Kleine kämpfende Wildvögel

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  1. Bellis

    Bellis Neues Mitglied

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    Ein freundiches Hallo allerseits,

    ich bin ganz neu hier im Forum. Ich habe mich angemeldet in der Hoffnung, einen guten Rat zu meinem Problem zu bekommen.

    Folgendes: Ich füttere seit etwa einem Jahr die Wildvögel in meinem Garten. Es waren zuletzt bestimmt ca. 30 Kohlmeisen, einige Blaumeisen, Rotschwänzchen, Rotkehlchen, jede Menge kleiner Finkenarten und eine Schar von 10 - 15 Stieglitzen.

    Nun tauchten vor etwa einer Woche 2 Vögel auf, so klein wie Meisen, grauer Körper schwarzes Köpfchen, rel. langer spitzer Schnabel, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben, als alle anderen Vögel von den Futterplätzen zu verjagen. Anfangs haben die beiden Vögel wüst miteinander gekämpft, aber jetzt sitzen sie beide im Baum, lauern wann ein Vogel es wagt zu kommen und dann stürzen sie sich blitzschnell auf den zu. Inzwischen ist es völlig ruhig geworden im Garten. Es wagt nur noch selten ein Vogel herzukommen. Nur die kleinen Finkenarten, die vom Boden fressen, werden hin und wieder übersehen.

    Nun habe ich die Futterplätze schon auseinander gelegt, also an drei Seiten im Garten verteilt, aber die Beiden sausen wie der Blitz ums Haus und kontrollieren alles.

    Ich hab sowas noch nicht erlebt und weiß mir keinen Rat. Es war so ein buntes munteres Treiben im Garten und nun sind sie alle weg.

    Hat jemand einen Rat für mich?

    Viele Grüße
    Bellis
     
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  3. harpyja

    harpyja Foren-Guru

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    Da kämen Sumpfmeisen, Weidenmeisen und je nachdem, wie südlich du wohnst, auch männl. Mönchsgrasmücken in Frage. Offenbar haben diese Vögel im Rahmen der anstehenden Brutzeit deinen Garten als Revier auserkoren und verteidigen ihre Nahrungsquellen gegen andere Arten. Wenn sie das mit Erfolg tun, sind sie wohl einfach aggressiver oder stärker als andere Arten (="Konkurrenzstärker"). Das ist kein Problem, sondern ein ganz normaler natürlicher Prozess. Nur die "Lieblingsvögel" füttern geht nicht ;)

    Zudem wirst du in den nächsten Wochen ohnehin weniger Vögel an den Futterstellen haben, wenn du Obst/Nüsse/Körner fütterst. Viele Vögel stellen im Frühjahr auf eiweißreiche, insektenhaltige Nahrung um und interessieren sich dann für die trockenen Körner nicht mehr. Statt Futterplätzen solltest du jetzt eine ungemähte Fläche mit Wildkräutern und -blumen stehen lassen, die ist im Sommer besser und artgerechter als jedes Futterhaus.
     
  4. #3 Pauleburger, 10. März 2015
    Pauleburger

    Pauleburger Stammmitglied

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    Erlenzeisige habe ich immer als dominante Vögel erlebt. Die kämen mir in den Sinn, haben zwar keinen ganz schwarzen Kopf aber eine schwarze Kappe und die Weibchen erscheinen überwiegend grau
     
  5. stiedom

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    Langer spitzer Schwanz aber Beutel oder Schwanhzmeisen sind es nicht? Gut bei dehnen ist das Schwarz unterbrochen haben in der Mitte einen weißlichen Streifen bis auf den Rücken.Geh mal auf You Tube gib mal Schwanzmeisen ein,habe ich selber gestern erst nachgeschaut weil welche in unserem Garten waren. mfg sven
     
  6. Bellis

    Bellis Neues Mitglied

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    Also ich hab nun gegoogelt, da kommen vom Aussehen eigentlich nur diese Mönchsgrasmücken in Frage. Aber die Stimme paßt nicht zu dem was in 'Vogelstimmen' zu finden ist. Die geben nur kurze aggressive Schmatztöne von sich, keinerlei Gesang.

    Der Kopf ist schwarz und das geht unmittelbar ins Grau über, also kein weißer oder hellerer Halsteil wie bei den Meisenarten, auch kein gelb wie beim Zeisig.

    Ich füttere Körner, Nüsse und solche Kolben in die z. Tl. Insekten und Würmer eingearbeitet sind. Ich fütterte bisher auch den Sommer durch und hatte immer 3 Nistkästen mit Meisen und unterm Dach eine Spalte in der Spatzen brüteten. Aber jetzt ist alles leer und tot. Ich kann es nicht glauben. Hin u. wieder wagt sich ein Stieglitz an sein Spezialfutter, das der "Kampfvogel" ja gar nicht mag, aber er verjagt sofort alles, duldet nur die Buchfinken am Boden und die beiden Bachstelzen, die hier immer über den Winter da sind. Die Finken und Bachstelzen werden bald wegziehen wie jedes Jahr, dann ist nichts mehr da:traurig:.

    Ich hab schon überlegt, vielleicht sollte ich alles Futter weg tun, damit die Kämpfer auch wieder verschwinden?

    Wie könnte ich nur reagieren, so wagt es ja auch kein Vogel mehr jetzt im Frühling hier zu brüten. Ich bin völlig ratlos.

    VG
    Bellis
     
  7. harpyja

    harpyja Foren-Guru

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    Hör dir mal die Warnrufe der Mönchsgrasmücke an, die klingen ähnlich wie von dir beschrieben.

    Sie ziehen nicht weg. Wie beschrieben finden sie deine Futterstelle im Sommer nur uninteressant und halten sich dann in der näheren Umgebung auf.


    Es ist eben Natur da draußen! Bitte lebe einfach damit, wenn die "Kampfvögel" nun in deinem Garten wohnen. Nur weil du Meisen lieber magst, haben die zwei Unbekannten doch keine geringere Daseinsberechtigung! Natürliche Selektion, auch durch fehlende Konkurrenzstärke, gehört einfach dazu. Sollte ein Sperber bei dir auftauchen, würdest du ihn auch vertreiben wollen, weil der die lieben Singvögel tötet? Auch der Sperber stirbt, wenn er nichts frisst.

    Ich denke auch, dass du das ganze vielleicht etwas dramatisierst. Warte bis zur Brutzeit, dann sieht es sowieso wieder ganz anders aus.

    Wo etwa lebst du denn? Diese Info sowie ein Foto der "Kampfvögel" könnte auch zur Bestimmung helfen.
     
  8. Bellis

    Bellis Neues Mitglied

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    Ich habe keine Seite gefunden, in der man den Warnruf hören kann, aber die Beschreibung in Wikipedia ist ganz eindeutig.

    Doch sie ziehen jedes Jahr im Frühjahr weg, dann gibt es hier an den Futterhäuschen nur noch Kohl- und Blaumeisen, Stieglitze, Rotschwänzchen und Rotkehlchen.

    Das hat doch nichts mit "lieber mögen" zu tun. Hier gibt es auch Elstern, Eichelhäher und ich musste auch schon mit ansehen, wie sich ein Hühnervogel im Garten eine Türkentaube krallte. Das passiert schon mal, aber dass so ein wild gewordenes kleines Biest buchstäblich meinen Garten leerfegt, sich kein anderer Vogel mehr hertraut, bzw. wenn es doch einer wagt wird es sofort im Sturzflug angegriffen und verjagt, das ist was ganz anderes. Heute habe ich auch ein Grasmückenweibchen (grau mit rostbraunem Kopf) gesehen, aber er stürzte sich auf die genauso wie auf alle anderen und verjagte sie. Das ist doch irre.
    Seit heute nachmittag glaube ich, dass inzwischen nur noch einer von den beiden Männchen da ist. Die haben sich ja gegenseitig auch so angegriffen, sind kopfübertaumelnd ins Gras gefallen.

    Normalerweise fülle ich alle 2. - 3. Tag die Futtersäulen wieder auf, jetzt bleibt alles voll.

    Warum unterstellst du mir, dass ich dramatisiere?
    Ich schildere was hier abläuft und hoffte darauf, dass schon jemand ähnliches erlebt hat und mir Rat geben könnte, wie ich das ändern kann.
    Brutzeit beginnt hier jetzt.
    Ich habe heute die Futterplätze auseinander gelegt, auf die Ost-, Süd- und Westseite des Hauses, in der Hoffnung, überall kann er ja nicht sein. Aber es sieht so aus, der schafft auch das.

    Ich lebe in einem Dorf in Südfrankreich. Foto hab ich nicht geschafft. Er saust so schnell umher und hockt dann wieder im dichten Laubwerk des Baumes. Vielleicht klappt es ja morgen.

    Ich schau mir das jetzt noch ein paar Tage an, wenn sich nichts ändert, nehme ich alles Futter und die Nistkästen weg.
    Vielleicht haut das Vieh dann ja wieder ab:?

    VG
    Bellis
     
  9. harpyja

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    Okay, in Südfrankreich kämen nochmal ganz andere Arten in Betracht. Jetzt verstehe ich auch, warum die Buchfinken und Stelzen wegziehen... Also Ortsangabe gaaaaanz wichtig :)
    Mönchsgrasmücke scheint ja aber schon zu passen... Ansonsten kannst du dir auch hier noch mal den Ruf anhören.

    Hmm, ein wenig dramatisch klingt es schon. Ein Pärchen Mönchsgrasmücken stellt für keinen Vogel eine wirkliche Bedrohung dar. Wie gesagt, warte mal ab, es wird sich normalisieren. Ansonsten ist der Gesang von Mönchen wirklich herrlich :mukke:

    Außerdem schreibst du ja, dass du unbedingt etwas ändern möchtest - du bist also offensichtlich nicht damit zufrieden, wie die Natur in deinem Garten abläuft. Lass die Vögel einfach machen, die regeln das schon unter sich ;)
     
  10. Bellis

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    Über den Link kann ich nichts hören, da ist nur die Karte über die Verbreitung. Demnach wären sie hier in meiner Gegend gar nicht heimisch.

    Heute rührt sich nichts mehr im Garten, es ist nur dieser eine Vogel da, der ständig rund ums Haus kreist, mal kurz Pause macht zum Fressen, dann lauert er weiter.

    Natürlich möchte ich da was ändern, damit kann doch keiner zufrieden sein. Die Vögel haben es schon unter sich geregelt, sie sind weg... alle bis auf die Finken, die vom Boden fressen, die lässt er sonderbarerweise in Ruhe.

    VG
    Bellis
     
  11. harpyja

    harpyja Foren-Guru

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    Ich weiß nicht, wie du die Karte gelesen hast, aber ganz Frankreich ist als ganzjähriges Verbreitungsgebiet markiert. Beim Herunterscrollen findest du eine lange Liste, wo du Rufe und Gesänge abspielen kannst. Hat vielleicht die Seite nicht zu Ende geladen?

    Zur Bestimmung: Wenn du im Vergleich eine weibliche Mönchsgrasmücke mit rostbrauner Kopfplatte gesehen hast, müsstest du eine männliche Mönchsgrasmücke im Vergleich eigentlich erkennen. Ich habe aber eben nochmal nachgeschaut und kann mir vorstellen, dass sonst auch eine Samtkopfgrasmücke auch in Betracht kommen könnte.

    Weiter kann ich dir leider nicht helfen. Warum man unbedingt die Singvogelzusammensetzung nach eigenem Gusto kontrollieren will, ist mir schleierhaft.
     
  12. #11 Tobias84, 11. März 2015
    Zuletzt bearbeitet: 11. März 2015
    Tobias84

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    Mönchsgrasmücken sind doch Weichfresser, gehen die überhaupt "ständig" in oder an ein mit Körnern bestücktes Futterhaus? Rotkehlchen nehmen wenn doch auch meistens nur Talg oder ähnliches auf. Und es sind zwei dieser Art? Beide schwarze Kappe? Momentan findet doch schon die Paarbildung statt, das Weibchen hat doch eine braune Kappe.

    Aber mal ehrlich, hat man denn so viel Langeweile um sich über die Zusammensetzung von Vögeln im Garten bzw. am Futterhaus aufzuregen? Also selbst wenn es mal den Tod durch den Sperber bedeutet, kommt es mir nicht in den Sinn da hinein zu interpretieren wieso weshalb und warum nu ausgerechnet dieser Vogel sterben musste, im Übrigen ändert sich demnächst eh einiges in der Natur. Die Brutsaison kommt.
     
  13. #12 Bellis, 12. März 2015
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2015
    Bellis

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    Ich weiß nicht was ihr aus meinen Zeilen lest, jedenfalls nicht das was ich schreibe.
    Es geht nicht um die " Singvogelzusammensetzung " sondern darum, dass da keine Vögel außer diesem einen Vogel mehr da sind, wo vor einer Woche noch ein lebhaftes kunterbuntes Durcheinander aller möglichen Vögel war. Mir ist auch völlig egal, welche Vögel sich da tummeln, ich fand sie alle "richtig".

    @Tobias
    Und ich füttere nicht nur Körner, sondern habe an mehreren Plätzen Talgkegel, in die Insekten und Mehlwürmer eingearbeitet sind aufgehängt, die außer den Futtersäulen mit Körnern sehr beliebt waren.
    Es ist nur noch ein Mönchsgrasmückenmännchen. Ein einmal aufgetauchtes Weibchen mit der typischen braunen Kappe hat er auch sofort angegriffen und vertrieben.

    Ja ich habe die Zeit, die Tiere im Garten zu beobachten, neidisch? Was hat das mit Langeweile zu tun?
    Mir wäre eher langweilig so einen großen Vogel, wie du in deinem Avatar zeigst, auf der Hand zu halten, und nu? Die Interessen sind halt unterschiedlich, genau wie wir Menschen.
     
  14. Tobias84

    Tobias84 Stammmitglied

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    Das ist ja ein Argument wie "selber doof" :D

    Nur ganz nebenbei, der Vogel auf der Hand klebt da nicht fest ;)

    Aber ja, die Interessen gehen auseinander, ich beobachte aber auch gern die Vögel im Garten, und nu? Wir sollten vielleicht nur nicht so ins Detail gehen und alles analysieren wollen. Deine Aussagen kamen halt bisl so rüber als wolltest du es irgendwie auf Teufel komm raus beeeinflussen. Vielleicht hab ich oder andere Leser ja da was missverstanden.
     
  15. harpyja

    harpyja Foren-Guru

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    Genau das meine ich doch - warum kannst du nicht damit zufrieden sein, dass das Grasmückenmännchen nun deinen Garten dominiert? Dieser Vogel hat dort sein Revier, das er verteidigt, und nun beginnt die Brutzeit. Soweit ist das alles normal, auch, wenn es sich im Vergleich zum Februar geändert hat. Da wir nun wissen, dass du ganz viel Freizeit hast, kannst du zur Vogelbeobachtung ja einen anderen Ort mit anderen Arten aufsuchen oder dich einfach am interessanten Verhalten der Grasmücken erfreuen.

    Die von dir herbeigesehnte "Lösung" deines "Problems" wäre die Beseitigung der Grasmücke in der Hoffnung, dass die anderen tollen Vögel alle wiederkommen. Wie mehrfach - und von mir an dieser Stelle zum letzten Mal - erwähnt, kommt nun die Brutzeit und alle Arten werden einerseits heimlicher und andererseits geschieht eine Umstellung in Richtung frische, eiweißreiche Nahrung. Aus diesem Grund nimmst du z.B. bei den Stelzen auch einen "Wegzug" wahr - sie bleiben durchaus in der Region, suchen nun aber ihr Bruthabitat auf, das ein anderes sein wird als deine Futterstelle. Daher denke ich nicht, dass die Situation sich bei Verschwinden der Grasmücke verändert.

    Ihr habt übrigens beide schöne Interessen - sowohl mit den großen Vögeln arbeiten als auch die kleinen beobachten :zustimm:
     
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  17. Bellis

    Bellis Neues Mitglied

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    Nun, deine Posts klingen auch nicht gerade freundlich.

    Na so was, ich dachte, der sei ausgestopft:p

    Vögel in Käfighaltung interessieren mich nicht, ich liebe sie frei in freier Natur, was dank eines großen Gartens ja normalerweise möglich ist.

    Selbstverständlich würde ich die Situation insofern gerne beeinflussen, dass ich wie all die Jahre davor, diverse Vögel im Garten habe. Was findest du daran so abwegig? Die hatten hier bereits mit dem Nestbau begonnen, und nun sind sie weg. Findest du das denn normal, oder zu viel "analysiert".

    Egal, ich hab mir das heute den letzten Tag angeschaut. Den ganzen Tag klingt nur dieser Warnschrei ums Haus. Ich werde ab morgen alles Vogelfutter wegpacken und die Elstern anfüttern, vielleicht können die den Übeltäter vertreiben.
    Brutgeschehen findet dann dieses Jahr leider nicht statt. Das finde ich zwar traurig, aber ich kann's nicht ändern.

    Ich hatte mich hier angemeldet in der Hoffnung, dass jemand hier dieses Problem schon kennt und Rat weiß, was offenbar nun nicht der Fall ist.
    Mir nun vorwerfen zu lassen, mir sei nur zu langweilig, ich dramatisiere, wolle alles analysieren und beeinflussen usw., darauf kann ich verzichten.:+klugsche Noch dazu wo man ganz offensichtlich die vorangegangenen Beiträge gar nicht gelesen hat. Sonst wüsste man, dass ich nicht nur Körner füttere, dass die Paarbildung hier im Süden längst stattgefunden hat, und dass mich auch der Angriff eines Hühnervogels bekannt ist :~

    So long...
     
  18. enibas

    enibas Stammmitglied

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    Ich kenne das "Problem", habe vor Jahren auch ein brütendes Mönchsgrasmücken-Pärchen auf dem Balkon gehabt und ja, die sind tatsächlich recht aggressiv. Bei denen brütet aber auch das Männchen und jeden Morgen gegen 8, wenn er seine Schicht übernommen hat, konnte ich diesen wunderschönen melodischen Gesang hören - das hat meine Begeisterung für Vögel erst richtig ausgelöst.
    Mittlerweile brüten regelmäßig Amseln und Blaumeisen auf meinem Balkon, dann gibt es eine Zeit lang täglich Luftkämpfe mit lauten Geschrei unter den Amseln und ein kleiner blauer Kamikaze-Flieger stürzt sich auf alles, was nur entfernt nach Meise aussieht. Spätestens wenn die Jungen geschlüpft sind, sind aber beide Eltern so im Streß, dass zum Kämpfen keine Zeit mehr bleibt, so war es auch bei den Mönchen.

    Mein Vorschlag wäre daher: versuch doch einfach mal, dich mit dem Neuen anzufreunden, es sind wirklich tolle Sänger und interessante Vögel (lies mal was zu ihrem Zugverhalten von Prof. Berthold z.B.). Da du einen großen Garten hast, kannst du doch das Futter gut verteilen und es werden sicher bald die anderen Vögel wiederkommen (die sind nur auch gerade arg damit beschäftigt, die Konkurrenz zu vertreiben ;).
     
Thema: Kleine kämpfende Wildvögel
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