren, die von sog. "Katzenhassern" ausgehen - ich habe schon sehr oft die Folgen davon gesehen: Schussverletzungen, Strangulationen etc.

Ich selbst habe oft Diskussionen mit anderen Katzenbesitzern, die Freigänger halten - neben der Bequemlichkeit vieler Besitzer (man muss sie ja eigentlich nur füttern, evtl. noch das Klo sauber machen - wenn sie nicht Nachbars Garten dafür missbraucht - mehr braucht´s ja nicht...), ist ein Hauptgrund für die Freigängerhalter oft die "Freiheit", die eine Katze anscheinend benötigt.
Ja, in gewissem Sinne benötigt sie diese - sie ist kein erziehbarer Leinengänger wie ein Hund - das Naturell der Katze als selbständiger Einzelgänger entspricht nicht dem führungssuchenden des Rudeltieres Hund (das kenne ich zu genüge, weil ich bis vor kurzem noch eine kleine halbblinde Katze hatte, die ich an der Leine spazieren führte). Neben den Grundbedürfnissen Futter, Wasser, Reinlichkeit benötigt jedes gehaltene Haustier aber auch Bewegung und "Futter für´s Gehirn", das heißt Beschäftigung und Ansprache bzw. äußere Reize. Dieses Bedürfnis wird bei Katzen v.a. über das Jagdverhalten mit Anschleichen, Ansitzen und Beutemachen gestillt. Und genau darin besteht das Dilemma, dass die meisten Katzenbesitzer meinen, eine Katze müsse unbedingt Freigänger sein - sie braucht Beschäftigung... Wenn sie sich ein wenig mehr mit der Verhaltensbiologie ihrer Katze auseinandersetzen würden, wäre vielen damit geholfen. Eine Katze kann problemlos nur in der Wohnung oder im Haus gehalten werden, wenn man ihrem Beschäftigungsbedürfnis nur entgegenkommen würde. Dafür gibt es genügend Möglichkeiten: deckenhohe Katzenkratzbäume - und -landschaften, sog. Intelligenzspielzeug, Spielmäuse (teilweise selbstbewegend) - und sie braucht ein wenig Ansprache. Sonst verarmt sie seelisch. Das müssen keine stundenlangen Sitzungen am Tag sein - eine Katze möchte das ja gar nicht. Drei- bis viermal täglich 15-20 Minuten reichen ihr vollkommen - viel länger will sie gar nicht beschäftigt werden. Solange eine Katze den Freigang nicht kennt, fehlt er ihr auch nicht.
Der letztgenannte Fakt ist allerdings ein Problem für Katzenbesitzer, die schon Freigänger halten und diese z.B. in der Setzzeit (Februar bis Juli) im Haus halten wollten - ein gewohnheitsmäßiger Freigänger "zerlegt" die Wohnung regelrecht. Er fühlt sich dauerhaft in der Wohnung nicht mehr wohl. Da ist artgerechte Wohnungshaltung oft nicht mehr möglich - diese Katzen leiden tatsächlich seelisch. Sie "umzuprogrammieren" auf Ersatzbeschäftigung ist extrem schwierig, weil für sie eine Aufziehmaus nun mal nicht mehr ins Beuteschema fällt...

In meinen Augen würde mehr Aufklärung helfen und nicht das "Draufhauen" von Vogel- und Naturschützern. Wer angegriffen wird, geht doch eher auf Abwehr, als dass er einsichtig wird. Steter Tropfen höhlt den Stein: je häufiger man die Probleme anspricht, desto eher bleiben sie im Gedächtnis.
Für Unverbesserliche müssen evtl. auch mal Fakten geschaffen werden. Corinna hat ja schon angesprochen, dass sich von der gesetzgebenden Seite langsam was tut - im EU-Recht gibt es nun eine Kennzeichnungspflicht und ich kenne auch hier in der Gegend viele Gemeinden, die aufgrund der Gesetzeslage verpflichtet sind, sich um die "Fundsache" Katze zu kümmern. Wenn man erst mal die vielen verwilderten, unkastrierten Hauskatzen in Griff bekommen würde, wäre der Natur schon immens geholfen. Und den armen Katzen auch...

Mit katzen- und vogelliebenden Grüßen,
Steffi
 
Wasch mir den Pelz aber mach misch nicht nass heißt ich möchte die Vorteile einer Handlung haben möchte, ohne die damit verbundenen Unannehmlichkeiten oder Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

Genau, die Nachbarskatzen machen in die Gärten, denn Katzenklo ginge nur „zur Not“, wie der Nachbar meinte. Klar, müsste man ja täglich säubern und so.

Eine Katzenklappe wird den Katzen übrigens verweigert, so dass sie in der Vergangenheit sogar Winternächte (Schnee, -15°) draußen verbringen mussten. Warum keine Klappe? Darum: Draußen dürfen die Katzen alles töten, was sie wollen, nur keine Tiereinzelteile ins Haus des Halters bringen, denn das wäre ja (O-Ton nebenan) „ekelig“.

Ich weiß nicht, ob die meisten Freigängerhalter so sind oder ob ich hier einfach den Bodensatz abbekommen habe.
 
Der Hund muss im Hunderegister gemeldet sein, ich muß am Jahresanfang Steuern für ihn bezahlen. Bei Kontrolle gerne nachweisen, dass er seine Impfungen hat ( besonders Tollwut). Er hat eine Kennzeichnungspflicht und trägt Chip. Ich muss seine Hinterlassenschaften wegräumen , werde im Park von Beamten angesprochen und sollte meine Kackitütchen vorweisen und eine extra Tierhalterhaftpflicht nachweisen können. Zusätzlich Leinenpflicht. Manche Hunde brauchen einen Wesenstest etc.....

Die Katzen sind sich ganztags selber überlassen. Können ohne eine Leine herum rennen. Niemand muss ihnen das Kacki sofort im Beutel hinterhertragen. Die Meisten sind weder geschippt, noch müssen sie registriert werden. Von einer Katzensteuer, als Abgabe, da redet auch Niemand.

Selbst mein Hühner müssen jährlich im Register gemeldet werden und ich muss ihre Impfungen einreichen. Warum gilt denn nicht Ähnliches für Katzen ? Was ist denn der entscheidende Unterschied? Den Aufwand für paar Hühner, für den Hund, von meinen Papageien ganz zu schweigen. Artenschutzanhang A. gelistet. Katzen brauchen nix.

Zuchtbuch führen, Obwohl ich nicht brüten lasse. Gehegegenehmigung, selbst für die Hühner. Und Katzen? Warum kann man denn da nicht auch eine Steuer erwarten, zumal die Katzenkacke überall liegen bleibt, während ich meinem Hund seine Tütchen hinterher trage?
 
Moin moin,

die Ausreden und Gaslighting Versuche der meisten Katzenhalter*innen sind leider so vielfältig, dass man damit den Mount Everest tapezieren könnte. In diesem Zusammenhang von Tierliebe zu sprechen ist dann noch die Cocktailkirsche auf der Sahnetorte.

Es ist allenfalls eine Art von fehlgeleiteter Liebe und Speziismus. Hier am Niederrhein haben wir einen Begriff dafür: Affenliebe. "Liebe" ohne Berücksichtigung der Faktenlage und Lebensrealität richtet meist nur Schaden an und selbst Morde und Kriege entstehen daraus.

Ein Handeln zum Schaden des eigenen Tiers, der Tiere andere Besitzer, der Allgemeinheit und der letzten Reste unserer heimischen Natur hat mit "Liebe" rein gar nichts zu tun.

Die meisten Hunde würden auch gern und hemmungslos draußen wildern, ohne entsprechende Erziehung und Sozialisierung. Straßenhunde aus anderen Ländern wurden auch draußen geboren und trotzdem dürfen sie hierzulande nicht herumstreunen.

Extrem viele Streunerkatzen stecken sich mit dem felinen Immunschwächevirus an und dürfen dann auch nicht mehr raus, wenn der Halter nicht seine Unterverantwortlichkeit völlig ausreizt. Auch das geht, genau wie die Haltung vieler glücklichen Katzen in Mietwohnungen der Großstadtzentren.

Den Rest hat Ingo ja schon sehr gut auf den Punkt gebracht.

@Willi: so ist's recht. KFZ = katzenfreie Zone. Ich wünsche mir viele KFZ :D

Da mutieren die größten "Tierfreunde" zu Giftmördern, In-der-Tonne-Ertränkern etc.
Hier unter Tierfreunden ruft sicher niemand zu so etwas auf. Dass es in anderen Länden angesichts massiver Naturzerstörung zu so etwas kommt, ist letztendlich auch der absoluten Uneinsichtigkeit angeblicher Katzenliebhaber geschuldet. Wenn Menschen zu solcher "Selbsthilfe" greifen, sind dem meist schon jahrelange erfolglose konstruktive Versuche vorausgegangen und Hoffnung auf eine Einsichtsfähigkeit der Halter besteht nicht mehr.

Ich weiß nicht, ob die meisten Freigängerhalter so sind oder ob ich hier einfach den Bodensatz abbekommen habe.
Da liegst Du irgendwo im "gesunden" Durchschnitt. Zerkratzte Möbel und aufgeriffelte Teppiche sind auch super Argumente. Dann ist es artgerecht und sowieso Natur, was sich gut mit billig und bequem übersetzen lässt. Die meisten "Halter" sind irgendwo völlig daneben, wie ich aus reichlich eigenen Erfahrungen weiß. Es wäre so, wie mit Trump über Umwelt- und Klimaschutz zu diskutieren.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Alle, Thomas :0-
 
Zerkratzte Möbel und aufgeriffelte Teppiche sind auch super Argumente.
wenn es danach ginge müssten wir unseren Papageien und Sittiche auch Freilauf gewähren und dann wäre Nachbars Kirschbaum ganz schnell nicht nur ohne Kirschen sondern auch ohne Blätter und Äste und nicht unsere Möbel.
 
Servus Freunde,
danke für die lebhafte Diskussion hier im Forum!

Zur Katzensteuer möchte ich sagen, daß ich nicht verstehen kann, daß sich die ewig klammen Kommunen diese Einnahmen entgehen lassen.
In meiner Gemeinde kostet ein Hund 100€ pro Jahr. Weshalb nicht auch eine Katze? Die Verwaltungsstruktur besteht bereits und müsste nur ausgeweitet werden.
Vor wenigen Tagen sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung durch die Straßen gegangen, haben an jeder Tür geläutet und gefragt: "Wissen Sie, welche Anwohner einen Hund halten?". So lukrativ sind die Steuereinnahmen, daß dieser Aufwand betrieben wird.
Allein wegen der Gerechtigkeit wäre eine Katzensteuer zu begrüßen. Oder eben auch die Hundesteuer abzuschaffen.

Alles Liebe Euch!
 
Hallo @stiglitz , mach bloß keine wilden Vorschläge,sonst kommt es noch zum Welpenboom.
Fakt ist, wer sich einen Hund anschafft, muss ihn anmelden, und der Hund ist ab einem bestimmten Alter verpflichtet, eine Hundemarke zu tragen. Diese Marke wird jedes Jahr erneuert, ich musste sogar meine Marke nach dem Tod meines Hundes zurückschicken. Damit war eindeutig klar, dass kein zweiter sich mit dieser Marke schmücken durfte. Stell dir mal vor, alle Katzen hätten jetzt Katzenmarken, das wäre ein wirres Geklapper und Klimpern.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
alle Katzen hätten jetzt Katzenmarken, das wäre ein wirres Geklapper und Klimpern.
Hätte wahrscheinlich den Vorteil, dass kein Vogel mehr oder anderes Getier in die Nähe des Geklimpers, also der Katze käme.

Wäre ebenfalls für eine Katzensteuer, in Höhe wie die Hundesteuer, dies würde aber sicherlich nichts daran ändern, dass Katzen weiterhin ihren Freigang ungehindert genießen dürfen.

Vor wenigen Tagen sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung durch die Straßen gegangen, haben an jeder Tür geläutet und gefragt: "Wissen Sie, welche Anwohner einen Hund halten?"
Würden diese Mitarbeiter mal durch die Straßen gehen, an jeder Tür läuten und fragen, welcher Anwohner eine Katze frei in der Natur herum laufen läßt....gäbe es für sie keinen Feierabend mehr.

Heute morgen nachdem es geregnet hatte, drei Freigängerkatzen gemütlich auf unserem Grundstück herum spaziert. Zwei davon waren mir völlig fremd, also wieder neue zwei Scheißer dazu gekommen, mit deren Halter, die irgendwo neu eingezogen sind.........es nimmt einfach kein Ende. :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
Unser Hund hält den Hof Katzenfrei obwohl er mit denen gar nichts anfangen kann. Tatsächlich gibt es im Dorf wie überall streunende Katzen, die natürlich ihre Anlaufstellen haben, an denen sie fettgefüttert und über den Winter gebracht, aber auch geimpft und kastriert werden. Immer dieselben Verdächtigen, den Rest erledigen die Autos oder der Katzenschnupfen. Alle restlichen Katzenliebhaber eint wohl eins: sie verstehen uns einfach nicht! Singvögel töten? Macht meine nicht! Wieder ein Nestflüchter getötet? Ist sowieso aus dem Nest gefallen! Kacke im Erdbeerbeet? Unsere macht ins Katzenklo! Mit Verboten, Steuer usw. ist dem nicht beizukommen, Sorry. Oft sinds Freunde die dies betrifft, die haben halt ihren Schatten, werde den Teufel tun und mit ihnen brechen.

VG Peter
 
Wenn ich es mal kurz fassen darf:

Also doch zum Abschuss freigeben, auch wenn es hart klingt aber anders werden wir der Streuner und auch unbeaufsichtigten Freigänger nicht her.

Über Ungarn, Rumänien, Bulgarien usw wird sich aufgeregt und dann kommen sogenannte Tierschützer wieder ins Boot. Lasst sie im Ausland es ist deren Problem, wir haben schon ohne solche Mitleidsholungen genug Problem.

Aber auf diesem Auge sind Katzenhalter blind und auf dem Ohr taub.

Sorry, es nur gibt einige Wenige die sich nicht verschließen.

Es sind nun mal die größte Menge der Prädatoren die nicht in der freien Natur Vorkommen sollte. Bedroht auch die Bestände der Wildkatzen.
 
Meiner Meinung nach haben Katzen in Wald und Feld nichts zu suchen. Für die sind die Jäger da: Aber es gibt wie immer unterschiedliche Regelungen:

Der § 32 (2) des Hessischen Jagdgesetzes erlaubt Jagdausübungsberechtigen

„Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung von Begleitpersonen Wild nachstellen, und Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 500 Meter, im Zeitraum vom 1. März bis 31. August in einer Entfernung von mehr als 300 Meter von der nächsten Ansiedlung jagend angetroffen werden, zu töten. Die Tötung muss unterbleiben, wenn andere Maßnahmen ausreichen, um die Gefahr abzuwehren, die von dem Hund oder der Katze ausgeht.“
Dazu vertreten natürlich der Tierschutzbund, PETA, ÖJV und andere Verbände ihre Ansichten. Scheinbar ist es auch in jedem Bundesland anders geregelt. In Hessen wieder mal so ein Gemauschel mit Rücksichtsnahme auf Interessensgruppen: was soll daran falsch sein
einen wiederholt wildernden Hund zu schießen? Und Katzen wildern auch im Winter die schon durch Nahrungsmangel geschwächte Vogelwelt.
Und in Ortschaften müsste eine Kastrationspflicht her, aber auch hier sind die Kommunen die es festlegen müssen.

Pauschale Politikerschelte bringt übrigens meiner Meinung nach gar nichts sondern bedient nur die üblichen Emotionen.

VG Peter
 
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Ich glaube ich bin inzwischen hier fehl am Platz. Schade - ach Ingo wenn Du Deinen Hund Katzen lassen möchtest - muss Deiner an meinem vorbei. :D
Ich wünsche Euch allen noch viel Spaß in Eurem Forum.
 

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Hallo Ronja,

Du fühlst Dich angesprochen, aber vielleicht nimmst Du auch etwas zum Nachdenken mit. Katzen sind Jäger und bleiben Jäger, also muss dem anders Einhalt geboten werden.

Also warum nicht katzensicher eingezäuntes Grundstück, oder Gartenvoliere oder an Leinengang gewöhnen...... Es gibt so viel, was Katzenbesitzer für die Umwelt tun können, wenn sie nur wollen

Es kann mit Freigang gut gehen, aber meistens nur bis zu einem gewissen Punkt.

Wir sind keine Katzenhasser,aber irgendwo muss angesetzt werden um der Wilderei ein Ende zu setzen. Wir sind alles Vogel- und Reptilienliebhaber vor alle Schützer.

Übrigens wunderschöne Katze:zustimm:mit großem Freund
 
Thema: Katzenfreigang gegen Artenschutz – ein unlösbarer Konflikt?
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