Kleines Erzeihungsproblem

Diskutiere Kleines Erzeihungsproblem im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Ich habe eine 9 Monate alte Riesenschnauzerhündin, hat 30 kg Lebendgewicht. Ist total lieb und verschmust, Komandos wie Sitz, Platz, Komm, Aus,...

  1. Coko

    Coko Guest

    Ich habe eine 9 Monate alte Riesenschnauzerhündin, hat 30 kg Lebendgewicht. Ist total lieb und verschmust, Komandos wie Sitz, Platz, Komm, Aus, Halt usw. kein Problem.
    Was mein Problem ist, wenn sie sich freut, z.Bsp. wenn ich nach einer Stunde vom Einkauf zurückkomme, oder wenn unser Nachbar im Garten ist, eben liebe bekannte Menschen, dann ist sie einfach nicht zu bremsen. Sie springt mich an und das tut bei 30 kg ganz schön weh, oder durchbricht fast den Gartenzaun, ist in dem Moment einfach nicht zu bremsen oder abzurufen. Mit ignorieren klappt das bei 30 kg natürlich nicht, denn das gibt blaue Flecke. Was gibt es denn noch für Tricks? Ich habe es mehrfach probiert, mich zur Begrüßung gleich zu ihr auf den Boden zu begeben, da hatte ich dann mehrfach ein demoliertes Gesicht, da die Pranken eingesetzt werden.
     
  2. Beata

    Beata Mitglied

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    Erziehungsproblem

    Hallo Conny,

    hast Du mal versucht, wenn Du zurückkommst, ein duftendes Leckerli in der Hand zu haben. Vor dem Gartentor gib ihr ein Kommando, aber so, daß sie riechen kann, daß Du was hast. Und beim kleinsten Anzeichen von "wildwerden" drehst Du Dich einfach um und gehst ein paar Schritte zurück. So kann sie Dich nicht umrennen und sie lernt, daß es nur was gibt, wenn sie sich ruhig verhält. Wenn sie das beim Nachbarn macht (hab drei solcher "Freupakete"-Berner Rüden), dann werfe ich die Schütteldose neben sie, wenn sie auf "aus" nicht hören, sie können's ja manchmal aus lauter Spektakel akkustisch nicht hören. Ansonsten hab ich ihnen beigebracht, daß es was Feines gibt, wenn sie auf den Clicker (verwende ich nur dafür, ist lauter) hören und kommem oder "aus" machen. Und jetzt reicht das Klicken, auch wenn es nicht mehr immer was dann gibt.
    Liebe Grüße
    Beata
     
  3. #3 Daggi S., 23.10.2004
    Daggi S.

    Daggi S. Mitglied

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    Hallo Conny,
    spielt Deine Hündin denn ??? Wir haben die Energie unserer Hündin umgelenkt, indem wir ihr ein Spielzeug in die Schnauze gegeben haben. Sie ist dann zur Begrüßung mit ihrem Plüschtier um uns herumgerannt.
    Viel Glück und viele Grüße
    Daggi
     
  4. Coko

    Coko Guest

    Hallo Beata,

    ja mit Leckerlies habe ich es auch schon probiert. Die werden schnell "eingeatmet" und dann geht es weiter. Da müssen dann echt größere Teilchen kommen, wie Kauknochen, Schweineohr usw. und wie erkläre ich es meinen Gästen und dem Postboten. Gut, bei den Nachbarn kann ich es verstehen, denn dort bekommt sie immer lecker Hundekekse.
    Also für jeden Heimkehrer große Leckerlies am Eingang deponieren? Auf Dauer ganz schön anstrengend, aber trotzdem süß. So ist das wohl eben mit großen Hunden!?
     
  5. Coko

    Coko Guest

    Daggi,

    sie spielt total gerne, nur dann eben lieber mit mir oder unseren Gästen. Ihre Lieblingsspielsachen sind in dem Moment egal. Ich werde aber weiter drann arbeiten, vielleicht geht es irgendwann ja doch mal ohne blaue Flecken für mich ab.
     
  6. #6 Visconti, 23.10.2004
    Visconti

    Visconti Foren-Guru

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    Öhhh, - Coko!
    Habt Ihr es denn schon mit dem einfachsten Trick der Welt probiert???
    Einfach in dem Moment, in dem sie zum Springen ansetzt, das Knie hoch reissen?? So dass sie gegen das hoch gezogene Bein prallt? Also damit hab ich damals selbst meiner Frieda (35kg), der wildesten Hummel wo gabs, das Anspringen abgewöhnt! Und genauso mach ich es jetzt beim hypersensiblen "Finchen", die auch ein "Anspringer vor dem Herrn" ist! Und bereits jetzt nach nur 2 Wochen reagiert sie bereits! :zustimm:
    Nun, ein anderer Trick ist, dem Hund beim Anspringen zart auf die Hinterpfoten zu treten! Dazu bin ich persönlich aber zu blöd... :traurig:
    Bei uns ist das "Knie hoch reissen" schon zum Reflex geworden und funktioniert auch bei fremden Hunden! ( Was mir z.T. schon leid tut, aber es ist echt n Reflex geworden!)
    Und wenn IHR ihr das Anspringen bei Euch abgewöhnt habt, wird sie es auch bei anderen Leuten nicht mehr tun!
    :0-
     
  7. #7 AngieSaar, 23.10.2004
    AngieSaar

    AngieSaar Guest

    Hallo Coko!

    Versuch es doch einfach mal indem du die Freude deines Hundes nicht erwiederst!
    Das klingt zwar im ersten Moment etwas hart und nach blauen Flecken, aber es ist effektiv!

    Dein Hund muss lernen dass es gar nichts besonderes ist wenn du nach Hause kommst!

    Du darfst selbst kein Theater machen und ihn überschwenglich begrüßen. Damit peitschst du ihn nur hoch und spornst ihn an. Das ist mit Sicherheit auch der Grund warum es soweit gekommen ist.

    Wenn du nach Hause kommst:
    Tür aufsperren - Taschen abstellen- Jacke ausziehen - Schuhe ausziehen - ........(vieleicht musst du noch auf Toilette oder gehst in die Küche etwas trinken?)

    und dann nach 5 Minuten schaust und SPRICHST du deinen Hund zum ersten Mal an.

    auch wenn er dir vorher ein blaues Auge verpasst oder dir die Beine verkratzt, IGNORIERE ihn! Sag auch NICHT "Pfui!" oder "Aus!" mach einfach als sei er nicht da.

    Tu dir selbst den Gefallen und versuch dies das erste mal wenn der Hund etwas Müde ist und du nur für ne halbe Stunde oder noch kürzer weg bist.

    Das wichtige an dieser Methode ist, dass sie konsequent durchgeführt werden muss.
    Wenn du es mal machst und mal nicht wirst du keinen ERfolg, sondern eher eine Verschlimmerung deines problems erzielen!

    Das Ganze gilt nicht ausschließlich für dich, sondern auch bei dem Besuch den du bekommst.

    Versuch es mal, sei aber geduldig! :+klugsche

    Bedenke: jedes mal wenn du beim Hundetraining einen Fehler, also einen Schritt zurück gemacht hast, musst du das ganze mit mindestens mit 10 Schritten vorwärts wieder gut machen, das heißt neu einüben.

    Ich wünsche dir viel Mut und Konsequenz:

    Angie ;)
     
  8. #8 tamborie, 23.10.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Angie diese Methode mag und wird wohl funktionieren, aber ich halte sie für keine gute Lösung, eben weil sie wider der Natur des Hundes ist.
    Das Begrüßungsritual ist Bestandteil eines Rudels bzw. eines Rudeltieres, Nichtbeachtung ist in den Augen des Hundes eine Bestrafung.
    Die Begrüßung sollte immer sofort beim Kontakt stattfinden.

    Eher würde ich ihm deutlich machen, das mir seine aufdringliche Art dabei nicht gefällt, dass heisst Du drehst Dich vom Hund weg und schaust ihn nicht an, wird er ruhig streichle ihn aber ohne den Hund dabei anzusehen.

    Auch die Methode von Visconti ist anwendbar.

    Dem Hund muss klar gemacht werden: Deine Methode der Begrüßung ist bei mir nicht willkommen. Der Fehler liegt ja auch nicht in der Begrüßung, sondern in der unangenehmen Art der Freude.
    Die Fehler wurden eigentlich schon im frühen Welpenalter gemacht und nun wiegt der Hund einiges und es wird hierdurch schmerzhaft.

    Gruß
    Tam
     
  9. #9 Luise, 24.10.2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2004
    Luise

    Luise Guest

    Hallo Coko,

    die Methode, die Angie vorgestellt hat, halte auch ich für die Methode der Wahl bei einem überaufgeregten Hund, der neun Monate alt ist und zumindest in der Begrüßungssituation jede Distanz zum Ranghöheren vermissen lässt (Krallen im Gesicht).

    Wenn ich dazu lese, dass du deinen Hund als 'verschmust' beschreibst, frage ich mich, ob das Begrüßungsritual nicht die auffällige Fortsetzung davon ist, dass der Hund auch sonst Streicheleinheiten/ Zuwendung einfordert - und bekommt.
    Wie gesagt, ist nur eine Überlegung.

    Viele Grüße

    Luise
     
  10. #10 tamborie, 24.10.2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Merkwürdig!!
    Da predigt man tierschutzgerechte und humane Hundehaltung und dann ist man noch nicht einmal bereit, die Grundbedürfnisse eines Hunde zu beachten.
    Kynologen und Verhaltensforscher (siehe Trumler) beachten es als äußerst wichtig die Begrüßung zu zelebrieren.
    Dies zeigen nicht nur Studien an Wölfen sondern dies wurde auch in Studien an Wildhunden beobachtet.

    Sicherlich ist es dem Zusammenleben mit dem Hund nicht förderlich erst sein Geschäft zu verrichten oder ein Gläschen Wasser zu trinken.

    Aber Lusie, ich lasse mich gerne belehren!
    Sag mir bitte einmal wo da der Hund lernen soll, dass sein Verhalten falsch ist!!!
    Nirgendwo ist die einfache Antwort! Denn dies widerspräche den Lerngesetzen. Was dort beschrieben wird, ist für jeden Hund die bitterste Strafe!

    Gruß
    Tam
     
  11. Coko

    Coko Guest

    Nicht beachten, nein das kann ich nicht. Ich versuche sie dann lieber abzulenken, jedoch ist es garnicht so einfach. In letzter Zeit habe ich auch immer das Knie angehoben, man muss allerdings ganz schön schnell sein, denn sie dreht dann ab und versucht es von hinten. Wenn sie dann auch nur 2 Sek. ihre 4 Pfoten auf dem Boden hat gehe ich etwas runter und streichel sie, dass wiederum nutzt sie dann gleich aus und springt wieder. Auch wenn ich mit ihr unterwegs bin und sie von jemanden angesprochen wird. Sie freut sich dann und versucht wieder zu springen.
    Ich habe Bücher von Trumler, sind für jeden Hundehalter empfehlenswert.
    Vielleicht schaffe ich es ja durch hartnäckiges Beinhochziehen mich irgendwann doch auf ein vernünftiges Begrüßen mit ihr zu einigen. Sie ist aber auch extrem lebhaft und wird vielleicht noch von sich aus ruhiger.
    Besonders schlimm ist es halt nur, wenn Fremde angesprungen werden, ist ja nicht jedermanns Sache.
     
  12. Luise

    Luise Guest

    Hallo Coko,

    wenn du schreibst, dass du deinen Hund nicht ignorieren _kannst_ und es dir mehr liegt, deinem Hund bei der Begrüßung Schmerzen zuzufügen, dann hast du hier ja gleich zwei kompetente Ansprechpartner gefunden.

    Viele Grüße

    Luise
     
  13. Coko

    Coko Guest

    Luise,

    da hast du mich falsch verstanden, ich füge ihr keine Schmerzen zu. In dem Moment wo ich mein Knie anhebe bremst sie nämlich ab, nimmt wieder Anlauf und versucht es von hinten. Ich würde sie nie treten!
    Nur wenn ich sie ignoriere wird sie wohl kaum den Grund verstehen, denn Hunde können nunmal nicht denken.
     
  14. #14 tamborie, 24.10.2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Ach Luise, schiessen wir wieder scharf??
    Was Du befürwortet hast widerspricht allen Regel der kynologischen Erkenntnisse.
    Sorry ich halte Deine befürwortete Form nicht nur für falsch sondern sie stellt in meinen Augen eine Tierquälerei dar.

    Ich habe hier eine Form vorgestellt die keinem Hund Schmerzen zufügt und die anerkannte Verhaltenforscher auch empfehlen und die nachweislich Erfolge erbringt.
    Du aber verdrehst hier wieder einmal die Dinge.

    Sehen wir uns ein Rudel Hunde (wohlgemerkt Hunde) an, auch hier kommt es mitunter zu stürmischen Begrüßungen und dies wird von den ranghöchsten Tiere sehr schroff unterbunden. Dies heisst nichts anderes als auch im Rudel mit seinesgleichen muss der Hund lernen, es findet ergo ein Lernprozeß statt.
    Dem Hund ist es nicht in die Wiege gelegt, nicht stürmisch zu sein.
    Nichts anderes stellt die von Visconti dargestellte Methode dar, deine befürwortete Methode ist für mich seelische Grausamkeit und kann ich daher nicht gutheissen.
    Meine Methode bedient sich der Nichtbeachtung in welchem ein Lernprozeß inbegriffen ist, da die Nichtbeachtung nur während der stürmischen Begrüßung stattfindet.

    Mit unsachlichen Äußerungen (siehe Zitat) wird dem User bestimmt nicht geholfen.


    Gruß
    Tam
     
  15. Luise

    Luise Guest

    Hallo Tam,

    ich, Zitat: "predige" ganz sicher keinen, Zitat: _humanen_ Umgang mit Hunden, zum "Predigen" fühlen sich in diesem Forum ohnehin andere berufen, ich _plädiere_ für einen _artgerechten_ Umgang mit Hunden und für 'erst denken, dann handeln' statt 'das wurde schon immer so gemacht' und dem Prinzip 'was Hund A gut verpackt hat, wird auch Hund B nicht schaden'.
    Wie das jeder im Einzelnen handhabt, ist demjenigen selbst überlassen, wenn er sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst ist.

    Zu Trumler:
    Herr Trumler hat meines Wissens nirgends beschrieben, dass Wölfe ihre Knie hochziehen, wenn der Nachwuchs bei der Begrüßung zu wild wird, mal abgesehen davon, dass auch einige Erkenntnisse von Herrn Trumler durch neuere Untersuchungen widerlegt sind, insbesondere übrigens, was das Aggressionsverhalten angeht.

    Außerdem ist es naheliegend, dass man Erkenntnisse am Wolfsrudel z.B. im Gehege oder an Wildhunden in freier Wildbahn nicht 1:1 auf den Haushund übertragen kann. Zur Erinnerung: Der Wolf lebt NIE in der unmittelbaren Obhut des Menschen und darf erwachsen werden, während der Haushund eine lange Kultur- und Zuchtgeschichte hinter sich hat und zeitlebens auf einer, gewissermaßen infantilen, Stufe gehalten wird. Das sind schon mal zwei entscheidende Unterschiede. Von vielen anderen.

    Aber zurück zum Thema Begrüßung. Das 'Anspringen' gehört zum großen Repertoire infantiler Verhaltensweisen der Art, von denen einige beim Haushund immer gern gesehen werden, einige dann aber doch eher nicht, wie das Anspringen. Der Ursprung dieser Verhaltensweise ist nicht 'die Freude über das Wiederkehren des Besitzers'. Das ist eine vermenschlichte Einschätzung, der wir uns gern hingeben, weil sie unsere Eitelkeit bedient.

    Wer jemals selbstsichere erwachsene Hunde mit wilden Welpen/ Junghunden, die in die Gemeinschaft integriert werden/sind, bei Begrüßungen beobachtet hat (und da nicht eingreift!), wird nie sehen, dass das ältere Tier ein Knie hebt oder dem jüngeren Hund gar wehtut, aber wohl sehr deutlich bemerken, dass der zu wilde, jüngere Hund bei der Begrüßung ignoriert wird.
    In meinem Haus haben alle älteren Besuchshunde, Rüde wie Hündinnen, nach dem Betreten und, was die Rüden angeht, gelegentlich einem initialen Brummen, erst mal nach dem Napf geschaut, ein bisschen was getrunken, den Korb nach Kauknochen und Spielsachen untersucht und sich einen Liegeplatz ausgeguckt, während der kleine Spock vor Begeisterung sozusagen 'Purzelbäume schlug'. Erst dann wurde 'begrüßt'. Hat Spocks Freude über lieben Hunde-Besuch bis heute keinen Abbruch getan, allerdings werden diese Weggenossen auch nicht mehr abgeschlabbert, in die Beine gezwickt, angerempelt oder am Flankenhaar festgehalten.

    Ich finde, davon kann man lernen. Wenn man will. Wenn man nicht will, muss man sich auf seine Knie verlassen. Darf sich aber hinterher auch nicht beschweren, wenn man durch seine eigene Fehleinschätzung Fußnägel ziehen lassen muss, den Hund, natürlich versehentlich, schwer verletzt hat oder der Hund beim Vorsitzen einen Platz im sicheren Abstand von einem Meter vorzieht. 0l

    Viele Grüße

    Luise
     
  16. Gill

    Gill Guest

    Also das Anspringen habe ich Gill ganz einfach mit meinem "Dog Trainer" von Haelics abgewöhnt. Der Dog Trainer ist ein Sprühhalsband. Es besteht aus einem Halsband - dem Empfänger (sieht ähnlich aus wie ein Tele) und einem Sender. Das Halsband ist mit einem Eisspray gefüllt. Der Sprühimpuls erreicht 3 Sinnesorgane des Hundes: 1. Hören, durch das ausströmen des Gases, 2. Fühlen, durch den Temperaturunterschied des Gases, 3. Sehen, durch die Kondenswolke des Gases. Es tut dem Hund also nicht weh (ich habe es übrigens vorher selbst bei mir unterm Kinn ausprobiert- auf stärkster Stufe), sondern es erschreckt ihn nur.
    Ich habe Gill erstmal 1 Woche mit diesem Halsband rumlaufen lassen, ohne das es angeschaltet war. Dann habe ich das Halsband angeschaltet und wir sind mit Gill zu unseren Nachbarn gegangen. Ich habe die 2 vorher darüber augeklärt was ich vorhabe und das sie sich bitte nicht erschrecken sollen.
    Gill hat sich wie immer so doll gefreut, das sie wieder unsere Nachbarin angesprungen hat. Als sie aber zum Absprung angesetzt hat, habe ich ausgelöst und Gill hat sich so megamäßig erschrocken, das sie an ihrerm Vorhaben gehindert wurde. Sie versuchte es noch 4-5x und immerwieder löste ich aus. Und dann wars gut. Unsere Nachbarn bekamen dann Besuch und normal hätte Gill auch die ohne Gnade vor Freude angesprungen, aber sie tat es nicht. Es hat also prima geholfen......und das bis heute noch! ;)
     
  17. #17 tamborie, 24.10.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Ach eine Nichtbeachtung von 5 Minuten ist bei Dir ein artgerechter Umgang, tolle Erkenntnisse scheinst Du da zu haben.
    Was denn nun Luise, ich sprach von einem Rudel Hunde, hier wird sehr wohl teilweise ziemlich schroff mit jungen Hunden (ab 7 Monat) umgegangen wenn die Begrüßung zu aufdringlich ist. Daher ist Dein Statement falsch.

    Auch sprach ich von der Methode des Nichtbeachtens welches insbesondere Muttertiere anwenden, was man auch sehr wohl bei sozialisierten Hunden feststellen kann, in Anlegung dieser Erkenntnisse ist dies im Moment die praktizierte und erfolgreichste Methode.

    Gruß
    Tam

    ps. Das Aggressionsverhalten ist übrigens nicht überholt sondern es existieren andere Theorien, wohlgemerkt Luise THEORIEN!!
     
  18. Coko

    Coko Guest

    Ich betone noch einmal, ich trete meine Hündin nicht. In der Regel versuche ich sie abzulenken, Leckerlie usw. Hat man aber leider nicht immer griffbereit, dann versuche ich mich etwas zu schützen und sobald sie auch nur 2 Sek. alle Pfoten auf dem Boden hat, gehe ich zu ihr runter.

    Ich vergleiche das etwas mehr mit einem Kind, muss deshalb aber nicht richtig sein. Ein Kind was den Inhalt meiner Worte nicht verstehen kann, kann ich doch auch nicht einfach nur ignorieren, dadurch lernt es bestimmt auch nicht was falsch gelaufen ist, das wäre seelische Grausamkeit.

    Für den Hund ist die Begrüßung etwas sehr wichtiges. Alles was der Hund durch sein Anspringen erreichen will, er will meine "Schnauze" lecken und damit seine Unterwerfung andeuten. Oder sehe ich das falsch?
    Dabei wird weder schimpfen noch ignorieren helfen, denn er will mir ja eigentlich nur seine Liebe zeigen.

    Außerdem, wenn man nicht einer Meinung ist, muss man sich noch lange nicht in so ironische Art und Weise anmachen, oder!?
     
  19. #19 tamborie, 24.10.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Im übrigen predige ich nicht Luise, ich lasse sogar Sachen von Dir unkommentiert wenn diese richtig sind, Deine Aussage war es definitiv nicht und eine logische Erklärung habe ich dafür beigefügt.

    Unwahr ist auch das meine Methode Schmerzen verursacht, von daher hättest Du Dir deinen gehässigen Unterton sparen können.

    Gruß
    Tam
     
  20. Coko

    Coko Guest

    Gill,

    von diesen Halsbändern habe ich auch schon gehört, soll auch welche mit Wasserfüllung geben. Nur der Preis ist ziemlich abschreckend! Oder gibt es eine Möglichkeit soetwas auszuleihen?
     
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Kleines Erzeihungsproblem

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