körpersprache bzw verhalten der papageien

Diskutiere körpersprache bzw verhalten der papageien im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallöchen! Also wenn sich meine Grauen "nur" fürchten, dann werden sie sehr schlank,legen das Gefieder dicht an und der Hals wir auch oft sehr...

  1. Utena

    Utena Guest

    Hallöchen!
    Also wenn sich meine Grauen "nur" fürchten, dann werden sie sehr schlank,legen das Gefieder dicht an und der Hals wir auch oft sehr lang.
    Bei richtiger Angst flattern und schreien sie und der Herzschlag ist enorm hoch auch schon mal schnelleres Atmen mit offenen Schnabel, die Augen erstarrt und natürlich Gekreische.
     
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  3. pewe111

    pewe111 Guest

    Verhalten bei Angst / Furcht

    Hallo Johanna,

    ich hätte da noch ein tolles Beispiel, weil man es (wirklich) selten erlebt - zumindest hier in Deutschland.

    Vor einigen Monaten hatten wir hier in BaWü ein starkes Erdbeben, dessen Ursprung in Frankreich lag.

    Ca. 1 Minute, bevor ich überhaupt wahrnahm, daß die Erde mitsamt unserem Haus heftig schwankte, flog mein Grauer wie ein Derwisch durch seine Voliere - quasi von Wand zu Wand.

    Da ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, warum er so ein 'Theater' macht, fing ich sogar an, mit ihm zu schimpfen. Kurz darauf spürte ich dann das Erdbeben auch und wußte dann natürlich, warum er so 'verrückt' gespielt hat.

    Ein ähnliches Verhalten hat er sonst nur gezeigt, wenn sich abends mal eine große Motte in seiner Voliere verirrt hatte - da reagierte er ähnlich.

    Es grüßen

    Lorka und Peter
     
  4. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Nun hat mich ein gewisses Fieber gepackt und heute ist es mir auch gelungen, Alf beim Kopfnicken aufzunehmen. Dabei sieht man deutlicher als bei Charlie oder Henry die aggressive Komponente bzw. das Imponieren:
    http://www.stehn-online.de/FilmKopfnicken.html
     
  5. Dirk H.

    Dirk H. Foren-Guru

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    Da wo die Mönche kein Schweigegelübde abgelegt hab
    Hallo Rüdiger,

    leider hakt der Film ziemlich. Man kann nicht viel erkennen. (Vielleicht liegt es aber auch an meinem Rechner)
     
  6. fisch

    fisch Guest

    Schöner Film und hat auch nicht gehakt:D :0-
     
  7. NicoleJ

    NicoleJ Guest

    Hallo

    Ich kann den Film leider nicht sehen, da steht nur Windows Media u. der Balken läuft zwar aber es tut sich einfach nichts :( .
     
  8. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Schade.
    Allerdings dauert es auch etwas, bis er startet. Nun ja, bin da noch blutiger Anfänger, habe bspw. auch keine Ahnung, wie ich einen Film vom .wmv ins .mpg-Format kriege.
    Es ist leider schwierig, manche Sachen zu beschreiben, und viel einfacher, es mit laufende Bildern zu zeigen.
     
  9. fisch

    fisch Guest

    Bei mir geht´s nach 10 sek. los (DSL)
    Läuft dann tadellos.
    Klopft er nach dem Schnitt gegen die Wand?
     
  10. Utena

    Utena Guest

    Hallö Rüdiger!
    Ich kann den Film auch mit Pausen drinnen sehen, doch das Kopfnicken kann man schon stellenweise erkennen.
     
  11. Dirk H.

    Dirk H. Foren-Guru

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    Hallo Sven,

    bei mir hakt es trotz DSL. Und gutem Laptop.
     
  12. Dirk H.

    Dirk H. Foren-Guru

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    Ups, ich glaube wir kommen vom Thema ab. Entschuldigung Johanna.
     
  13. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Kopfnicken

    Moin moin!
    Ja, genau. Am Gefieder kann man meines Erachtens erkennen, das Alf da auch aggressiv gestimmt ist, ähnlich wie man es auch bei dem Foto von Peter (Lorka auf dem Kühlschrank) sieht.
    Einige Zeit glaubte ich auch, es hinge mit der Spiegelung zusammen (an der Wand ist Bastlerglas), nur: 1. macht er es nur, wenn ich oder ein Grauer zu Nahe kommt; 2. zeigt er in anderen Situationen ein ähnliches Verhalten auf bspw. auf einem Ast oder Couchtisch; 3. klopt er auch auf den Baumstamm selbst; und 4. zeigt er dieses Verhzalten bspw. nicht, wenn man ihn direkt vor einen Spiegel setzt.
    Von daher glaube ich nicht, dass dieses Verhalten durch das Spiegelbild motiviert ist , sondern dadurch, das der Holzstamm als potentielle Nistgelegenheit gesehen wird und verteidigt werden soll.

    Kann mich nur Dirk anschließen: sorry für den "Mißbrauch", habe mich einfach hinreissen lassen von der Möglichkeit, laufende Bilder zu machen, die eben vieles anschaulicher zeigen als ich es mit Worten erklären kann.
    Da mein Webspace nun auch aufgebraucht ist wird erstmal auch nichts mehr folgen.*gg*
     
  14. #53 Roland Brösicke, 14. Juli 2003
    Roland Brösicke

    Roland Brösicke Guest

    Verhalten bei Angst

    Hallo Jo,
    Charly stellt bei Erregung und auch bei Angst erstmal die Haube auf (so, das können ja nur Kakadus:p )
    Bei mehr Angst geht er rückwärts, spreizt noch einen Flügel ab (den anderen kann er ja nicht) und faucht.
    Bei Kuki ist das ziemlich schnell erklärt - sie lässt sich einfach fallen und schreit wie ein Schweinchen.
     
  15. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Angst

    Als erste Stufe der "Angst" kenne ich auch das Anlegen des Gefieders, wie Sandra es beschrieben hat.
    Das geht blitzschnell, manchmal auch aus für den menschen nicht einehbaren Grund, weil sie es gehört/gesehen/wahrgenomme haben, was wir nicht bemerken.
    Je nachdem gibt sich das wieder nach kurzer Zeit und die Grauen kehren zu ihrer "üblichen" Beschäftigung zurück oder aber sie fliegen auf.
    In den letzten Wochen/Monaten ist diese eigentlich die einzige Form der "reinen" Angst, die ich beobachten konnte.

    Bei meinen nicht-zahmen Grauen dagegen habe ich früher auch das "Panikverhalten" beobachten können, allerdings nur, wenn sie in einem Käfig saßen: Dann hat sich der Graue in die hinterste Ecke des Käfigs zurückgezogen, um einen möglichst großen Absztand zischen sich und der Bedrohung (dem Menschen) zu bringen. Dort hat er sich so weit es geht aufgeplustert (die bekannte "Federkugel", den Schnabel drohend geöffnet, mit wiegenden Körper, um dann bei sehr bei sehr geringer Distanz ruckartig mit Kopf und Körper (ohne Beine dabei zu bewegen, d.h. weiter nach vorne zu gehen) Richtung Mensch vorzuschießen.
    Dabei wird zur gleichen sehr laut geknurrt und im Extrem gekreischt.
    In diesem Zusammenhang sehe ich das Kreischen als Paniklaut und als Steigerung des eher warnenden Knurrens.
    Ist der Abstand zum Menschen etwas größer, wird auf die "Angriffsbewegungen" verzichtet, es bleibt beim Aufplustern und Knurren, bei geringerer Distanz beginnt das Wiegen, und erst bei sehr geringer Distanz das Angriffsverhalten.

    Hier zeigt sich für mich, das, wenn eine Flucht nicht mehr möglich ist, die Angst durchaus auch mit einem Angriffsverhalten verbunden wird bzw. Angstverhalten und Angriffsverhalten sich auch in einem Konflikt befinden können.
    Deutlich wird dies, wenn sich solche Vögel mehr an den Menschen gewöhnt haben:
    Ein solches extremes PanikverVerhalten konnte ich bei den nicht-zahmen Grauen dann nicht mehr beobachten, sowie sie sich im Freiflug befanden: ehe es dazu kam, ehe ich die "kritische Distanz" unterschreiten konnte, sind sie weggeflogen, geflohen.
    Je mehr allerdings sie sich an uns gewöhnten, je näher sie uns an sich im Freilfug heranließen, destso mehr nahmen auch wieder die aggressiven Verhaltenskomponenten zu: ab einer gewissen Distanz plusterten sie sich auf, ließen auch wieder das Knurren hören und in manchen Fällen auch ein Vorschießen, ohne zu fliehen (Inzwischen zeigt Henry dieses Verhalten übrigens nur noch, wenn wir ohne Leckerbissen in der Hand versuchen, sie am Schnabel zu berühren).
    Hier "siegt" das "Angriffsverhalten", die Motivation zum Angriff, über das "Fluchtverhalten" bzw. die Motivation zur Flucht.
    Ich interpretiere das so, das der Mensch nicht mehr als eine "wirkliche Gefahr" wahrgenommen wird, zumindest nicht mehr als eine Gefahr, der sich ein Grauer nicht erwehren kann.
    Wenn er dann aber doch flieht passiert es nicht selten, das er sich aggressiv gegen einen anderen Graupapageien wendet
    (sehe ich als umorientiertes/umadressiertes Verhalten).

    Keine Angst, es folgt kein Film dazu!*gg*
     
  16. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Rückenliegen


    Als Alf und Charlie noch jünger waren haben sie sich öfters selbst auf den Rücken gelegt. Inzwischen zeigen sie diese Verhalten nicht mehr, Charlie als sehr menschenfixierter Vogel läßt sich allerdings von Maike auf den Rücken legen. Wenn er dann nichts in den Krallen hat, zeigt er auch macnchmal das Verhalten, sich selbst in die Krallen zu beißen, allerdings nciht wie Lorka wie ein Wilder (eventuell, weil er sich, bevor es dazu kommt, bereits wieder umgedreht hat?).
    Möglicherweise ist es ein "Verlegenheitsverhalten", wie Sandra schreibt, das eventuell seinen Ursprung darin hat, dass der Vogel versucht, sich irgendwie irgendo mit den Krallen und mit dem Schbaleb festzuhalten, um sich wieder herumzudrehen. Und da sich weder für Krallen noch für den Schnabel etwas findet, "beisst" er sich selbst in die Krallen.
    Wenn es etwas gibt, was für Krallen und Schnabel erreichbar ist, zeigt Charlie dieses Verhalten auch nicht:
     

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  17. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Übrigens sehe ich das auf dem Rücken liegen bei jüngeren Papageien als ein Spielverhalten an, dass bei manchen älteren Vögel weiter beibehalten wird.
     

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  18. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Verhalten

    Hallo zusammen,

    Grundsätzlich sollte man bei der Beobachtung auch immer das Alter der Papageien berücksichtigen. Viele Verhaltensweisen müßen zunächst erlernt, bezw. in ihrer Wirkung an Artgenossen ausprobiert werden. Junge Papageien " meinen es oft nicht so wie es aussieht" . Steht ihnen dann, in ihrer "Lehrzeit" ein Artgenosse zur Verfügung der sich selber nicht so auskennt, oder vielleicht nur ein menschlicher Partner, ist ihre Chance ein "Profi"zu werden sicher etwas geringer.

    Meine Grauen machen das beschriebene Kopfnicken vor allem am Morgen bei der Fütterung . Daher glaube ich , dass es wohl vor allem mir gilt. Untereinander in der Gruppe scheinen sie das Nicken wohl verstärkt durch Laute zu ersetzen.
    Graue, die lange einzeln gehalten wurden, zeigen dieses Kopfnicken besonders intensiv und ausdauernd.So das man hier auch an eine Zwangsbewegung denken sollte.


    Zum Balzen: Während bei den Amazonen auch die älteren Paare noch verstärkt Balzverhalten zeigen, balzen ältere Graue bei mir fast überhaupt nicht mehr. Beziehungsweise kann ich es kaum noch beobachten.

    Bei den Amazonen scheint,nach meiner Ansicht, die Körpersprache auch wesendlich ausgeprägter, als sie das bei den Grauen ist.Dabei spielt es vielleicht eine Rolle, dass die Amazonen ja bestimmte Federpartien haben, die nur bei bestimmten Körperhaltungen zur Geltung kommen.

    Beim Drohen plustern sich die Grauen wie eine Kugel auf. Amazonen sträuben vor allem das Kopfgefieder und fächern dabei den Schwanz auf.

    Ihre Unsicherheit zeigen die Grauen auch oft durch schnelles Kopfschütteln und Zittern. Dieses scheint dann sehr ansteckend zu sein und in Sekundenbruchteilen die ganze Gruppe zu erfassen.
    Die meisten Papageien machen sich, wenn sie Angst haben, besonders klein. Sie legen dann, wie schon beschrieben die Federn sehr eng an den Körper. Unterschreitet man dann ihre Fluchtdistanz heben sie meistens einen oder beide Flügel hoch. Kann der Vogel dann nicht flüchten, beginnt er sich dann durch Beißen zu verteidigen.

    Rüdiger: Spielverhalten zeigen bei mir die älteren Grauen immer nur dann wenn auch junge Graue in der Gruppe leben. Sind keine Jungen da, so sind sie meistens sehr viel ruhiger.


    Schöne Grüße Fritz
     
  19. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Fritz!

    Das stimmt insoweit mit meinen Beobachtungen überein, als das es besonders ausgeprägt die Handaufzuchten Alf und Charlie zeigen.
    Allerdings sind das auch die beiden Männchen in der Gruppe, insofern könnte es auch eine geschlechtsspezifische Ausprägung sein.
    Wie beschrieben zeigen es aber auch die Grauen untereinander und die beiden Wildfänge und Weibchen, wenn sie dem anderen "begegnen". Allerdings wesentlich kürzer und weniger heftig und selten mit einem Klopfen auf einen Gegenstand verbunden.
    Interessant. Im allgemeinen heißt es ja, das bei harmonierenden Paaren das Balzverhalten mit zunehmenden Alter abnimmt.
    Das wird damit begründet, das das Balzverhalten eine wesentliche Rolle bei der Synchronisation des Verhaltens und der körperlichen Vorgänge beider Vögel spielt. Es sorgt, einfach gesagt, dafür, das das Weibchen bereit für die Kopulation ist und ein Ei befruchtet werden kann. Mit zunehmenden Alter und damit verbunden eines besseren "aufeinander eingespielt seins" benötigen Papageien immer weniger ein ausgeprägtes Balzen, um für die Befruchtung gleichzeitg bereit zu sein.
    Soweit die Theorie.;)
    Was meines Erachtens wesentlich zu dem menschlichen Vorurteil, Graupapageien seien "link" oder "hinterhältig", geführt hat.

    Ach ja, das Kopfschütteln ist ja auch angesprochen worden, habe ich vergessen.
    Bei den Grauen beobachte ich es nur bei Henry und auch nur dann, wenn ich direkt vor ihr stehe und ihr etwas "vorpfeife".
    Unsicherheit wäre da eine mögliche Erklärung, wobei die wohl auch mit meinem Pfeifen zusammenhängt. Pfeife ich nicht, schüttel sie sich auch nicht.
    Sehr ausgeprägt (ist glaube ist hier auch schon erwähnt worden) habe ich das Kopfschütteln bei den Nymphen beobachtet, auch hier immer dann, wenn ich etwas gepfiffen habe. Deshalb habe ich es zu Anfang darauf zurückgeführt, das ich beim Pfeifen für die Vögel unangenehme Frequenzen erwischt habe. Interessanterweise zeigte sich dieses Kopfschütteln auch bei völlig zahmen und selbst einem absolut menschenfixierten Nymphensittich.

    Hm, auf das Flügelheben muß ich nochmal achten, ist mir im Augenblick nicht gegenwärtig.

    Wollte ich auch so ausgedrückt haben, das es bei den jüngeren Tieren ausgeprägter ist.
    Nun sind meine ja auch noch nicht so alt (7 - 8 Jahre).
    Als Spielverhalten untereinander interpretiere ich auch das "Toben" von Alf und Henry bzw. Alf und Elli, bei dem sie sich versuchen in die Beine zu beissen, rückwärts vom Ast hängen lassen etc.. Möglicherweis hat es auch den Charakter einer "Übungsbalz".
    Bezüglich der Handaufzuchten gibt es ja die Theorie, das sie zwar hisnichtlich der körperlichen Entwicklung schneller reif werden als Naturbruten, "psychisch", bezüglich des Verhaltens aber oft länger die Eigenschaften und Verhaltensweisen von Jungtieren beibehalten, wohl auch mangels Vorbild und Übungsmöglichkeiten durch soziale Kontakte zu Artgenossen.
    Ebenso kann ich mir vorstellen, das Papageien, die nicht zur Fortpflanzung kommen, vermehrt ein Spielverhalten zeigen. Dieses gilt natürlich besonder für Einzeltiere.
    Insgesamt sollen über überhaupt Papageien in Menschenhand (egal ob einzeln, paarweise oder in der Gruppe) ein ausgeprägteres Spielverhalten zeigen als ihre freilebenden Artgenossen, was darauf zurück geführt wird, das sie weniger Zeit und Energie auf Futtersuche, Flucht vor Feinden, Auseinandersetzungen mit Rivalen und Konkurrenten etc. verwenden müssen.
    Und natürlich sidn auch die artspezifischen Unterschiede zu beachten, hat man doch bei Bestimmten Kakaduarten und Keas auch im Freileben ausgeprägtes Spielverhalten beobachten können (wobei die Definiton des Begriffes "spielen" hier noch aussteht).
     
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  21. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Nur kurz:

    Die Anfrage mit dem Kraulen am Ohr ging etwas unter:

    Meiner Meinung nach ist das ein unbedingter Reflex. Der Auslösepunkt liegt irgendwo ganz knapp vor dem Ohr. Ich habe das schon bei verschiedenen Papageienarten gesehen.
    Anschenend liegt aber der empfindliche Punkt nicht bei jedem Individuum an zugänglicher Stelle.
    Bei meinem Mohrenkopf ließ sich das Schnabel aufreißen nur über das rechte Ohr auslösen. Dort aber unvermeidbar.

    Erdbeben: In zwei Fällen sind meine GPs nachts ausgeflippt und haben wie verrückt geflattert, ohne daß ich etwas bemerkt hatte-am nächsten Morgen wurde jeweils von einem leichten Erdbeben berichtet.

    Angst:
    Bei meinen Grauen:

    Leichte Angst: Eng angelegtes Gefieder, schräge Körperhaltung, vor der Gefahr zurückdrängend.

    Plötzlicher Schreck: Eng angelegtes Gefieder, meist ein rascher Klacks und sofortiges Abfliegen. In Panik wird dabei auch gegen eigentlich als Hindernis bekannte Scheiben geflogen.

    Angst gepaart mit Abwehr -entweder wegen Nisthöhlenverteidiugung oder weil Rückzugsmöglichkeiten fehlen: Eng angelegtes Gefieder und ohrenbetäubendes kreischendes Knurren. Bei zunehmender Abwehr sträuben des Rückengefieders und vornüberbeugen mit gesenktem Kopf. Drohendes Schnabelöffnen

    Ende einer Angstsituation: Kurzes aufrichten, rasselndes Gefiederschütteln und danach Flügel+Bein strecken.
     
  22. Sonja B.

    Sonja B. Hahn's Zwergara

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    Meine beiden Zwergaras werden bei Furcht auch sehr schlank, legen das Gefieder dicht an und der Hals wird auch sehr lang, wie beschrieben von Sandra, zusätzlich werden die Flügel noch ganz wenig abgehoben und die Pupillen werden abwechslungsweise sehr schnell grösser und kleiner. Ich glaube unten auf dem Bild ist das erkennbar, gerade gestern ist das geschehen, leider konnte ich auch nicht erkennen, warum sie sich gefürchtet haben, evtl. ein Schatten der sich bewegte.
     

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