Leberkrank

Diskutiere Leberkrank im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; hallo an alle, eine freundin hat ein Pionites melanocephalus (caique) henne. Letztens fand sie das die kleine ein stumpfes gefieder hatte und...

  1. papugi

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    hallo an alle,
    eine freundin hat ein Pionites melanocephalus (caique) henne.

    Letztens fand sie das die kleine ein stumpfes gefieder hatte und einen langen schnabel.
    Sie hat also den Ta besucht der blut und roentgen gemacht hat.


    Resultat: ein sehr wichtiges leberproblem wahrscheinlich als resultat einer fruheren schlechten ernahrung. (es ist ein abgabevogel)
    Es ware eine lebercirrhose (wie bei leuten die viel alkohol trinken) und die leber ware 80-90% zerstort.

    Vorlaufig geht es dem vogel gut.
    Ich habe gehort die leber kann regenerieren. Wer hat erfahrung mit einer kranken leber bei einem papageien?
    Kann man etwas tun ? was?

    Ich habe den eindruck man kann etwas machen aber mochte sehr gerne horen was andere dazu meinen. Kenne mich nicht gut mit solchen problemen aus.
    vielen dank im voraus fur jede meinung und hilfe die ich naturlich weiterleiten werde.
     
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  3. #2 Alfred Klein, 27. März 2009
    Alfred Klein

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    Hallo,

    Prinzipiell kann eine geschädigte Leber sich wieder erholen, damit hast Du Recht.
    Jedoch wenn es sich um eine Zirrhose handelt sieht die Sache wieder anders aus, soweit ich weiß ist da so gut wie gar nichts mehr zu machen.
    Man kann dem Vogel an homöopathischen Mitteln Carduus marianus und Flor de Pietra geben, an pflanzlichen Heilmitteln Mariendistel extrakt. Mehr wüßte ich nicht, ich glaube daß auch ein Tierarzt nicht mehr machen kann.
     
  4. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Vielen Dank fur deine antwort...
    weiss zwar nicht wie de Ta den unterschied zwischen Zirrhose und andere leberschaden macht, aber wenn ich verstehe ist im falle der Zirrhose, eine totale zerstorung der leberzellen vorhanden?? (also tote zelle kommt nicht wieder..)
     
  5. #4 Sandraxx, 27. März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 27. März 2009
    Sandraxx

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    Hallo Papugi,

    die Zirrhose ist leider quasi das Endstadium einer Lebererkrankung und nicht umkehrbar (so jedenfalls beim Menschen, beim Vogel sicher genauso).

    Man kann die Leber nur ein bisschen unterstützen.

    Der von Alfred genannte Mariendistel extrakt heisst Silymarin.
    Dann ist noch gut Vitamin-B-Komplex, Aminosäuren, fettarme u. gesunde Ernährung (Obst, Gemüse, Keimfutter z.B.), evtl. Lactuose-Sirup.

    Für die Aminosäuren kann man Präprate nehmen (Volamin oder Alamin), vielleicht geht es aber auch mit Spirulina, Bierhefe oder Aloe, die ja auch alle viele Aminosäuren enthalten. Aber da würde es vielleicht schwierig mit der Dosierung.

    Auch soll Löwenzahn gut für die Leber sein. Auch Artischocke, aber da weiss ich nicht, ob und wie man die Vögeln geben kann.

    Viele Grüsse,
    Sandra
     
  6. #5 Alfred Klein, 27. März 2009
    Alfred Klein

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    Also, ich setze Dir mal den Link zu Wikipedia
    Daraus kannst Du herauslesen daß die Zirrhose das Endstadium einer jahrelangen Lebererkrankung ist. Wie Du schon geschrieben hast, womöglich von einer früheren Fehlernährung.
    In einem solchen Fall sehe ich keine Möglichkeit mehr einzugreifen, man kann mit den beschriebenen Medikamenten darauf hin arbeiten das noch vorhandene Lebergewebe zu stabilisieren aber mehr ist da wohl nicht drin. Die Einsprossungen von Bindegewebe sind irreversibel, vieles von der Leber arbeitet nicht mehr.
    Es bleibt wohl nur noch abzuwarten wie lange es noch geht, die Halterin muß sich also auf ein frühes Ableben ihres Vogel vorbereiten.
     
  7. Luzy

    Luzy Foren-Guru

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    Hi,
    mir ist nur nicht ganz klar, wie der TIerarzt nur anhand von Blut und Röntgenbild eine 70-80% ige Leberzirrhose diagnostizieren konnte. Meines Wissens geht sowas nur mittels einer Biopsie (Gewebeprobenentnahme). sonst finde ich das eine sehr gewagte Aussage.
    vielleicht ist der Befund ja garnicht sooo schlecht und der Tierarzt hat sich "weit aus dem Fenster gelehnt"

    alles Gute Luzy
     
  8. ronsig

    ronsig Foren-Guru

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    Leber....

    Ich hatte auch mal eine leberkranke Welli-Henne. Deshalb frage ich aus Interesse:

    Kann man die Mariendistel -Kapseln aus dem Reformhaus fuer die Voegel verwenden? Meine Kapseln enthalten 175 mg Extrakt. Oder muss das extra fuer Voegel sein?

    @Papugi: Mariendistel ist "Milk Thistle", falls du danach suchst....Ich wuensche der Gruenzuegelhenne gute Besserung. Vielleicht ist es ja doch nicht so hoffnungslos wie es aussieht.

    liebe Gruesse,
    Sigrid
     
  9. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Danke an euch alle...
    Luzy, ich bin auch oft immer skeptisch gegenuber diagnosen (aber das ist vielleicht meine natur) surtout da ich weiss wie wenig fortgeschritten und auch schwierig die vogelmedizin noch heute ist...
    aber ich muss mich mal da naher erkundigen uber die diagnose erkundigen..
    ja Mariendistel ist Chardon Marie..ich habe es schon benutzt flussig in cider..


    Ich glaube stark an phytotherapie...also frische lowenzahnblatter, schon gewaschen, stuck apfel, mohre und alles mit ein bischen wasser in den blender ...dann muss man eine weise finden es dem vogel zu geben...
    fur Artischocke ?? kann man die vogeln geben? wenn ja, gibt es doch Artischocke-extrakte in ampoulen..keine ahnung ob man die nehmen kann.
     
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  11. #9 Bohrturm, 28. März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2009
    Bohrturm

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    Hallo,
    Habe eine Leberkranke Feuerweberhenne.
    Diese Krankheit ist mir aufgefallen da Sie beim sitzen den linken Fuß weghängen ließ als wäre er gebrochen.Und sie hatte einen sichtbare Knoten links an der Brust.War mit Ihr in der Veterinäruniversitätsklinik in Wien zum Röntgen und die sagten man kann Ihr nicht Helfen. Habe dann viel herumtelefoniert und bekam eine Adresse von einer Tierklinik
    in Strebersdorf (Wien).Dessen Leiter viele Jahre im Tiergarten Schönbrunn als Tierarzt tätig war. Nach einer Terminvereinbarung fuhr ich mit meiner Henne in die Tierklinik zur Untersuchung und bekam eine Medizin die ich Ihr 1xpro Tag ca. 2 Wochen lang direkt in den Schnabel geben mußte.Zusätzlich bekam sie auch noch Globuli Carduus marianus und Flor de Pietra. Über das Futter streute ich auch noch gemahlene Mariendistel .
    Der Knoten ist verschwunden und Ihr geht es hervorragend.
    Das war vor ca.1.Jahr.
    Die Klinik ist zwar in Wien doch vielleicht können Sie Dir telefonisch helfen.
    Habe Dir einen link zur Internetadresse beigefügt.


    http://www.deinheimtier.at/start.asp?Page=/tierarzt/ta.asp?x=2&Nr=188
     
  12. Sandraxx

    Sandraxx Foren-Guru

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    Hallo Sigrid, ja man kann das Mariendistel extrakt aus dem Reformhaus nehmen. Hauptsache es ist Pulver. Es gibt auch Kapseln, in denen ist eine "Pampe", aber das sind soweit ich weiss nur die billigen mit geringem Silymarin-Gehalt.

    Hallo Papugi, es gibt auch ein phyotherapeutisches Mittel, das gut für Leber und Niere sein soll, und zwar Phytorenal F. Ich selber kenne es aber nicht. Hier mal ein Link dazu, vielleicht findest Du auch was darüber hier im Forum.


    Viele Grüsse,
    Sandra
     
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