leberdiät

Diskutiere leberdiät im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Und meine von der Uni Zürich: Zitat: Leberschutz(-substitutions-)therapie Aminosäuren-, Glucose-, Vitamin B-Infusionen (Amynin) werden...

  1. #21 Alfred Klein, 25. März 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Und meine von der Uni Zürich:

    Zitat:
    Leberschutz(-substitutions-)therapie
    Aminosäuren-, Glucose-, Vitamin B-Infusionen (Amynin) werden häufig als Leberschutztherapie eingesetzt.
    Der Sinn und die Wirksamkeit solcher Infusionen ist sehr umstritten.
    Einen nachgewiesenen hepatoprotektiven Effekt gegenüber Toxinen besitzt Silymarin, das in Form von Dragées und als Liquidum im Handel ist. Dosis: 30-40 mg/kg, 2-3 mal täglich per os.

    Es ging bei diesem Thema um Vergiftungen.
    Trotzdem ein Satz welcher nachdenklich macht.
     
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  3. Nani

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    Hallo Claudia

    nimm getrost die Mariendistel samen. Mein sehr papageienkundiger Tierarzt ist absolut dafür, dass ich jeden Tag Mariendistel samen gebe. Dafür kriegt meine Graue keine Sonnenblumenkerne (und Nüsse sowieso nicht, sie ist ja auch schon eine ältere Lady).

    Die Leberwerte sind seit zwei Jahren (seitdem ich damit angefangen habe) grossartig.

    Und ... fast alle Papageienhalter haben mir bestätigt, dass ihre Vögel die Mariendistel samen leidenschaftlich gerne fressen. Das ist doch dann auch von Vorteil.

    Ciao
    Nani
     
  4. johanna

    johanna Stammmitglied

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    puuuuhh

    hallo Alfred

    das stimmt in der tat nachdenklich. dabei wird Amynin gern und häufig eingesetzt!

    wie gut, daß ich Silymarien gebe.

    am 16.04. gehe ich zu einem anderen fachkundigen ta. untersuchung und therapievorschlag aus der Pfalz war ein witz!! aspergillose per plattenausstrich im kot nachgewiesen!!!!

    tja, wer aspergillose im darm hat, hat schlechte karten, gelle??
     
  5. Meike

    Meike Foren-Guru

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    :k
    Toll da erzählt wieder jeder TA was anderes.. ich habe meine Infos von den Papageienspezialisten in der TiHo, die meinten, dass diese Ansicht weit verbreitet war aber nicht stimmen würde, da es um die Eiweiße geht, die im Amynin so hochwertig seien, dass da nichts passiert.

    Das Problem ist dass ich wegen meiner Aufnahmen zum größten Teil kranke Vögel reinbekomme, so dass ich das Amynin fast täglich geben muß. Ich hab bei Nierenpatienten noch keine Verschlechterungen dadurch festgestellt, aber ich bin jetzt natürlich etwas unsicher. *seufz*

    Naja, die Mariendistel samen werden wirklich gerne gefressen, das kann ich nur bestätigen. Fressen Wellis die eigentlich auch oder sind die zu groß für die Kleinen?

    Johanna, alles Gute!

    LG
    Meike
     
  6. #25 claudia k., 26. März 2003
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
    Moderator

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    hallo meike,

    mir geht es genauso!

    alle schwören sie auf mariendistelsamen, das zweifle ich ja garnicht an, aber mein ta (papageien-spezialist - dr. pieper, leverkusen, der beste hier in der gegend) hat auch mein vollstes vertrauen. er hat es geschafft, das bertas lebervergrößerung nicht mehr ertastbar ist.
    btw: das hautekzem hat sie trotzdem immer wieder, deswegen will ich nichts unversucht lassen.

    sonnenblumenkerne bekommen meine schon lange nicht mehr. klar, dass sie die gerne fressen, wahrscheinlich wie mariendistelsamen auch.

    ich werde es jetzt mal mit dem extrakt versuchen, habe es mir als pulver in der apotheke bestellt. nach der genauen dosierung werde ich dr. pieper fragen, wenn ich den beipackzettel vorliegen habe.

    gruß,
     
  7. C.Cora

    C.Cora Guest

    schwierige Angelegenheit

    Hallöchen,

    da ist so eine Sache mit den Tierärzten, bzw. Papageienspezialisten! Wenn ein Arzt anders behandelt als der andere, heißt das noch lange nicht, dass das falsch ist!

    Über Papageien gibt es noch viel zu wenig Wissen! Diagnosen können oft nicht 100%ig gestellt werden!

    Hier berufen sich die Ärzte oft auf Fälle, wo Tiere gleiche Symptome zeigen und wo man dann erst aufgrund einer Sektion die wahre Ursache herausfinden konnte!

    Wie will man in so einen kleinen Körper hineinschauen, eine OP an Organen ist so nicht möglich und einfach mal aufschneiden und schauen, was wirklich los ist, geht auch nicht!

    Die großen Hochschulen und Institute, die oft auch einer Uni angeschlossen sind, sind in vielen Fällen auch nur in der Lage Fälle, die gleiche Symptome zeigen gleich zu behandeln!

    Jeder der Papageienspezialisten hat von irgendeiner Uni sein Wissen mitbekommen und selbst Erfahrungen gesammelt und aus Symptomen, die immer wiederkehren gelernt, bzw. ist eigentlich auch nur in der Lage diese mit anderen Fällen zu vergleichen und dann entsprechend zu behandeln!

    Was will man auch anderes machen, der Vogel kann uns nicht sagen, was mit ihm los ist!

    Das heißt aber nicht, dass man bei Institut A die gleichen Erfahrungen gemacht hat, als bei Institut B, trotzdem können verschiedene Behandlungsmethoden zum gleichen Ziel führen!

    Dort wo ich mit meinen Papageien in Behandlung bin tauscht man sich auch mit anderen Instituten/Kliniken aus und ich weiß auch, dass man nicht im gleicher Meinung ist!

    Für mich hat Priorität, dass man mit den Tieren liebevoll umgeht und sich nicht aus den Käfigen zerrt und das ich erklärt bekomme, was mit meinem Tier los ist, bzw. los sein könnte und das meine Fragen beantwortet werden und zwar so, dass ich es verstehe!

    Außerdem muss ich mir dann noch sicher sein, dass ich einen wirklich kompetenten Doc vor mir habe, der für mich und meine Vögel Verständnis hat!

    Ich fühle mich gut aufgehoben, dort wo ich mit meinen Tieren bin und ich habe dadurch selbst sehr viel Wissen bekommen, dass ich versuche umzusetzen!

    Aber es gehört auch dazu selbst Entscheidungen zu fällen und ich habe mich auch schon über die Entscheidung meines TA hinweggesetzt, bzw. mit ihm eine andere Behandlungsmethode ausgearbeitet und das auch deutlich gesagt!

    Hierzu ist es wichtig, dass mein seine Vögel genau kennt und auch oft mal auf sein Gefühl hört!

    Diverse Dinge werden von meinem TA auch dankbar aufgenommen und dienen dazu, weiterverarbeitet zu werden, so dass evtl. ein anderes Tier daraus Nutzen ziehen kann.

    Aber es ist und bleibt eine schwierige Sache, denn es ist oft kompliziert eine Diagnose zu stellen und wenn man Tier A so behandelt, heißt es noch lange nicht, dass Tier B mit den gleichen Symptomen genauso darauf anspricht!

    Sie können es uns nicht sagen, was mit ihnen los ist!

    Auch wenn ein Tier verstirbt hat nicht immer der TA schuld, oft liegen da die Probleme beim Halter, auch wenn der es nicht wahrhaben will!

    Wenn ich manchmal sehe, dass todkranke Tiere zum Doc gebracht werden und mein TA mich dann anschaut, weil er weiß, dass er nicht mehr helfen kann und dann noch die Leute behaupten, gestern wäre der Vogel noch topfit gewesen, da ginge mir sicherlich ständig der Hut hoch und ich bewundere meinen TA, dass er dann überhaupt noch so sachlich bleiben kann.

    Oft ist aber auch die Zeit gekommen, wo so ein Tier gehen muss/will, nur hat der Mensch oft Probleme, das zu verarbeiten und macht sich Vorwürfe oder schiebt es auf den TA ab!

    Das soll nicht heißen, dass es keine schlechten TA's gibt!

    Man sollte sich einen Spezialisten suchen, wo man sich gut aufgehoben fühlt und der gut mit den Tieren umgehen kann und man muss das Gefühl haben, dass hier alles für das Tier getan wird und man sollte selbst ein wenig mutiger werden und Fragen stellen und nicht alles so hinnehmen, sondern mitarbeiten und in seine Tiere "hineinhören"!

    Ich glaube, dann liegt man richtig!

    Je mehr Ratschläge man einholt, desto unsicherer wird man, 10 Ratschläge, 8 Meinungen! Viele Köche verderben den Brei heißt es doch so schön!

    Viele Grüße
    Cora
     
  8. #27 claudia k., 26. März 2003
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    hallo cora,

    dein posting deute ich jetzt mal als apell an den gesunden menschenverstand (?).

    nun, wenn A sagt diese maßnahme ist gut, und B sagt genau das gegenteil, kann ich eine entscheidung nicht "erfühlen".
    und ich werde meine pieper nicht als "versuchskaninchen" nehmen, nach dem motto, schaumermal wer recht hatte.

    es gibt massenweise theorien zu allem möglichen.

    ich hohle mir hier die erfahrungen der vogelhalter und wenn es mir interessant erscheint, hole ich mir eine besätigung vom ta.
    eben gerade WEIL das, was dem einen vogel gut tut, dem anderen noch lange nicht gut tun muss.

    gruss,
     
  9. johanna

    johanna Stammmitglied

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    ta´s und thp´s

    hallo Cora,
    in einem muß ich dir recht geben: man muß sich beim ta wohlfühlen und das gefühl haben, gut aufgehoben zu sein. meine tä in Hamburg vermittelte mir - trotz überquellendem wartezimmer - das gefühl, ich/mein vogel seien die einzigen und wichtigsten auf der welt.

    warum ich den schnabel beim besuch in Böchingen nicht aufmachte, als mir einiges spanisch vorkam, werde ich nie begreifen!!! ich habe nicht auf meinen bauch gehört und werde dies als lehre betrachten.


    um nochmal auf die thp´s zurück zu kommen: es lag eine ellenlange anamnese vor; das leberproblem wurde ausführlich dargelegt und auch, daß es schon sehr lange existiert. wenn nun die thp die feder austestet, sieht sie doch, daß da akut was nicht in ordnung ist. richtig? wenn nun die leber die "körperpolizei ist, sind doch die anderen organe in mitleidenschft gezogen und müßten doch mitgetestet werden, oder? dann wäre das herzproblem erkannt worden. liege ich da falsch?
     
  10. C.Cora

    C.Cora Guest

    Hallo Claudia,
    mein Posting spricht nicht direkt den gesunden Menschenverstand an, sondern soll aufzeigen, dass z.B. Behandlungsmethoden, die differieren nicht alle gleich falsch sein müssen, sondern hier auch unsere Mitarbeit gefragt ist, indem wir grundlegende Dinge über unsere Vögel und deren Erkrankungen lernen sollten, damit wir in der Lage sind zu entscheiden, ob wir es mit einem mehr oder weniger kompetenten TA zu tun haben, aber es geht hier nicht um Theorien, sondern um Erfahrungswerte und Studien und das eigene Wissen.

    Bitte jetzt um Gotteswillen nicht irgendwie falsch verstehen!

    Jeder muss selbst wissen was und wie er es tut und dabei bedenken, dass er die Verantwortung für seine Tiere hat, das bedeutet auch, dass er selbst mitdenkt und lernt, z.B. dass man bei Aspergillose kein Antibiotikum gibt, sondern ein Pilzmittel usw.,denn je mehr ich selbst weiß, desto mehr kann ich auch die Kompetenz eines TA's einschätzen.

    Ich habe dieses Posting geschrieben, weil ich den Eindruck hatte, dass sich hier jetzt so eine Art Unsicherheit breit macht, im Bezug auf die Mariendistel gesehen!

    Genau diese Unsicherheiten gibt es auch in anderen Bereichen und je mehr Leute ich frage, desto unsicherer werde ich, also sollte ich mich selbst über die Möglichkeiten informieren und dann die, die mir am sinnvollsten erscheint anwenden!

    Denn es nutzt nichts, wenn flüssiges Mariendistel extrakt die bessere Wirkung hat (soll nur als Beispiel dienen), ich aber deshalb täglich meinen Vogel unter Stress setzen muss, weil ich es ihm eingeben muss und er durch Stress krank wird!

    Die Informationen hierzu, sprich, Mariendistel samen (nehme das jetzt nur als Beispiel), flüssig, pulverisiert usw. sollte ich mir selbst heraussuchen (über Internet, Beipackzettel, Apotheken, Reformhäuser usw.) und dann entscheiden, was für meinen Vogel besser ist!

    Das Ganze noch mit dem TA meines Vertrauens besprechen, aber nicht zu viele Ratschläge einholen, die dann oft nur verunsichern!

    Ich hoffe, dass das jetzt nicht alles falsch rüberkommt!

    Viele Grüße
    Cora
     
  11. C.Cora

    C.Cora Guest

    Re: ta´s und thp´s

    Hallo Johanna,

    bevor ich etwas falsch verstehe und mir die Finger wund schreibe :D , sprichst Du jetzt von einem Bioresonanztest?

    Viele Grüße
    Cora

    Viele
     
  12. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Hallo Cora,

    also meine Unsicherheit bezieht sich jetzt auf das Amynin, denn "leider" stammen Chris' Infos ja von einem vogelkungigen TA. Sonst hätte ich mich eher auf "meine" Papageienspezialisten verlassen. Naja. *seufz* In dem Fall muß ich wohl auch meine eigenen Erfahrungen machen oder noch irgendwie ne Untersuchung dazu finden.

    Jetzt mal allgemein zu den Mariendistel samen.. ich selbst hab die Erfahrung gemacht, dass meine Vögel dadurch nicht dick werden (wegen dem Fettgehalt), sondern sich kranke Vögel dadurch sogar besser halten. Deshalb würde ich auch nie Sonnenblumenkerne weglassen (außer jetzt bei den Mariendistel samen), weil sie den kranken Körper immer noch stärken können (nur weil die SBs grad erwähnt wurden). Gute Qualität ist Voraussetzung, das ist klar.

    Dass man auch selbst viel ausprobieren muß wenn man seine Vögel gut kennt ist klar. Ich hab auch schon mehrmals genaue Vorstellungen der Untersuchungen (z.b. Röntgen) durchgesetzt, die die Spezialisten für unnötig hielten und jedesmal wurde etwas gefunden.
    Die Spezialisten halten scheinbar oft auch nicht viel von Homöos und Bachblüten, die ich aber in den allermeisten Fällen auch einsetze, besonders dann, wenn die Spezialisten mir sowieso keine Hoffnung mehr haben oder die Chancen 50:50 stehen.

    Diesbezüglich würde mich mal interessieren ob man Amynin und Homöos bei Leber- und anderen Erkrankungen gemeinsam ins Wasser mischen kann.. wieviel kann man überhaupt zusammen mischen? Könnte man Bachblüten da auch noch "reinmixen"? Ich machs bisher so, Amynin morgens, Homöos oder Bachblüten nachmittags, abends reines Wasser.

    LG
    Meike
     
  13. Chris73

    Chris73 Guest

    Amynin

    @Meike:

    Also, ich würde nicht zu viel mischen. Weiss der Himmel, was da miteinander reagiert und ob das nicht zu viel für den Körper wird, wenn es auf einmal gegeben wird.

    Damals hat mir mein TA z.B. gesagt, dass ich die Leber- und Nierenmedis, die ich für meinen Nymph hatte, nicht gleichzeitig geben sollt. So hat der Vogel morgens Heparsyx und abends Catharis bekommen. Das ging ganz gut.

    Sag mal, mal ne dumme Frage :) : Hast Du eigentlich das Gefühl, dass das Amynin hilft?
    Ich durfte es ja für meinen leber- und nierenkranken Vogel nur ganz selten ganz gering dosiert geben, hatte aber das Gefühl, dass es null hilft. Nur das Heparsyx hat deutlich besser geholfen. Ausserdem habe ich noch Biotin gegeben, um die Leber zu entlasten. Das hat mein Vogel auch gerne genommen, weil es geschmacklos ist.

    Liebe Grüße

    Chris
     
  14. johanna

    johanna Stammmitglied

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    ta´s und thp´s

    hi Cora

    wenn der bioresonanztest der mit den federn ist, meine ich den. ich kenne den ausdruck surrogattest von Rosina.

    hast du da erfahrung? wenn ja, welche?
     
  15. C.Cora

    C.Cora Guest

    Hallo Jo,

    dann meinen wir das Gleiche!

    Ja, ich habe schon einige Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt, bisher nur positive, kann ich nicht anders sagen.

    Und ich habe mich selbst informiert und viel gefragt, eine Art Seminar mitgemacht und mir dadurch Einblicke einer anderen Art verschafft und dadurch sind für mich viele Dinge verständlicher geworden!

    Du fragtest, warum man z.B. das Herzproblem nicht erkannt hat usw.!

    Man wird es sicher erkannt haben, aber es hatte zu der Zeit nicht Priorität!

    Wie soll ich das nun erklären, ich versuch es einfach mal!

    Wenn in einem Körper zu viele Über- und Unterenergien herrschen, sprich alles aus dem Gleichgewicht ist, muss man die Ursache dafür herausfinden!

    Wenn so etwas wie ein Biberdamm entstanden ist und nichts mehr durchgeht , nutzt es nichts, dass man überall Löcher bohrt bis der Damm dann bricht, sondern man muss langsam an der wichtigsten Stelle anfangen, damit das Wasser wieder langsam hindurchfließen kann!

    Damit meine ich, dass es nichts nutzt, dass man alles gleichzeitig behandelt, sondern mit dem Wichtiigsten beginnt! Dadurch regulieren sich dann schon oft einige Dinge von selbst! Wenn in Deinem Fall die Leber Auslöser für alle anderen nacheinander auftretenden Probleme war, behandelt man mit Priorität die Leber, weil sich dadurch evtl. in anderen Bereichen von selbst wieder ein Gleichgewicht einstellen kann!

    Und es hilft nichts, wenn man immer das Herz behandelt, wenn eigentlich die Leber die Ursache dafür ist, dass das Herz ein Problem hat! Um sich nicht ständig im Kreis zu drehen, behandelt man als erstes die Leber, dadurch entlastet man erstmal das Herz! Ist die Leber dann wieder im grünen Bereich schaut man, ob das Herz noch Probleme hat, wenn ja behandelt man dann diese Geschichte, wobei es natürlich sein könnte, dass vorher noch ein anderes Organ Priorität hat, dann muss das als nächstes behandelt werden!

    Was sich wie verändert hat, stellt man dann durch die Nachtests fest!

    So eine Behandlung ist langwierig und was in vielen Jahren zu Schaden gekommen ist, kann man nicht in ein paar Wochen heilen! Hier sind viele Nachtests erforderlich um zu schauen, was sich getan hat und wie weiter behandelt wird! Das zieht sich oft über Jahre!

    Wenn ein Mensch an Krebs erkrankt, ist es auch nicht in ein paar Wochen ausgestanden und die Behandlung ist langwierig und dann kommt noch eine Heilungsbewährung, ich glaube die liegt meist so um die 10 Jahre, hinzu! Erst dann kann man sagen, dass man den Krebs besiegt hat!

    Ein Vogel, der 18 Jahre alt ist und evtl. schon seit vielen Jahren krank, ist also auch nicht in ein paar Monaten wieder gesund!

    Also sollte man mit Konsequenz und Durchhaltevermögen die Behandlung durchziehen, wenn man etwas erreichen will, sprich die Medikamente regelmäßig geben, Nachtests machen lassen und, wenn man einen vertrauensvollen Therapeuten gefunden hat, seinen Rat befolgen, auch wenn er einem evtl. in dem Moment unlogisch erscheint oder über unseren Horizont hinausgeht.

    Und man muss lernen, dass man dem Tier nur begrenzt helfen kann und es ab einem gewissen Zeitpunkt selbst den Willen zeigen muss gesund zu werden, quasi sich aus eigener Energie mit der Unterstützung von Medikamenten heilen muss!

    Ist der Zeitpunkt für ein Tier gekommen, wo es gehen muss, werden weder Medikamente aus der Schulmedizin noch homöopathische Mittel helfen!

    Auch wenn es schwer zu verstehen ist, muss man das akzeptieren und auch loslassen können!

    Hierbei habe ich immer noch so meine Schwierigkeiten, aber es wird besser und das ist gut so, für das Tier und für mich!

    Rosina S. ist nicht die Therapeutin meiner Tiere, aber ich lese viel in ihren Büchern und schätze ihr Wissen.

    Aber ich habe in meiner Therapeutin auch einen sehr kompetenten, liebevollen Menschen gefunden, dem das Wohl der Tiere über alles geht und der mir meine vielen Fragen auf diesem Gebiet beantwortet und so einiges verständlicher erscheinen läßt!

    Ich bin so zufrieden, wie es ist und auf jeden Fall davon überzeugt, dass eine Kombination aus Schulmedizin und Homöopathie und anderen Naturheilverfahren ein guter Weg ist!

    Viele Grüße
    Cora
     
  16. #35 claudia k., 28. März 2003
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
    Moderator

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    war gerade beim ta meines vertrauens

    moin!

    habe gerade mit dem tierarzt meines vertrauens gesprochen.
    er sagt mariendistelextrakt ist gut, solange kein alkohol enthalten ist (betrifft den flüssigen). alkohol ist sehr schädlich für die vogelnieren.

    er hat mir den tip gegeben die kapseln direkt alle zu öffnen, das pulver in einen salzstreuer zu füllen, und einfach übers körnerfutter streuen (wie aufs frühstücksei).

    das phytorenal-f (planzlicher saft zur unterstützung der leber) soll ich wöchtentlich wechselnd ins trinkwasser geben, nicht druchgängig, also eine woche mit, eine woche ohne - immer im wechsel.
    damit die leber auch noch selber was tun muss, immerwieder "angekurbelt" wird.



    tja, berta hat offensichtlich bakterien im körper, die über das hautekzem in den organismus gelangt sind.
    die leber ist nämlich nicht dick(!).
    sie hat jetzt eine antibiotikaspritze bekommen, bis mitte nächster woche muss es ihr deutlich besser gehen.
    wenn nicht, wird sie geröntgt.
    wir warten jetzt den resistenztest des hautabstrichs ab, um zu sehen, welche bakterien es sind, und welches medikament sie bekommt, welches leber und nieren am wenigsten beansprucht.

    solange bekommt sie jetzt ruhe, wärme und gutes futter.
    und natürlich ab sofort mariendistel!
    ;)

    gruß,
     
  17. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Re: war gerade beim ta meines vertrauens

    Ich bin ja wirklich dagegen so viele Medikamente zu geben (v.a. nach Chris' Posting, danke dafür :)), v.a. weil ich noch Homöos gegen Tumore da reinmixen (bzw. abwechselnd geben) muss.. aber ich bin schon irgendwie versucht, diesen Saft zu kaufen.. was meint Ihr?

    Also sobald ich mehr Platz habe kommen hier noch Volieren rein, so viel ist sicher. Dann kann ich trennen und muß nicht allen alles geben (auch wenn es bisher keine Medikamente im "eigentlichen Sinn" sind).

    Chris, das Amynin hat schon geholfen. Der betroffene Vogel konnte kaum noch fliegen, immer wenn er es versucht hat, gings steil bergab. Heute kann er wieder richtig fliegen, wenn auch nicht so elegant wie die anderen. Er ist auch deutlich aktiver als noch vor wenigen Monaten, wo ich dachte er fällt mir gleich tot von der Stange. Ich war grad erst zur Untersuchung und der TA war überrascht wie gut er genährt ist. Da hatte ich die Mariendistel samen noch nicht lange gegeben, kann also nicht daran liegen.. (Ich bin richtig stolz auf ihn. :)) Leider sieht das Gefieder gar nicht gut aus, deshalb bin ich noch auf der Suche nach weiteren Mitteln. Für die Regeneration gebe ich noch ein Vitamin-Präperat vom TA, in dem auch Vitamin A enthalten ist. Ehrlich gesagt habe ich noch nicht die Hoffnung dass er wirklich gesund wird, aber zumindest hat das Amynin schon einiges bewirkt. Ich geb aber auch mehr als 3 oder 4 Tropfen rein.

    Biotin hab ich auch hier aber das ist doch meines Wissens für den Aufbau des Gefieders notwendig?

    Kannst Du mir bitte noch sagen was Catharis ist? :)

    LG
    Meike
     
  18. Chris73

    Chris73 Guest

    Re: Re: war gerade beim ta meines vertrauens

    Ich kenn den Saft nicht, kann also nix dazu sagen.
    Ich weiss nur, dass ich für meine Vögel alles immer ausprobiere (hier sieht es zeitweise aus, wie in einer Apotheke), denn so gut wie ein Arzt auch immer ist, jeder Vogel ist verschieden und reagiert verschieden. Und dann ist da noch der Geschmack, ich will meinen Vögeln ja nicht nur ekliges Zeug geben.
    Frag doch Deinen TA, was der davon hält. So mach ich das immer.
    So konnte er mir auch schon sagen, dass einige Homöos oder Tees oder sowas leider wirkungslos sind. Dann kommt immer sowas wie: "Klar, kannst Du machen. Ich habe aber gerade eine ganz neue Doktorarbeit dazu gelesen, da stand drin, dass das nicht hilft!"
    Aber man hat wenigstens das Gefühl, was getan zu haben!


    Ich geben meinen Vögeln so viel wie möglich (auch das Amynin) direkt in den Schnabel. Dann kann ich sicher sein, dass und wieviel sie aufnehmen.


    Na, das ist doch schön. Ich konnte es ja nicht so austesten, weil dann die Niere das grössere Problem war. Und ich kann mir vorstellen, dass Du stolz auf ihn bist! :)

    Ja, Biotin ist Vitamin H, absolut notwendig für die Federbildung. Es ist wasserlöslich, kann deshalb nicht überdosiert werden und belastet die Leber und die Niere nicht. Und völlig geschmacklos.
    Das kannst Du also auch geben. Schadet nicht.

    :)

    Sorry, Schreibfehler: Cantharis comp. Ein homöopathisches Mittel für Schafe, Schweine und Rinder für die Niere. Hat meinem Nymph sehr gut geholfen und er hat es lieber genommen als Tyrode-Lsg, weil geschmacklos.

    Sag mal, ich verliere bei Dir den Überblick. Ich weiss ja, Du nimmst oft kranke Vögel auf, und hältst sie alle in einer Voli. Aber jetzt muss ich mal zusammenfassen:
    Du gibst Tumormittel, Amynin, Vitamin A-Komplex, Bachblüten... was war das noch?
    Verlier nicht den Überblick dabei!;)

    Ich habe mich letztens mit meinem TA über Homöos unterhalten. Er sagte doch glatt, dass er früher nix davon gehalten hat. Aber inzwischen würde er sie gerne benutzen und - nach allem, was ich so mitkriege - liest er ne Menge dazu.
    Und bei mir ist es ähnlich: ich halte eigentlich immer noch nix davon, merke aber, dass einige sehr gut wirken. Und gerade für Vögel direkt gibt es ja kaum Medikamente. Die ersten Male habe ich mich ja sehr gewundert, wenn ich mal wieder ein Medi aus der Humanmedizin oder für Hunde in die Hand bekam. Inzwischen wundert mich gar nix mehr!

    Liebe Grüße

    Chris
     
  19. C.Cora

    C.Cora Guest

    Heparsyx N

    Hallo Meike,

    das flüssige Mariendistel extrakt ist in Alkohol konserviert!

    Allerdings ist die Konzentration, wenn man es nachrechnet, so gering, dass es keinen Schaden anrichtet!

    Ich habe das mit dem Institut für Geflügelkrankheiten in Gießen durchgegangen, daher bekam ich auch vor ca. 1 Jahr das erste mal die Empfehlung!

    Man kann es auch nochmal mit Wasser verdünnen oder übers Trinkwasser geben, dadurch wird es dann nochmal gestreckt!

    Mit dem Pulver habe ich bisher noch keine Erfahrung! Aber ich denke, dass zu wenig davon aufgenommen wird, wenn man es nur übers Futter gibt!

    Man könnte allerdings auch das Pulver in Wasser lösen und dann über eine Einmalspritze direkt in den Schnabel eingeben, natürlich nur, wenn der Vogel keinen Stress damit hat oder eben im Trinkwasser lösen, aber ich glaube, das wird recht teuer, wenn man die richtige Menge in den Vogel hineinkriegen will, ein Großteil des Wasser schüttet man ja wieder weg!?

    Man sollte mal vergleichen, wie hoch die Menge Mariendistel in den Tabletten und in dem Heparsyx N ist!

    Bei Heparsyx kann ich die Daten zur Verfügung stellen, wie sieht es denn mit den Kapseln aus, hat da jemand Daten?

    Oder auf die Globulis Cardus marianus in D6 zurückgreifen und täglich ins Trinkwasser geben! Kosten ca. um die 6 Euro von der DHU und man hat ewig davon!

    @Meike

    Gib nicht zu viele verschiedene Medis, das tut dem Vogel nicht gut, im Gegenteil! Mach eins nach dem anderen! Siehe mein Posting, wo ich über den "Biberdamm" geschrieben habe!

    Viele Grüße
    Cora
     
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  21. Chris73

    Chris73 Guest

    Re: Heparsyx N

    Es gibt also noch mehr, die den Beipackzettel lesen! :D

    Als ich das damals gelesen habe, habe ich "wutentbrannt" in Giessen angerufen und nachgefragt, was das soll.
    Der TA hat nur verwundert gefragt, ob ich vielleicht das falsche Medikament gekauft hätte. Und sagte, ich soll es doch einfach mal mitbringen, dann guckt er mal da drauf.

    Dann habe ich den Zettel nochmal richtig gelesen und festgestellt, dass Heparsyx aus alkoholischen Auszügen hergestellt wird (Kräuterauszüge werden fast immer so hergestellt, da die ätherischen Öle nicht wasserlöslich sind). Im eigentlichen Medikament ist gar kein Alkohol mehr drin, weil das verdampft.

    Dummerweise konnte sich der TA daran erinnern, dass ich irgendein Problem mit einem Medikament hatte und hat nachgefragt. Musste ihm dann ganz kleinlaut erzählen, dass ich nur nicht richtig gelesen hatte.

    Liebe Grüße

    Chris
     
  22. johanna

    johanna Stammmitglied

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    hi Cora,

    vielen dank für das ausführliche posting, da wurde einiges deutlicher.

    ich hab früher eng mit Rosina zusammengearbeitet und viele vögel homöopathisch behandelt, weil die schulmedizin aufgegeben hatte oder weil ich den vögeln die granatenmedikamente nicht zumuten wollte . aber so richtig gute erfolge konnte ich nicht verzeichnen....

    der verstorbene Ricco hatte 5 jahre lang gelbe kleckse - ich muß zugeben, daß ich die homöopathische behandlungen zwar durchgeführt habe, nicht sofort erfolge da waren und dann gelassen hab. dann ließ ich mich natürlich durch sein unauffälliges verhalten täuschen: alles top, bis auf die gelben kleckse und das "ei" unterm bauch (wir fragten uns, wovon dieser vogel so fett wird??? und waren zu der auffassung gekommen, daß manche amazonen eben "von wasser dick wird"). und das werfe ich mir bitter vor!!!

    heute bin ich klüger (?), auf jeden fall so sensibilisiert, daß ich LoraLinz mit argusaugen beobachte und deswegen mit diesem vogel so´n theater veranstalte.

    Ricco´s tod akzeptieren? kann ich bis heute nicht....
     
Thema: leberdiät
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