Lähmung der linken Kralle

Diskutiere Lähmung der linken Kralle im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! :0- Ich bin noch ganz neu hier im Forum. Auch als Wellihalter muss ich noch viele Erfahrungen sammeln. Leider hat das Zusammenleben...

  1. #1 tigerentin, 18. August 2004
    tigerentin

    tigerentin Guest

    Hallo! :0-

    Ich bin noch ganz neu hier im Forum.
    Auch als Wellihalter muss ich noch viele Erfahrungen sammeln. Leider hat das Zusammenleben ziwschen mir und unserem "Linus" nicht so gut begonnen. Ich erhoffe mir jetzt bei erfahrenen Vogelhalterinnen und Haltern gute Ratschläge.

    Also, Linus ist noch ein ganz junger Welli. Als er sich den ersten Tag nach seiner Ankunft bei uns zu Hause hauptsächlich ruhig am Boden seines neuen Heimes aufgehalten hat, habe ich mir noch nicht so viel dabei gedacht. Denn er hat gefressen und war nicht panisch oder so. In den folgenden Tagen wurde er auch immer fröhlicher und mutiger. Ich muss zugeben, dass ich es anfänglich noch nicht sehr merkwürdig fand, dass er beim Klettern hier und da mal abgestürzt ist. Aller Anfang ist eben schwer. Vorallem für einen neugierigen Wellensittich. Auch hab ich ihn immer danach immer ganz genau udn besorgt beobachtetum sicher zu gehen, dass er sich nichts ernsteres getan hat. Nach und nach ist mir dann aber immer deutlicher aufgefallen, dass etwas mit seiner linken Kralle nicht stimmt.Zwar sind alle Zehen vorhanden udn auch an der richtigen Stelle, aber er benutzte sie nicht. Erst sah es nur so aus, als ob die Kralle etwas schräg gewachsen sei, doch dann war irgendwann ganz klar zu sehen, dass Linus sie weder um den Sitzast noch um die Gitterstäbe schloß. Folglich dachte ich, dass er sich die Kralle vielleicht bei einem seiner Kletterversuche gestaucht hatte und bin mit ihm zum Doc gefahren. Der sagte mir aber, dass Linus linke Kralle gelähmt ist und es wahrscheinlich auch bleiben wird. Das tat mir dann doch irgendwie leid.So hatten wir uns das nicht vorgestellt.
    Laut des Arztes macht es dem Piepmatz nichts aus, da er es ja auch nicht anders kennt, nur tut es mir im Herzen weh, wenn ich sehe wie unsicher er ist und wie oft er stürzt.

    Nun meine Fragen: Hat vielleicht einer von euch auch einen teilweise gelähmten Vogel? Wie kann ich ihm helfen?
    Soll ich mit einem zweiten noch warten bis Linus im Klettern sicherer ist, oder währe ein gesundes " Leittier" vielleicht genau das richtige für Ihn?

    Er ist immer ruhiger geworden und total unsicher. Seinen Käfig mag er schonmal gar nicht verlassen. Am liebsten sitzt er still auf einer Stange oder tappelt über der Boden seines Käfigs. Er reagiert zwar schon auf mich, (auf meinen Freund weniger) aber auch nur phasenweise, meistens ist er für sich ganz still.


    Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen-


    Lea
     
  2. #2 charly18blue, 18. August 2004
    charly18blue

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    Hallo Lea,

    schau mal hier http://www.birds-online.de/beh/beh.htm . Hier kannst Du Dir bestimmt einige Infos holen. Wie sieht es denn mit dem Fliegen aus? Klappt das? Wenn ja, steht dem Kauf eines zweiten Wellis eigentlich nichts im Wege. Linus ist wahrscheinlich trotz Eurer Fürsorge einsam, ihm fehlt ein Ansprechpartner, der seine Sprache spricht.

    Ich habe z. B. eine Bourkesittichhenne mit einem gelähmten linken Fuß. Sie lebt mit ihrem Mann, 17 Wellis und z.Zt. einer verwitweten Prachtrosellahenne zusammen. Sie kommt prima klar, ich habe überall breite Äste, dickes Baumwollseil und Brettchen zum drauflegen. Sie saust hier durch die Gegend und hat auch keinerlei Probleme beim Landen mit einem Fuß.

    Liebe Grüße

    Susanne
     
  3. #3 tigerentin, 18. August 2004
    tigerentin

    tigerentin Guest

    Hallo!

    Erstmal danke das du so schnell geantwortet hast. Den Link konnte ich leider nicht aufrufen. Aber vielleicht liegt das an meiner firewall, die sperrt manchmal seiten. Probiere es einfach nochmal von einem anderen Rechner.

    Das Fliegen ist so eine Sache. Linus ist noch nicht so gewillt mal loszuflattern. Erst haben wir nur das Törchen aufgelassen- keine Reaktion, später ihn dann ganz dreist rausgenommen und auf der Hand gehalten- keine Reaktion. Schließlich hat er eine ganze Stunde auf dem Dach seines Käfigs gesessen ohne mal nen kräftigen Flügelschlag zu nehmen. Aber wir werden es weiter versuchen. Irgendwann wird er hoffentlich mutig genug sein- oder sich von einem neuen Gefährten inspirieren lassen.

    Auf jeden Fall werde ich ihm noch heute dickere Äste in sein Heim bauen.

    Danke und liebe Grüße

    ciao-
    Lea
     
  4. #4 Cornelia, 18. August 2004
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2004
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    Hallo Lea,

    tut mir leid, dass Du gleich so ein Pech mit dem Kleinen hast. Wo hast Du ihn denn her (aus der Tierhandlung oder vom Züchter)? Was mich etwas irritiert ist, dass er so unsicher ist. Wenn sein Bein (oder ist es wirklich nur eine Kralle?) schon länger gelähmt wäre, müßte er sich eigentlich damit arrangiert haben. Hat der Tierarzt ausgeschlossen, dass es sich um einen Tumor handelt, der vielleicht auf einen Nerv drückt und somit die Lähmung verursacht? Wenn Du einen zweiten dazu holst, solltest Du ev. einen etwas älteren nehmen, der nicht mehr ganz so stürmisch ist wie ein Jungvogel.

    Übrigens: Mach die Äste nicht alle zu dick. Nur ein paar, auf denen er sich ausruhen kann. Zum Klettern und Anfliegen sind Äste besser, die er mit der gesunden Kralle umfassen kann. Sonst passiert es leicht, dass er beim Landen keinen Halt findet und über den Ast hinweg rutscht.

    Euch Beiden alles Gute!
     
  5. #5 charly18blue, 18. August 2004
    charly18blue

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  6. #6 tigerentin, 19. August 2004
    tigerentin

    tigerentin Guest

    Hallo!

    Der Link war super! Linus zeigt ziemlich genau die gleichen Symptome wie die beschriebene Weda.

    Zu dir Cornelia. Linus stammt von einem Züchter. ( Im Nachhinein denke ich, dass es ein sehr unverantwortlciher ist, da er uns Linus schon im alter von 32 Tagen mitgegeben hat.) Jetzt weiß ich das dies viel zu früh war. Auf jeden Fall ist er bei seinem Züchter noch im Aufzuchtskäfig gewesen. Von dort kannte er also noch keine Stangen, Äste und Zweige. Denn er und seine Geschwister sind auf den Boden rumgetippelt.
    Glücklicherweise hat er aber auch bei uns zu Hause schnell den Futternapf und die Körner auf dem Boden seines Bauers endeckt und eifrig in sich herein gestopft.
    Der Doc hat einen Tumor nichtmal erwähnt.Ich denke aufgrund seines Alters.

    Jetzt wird Linus in naher Zukunft erstmal einen Gefährten bekommen und wir hoffentlich eine gute Zukunft.

    Danke und ciao

    Lea
     
  7. Cornelia

    Cornelia Foren-Guru

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    Hallo Lea,

    wenn Linus noch so klein ist und bislang nur seine Eltern, Geschwister und den Aufzuchtkäfig kennt, dann ist sein Verhalten nicht verwunderlich. Lass dem Kleinen etwas Zeit, sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen und in Ruhe auszuprobieren, wozu die beiden Dinger auf seinem Rücken (Flügel) da sind. Er hat ja niemanden, bei dem er sich das Fliegen abgucken kann.

    Linus hat Glück gehabt, dass er zu Euch gekommen ist und nicht als "Krüppel" (sorry) irgendwie entsorgt wurde. Gestalte ihm sein Leben so angenehm wie möglich und besorg ihm schnell einen kleinen Spielgefährten.

    Alles Gute!
     
Thema: Lähmung der linken Kralle
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