Können sich meine Vögel erkälten?

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Lijana

Lijana

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Hallo,
meine Vögel leben im Vogelzimmer und haben die Möglichkeit auf Balkon zu fliegen.
Ich mache mir Sorgen ob sie sich im Herbst erkälten können, denn sie sind verrückt nach draußen zu fliegen auch wenn es relativ kalt ist und können nicht abwarten, bis ich das Fenster aufmache.
Bei wieviel Grad soll ich sie nicht mehr dort fliegen lassen?
 
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Ja. Erkältungen werden nicht durch einen einzigen Virus verursacht sondern es sind über 200 Viren die eine Erkältung auslösen können. Am häufigsten sind Rhinoviren, Coronaviren, Adenoviren und Enteroviren daran beteiligt.
Auch H1N1 und H3N2 sind für Vögel pathogen.
 
Hallo Janka
Ich habe ja keine Zebrafinken, aber hier im Stadtpark bei uns ist eine Voliere und die Tiere sind natürlich draußen. Der Unterschied ist, dass diese Tiere die Außen-Haltung gewohnt sind. Wenn deine Tiere jetzt immer Zimmertemperatur hatten, würde ich etwas zögerlich sein es sei denn, sie sind nur Während der Sonnenstunden draußen. Wer garantiert dir das?
Die Zebrafinken hier bei uns im Stadtpark haben ein Schutzhaus sind aber unter Tage wie ich das feststelle auch sehr aktiv in ihrem tun.
Ich stelle meine Kanarienvögel jetzt beispielsweise auch noch immer vor die geöffnete Balkontür, natürlich scheint die Sonne und es ist Südseite.
Ich sage immer, frische Luft ist gut jedoch auf alle Fälle, was für mich an erster Stelle steht, ist Zugluft.
 
Ja. Erkältungen werden nicht durch einen einzigen Virus verursacht sondern es sind über 200 Viren die eine Erkältung auslösen können. Am häufigsten sind Rhinoviren, Coronaviren, Adenoviren und Enteroviren daran beteiligt.
Auch H1N1 und H3N2 sind für Vögel pathogen.
Danke. :zwinker: Ich werde sie lieber nicht mehr draußen fliegen lassen, nur wenn es besonders warm wird. Bei Sonne und 15 Grad geht noch, oder? Im Vogelzimmer ist cca 20bis 21Grad. Die Vögel können selbstverständlich auch rein wann sie wollen....aber wollen nicht. :nene::D
 
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Danke Hannelore, ich werde jetzt doch aufpassen müssen. Ja und Zugluft ist bei mir auch Tabu, immer schon gewesen. :zustimm::)
 
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Hallo Janka,

solange es noch frostfrei ist, lass sie an die frische Luft, wenn sie sich draußen wohlfühlen. Bitte aber dafür sorgen, dass sie auf dem Balkon vor starkem Wind und/oder Zugluft geschützt sind, ausgiebiges Baden vor dem ins Freie fliegen sollte dann auch vermieden werden. Auch die Balkontüre offen lassen, damit die Vögel jederzeit wieder ins "Warme" fliegen können.
Meine damaligen Wellis haben im Herbst, auch bei milden Temperaturen im Winter selbst entscheiden können, ob sie in die offene Außenvoliere fliegen oder nicht.....wenn sie keine Lust mehr hatten., oder ihnen (eventuell) "kalt" war, sind sie schon von selbst wieder ins Vogelzimmer geflogen.

Und mach Dir nicht so viele Gedanken oder Sorgen über Viren&Co......je mehr wir unsere Vögel verpäppeln, sie gerade in den Herbst-/Wintermonaten ständig trockener Heizungsluft und geschlossenen Fenstern ausgesetzt sind, desto anfälliger sind sie für dieses oder jenes, wie der Mensch eben auch. Das was Du Deinen Vögeln das Jahr über mit Deinem Balkon bieten kannst, davon können manch andere "Stubenhocker" und ihre Halter, die leider oft nicht solche Möglichkeiten haben, nur träumen. :)
 
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Danke Corinna, :0-
das freut mich und Deine Erfahrung hilft mir schon. Ja, meine Vögel können selbst bestimmen ob sie raus oder rein wollen.
Heute war 12 Grad und Sonne aber es gab auch schon mal 9 Grad und sie sind trotzdem rausgeflogen. Bis jetzt ist alles gut gegangen und hoffe es bleibt auch so.

Die Wellis fliegen nur selten nach draußen aber die Kanarien und Zebrafinken kann ich gar nicht aufhalten, sobald ich das Fenster aufmache, flitschen sie wie verrückt unter meiner Hand schon raus.
Und wenn es sehr windig ist o.ä fliegen sie von selbst rein.
 
Die Wellis fliegen nur selten nach draußen aber die Kanarien und Zebrafinken kann ich gar nicht aufhalten, sobald ich das Fenster aufmache, flitschen sie wie verrückt unter meiner Hand schon raus.
Wellis mögen es eigentlich gar nicht kalt, Kanarien können auch mit minus Temperaturen zurecht kommen, Zebrafinken lieben eher moderate Temperaturen (möglichst nicht unter 10°C. Feuchte Kälte aber mögen sie alle nicht.
 
Was ganz wichtig ist und ganz generell: der Standortwechsel sollte im Herbst nicht ad-hoc erfolgen.
Alle Tiere sollten in ihre Temperatur ‚hinein wachsen‘ , wenn es darum geht: von innen nach außen.
Natürlich können Kanarienvögel bei Minusgraden existieren, wenn sie es denn von Schlupf an gewohnt sind , damit das Gefieder die notwendige Dichte erreicht. Ein entsprechendes Schutzhaus muss zur Verfügung stehen.
Zebrafinken sollten, soviel ich weiß sogar beheizbare Schutzhäuser haben. Bin mir jetzt nicht sicher, ob das tatsächlich an dem ist.
 
Moin Moin,
Kanarienvögel, Wellensittiche Nymphensittiche, Zebrafinken und ein ganzer Sack voll anderer Arten können wunderbar im Winter draußen bleiben. Gar kein Problem. Das Problem sind die Halter, die die Vögel verhätscheln und dadurch den Vögeln den Aufbau der starken Unterdaune, die Aklimatisierung und den Aufbau eines entsprechend starken Immunsystems verweigern. Wenn Voliere(n) zugfrei (winterfest) ist/sind reicht das in vielen Fällen aus. Diese Tiere sind seit Generationen an unsere Klimagegebenheiten gewöhnt. Ein Schutzhaus mit Innenvoliere(n)ist erst bei Winterwetter mit tagsüber Dauerfrost evtl. notwendig. Der dauerhafte Zugang zu Trinkwasser kann, wenn man möchte über Heiztränken gewährt werden. Geht übrigens auch bei Wildvögeln an der Futterstelle ausgezeichnet...... Ansonsten ist auch mal eine Schaufel frisch gefallenener Schnee für die Vögel oftmals ein Fest!
 
Kanarienvögel, Wellensittiche Nymphensittiche, Zebrafinken und ein ganzer Sack voll anderer Arten können wunderbar im Winter draußen bleiben. Gar kein Problem. Das Problem sind die Halter, die die Vögel verhätscheln und dadurch den Vögeln den Aufbau der starken Unterdaune, die Aklimatisierung und den Aufbau eines entsprechend starken Immunsystems verweigern.
Alles bekannt, denke ich, lieber Max.
Ich dachte, ich habe das mit meinem Beitrag zum Audruck gebracht.
Natürlich können Kanarienvögel bei Minusgraden existieren, wenn sie es denn von Schlupf an gewohnt sind , damit das Gefieder die notwendige Dichte erreicht.
Ich persönlich würde allerdings auf keinen !!!!! Fall meinen Wohnungsvögeln zum jetzigen Zeitpunkt einen Wechsel in die Außenhaltung zumuten.
Das hat auch nichts mit "Verhätscheln" zu tun, sondern aus meiner Sicht intelligentes Differenzieren der jeweiligen Haltungsform. Binnen oder Buten?????????????? :D

:vogel::vogel::vogel::vogel::vogel:
 
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Wenn "Wohnungsvögel" das ganze Jahr über die Möglichkeit haben sich auch im Freien aufhalten zu können, ist das eine super Sache und überhaupt kein Problem.
Wie Max schon richtig erwähnt hat sind es die Halter, die oftmals soviel "Geschiss" machen, natürlich ist es immer noch ein Unterschied, ob man seine Vögel ganzjährig in Außenvolieren mit Schutzhaus oder nur in der Wohnung hält, darüber braucht man nicht diskutieren.
Gönnt man allerdings Wohnungsvögeln, wenn die Möglichkeiten gegeben sind, täglich frische Luft (auch bei kühleren/kalten Temperaturen) dann gewöhnen sich die Vögel schnell daran und können von täglicher Frischluftzufuhr nur profitieren.
Ich finde es immer wieder etwas traurig, wenn man eher ablehnend auf etwas positives reagiert.

Jeder so, wie er es für seine Vögel für richtig hält.....Janka jedenfalls macht es absolut richtig! :zustimm:
 
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Ich halte es jetzt nicht für Geschiss wenn man vernünftig und intelligent differenziert.
Ich mache mir auch die Mühe und schiebe meine Käfige vor die geöffnete Balkontür. Leider habe ich keinen geschützten Balkon. Jedenfalls kann ich kein Netz irgendwo anbringen. Käfig auf dem Balkon stellen kommt gar nicht infrage. Weiß jeder!
Ich denke, es wurde jetzt alles gesagt und selbstverständlich macht Janka ihre Sache sehr gut.
 
Moin Moin,
Ich bin auf das Thema nur im allgemeinen eingegangen und extra nicht im Speziellen auf den Einzelfall. Das Vögel aus ganzjähriger Wohnungshaltung zum jetzigen Zeitpunkt nicht einfach nach draußen gesetzt werden ist doch selberklärend. Wer macht denn sowas??????
"Ab und An" mal frische Luft hat noch keinem Vogel geschadet. Selbst bei Minusgraden nicht. Nur übertreiben sollte man es bei dieser Haltungsform dann nicht......
 
Ich halte es jetzt nicht für Geschiss wenn man vernünftig und intelligent differenziert.
Davon ist natürlich auszugehen, deshalb schrieb ich (verallgemeinert) ...
Jeder so, wie er es für seine Vögel für richtig hält
.....bezogen auf.... wenn er denn für die Vögel ganzjährigen Freiflug von Wohnung nach draußen praktizieren kann, es allerdings abwegt, wann und bei welchen Temperaturen die Türe nach außen geschlossen bleibt.
Hier im Forum gibt es eine Halterin (@Lilly123), die ihren Vögeln ganzjährig Freiflug vom Vogelzimmer aus, direkt in den riesigen Außenbereich anbietet (auch bei Frost und Schnee) und wie bereits erwähnt, die Vögel entscheiden selbst, ob sie draußen sein möchten oder sich lieber drinnen im wärmeren Vogelzimmer. Ich konnte mir davon vor Ort selbst ein Bild machen und fand diese Art der Haltung einfach nur genial.
 
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Natürlich ist das eine optimale Vogelhaltung und glücklich kann sich schätzen, der diese Möglichkeiten hat.
Jeder sollte aus seiner Vogelhaltung das Allerbeste für die Tiere machen.
Es gibt Vögel, die wissen nicht einmal, was das ist: frische Luft
Die stehen den ganzen Tag im Wohnraum, wenn sie Glück haben, werden die Vorhänge mal zur Seite gezogen, ansonsten trostlos.
Glaube mir, ich hätte auch gerne mehr Platz für meine Tiere, mache halt das Beste draus und weiß was die Tiere brauchen und was sie gerne mögen.
Mit Tieren zusammen leben auf engem Raum bedeutet, täglich putzen. Gnadenlos! ;)
Das nehme ich gerne in Kauf und meine Tiere wissen auch was frische Luft ist. Niemand muss sich rechtfertigen, wenn er kein Vogelzimmer hat mit einem angedockten Balkon.
Aber ehrlich gesagt, manch einer stöhnt, wenn er zwei oder drei Vögel zu versorgen hat.
Hut ab vor denen, die noch voll im Beruf sind und eine große Zucht zu versorgen haben.
 
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Thema: Können sich meine Vögel erkälten?
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