Lautstärke? (Nymphensittiche / Agaporniden)

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Sakura82

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Hallo ihr lieben :) Sicher schon ein oft diskutiertes Thema.

Ich bin grade noch unschlüssig ob es ein Paar Nymphensittiche werden oder ein Paar Rosen oder schwarzköpfchen.

Meine Nachbarn sind zwar tolerant aber ich bin unsicher ob die Lautstärke der Vögel hingenommen wird.

Viel lese ich das den Haltern es oft doch dann selbst zu laut ist oder die Vögel schreien.

Muss ich die schwarz oder Rosenköpfchen dem Vermieter melden? Weil sind ja Papageie .?


Viele Grüße
 
Willkommen bei den Vogelforen. :)
Laut können beide Arten zeitweise sein.
Meine Erdbeerköpfchen gehören zu den ruhigeren Arten aber wenn sie ihre 5 Miuten haben oder streiten auch mal laut sein.
So kleine Vögel muß man nicht melden aber ein freundliches Wort um Stress vorzubeugen schadet trotzdem nicht.
 
Hallo,
habe eben mal so leise und still mit gelesen. Wir hatten kürzlich das Thema, da mein Bekannter zwei Jahre in Folge Russ-Köpfchen per Hand aufgezogen hat. Sie wurden dann weiter vermittelt und sind, wie uns erzählt wurde, (die Halterin hat mittlerweile acht) angenehm zu ertragen.
Im Gegensatz dazu sind RosenKöpfchen, welche unglaublich laut sein sollen.
Welche Vögel am angenehmsten sind, wurde auch diskutiert und in dem Fall kam man zu dem Ergebnis: Bourke-Sittiche..
Wenn du noch Russ-Köpfchen bekommen kannst greife zu, denn Schwarz-Köpfchen sollen auch sehr laut sein. Wie gesagt Wildf.Russ-Köpfchen sind auch zu empfehlen.
Ich selber kann nicht mit Erfahrungswerten im Hinblick auf Agaporniden dienen.
 
Die Lautstärke liegt immer im Auge des Betrachters.
Was den einen schon nervt empfindet ein anderer noch längst nicht als störend.
Am besten mal zu einem Züchter gehen und sich die Vögel vor Ort ansehen.
 
Hallo,
Muss ich die schwarz oder Rosenköpfchen dem Vermieter melden?
Nein, müsstest du nicht, Kleintiere, dazu gehören z.B auch Agarporniden, dürfen nicht verboten werden, auch nicht in einem Mietvertrag. Jetzt kommt das große ABER.... auch bei Ziervögeln und Papageien, kann der Vermieter die Haltung verbieten, weil diese sehr laut sind und eine Ruhestörung darstellen können.

Du solltest bei deinem Vorhaben weder deinen Vermieter, noch deine Nachbarn außen vorlassen, mit ihnen das Gespräch suchen, auf keinen Fall etwas schön reden, ihnen ehrlich und offen vermitteln, dass es unter Umständen mal etwas lauter werden könnte. So kannst du im vorab eventuell schon mal in etwa einschätzen, wie sie bezüglich einer Vogelhaltung bzw. der damit verbundenen "Lautstärke" eingestellt sind. Es macht keinen Sinn, sich erst Vögel anzuschaffen, um sie dann wieder abschaffen zu müssen, eben weil sie vielleicht zu laut sind und die Nachbarn sich gestört fühlen (es gibt leider genügend Leute, die sich an jedem Furz stören)....im schlimmsten Fall, wie gesagt, im schlimmsten, musst du dir mit deinen Vögeln eine neue Bleibe suchen. Möchte dies natürlich nicht verallgemeinern, aber man sollte auch nichts unter den Tisch kehren, was im Fall der Fälle dem Halter mit seinen Vögeln in einer Miet-/ oder Eigentumswohnung alles so "blühen" kann.

Ja, es kommt schon vor, dass Halter auf Dauer die Lautstärke ihrer Vögel nicht mehr ertragen können und entscheiden sich dann für eine Abgabe. Aber ich denke, das sind Ausnahmefälle und auch hier kommt es darauf an, wie empfindlich man selbst auf alles was laut ist reagiert, dann allerdings sollte man überhaupt von einer Vogelhaltung, egal welche Art, absehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lautstärke und ob man sich von der Art Geräusch überhaupt gestört fühlt, ist einfach ein sehr individuelles Empfinden. Meine Nachbarn (Erdgeschoss, Haus gegenüber) halten z.B. zwei Rußköpfchen, deren Voliere im Sommer öfter mal auf der Terrasse steht. Mein Wohnzimmerfenster schaut auf ihren Garten und obwohl ich im ersten Stock und bestimmt 20-30m Luftlinie weit weg bin höre ich die Rußköpfchen auch bei geschlossenen Fenstern, wenn sie richtig loslegen. Ich bin sicher, dass man es in deren Nachbarwohnung auch deutlich hört. Mich stört das überhaupt nicht, ich mag's, wenn es ein bisschen "nach Wildnis" klingt, aber manche Leute sind in der Hinsicht empfindlicher und schwieriger.

Kleiner Nachtrag: Es ist völlig normal als Anfänger erstmal empfindlicher auf Vogelgeräusche zu reagieren und z.T. sogar ein bisschen "Babyblues" zu haben. Es dauert einfach, bis sich das Gehirn an die neuen Geräusche gewöhnt hat und sie als "ungefährliche Hintergrundgeräusche" einordnen und ausblenden kann. Bei meinen allerersten Vögeln bin ich am Anfang quasi bei jedem Flattern aufgeschreckt.
 
Wirklich leise Agaporniden gibt es tatsächlich nicht. Die ruhigsten sind neben Erdbeerköpfchen und Rußköpfchen noch die Bergpapageien ( Taranta Unzertrennliche ).
 
Nymphensittiche und Agaporniden können sehr laut sein, vor allen Dingen, wenn sie ungehalten sind. :D

Die einzelnen Agapornidenarten sind im Hinblick auf die Lautstärke sicherlich unterschiedlich.

Allerdings ist in der Haltung von Erdbeerköpfchen und Rußköpfchen zu bedenken, dass sie recht wenig bei privaten Haltern sind und im Falle einer notwendigen Neuverpaarung (durch Tod oder sonstigen Schicksalsschlägen) in der Regel nur Jungvögel von einem Züchter als Partner zur Verfügung stehen.
Bei den meist gehaltenen Arten, also Pfirsichköpfchen, Rosenköpfchen und Schwarzköpfchen, findet sich eher ein gleichaltriger Vogel als Abgabetier.

Mache unbedingt vor der Anschaffung eine Hörprobe bei Haltern und sprich mit Nachbarn und Vermietern. :0-
 
Thema: Lautstärke? (Nymphensittiche / Agaporniden)
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