kontroverses Thema ... oder nicht?

Diskutiere kontroverses Thema ... oder nicht? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Vogelfreunde, ich steige gleich ein. Es geht um Einzelhaltung. Ganz böses Vorhaben. Vorab: ich weiß dass es sogar rechtlich vorgeschrieben...

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  1. andyH

    andyH Neues Mitglied

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    Hallo Vogelfreunde,
    ich steige gleich ein. Es geht um Einzelhaltung. Ganz böses Vorhaben.
    Vorab: ich weiß dass es sogar rechtlich vorgeschrieben ist Papageien min Paarweise zu halten.
    Einfach aufgrund ihrer Lebensweise.
    Es gibt aber auch Arten da ist es nicht so. Z.B. Poisephalus insbesondere Senegal Papageien.
    Diese leben sehrwohl auch allein (gelesen - obs stimmt ?).
    Sprich, ist diese Regel unumstößlich?
    Und bitte, keine Vergleiche wie ich mich wohl fühlen würde allein. Ich kenne die Argumente.

    Von den üblichen, bekannten Begründungen also abgesehen und sachlich betrachtet, kann die sicher berechtigte Forderung nach Paarhaltung bei wenigen Arten auch nicht zweckgemäß sein ?

    Jede sachliche Antwort nehme ich gerne zur Kenntnis.

    Danke
    andy
     
  2. #2 Ingo, 23.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 23.09.2022
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Wo hast Du denn diese Information her? Ich habe zwar noch keine Senegalpapageien im Freiland beobachten können, wohl aber aus dieser Gattung schon Meyers Papageien, Rotbauchpapageien und Braunkopfpapageien. Alles Poicephalus Arten und also nahe Verwandte des Senegalpapageis.
    Nie, nicht ein einziges Mal habe ich davon einen Einzelvogel gesehen. Im Flug immer mindestens ein Paar in engem Abstand. Sitzend sind die Partner auch mal ein paar Dutzend Meter auseinander, halten aber Stimmfühlung.
    Oft sieht man sie auch in Gruppen.
    Ich glaube definitiv nicht, dass es Poicephalus gibt, die im Freiland freiwillig tagelang ohne Artgenossen unterwegs sind.

    Nein...absolut gar nicht kontrovers. KEINE Einzelhaltung. Gar nicht!

    [​IMG]
     
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  3. #3 Sam & Zora, 23.09.2022
    Sam & Zora

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    Hallo andy,
    ohne dir zu nahe treten zu wollen, sollten die User hier erst mal die Möglichkeit haben, deine anderen Threads zu lesen, um dann sachlich antworten zu können, denn wie du dich vielleicht erinnerst, wurde dir von der Papageienhaltung aus verschiedenen Gründen bereits abgeraten.
    Meine persönliche Meinung was Einzelhaltung betrifft....du weißt ja sicher was jetzt kommt:: Es spielt keine Rolle welche Art es betrifft, es ist und bleibt ein absolutes No Go. Einzelhaltung war gestern, heute sind wir zum Glück auf einem ganz anderen Stand! Und ja, wer alleine schon über eine Einzelhaltung nachdenkt....um es mit deinen "Worten" auszudrücken....es wäre ein böses Vorhaben!
     
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  4. #4 Bernd und Geier, 23.09.2022
    Bernd und Geier

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    Ich habe Jahrelang Senegalpapageien gehalten, wobei es sich ausschließlich um Abgabevögel unterschiedlichen Alters und vielfach aus Käfighaltung mit aber überwiegend sogar ohne Freiflug handelte. Es waren zwei Paare darunter, der Rest Einzelvögel, einer 25 Jahre alleine, einer sogar fast 40 Jahre, auch diese beiden haben sich nach einiger Zeit aus dem Schwarm einen Partner gesucht, die beiden Paare haben sich umverpaart. Zur Brutzeit musste der Schwarm aufgelöst und die Vögel paarweise gehalten werden.

    Für mich gibt es da keine Diskussion, nur die Feststellung, dass ein männlicher und ein weiblicher Senegalpapagei noch lange kein Paar sind. Bei dem einen Paar rupfte die Henne den Hahn die Federn am Hals aus, nach der Umverpaarung war alles OK. Der neue Partner wurde nicht gerupft und dem hahn wuchsen die Federn nach.
     
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  5. astrid

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    Moin Andy

    Schreib doch mal, warum Du einen Vogel einzeln halten möchtest. Was erhoffst, erwartest Du davon, was ist Deine Absicht, was wünscht Du Dir oder stellst Dir vor? Was befürchtest Du bei Paar- oder Gruppenhaltung, welche Deiner Vorstellungen wären dann nicht realisierbar?

    Du hast ja im Forum geschrieben, weil Du Rat oder Entscheidungshilfe suchst. Je mehr Informationen Du gibst, umso gezielter kann beraten werden.

    Es gibt solitär lebende Tierarten, z. B. Hamster und es gibt soziale Tierarten, z.B. Hunde, die den Menschen als Sozialpartner akzeptieren und denen man Sozialkontakte mit Artgenossen ermöglichen kann, ohne einen halten zu müssen. Bist Du festgelegt auf Vögel oder bist Du offen für eine andere Art? Alle Tiere, gleich welcher Art, haben spezifische Ansprüche, die erfüllt werden müssen, z. B. ein großes Gehege oder eine Außenvoliere, erfordern Sachkunde, kosten Zeit, Engagement und Geld.
     
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  6. andyH

    andyH Neues Mitglied

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    Hallo Leute,

    erstmal danke für eure Antworten.
    Beim Stöbern in YT (nicht speziell wegen Papageien) ist mir zufällig dieses Thema wieder aufgefallen.
    Ich bin hellhörig geworden als eine YTerin von der Lebensweise unterschiedlicher Arten erzähte und eben
    auch von Einzellebenden sprach.
    Also intensiver nachgegraben. Ergebnis: in anderen Ländern wird das offensichtlich nicht so grundsätzlich gesehen.
    Ich meine die Regel ansich !
    Da habe ich mich wohl mißverständlich in meinem Eröffnungspost ausgedrückt. Ich wollte das Thema aber trotzdem hier zur Diskussion stellen, obwohl die Antworten erwartbar und einheitlich waren/sind.
    Trotzdem darf ich Zweifel hegen. Ob berechtigt oder nicht.
    Zum Abschluss noch eine Frage: WARUM(?) werden haufenweise Wellensittiche einzeln gehalten und keiner regt sich darüber auf ? Da scheint die Absolutregel nicht zu gelten.

    Nochmal danke für die Kommentare.
    andy
     
  7. #7 Charlette, 24.09.2022
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    Es ist meiner Meinung nach genau so eine Tierquälerei Wellis einzeln zu halten wie die großen Papageien. Die meisten Zoohandlungen verkaufen auch keine Tiere in Einzelhaltung. Es stimmt das leider immer noch welche einzeln gehalten werden aber wer will das kontrollieren? Sogar bei größeren Papageien dauert es manchmal ewig bis die Haltung kontrolliert wird. Es ist einfach nicht zu schaffen. Das sollte aber noch lange kein Freibrief sein...
     
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  8. #8 Sam & Zora, 24.09.2022
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    Wer behauptet, dass sich darüber keiner aufregt?
    Einzelhaltung von Wellensittichen ( als Schwarmvögel eine absolute Tierquälerei! ) ist genauso ein NoGo und jeder vernünftig denkende, verantwortungsbewusste Mensch/Halter regt sich garantiert darüber auf! Oftmals überwiegt nicht nur Unwissenheit, sondern in erster Linie der Egoismus derjenigen, die in einem Wellensittich nicht den Vogel sehen, sondern einzig und allein ein Kuscheltier, welches unbedingt und schnellstens handzahm werden muss und mit dem sein Mensch viel "Spaß" haben kann. Immer noch wird suggeriert, dass so etwas mit zwei oder mehreren Wellis nicht möglich ist... aus meiner Erfahrung absoluter Blödsinn!!!
    Gerade bei YT wird es einem doch in Massen vorgekaukelt und immer noch sind viele Menschen unbelehrbar und glauben immer noch "im Himmel sei Jahrmarkt". :roll:
     
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  9. #9 Fluglotsin, 24.09.2022
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    Da möchte ich mich vollumpfänglich @Sam & Zora anschließen. Wellis sind aufgrund ihres niedrigen Kaufpreises leider oft hilflose Opfer von Einzelhaltung und Vernachlässigung. Aber ich werde nie müde werden, das anzuprangern.
    Mehrere meiner Wellis kamen aus bis zu 11jähriger Einzelhaltung und jeder davon war so was von glücklich über neue Kumpels. Der Kleine, der am längsten alleine war, war tatsächlich der Begeistertste. Er hat sich regelrecht überschlagen vor Freude und war innerhalb 5 Sekunden aus dem Mini-Käfig raus und rein ins pralle Welli-Leben. So etwas Schönes, ich werde das nie vergessen.

    Also Fazit: Niemals die natürlichen Bedürfnisse der gefiederten Mitbewohner ignorieren, sich informieren und immer im Interesse der Vögel handeln. Das steht absolut an erster Stelle, egal, welche Wünsche und Vorstellungen man als Halter eventuell hat. Unsere Verantwortung, wenn wir uns für Vögel entschieden haben, gilt einzig und allein dem Wohle der Kleinen.
     
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  10. astrid

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    Ich habe gegenteilige Erfahrungen. Es hat Monate gedauert, einer Kommilitonin ihren Wellensittich Esmeralda abzuschwatzen, die ich bei der Familie hinter der stets offen stehenden Küchentür in dem damals typischen kleinen Käfig mit Spiegel und Plastikwelli auf dem Boden stehend entdeckt habe. Kontakt hatte sie nur zu dem Hund, der gelegentlich hinter die Tür geguckt hat. Als Grund für die jahrelange Verbannung wurde mir genannt, dass die Familie von dem Vogel enttäuscht war, weil er nicht so geworden ist, wie der vorherige. Trotzdem haben sie sich sehr hartnäckig geweigert, Esmeralda herzugeben.

    Ich hatte 3 Wellensittiche, Schröder, Punk und Paulchen. Esmeralda war ihnen gegenüber verängstigt, erstarrt, hat auf Versuche der Kontaktaufnahme nicht reagiert, ist monatelang nicht aus ihrem Käfig herausgekommen. Geflogen ist sie nie. Die anderen waren immer frei, hatten ihren eigenen Käfig zu Dritt, der neben Esmeraldas stand. Irgendwann haben sie Esmeralda nicht mehr beachtet. Sie ist schnell gestorben, länger als 1 1/2 Jahre hatte ich sie nicht. Das war 1990, ich denke bis heute an Esmeralda und habe das Gefühl, dass ich ihr gegenüber versagt habe.

    Einzelhaltung von Wellensittichen ist Tierquälerei, verursacht Leiden und Verhaltensstörungen, die so gravierend sein können, dass sie nicht mehr revidiert werden können, wie am Beispiel Esmeraldas deutlich wird.

    "Wellensittich-Tornado"
     
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  11. #11 Sam & Zora, 25.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2022
    Sam & Zora

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    Nein, das hast du garantiert nicht!
    Einzig und allein deine Kommilitonin und deren Familie muss sich diesen Schuh anziehen, sie sind diejenigen, die in der kleinen Esmeralda, durch jahrelange miserable Haltung, Ignoranz und Desinteresse in ihr etwas zerstört haben, was nicht mehr reparabel war. Sicher kein Einzelfall. Du hast dir absolut NICHTS vorzuwerfen!:)
     
  12. #12 taubeTaube321, 25.09.2022
    taubeTaube321

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    Meine Oma hatte bis vor einem Jahr einen Einzelwelli in einem Minikäfig. Er war so sehr daran gewöhnt, das er auf alles, was neu war, panisch reagierte. Ich wollte ihm ein bisschen helfen und habe ihm was zum Baden und Naturäste angeboten. Erst ganz weit weg und dann immer näher und näher zum Käfig, damit er sich daran gewöhnt. Aber sobald es im Käfig war, hatte er panische Angst.
    Der arme hatte nie Freiflug und konnte in diesem Käfig nicht einmal die Flügel ausstrecken. Warum ich niemanden überzeugt habe, versuchen ihn zu vergesellschaften, weiß ich nicht, wahrscheinlich war ich da noch zu unwissend/klein. Letztes Jahr ist er dann im stolzen Alter von 17 Jahren gestorben. Er war über 16 Jahre lang alleine, ohne Partner, ohne Artgenossen :nene:. Glücklich war er bestimmt nicht.
     
  13. #13 Charlette, 25.09.2022
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    Das sind wirklich 2 drastische und abschreckende Beispiele. Sollte jeder lesen der immer noch mit dem Gedanken spielt einen Vogel einzeln zu halten.
     
  14. astrid

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    Danke, Corinna, ich bin darüber aber nicht sicher. Ich habe Esmeraldas Leben durch die Mitnahme ja nicht verbessert. Vielleicht hätte sie hinter ihrer Küchentür länger gelebt, nicht artgerecht natürlich, aber mit dem, was ihr vertraut war und keine Angst gemacht hat. Deshalb war ich auch anfangs zwiespältig bezüglich des Wellis, den ich mit den Nachbarn einzufangen versucht habe. Was, wenn der dann eingeht, weil wir ihn "eingesperrt" hätten, verglichen mit seinem freien Leben in den Gärten.

    Esmeralda hat mich nie verlassen. Wann immer ich in Kontakt mit Wellis komme, denke ich an sie. An die anderen 3 habe ich erst jetzt wieder gedacht, ich habe damals keine enge Bindung zu ihnen aufbauen wollen, ich wollte ihnen ein gutes Leben miteinander geben ohne dabei zu stören, ich wollte sie beobachten und aus der Ferne teilnehmen, ihr Tierpfleger, nicht ihr Partner sein. Esmeralda war etwas ganz anderes für mich, sofort und bis heute tief in meinem Herzen.

    Nun habe ich meine Bude auf den Kopf gestellt, um ein Foto von Esmeralda zu finden, um sie zu zeigen, aber ich muss befürchten, dass ich irgendwann gedacht habe, wenn ich das Foto wegwerfe, hört auch der Schmerz auf. Bei der Suche habe ich aber ein Foto gefunden, über das ich sehr überrascht bin. Es war schon ein Welli in der Familie, als ich geboren wurde und das war während meiner ganzen Kindheit so. Die Wellis hießen immer Jockel und ich hätte geschworen, dass wir auch immer nur einen Vogel gehalten haben. Stimmt gar nicht, aber ich habe keine Erinnerung daran:

    Den Anhang P1110055.JPG betrachten

    An die Puppenstube erinnere ich mich.
     
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  15. #15 Sam & Zora, 25.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2022
    Sam & Zora

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    @astrid deine Geschichte über die kleine Esmeralda berührt mich zutiefst, auch den Schmerz, den du nach so vielen Jahren immer noch fühlst, wenn du an sie denkst.
    Trotz deiner Gedankengänge, die ich verstehen kann, möchte ich dir noch einmal "sagen"....du hast nichts falsch gemacht! Du hast alles getan um ihr ein schönes, maßgerechtes Leben mit anderen Wellensittichen zu ermöglichen. Sie hat es nicht angenommen, nicht, weil sie es nicht wollte, sondern weil sie es nicht konnte....ihre kleine Seele war durch die jahrelange Einsamkeit gestorben. Glaub mir, dies ist nicht erst bei dir geschehen,, das war schon lange vorher in ihr, hinter der Küchentür.
    Ignoranz ist leider heute noch an der Tagesordnung.....Du hast schon damals nicht weggeschaut und gehandelt....bemerkenswert....mein Respekt!!!

    Eine Puppenstube mit zwei turtelnden Wellensittichen auf dem Dach und das in einer Zeit wo Einzelhaltung gang und gebe war....ein wunderbares Foto!
     
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  16. astrid

    astrid HIGHWOMEN

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    Danke Dir, Corinna, ich verstehe, was Du mir sagen willst und weiß, dass Esmeralda schon vorher gebrochen, dass sie irgendwie erloschen war. Ich wollte, dass sie alles leben und nachholen kann bei mir, was sie nie kennengelernt hat und das konnte sie nicht. In mir ist das Gefühl zurückgeblieben, dass ich ihr Leben noch schlechter gemacht habe, weil ich ihr das einzige, was sie kannte genommen habe und dass sie daran gestorben ist. Die Veränderung war zu groß und kam für Esmeralda zu spät.
     
  17. #17 neunundneunzig, 26.09.2022
    neunundneunzig

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    Hallo,
    da der Fragesteller ja speziell von Senegalpapageien gesprochen hat, möchte ich mich kurz dazu melden.
    Also nein, ich bin auch ganz schön erschrocken über diese Einschätzung. Die Senegalpapageien ( auch genannt Mohrenköpfe ) leben genauso paarweise und normalerweise fest verpaart, wie andere Großpapageien auch. Du hättest nur einen halben Papagei. Aber auch als Pärchen sind sie dem Menschen - meinen Kenntnissen nach- durchaus wohlgesonnen und nehmen ihn in ihr Team -als Drittperson - auf. Du mußt nur ihr Paarverhalten respektieren. Das wichtigste ist erstmal ihr Partner, aber dafür sind sie im Krankheitsfall o.ä.auch nicht allein und nicht so absolut auf ihren Menschen angewiesen.
     
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  18. tan-9

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    Hallo, ich möchte mich hierzu auch gerne melden. Bei mir leben zwei Königssittiche. Leider ist mein liebe Henne Kuki verstorben und ihr Partner Buddy trauerte so stark, das es nicht auszuhalten war. Als sie plötzlich nicht mehr da war, hat er andauernd nach ihr gerufen, gemeckert, war unruhig, nervös und gestresst. Er hat mir unendlich leid getan. Nachdem nach mehreren Wochen eine neue Dame für Buddy zu ihm durfte und er jetzt nicht mehr alleine ist, ist er wieder viel entspannter, obwohl er sich erst noch an Holly gewöhnen muss. Zudem habe ich leider schon verhaltensgestörte Vögel gesehen, die sich meist rupfen, weil sie alleine gehalten wurden. Also bitte, nie, niemals Vögel alleine halten!
     
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  19. binah

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    In meiner Kindheit war Einzelhaltung üblich und es hat mich viel Überredungskunst gekostet, meine Eltern von einem zweiten Vogel zu überzeugen (was ich bis heute nicht verstehe, denn zwei Vögel machen auch nicht mehr Arbeit als einer und ich habe das als Kind ganz alleine gemacht). Das Weibchen, das wir dann dazugekauft haben, hat sich problemlos integriert.
     
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