Legenot und andere Sorgen

Diskutiere Legenot und andere Sorgen im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo Leute, bei mir hatte jetzt schon zum 2. mal in diesem Frühjahr eine Henne Legenot. Erst vor 3 Wochen war ich mit einer meiner noch...

  1. #1 georgiepeach, 7. Mai 2006
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    Hallo Leute,

    bei mir hatte jetzt schon zum 2. mal in diesem Frühjahr eine Henne Legenot. Erst vor 3 Wochen war ich mit einer meiner noch unerfahreneren Hennen in Oschl in der Vogelklinik wo sie nur per Not-OP gerettet werden konnte. Freitag Früh bemerkte ich bei Perlchen (Henne Nr. 2) ähnliche Symptome, packte sie mittags gleich ein und fuhr wieder nach Oschl. Die Ärzte dort beruhigten mich jedoch, da sie anscheinend noch gute Chancen hatte das Ei selber zu legen. Sie behandelten die Henne und ich konnte sie wieder mit heim nehmen. Tatsächlich legte sie das Ei in der Nacht von Freitag auf Samstag.
    Gestern Abend ging das selbe Schauspiel von vorne los. Flügel hängen lassen, Schweratmigkeit, Mattheit, kaum Nahrungsaufnahme, kaum getrunken, fast auf dem Bauch sitzend, usw....
    Ich hab die ganze Nacht kaum geschlafen und heute saß ich den ganzen Tag neben ihr und beobachtete ihren Zustand. Hab sie zwischendurch mit Wasser und Eifutter versorgt und am Nachmittag, nachdem die penetranten Hähne sie nicht in Ruhe lassen konnten, sperrte ich sie in den Krankenkäfig, bereit sie sofort einzupacken und wieder nach Oschl zu fahren.
    Erschwerend kam hinzu, dass sie seit gestern abend wohl auch schmerzen im linken Bein haben muss, weil sie es immer hochzieht und es kaum belastet:(

    Jedenfalls musste ich am Abend aus dem Haus und als ich vorhin wiederkam, lag nicht tatsächlich ein Ei im Käfig!!!!
    Man mir fiel ein Stein vom Herzen, sie sah auch wieder etwas fitter aus, obwohl sie immer noch das Beinchen hochzieht. Jetzt schläft sie gerade, ist zwar immer noch ein bischen schwach auf den Beinen, aber zumindest kann sie wieder normal sitzen.
    Nachdem ich also Henne Nr. 2 nochmal mit Calcium versorgt habe, bemerkte ich dass Henne Nr. 1 (also die von vor 3 Wochen) am Fressnapf saß in gebückter Haltung und so komisch atmete. "Oh nein" dachte ich, nicht schon wieder, hab sie berührt und die kleine ist nicht mal weggeflogen. Also, ich wieder die Calciumspritze raus, Handtuch in die Hand und die Kleine eingefangen. Und während ich sie im Handtuch hatte und versuchte ihr das Calcium zu geben, wehrte sie sich so vehement, dass sie sich befreien konnte. Und jetzt stellt Euch vor was wie mir im Handtuch gelassen hat? Ein Ei, muss ich sie wohl mitten in der Eiablage gestört haben.:(
    Puh, hoffentlich hat das ganze bald ein Ende und hoffentlich habe ich Henne Nr. 1 nicht wehgetan während des Eilegeprozesses.

    So und nun habe ich noch eine Frage an Euch: Was kann ich tun, um den Bruttrieb einzudämmen? Ich will sie ja nicht einseitig ernähren, daher bekommen meine Nymphen alle 1-2 Monate Eifutter und Keimfutter. Sie bekommen fast keine Leckerlies und eher selten Kolbenhirse. Ansonsten Salat, Obst, Kochgemüse, Reis und Nudeln. Das Tageslicht reduzieren ist schwierig, da sie im Wohnzimmer sind. Nistkästen habe ich dieses Jahr gar keine aufgehängt, nun legen sie ihre Eier unter Schränke usw.

    Gehen Eure dieses Jahr auch so ab oder was ist da nur los? Die letzten 4 Jahre gab gar keine Probleme und dieses Jahr haben gleich 2 Hennen ein Legenot gehabt.

    Ach ja, was mir noch einfällt. Meine Nymphen fressen leider mit Hingabe auch aus dem Napf der Mohrenkopfpapas deren Futter ja bekanntlich mehr Sonnenblumenkerne hat als Nymphiefutter. Könnte ich theoretisch die Mopas mit Nymphiefutter versorgen oder würde ihnen das nicht genügen? Somit könnte ich verhindern, dass die Nymphies zuviele Sonnenblumenkerne abkriegen.

    Wow, ist das ein langer Text *nachobenguck, es war aber auch ein langes anstrengendes Wochenende:o
    Drückt mir die Daumen, dass die Mädels wieder gesund werden und bleiben. Am liebsten wärs mir wenn sie gar nicht mehr brüten würden:+klugsche
     
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  3. #2 jayleane, 7. Mai 2006
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    Bei durchgängig gleicher Futtergabe ist die Ernährung nicht unbedingt triebfördernd. Wichtig ist nur wirklich Schwankungen zu vermeiden. Also gib ihnen lieber einmal pro Woche Keimfutter, als alle 2 Monate eine geballte Ladung.

    Hier mal ein paar Links zu Beiträgen von mir und auch Diskussionen, die für Dich interessant sein könnten:
    Link 1
    Link 2
    Einzelbeitrag 1
    Einzelbeitrag 2
    Fast jeder Nymphensittichhalter macht diese Brutphasen durch. Abhilfe zu schaffen gestaltet sich ebenfalls immer schwierig. Ich versuche meinen in solchen Zeiten besonders viel Abwechslung zu bieten und sitze die Zeit aus. Ich gestalte zum Beispiel die Voliere und den Spielplatz komplett neu. Meine besonders brutige Henne habe ich auch schon für 4 Wochen in einen anderen Schwarm gegeben (natürlich mit ihrem Göttergatten). Das hat den Bruttrieb ebenfalls für eine Weile gedämmt.
    Eier legen meine Hennen nicht ohne Kasten, daher habe ich zumindest keine Eier in der Käfigecke.
     
  4. #3 georgiepeach, 9. Mai 2006
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    Hallo Jana,

    danke für Deine Tips. :prima:

    Die Links habe ich mir schon angeschaut, ach es ist wohl wirklich so wie Du sagst, einfach aussitzen und warten bis es vorbei ist. Gestern habe ich noch Calcium-Zusatzpulver gekauft und übers Futter gestreut in der Hoffnung dass das die Vögel noch mehr stärkt. Vielleicht reicht der normale Kalkstein ja nicht, oder vielleicht holen sich die Hennen nicht genug.
     
  5. #4 Werner Fauss, 9. Mai 2006
    Werner Fauss

    Werner Fauss Registrierter Benutzer

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    Georgia,
    wenn Du den Bruttrieb unterdruecken willst, lass auf jeden Fall das Eifutter weg. Tierisches Eiweiss und tierische Proteine foerdern den Bruttrieb.
     
  6. #5 georgiepeach, 11. Mai 2006
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    Danke Werner,

    Puh Eifutter haben sie schon seit bestimmt 2 Monaten nicht mehr bekommen. Aber jetzt während der Legenotphase habe ich ein bischen was angerührt, damit sie Damen wieder zu Kräften kommen.
     
  7. Britti

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    Hallo Georgia,

    Bietest Du Deinen Vögeln Sepiaschale an? Vielleicht versuchst Du es in diesem Fall mal mit anderen Mineralstoffquellen. Sepia steht im Verdacht, Legenot auslösen zu können, inbesondere bei relativ jungen Hennen.
     
  8. #7 jayleane, 11. Mai 2006
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    jayleane Sklave der Hutzis

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    Von meiner TÄ hab ich genau das Gegenteil erzählt bekommen. Bei Kalziummangel gibt es Probleme bei der Eiproduktion und die Henne wird noch mehr geschwächt. Daher muss bei Problemtieren IMMER Kalk angeboten werden. Meiner einen Henne habe ich sogar Sepiaschale übers Feuchtfutter geraspelt (auf Anraten der TÄ), um ihr Defizit wieder auszugleichen.
     
  9. Britti

    Britti Wellensittich-Bedienstete

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    Hallo Jana,

    Ich habe und wollte auch mitnichten dazu auffordern, die Kalziumversorgung einzustellen. Im Gegenteil! Der Kalzium- und Mineralhaushalt der Vögel wird während des Eierlegens sehr belastet und muß natürlich entsprechend versorgt werden. Allein Sepiaschale scheint bei manchen Hennen Schwierigkeiten mit der Eiablage zu verursachen. Darauf wird z.B. bei birds-online hingeweisen: http://www.birds-online.de/zucht/aufzuchtnahrung.htm

    Soweit ich es verstanden habe, bestand bei allen der hier genannten Fälle auch keine Tendenz zu Windeiern. Sofern die gängigen anderen Ursachen ausgeschlossen sind, würde ich an Georgias Stelle daher die Sepiaschalen entfernen, aber natürlich (wie oben erwähnt) viele andere Mineralstoffquellen anbieten.
     
  10. #9 jayleane, 11. Mai 2006
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    Kennst du dafür auch Untersuchungen zum nachlesen? Weil für mich hört sich das erstmal überhaupt nicht logisch an. Sepiaschalen enthalten Calzium, was eine chemische Verbindung ist. In anderen Mineralien ist kein "anderer" Kalk. Wenn, dann müsste also eine andere Substanz, die in den Sepiaschalen vorhanden ist, verantwortlich sein.

    Sepiaschalen haben für mich den Vorteil, dass sie auf die Voliere gelegt werden können. Mineralien in Pulverform sind schwieriger zu handhaben, hinzu kommt die Tatsache, dass in fast allen Mineralpülverchen Salz enthalten ist, was ja auch nicht in großen Mengen aufgenommen werden darf. Deshalb gebe ich Sepia uneingeschränkt, außerdem aber auch NatMins (ehemals Merkls Mineralmenü) und einige andere Pulver im Wechsel.
    Die Sepiaschalen können natürlich auch Salz enthalten. Ich habe die Dinger deshalb gut gewässert.
     
  11. Britti

    Britti Wellensittich-Bedienstete

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    Hallo Jana,

    Nein, ich kenne leider keine entsprechenden Untersuchungen. Es ist, soweit ich weiß, ein nicht wissenschaftlich verifiziertes Gerücht, das umgeht. Wenn ich mich recht entsinne, mutmaßte einmal jemand, dass es mit der Struktur des Kalks in der Sepia zu tun habe. Solange bei Dir keine Henne Legenot entwickelt, würde ich auch nicht unbedingt etwas ändern, wenn es für Dich schlechter praktikabel ist. (Ich verfüttere schon seit Jahren keine Sepia mehr, und meinen - allerdings nicht legenden/brütenden - Vögeln geht es sehr gut.)

    Nur denke ich, dass es in Georgias Fall einen Versuch wert wäre. Und neben den üblichen Gritsorten und Nahrungsergänzungen gibt es ja auch noch Mineralsteine in unterschiedlichster Zusammensetzung.
     
  12. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Hallo,

    das Thema „Sepiaschale und Legenot“ haben wir schon vor einigen Jahren hier ausführlich diskutiert, wer mag und genug Zeit hat, kann es ja mal nachlesen :) :

    http://ww.vogelforen.de/showthread.php?t=13263&highlight=Sepia+Legenot

    Für diejenigen, die weder Zeit noch Lust haben, alles nachzulesen:
    Die wesentliche Aussage, nämlich, dass da kein Zusammenhang besteht, wird bestens erläutert in Beitrag Nr. 20. Die zitierte Alexandra ist Tierärztin.

     
  13. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    hmm, solange das nur ein Gerücht ist, würde ich nicht zuviel Wert drauf legen. Ich finde es auch nicht gut, dass sich so ein Gerücht dann verbreitet, ohne dass es wissenschafltich geprüft wird oder zumindest große Erfahrungswerte vorliegen. :~ Damit meine ich jetzt nicht explizit Dich, sondern vor allem Internetseiten und Leute, die sich als Experten hinstellen. Wobei ich Birds-online generell sehr gut finde.
    Eigentlich müsste so ein Zusammenhang in den Tierarztpraxen ja über die Jahre auffallen.

    Das ist m.M. nach auch wieder so ein Gerücht, wie dass Hirse dick macht.
    Ich habe Tiere, die fast gar nicht an die harten Kalksteine gehen, deshalb bin ich froh, dass sie wenigstens das Sepiazeug zerbröseln. (Ein Großteil wird ja leider eh nur zerstört) Ich biete generell möglichst viel an, da die Akzeptanz sehr schwankt. So versuche ich sicher zustellen, das jeder seine Dosis bekommt. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Vögel sehr genau wissen, was sie brauchen. Vor/In Mauser- und Brutzeiten werden deutlich mehr Mineralien verbraucht.
     
  14. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Maja war schneller - kommt davon, wenn man ewig braucht um zu tippen.
    Danke, dass du die Diskussion rausgesucht hast, ich werd mal quer lesen.
     
  15. Britti

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    Hallo,

    Nunja, meist sind es aber "Gerüchte", die dann auch zu neuen Studien führen. Widerlegt wurde die Aussage meines Wissens auch nicht - und ich finde, auch mehrere Erfahrungen einzelner können etwas wert sein und auf eine Problematik aufmerksam machen.

    Das Zitat in allen Ehren - es geht meines Erachtens an der eigentlichen Thematik vorbei: Ich habe noch nie gelesen oder gehört, dass das viele Calcium in Sepia zur Legenot beitragen soll. Dass Legenot prinzipiell durch ein Zuwenig an Calcium ausgelöst wird, ist mir aber neu. Meines Wissens gibt es dafür eine ganze Bandbreite von Ursachen - z.B. auch einen Legetrakt, der nicht elastisch genug ist etc. - und nicht nur Eier mit zu dünner Schale.
     
  16. jayleane

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    Klar, ist Claciummangel nicht die Einzige Ursache, da gibt es etliche von, die auch alle zusammen spielen können. Aber Calciummangel ist definitv einer der Hauptgründe, ich habe auch mal eben in meine Bücher geschaut.
    Ich fand in allen drei Büchern, die ich zum Thema Krankheiten hier habe KLARE Hinweise auf Calciummangel als eine mögliche Ursache von Legenot. Falls du Dich dafür interessierst, die Autoren sind Angelika Wedel, Michael Pees und Heinz-Sigurd Raethel. Die beiden Erstgenannten sind explizit für die Tierarztpraxis geschrieben. Beides übrigens ausgezeichnete Bücher, die ich jedem interessierten Vogehalter empfehlen kann.
    Junge Hennen sind generell häufiger betroffen. ;)
    Selbstverständlich sind Erfahrungen etwas wert, aber man sollte schon genau überprüfen, was dran ist. Oftmals werden solche Aussagen ohne jegliche Überprüfung weitergegeben. Es gibt ja nichtmal einen begründeten Verdacht, oder eine These woran es liegt!
    Und eine Datenerhebung von Fällen erst Recht nicht.

    Aussagen, wie "mein Vogel hatte Legenot, obwohl er nie Sepiaschale gefressen hat" finde ich übrigens genauso wenig aussagekräftig. Ohne Vergleich, kein nachweisbarer Zusammenhang.
    Viele Vögel mit Legenot haben auch schon Hirse gefressen. Da könnte man ja auch sagen Hirse steht im Verdacht Legenot auszulösen.
    Auch ohne Gegenstudie wird das wohl kaum jemand glauben. :o
     
  17. Britti

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    Hallo Jana,

    Da kann ich Dir nur voll uns ganz zustimmen. Hätte ich mehrere Legenotfälle und würde bislang Sepia verfüttern, würde ich es dennoch auf den Versuch ankommen lassen und stattdessen andere Calciumquellen anbieten.
     
  18. #17 georgiepeach, 12. Mai 2006
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    Hallo Britti,

    nein, also Sepiaschalen biete ich überhaupt nicht an. Meine haben einen Kalkstein an dem sie nuckeln können und ich streu regelmässig Grit usw. in den Sand wo sie gerne rumpicken.

    Allerdings habe ich den Verdacht, dass meine Geier meinen dass meine weißen Wände Kalkwände sind und wenn sie daran picken sie genug Calcium aufnehmen würden... kann das sein? Mir ist nämlich aufgefallen, seitdem ich die eine Wand mit Urwald usw. bemalt habe, gehen sie da gar nicht mehr hin und picken rum, sondern suchen sich jetzt andere ecken die weiß sind.

    Aber ich habe ja jetzt seit dem Legenotvorfall nochmal extra Calciumpulver/Mineralpulver gekauft dass ich über das Futter streue. Somit sind sie regelrecht gezwungen das Calcium aufzunehmen.
     
  19. Britti

    Britti Wellensittich-Bedienstete

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    Hallo Georgia,

    Ja, das klingt irgendwie plausibel, dass Deine Vögel geweißte Wände für Kalk-Quellen halten. :) Meine Wellis haben mir allerdings auch schon mal geholfen, eine (weißgrundige) gemusterte Tapete zu beseitigen, die ihnen anscheinend nicht (oder zu gut) gefiel. *schmunzel* Die grüne Farbe und die Fototapete im neuen Vogelzimmer haben sie immerhin schon seit inzwischen fast 10 Monaten unbehelligt gelassen.

    Ich verwende übrigens wegen der Gefahr eines Sandmagens schon seit Jahren keinen Sand mehr und biete Grit in Schalen an. Erfahrungsgemäß halten sich die meisten Vögel nicht gerne lange am Boden auf, so dass unter Umständen auch Gefahr besteht, dass nicht genug Grit aufgenommen wird. Die Bodenfütterung von Körnern finde ich sinnvoll, denn man vermeidet so, dass ein Vogel aus "Langeweile" zu fressen beginnt. Ich bin jedoch nicht sicher, ob nicht vielleicht tendenziell zu wenig Grit aufgenommen wird, wenn die Vögel sich diesen vom Boden holen müssen. Reicht Deine Zimmervoliere bis (nahezu) zum Fußboden, oder steht sie auf einem Untergestell/Schrank?

    Aber da Du ja ohnehin noch Mineralien übers Körnerfutter zuführst, sollte der Bedarf eigentlich gedeckt werden. Welche Mineralienmischung(en) verwendest Du denn?
     
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  21. #19 georgiepeach, 12. Mai 2006
    georgiepeach

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    Hihi Britta dann gabs bei Dir also ein ähnliches Wand/Tapeten-Phänomen wie bei mir:D

    Und meine Nymphies sind wahre "Zu Fuß-Geher". Die kleinen Federbüschel laufen den ganzen Tag am Boden rum, quer durchs Wohnzimmer durch den Gang rüber in die Küche, weiter ins Bad *lach.... Und das mit einem Affenzahn, dass sich sogar die Häubchen im Wind nach hinten biegen *totlach.

    Allerdings sind meine in keiner Voliere sondern haben eine freie Seite meines Wohnzimmers bezogen an der ich einfach 2 Bäume aufgestellt habe und den Boden eben mit Sand gefüllt habe. Und da streue ich den Grit rein, aber da gehen sie auch wirklich gerne ran.

    Was ist denn eigentlich ein Sandmagen, davon hab ich ja noch nieee was gehört:?
     
  22. Britti

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    Hallo Georgia,

    Mensch, das klingt ja paradiesisch, wie die NySis bei Dir in den "Alltag" integriert sind! :prima: Wieviele hast Du denn eigentlich?

    Ein Sandmagen, ist ein (Muskel)Magen, der durch die Aufnahme von Sand in seiner Funktionsweise eingeschränkt oder völlig behindert wird. Gesunde Vögel nehmen zwar für gewöhnlich keine größeren Mengen Sand auf, jedoch neigen sie dazu, wenn es im Hals kratzt (also meist bei einer Kropfreizung bzw. beginnenden -entzündung). Da der Sand das Kratzen in der Regel vergrößert, wird noch mehr davon gefressen usw. So leistet er nicht nur der eigentlichen Erkrankung weiter Vorschub, sonderen landet auch in großen Mengen im Muskelmagen. Dieser ist aber nicht darauf ausgelegt, ihn in dieser Quantität passieren zu lassen. So "verstofpt" der Sand schließlich den Magen, und jener kann nicht mehr mechanisch die gefressenen Körner und Saaten für die Verdauung aufschließen.

    Wenn ich mich recht entsinne, ist die Behandlung eines Sandmagens sehr schwierig und langwierig. (Und sehr oft wohl auch vergebens.) Da der Vogel für gewöhnlich ja auch noch ein Kropfproblem hat, muß er obendrein gleichzeitig damit fertig werden.
     
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