kranker Lori

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  1. zilli

    zilli Guest

    Hallo, sind seit ungefähr 2 Jahren Gebirgslori Besitzer und seit einem Jahr haben wir einen Alfarblori. Mein Gebirgslori ist weiblich und der andere männlich. Es gibt zwar immer wieder Streit im Käfig aber im Großen und Ganzen verstehen sie sich sehr gut. Zilli (weiblich) ist sehr zutraulich und vertraut uns ziemlich. Bei Karabas (männlich) ist das leider noch nicht so. Er zwickt mir schon ab und zu in den Finger, komischer weiße aber nur bei mir. Meinen Mann läßt er total in Ruhe.
    Mein eigentliches Problem ist eigentlich das Zilli seit einiger Zeit ziemlich niesst. Das hatte sie auch schon letztes Jahr. Ich war auch mit ihr beim Tierarzt. Die Medikamente haben aber nichts gebracht. Im Sommer wurde es mit dem niesen schon besser aber jetzt im Winter wird es wieder schlimmer. Könnt Ihr mir diesbezüglich weiterhelfen. Was kann ich den dagegen tun damit es besser wird??? Sie sieht auch nicht krank aus, aber sie niesst halt ständig.
    Wäre echt super, wenn mir einer von euch sagen könnte, was ich machen soll. Gruss
     
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  3. Leuschi

    Leuschi Foren-Guru

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    Hallo Zilli,

    das ist immer recht schwierig so eine Ferndiagnose zu stellen. Was hat denn der Tierarzt für Medikamente gegeben bzw. gesagt, was es sein könnte?

    Wie sind deine Loris denn untergebracht? Ist die Luft in dem Zimmer von der Heizung vielleicht zu trocken, oder stehen die Loris im Zug?

    LG
    Gisela
     
  4. #3 Alfred Klein, 2. Dezember 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Zilli

    Sehr kurze Beschreibung der Krankheitssymptome. Niesen habe ich verstanden.
    Niest sie trocken oder kommt dabei was raus?
    Ist das nur zu bestimmten Jahreszeiten? Eventuell nur zur Heizperiode?
    Wie hoch ist bei euch die Luftfeuchtigkeit? Meßgeräte (Hygrometer) gibts im Elektronikhandel für wenige Euros.
    Du warst beim Tierarzt.
    Ist der vogelkundig? Die Vogelkunde gehört nicht zum normalen Studium. Daher wissen die meisten Tierärzte wirklich nicht viel über Vögel.
    Welche Medikamente bekam der Vogel?
    Wurden zur Diagnostik Abstriche gemacht? Mit Labor?
    Hat der Tierarzt mal an Luftsackmilben gedacht?
    Viele Fragen zurück, wie Du lesen kannst. Es gibt also wirklich etliche Möglichkeiten was das sein kann.
    Und um auf den Tierarzt zurück zu kommen. Schau mal hier , eventuell ist ja ein vogelkundiger Tierarzt in Deiner Nähe. Das wäre natürlich ideal.
     
  5. zilli

    zilli Guest

    Hallo. jetzt wo es draussen so kalt ist hat niesst sie auch öfters. Es kann durchaus sein, dass es an der Heizung liegt, aber im Zug stehen sie auf jedenfall nicht. Der Tierarzt hatte ihr damals antibiotika gespritzt und wir haben dann noch antibiotika in ihr brei beigemischt. Ein Abstrich wurde damals nicht gemacht. Hat aber irgendwie alle nichts gebracht. Er meinte das das eine Erkältung wäre. Die Kleine niest trocken. Ich werde mich dann nochmal auf den Weg zum Tierarzt machen, obwohl meine Kleine keine Ärzte mag.
     
  6. #5 Alfred Klein, 4. Dezember 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Tja, wenn da nicht richtig diagnostiziert wird helfen auch keine Antibiotika.

    Zudem gehst Du anscheinend zu einem Waldundwiesen- Tierarzt
    Der Link zu einem vogelkundigen Tierarzt scheint irgendwie vergebene Mühe gewesen zu sein.
    Was ich herauslese aus Deinem Text ist daß es momentan schlimmer ist.
    Bist Du schon mal auf den Gedanken an Aspergillose gekommen?
    Oder auf Luftsackmilben?
    Wie sieht es mit der Luftfeuchte aus? Die sollte ca. 60% betragen. Hygrometer gibts bei Elektronik Conrad für sieben Euro nochwas. Luftbefeuchter sind teurer, manchmal aber erforderlich.
    Und nochmals: Der Tierarzt sollte vogelkundig sein. Ein Vogel ist kein Hund. Da liegen Welten dazwischen.
    Ich verurteile auch den unnötigen Einsatz von Antibiotika. Die werden oftmals dann eingesetzt wenn dem Tierarzt nichts besseres einfällt. Ohne vorherige genaue Diagnose ist das einfach nur Pfusch. Außerdem wird dadurch die Darmflora durcheinander gebracht, das bewirkt schlechtere Abwehrkräfte, und das Pilzwachstum wird begünstigt, das verursacht Aspergillose.
    Nimm den Käfig aus der Nähe des Heizkörpers. Lüfte öfters mal. Natürlich ohne Zugluft.
    Bestimme die Luftfeuchte und reguliere diese. Feuchtere Luft leitet übrigens die Wärme besser und spart so ganz nebenbei auch noch Heizkosten.
    Und wie erwähnt suche einen Tierarzt der Ahnung hat.
     
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