Kongo und Timneh ?

Diskutiere Kongo und Timneh ? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo , kann ich einen Kongo und einen Timneh zusammen halten, später auch in einem Käfig oder gibt es wegen der unterschiedlichen Größe...

  1. Elke41

    Elke41 Guest

    Hallo ,
    kann ich einen Kongo und einen Timneh zusammen halten, später auch in einem Käfig oder gibt es wegen der unterschiedlichen Größe Probleme?
    Danke schon im vorraus für Euren Rat.
    L.G.,Elke41
     

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  3. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Hallo Elke,

    eigentlich wäre es ja schöner Tiere der gleichen Art zu vergesellschaften.
    Ob sich ein Timneh- und ein Kongograuer vertragen, hängt weitgehend vom Charakter der beiden Individuen ab.. Auch artgleiche Tiere müssen sich ja nicht immer unbedingt verstehen. Die Größe ist nicht so entscheidend

    In größeren Räumen können auch weniger harmonierende Tiere einander ausweichen. In einem Käfig brauch man da schon zwei friedliche Exemplare.

    Gruß Fritz
     
  4. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Elke,

    ich gehe mal davon aus, dass du erst einen Papa hast und dir einen zweiten anschaffen möchtest, oder?

    Ich an deiner Stelle würde zu einem Kongo nur einen Kongo setzen, zu einem Timneh nur einen Timneh. Am besten wäre dann ein gegengeschlechtlicher Partner.

    Also wenn du die Wahl hast, dann entscheide dich für das Wohl deines Papas und gib ihm den richtigen Partner!!!


    Liebe Grüße
    Sybille & die Geier
     
  5. Elke41

    Elke41 Guest

    Hallo,
    alles klar.
    Ja, ich habe seit einem Jahr einen Kongo und möchte das er oder sie einen Partner bekommt.
    Die Federanalyse bekomme ich am 11.07. und ich werde mir in Ruhe einen zweiten Kongo suchen sobald ich das Geschlecht weiß.
    Auf alle Fälle bekommt er einen Partner, das ist mir wichtig.
    Nur wenn es ihm gut geht....dann geht es mir auch gut.
    L.G., Elke
     
  6. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Suuuper!!!


    Liebe Grüße
    Sybille die Geier
     
  7. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Hallo Elke,

    erst einmal herzlich Willkommen bei der "Grauenfraktion" :D

    Schön, daß Du diese Einstellung vertrittst und einen Partner für Deinen Grauen holen wirst.

    Ich möchte Dir raten nocht einen Kongo zu nehmen,
    da (obwohl Kongo und Timneh beides Graue sind) sie sich wohl nicht
    verstehen werden.

    Es sind zwei unterschiedliche Arten und es wird sicher so lange gutgehen,
    bis sie Geschlechtsreif werden.
    Außerdem "sprechen" sie doch unterschiedliche Sprachen.

    Wenn Du es noch in der Hand hast, hole bitte Deinem Grauen einen Kongo Grauen als Partner....er/sie wird es Dir danken und.....
    Du wirst die helle Freude daran haben wenn sie tatsächlich ein Paar werden!

    Wie alt ist Dein Kongo denn nun ?
     
  8. Elke41

    Elke41 Guest

    Danke für die nette Begrüßung,

    Rudi wird im November 2 Jahre vor 7 Monaten hab ich ihn bekommen. Er sprach 3 Wörter und war etwas scheu.Er hatte eigentlich eine sehr kurze Eingewöhnungsphase, es dauerte nicht lange und er plappert alles nach.
    Wenn er mich nicht sieht dann ruft er.....Mutti wo bist du denn.....Mutti Telefon.....Popei(das ist mein Freund). Das sind aber bloß kleine Auszüge, er hat einen großen Wortschatz.
    Sogar heute beim Tierarzt hat er im Warteraum laut halloo gesagt.
    Ich freu mich total das es im wieder gut geht.
    Liebe Grüße, Elke
     
  9. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Was hatte denn der Kleine??? *ganzneugierigfrag*


    Liebe Grüße
    Sybille & die Geier
     
  10. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Hallo Elke,

    bei einem Alter von knapp 2 Jahren würde ich mir überlegen ein Jungtier
    dazu zu holen.

    Je älter die Grauen werden, desto schwerer ist die Zusammenführung,
    vor Allem, wenn Deiner schon 2 Jahre ohne Partner war.
    Er hat sich schon recht fest auf Euch Menschen fixiert und es wird sicher
    nicht leicht ihm beizubringen, daß er ein Papagei und kein Mansch ist.

    Am Leichtesten geht das in dem Alter von 2 Jahren noch mit einem Jungvogel,
    der noch sehr auf Papa`s bezogen ist, da er noch vor Kurzem mit seinen Geschwistern
    gekuschelt und gespielt hat.

    Warte bitte nicht allzu lange mit einem Partner für Deine/n Graue/n.
     
  11. Elke41

    Elke41 Guest

    Hallo Petra,

    unsere Nachbarn haben auch einen Grauen und wenn das Wetter es erlaubt stehen sie Zaun an Zaun.
    Nachbars Grauer wird jetz ein Jahr und hat schon total den Blödsinn von unseren gelernt.
    Man kann beide kaum unterscheiden vom Gehör her.
    Natürlich fehlt dabei der körperliche Kontakt, klar.
    Ich werde sehen wer um Berlin einen verkauft .
    LG, Elke
     
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  13. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Elke!

    Insgesamt stimme ich allen zu, die sich dafür aussprechen, zu einem Kongo einen Kongo zu setzen: die Wahrscheinlichkeit, das sie sich vertrage, wird sicher größer sein als bei einem Timneh, besonders, wenn es sich ebenfalls um ein jüngeres, gegengeschlechtliches Tier handelt. Mit zwei Jahren ist die Verpaarung leider nicht mehr ganz so einfach.

    Allerdings können sich Kongos und Timnehs (eventuell zwangsweise in Ermangelung eines anderen Partners) auch verstehen, es gibt sogar Mischlinge. Die Größe des Kongos macht ein Timneh oft durch einen etwas agressiveren, aufgeschlosseneren Charakter wett.

    Viel Glück aber bei der Suche nach einem Kongo-Partner!
     
  14. #12 Ingo, 4. Juli 2002
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2002
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Timneh/Kongo

    Hi,

    ich möchte hier nur kurz meine Erfahrungen schildern.
    Ich hatte 10 Jahre lang ein gemischtes Paar. Hahn Timneh, Henne Kongo. Das war zwar nicht beabsichtigt, ergab sich damals aber nicht anders. Heute lebt der Timneh mit einem anderen Timneh zusammen in Norddeutschland und die Kongo Henne hat bei mir einen jungen männlichen Partner.
    Aber das dem so ist liegt weniger an der Harmonie der beiden als an anderen Gründen.
    Die zwei verstanden sich durchaus gut und sie haben auch mit vorbildlicher Arbeitsteilung und ohne unsere Hilfe mehrfach im Wohnzimmer brav junge Mischlinge aufgezogen.
    Man sollte so ein Paar sicher nicht anstreben, wenn es sich aber so ergibt, geht es nicht schlechter oder besser als bei Paaren gleicher Unterart. Die zwei sprechen durchaus die selbe Sprache und lernen die kleinen Unterschiede schnell gegenseitig. Wie sie harmonieren hängt dann mehr vom individuellen Temperament und Charakter ab. Tendenziell haben Timnehs mehr von ersterem und so war bei uns der Timneh auch der unbestrittene Boß.
    Auch wenn es nicht erstebenswert ist (aber soo schlimm nun auch nicht, da sich unsere StubenNzten eh nie zur Auswilderung eignen werden), muß ich doch festhalten, daß die Mischlinge in meinen Augen schöner ausfallen als beide Eltern.
    Vor allem gefällt mir der nach 1-2 Jahren Kastanienbraun werdende Oberschnabel und die Schwanzfärbung. Bei unseren waren im Nest die Oberschwanzdecken Kongo-hellrot und die Schwanzfedern braungrau. Nach der ersten Mauser wurden die Schwanzfedern dann intensiv dunkelrot. Nicht so bräunlich wie beim Timneh, aber eben auch nicht so ins Orange gehend, wie beim Kongo GP. Der Kontrast des dunklen Rotes zu den nach wie vor hellen Oberschwanzdecken ist auch sehr apart. Größenmäßig und in der Gefiedergrundfarbe schwankten unsere Nzten zwischen beiden Eltern.
    Soweit mein Senf.

    Ach nee, nochwas: Bei uns lief das letztlich so ab, daß wir nach langer Zeit einen Platz für den Timneh fanden und nun ganz kurzfristig einen Kongo Hahn suchten, um die Dame nicht lange allein leben zu lassen. Zuchtreife Hähne passenden Charakters waren nicht aufzutreiben und so haben wir uns letzlich für einen noch nicht ganz einjährigen Jungvogel entschieden.
    Ich hielt die Voraussetzung für ganz gut, da Jungvögel in der Regel kaum versuchen, Erwachsene zu dominieren und da Jungvögel bei adulten Hennen oft etwas Narrenfreiheit haben.
    Vor allem wußte ich aber auch, wie sehr unsere Julie auf Jungvögel steht.
    Und siehe da, das stimmte auch: Nach nur drei Tagen durfte der Junghahn in Ihren Käfig (alles, was in ein Zimmer paßt nenne ich für Papageien nur ungern Voliere ;-)) ziehen und dort dauerhaft bleiben. Inzwischen wird auch geschmust und zusammen gespielt. Klar muß Julie nun noch 2-3 Jahre aufs Brüten verzichten und es kann sein, daß es daher in der Zeit oder dann etwas Zoff gibt. Ich kenne meine Dame aber gut und denke, das klappt. Momentan betrachtet sie sich allerdings offensichtlich als fest mit mir verpaart. Immerhin aber akzeptiert sie den Junghahn als Spielgefährten und Kumpel und seit er da ist spielt sie selber wieder viel mehr in Jungvogelmanier.
    Störend bei der ganzen Sache ist nur, daß der Junghahn in Windeseile unser Telefon zu imitieren lernte und das so gut tut, daß wir ständig hin und her rennen...
    Lange Rede kurzer Sinn: Mit der Verpaarung älterer Hahn/Jüngere Henne kann es etliche Probleme geben, wie ich auch selbst erfahren habe. Vor allem, wenn er vor ihr brutlustig wird, ist Zoff vorprogrammiert. Dagegen stehen die Chancen, daß eine Henne mit einem jüngeren Hahn klarkommt tendenziell besser und ich würde Euch raten das zu berücksichtigen, wenn Ihr das Geschlecht Eures Vogels wißt. Ideal ist natürlich immer ein etwa gleichaltriger Partner. Aber ich rate stark dazu, einen Geierpartner nicht nur nach Geschlecht und Alter, sondern wenn er kein Nestling mehr ist auch nach Charaktereigenschaften auszusuchen. Also keinen Rabauken zu einem ruhigen Tier, keinen Schüchterling zu einem Draufgänger etc. Sonst kann man böse reinfallen.
    Gruß

    Ingo
     
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