legt Eier

Diskutiere legt Eier im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; mein Nymphensittichweibchen (ca. 5 Jahre)hat unbefruchtete Eier gelegt. Sollte man die Eier im Käfig lassen (die Nymphe brütet) oder die Eier...

  1. Nadin

    Nadin Guest

    mein Nymphensittichweibchen (ca. 5 Jahre)hat unbefruchtete Eier gelegt. Sollte man die Eier im Käfig lassen (die Nymphe brütet) oder die Eier lieber aus dem Käfig entfernen. Für einen Tip währe ich sehr dankbar.
     
  2. #2 Thomas Karl, 14.01.2000
    Thomas Karl

    Thomas Karl Guest

    Hallo Nadin,

    Ich würde die Eier so lange im Käfig belassen bis das Weibchen von alleine das brüten aufgibt, würdest Du die Eier entfernen, würde sie wahrscheinlich gleich wieder neue legen und das problem geht von vorne los.

    MfG

    Thomas
     
  3. Silke

    Silke Guest

    Hallo Nadin,

    weil ich mich nicht immer wiederholen will, verweise ich einmal auf diesen Thread
    http://vogelart.de/forum/NonCGI/Forum14/HTML/000003.html

    Wichtig ist eins, eine allein gehaltene Henne wird schwer von ihrer Legewut abzubringen sein, was gleichzeitig ein großes gesundheitliches Problem ist. Tips zur Verpaarung findest Du darin allerdings auch.

    Vergessen darf man dabei allerdings nicht, daß ein Einzeltier nach so vielen Jahren oft sehr auf den Menschen geprägt ist und einen Partner erst nach einiger Zeit (Wochen) u. U. akzeptiert und das seine Bezugsperson sich in dieser Zeit etwas zurückhalten muß.

    Gruß, Silke.
     
  4. #4 Ines Noltze, 25.01.2000
    Ines Noltze

    Ines Noltze Guest

    Liebe Silke,

    ich wollte mich eigentlich aus dem Thema raushalten, aber ich muß mal was los werden.

    Du schreibst, das es äußerst schwierig sein soll, wenn zu einem 8 jährigen Nymphie ein zweiter Vogel dazu kommen soll.

    Das kann ich nicht bestätigen und man sollte es ruhig ausprobieren, denn ich spreche aus Erfahrung. Meine verstorbene Nymphiedame Nicki haben wir ja wie so oft gesagt, von seinem alten Frauchen ( lag 14 Tage tot in der Wohnung ) gerettet. Da wir beide berufstätig sind und ich kaum Zeit für dieses arme Tier hatte, überlegten wir auch, ob wir nicht ein zweites Tier dazu kaufen sollten. Wir haben es getan und die beiden haben sich schon nach einer guten halben Stunde vertragen. Mücke war noch im Karton und fing leise an rumzupiepsen und Nicki hat geantwortet. Ich muß dazu sagen, das Nicki 10 Jahre alt war und es ist nichts passiert.

    Also nicht entmutigen lassen. Sicher es kann auch daneben gehen, bloß ich würde bei einem Züchter ein zweites Tier kaufen, nachdem sich der Vogel seinen Partner ausgesucht hat. Dies kann man im Vorfeld erfragen.

    Schöne Grüße von Ines
     
  5. #5 Rüdiger, 25.01.2000
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Ines!

    Auch ich bin der Ansicht, daß tendeziell eine Verpaarung schwierger wird und längere Zeit in Anspruch nimmt, je mehr ein Vogel auf Menschen fixiert ist und je älter er ist.
    Das heißt nicht, das eine Verpaarung unmöglich ist und es kann auch, wie in Deinem Fall, sehr schnell gehen.
    Nur darf man damit nicht von vornherein rechnen, sondern sollte darauf vorbereitet sein, daß es doch länger dauert (um so schöner, wenn es nicht der Fall ist).
    Das soll auch keineswegs entmutigen, im Gegenteil: es soll einen nur davor bewahren, bereits nach einer Woche einen Versuch als erfolglos abzubrechen.
    Allerdings sind mir Nymphen insgesamt als sehr problemlos zu verpaarende Vögel bekannt
    (auch wenn jetzt sicher der eine oder andere auch mal andere Erfahrungen gemacht hat).

    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  6. Silke

    Silke Guest

    Lieber Rüdiger, liebe Ines,

    danke, Rüdiger, daß Du schon in meinem Sinne geantwortet hast, ich habe erst jetzt den Beitrag gelesen und ich möchte diese Ansicht noch einmal bekräftigen:

    Ja, es kann schwierig werden. Natürlich sind Nymphen und Wellis sehr unkomplizierte, friedfertige und sehr, sehr gesellige Arten, so daß die Probleme unvergleichsweise geringer sind als bei größeren Papageien, aber es gibt viele Fälle, wo es deutliche Probleme gibt.

    Je länger das Tier allein war und je fester die Bindung zum Menschen war, desto eher wird es Probleme geben. Wichtig ist, dies zu wissen und deshalb nicht enttäuscht zu sein, wenn es schwierig wird und es deshalb vorzeitig aufzugeben.

    Es lohnt sich in jedem Fall, den Tieren Zeit zu lassen, wenn sie sie brauchen. In vielen Fällen - so wie bei Dir - sind die Tiere freilich hocherfreut und jede Sorge völlig unbegründet. Hat aber ihr Identitätsbewußtsein bereits gelitten, kann es dauern, bis sie in ihrem neuen Gefährtin einen Artgenossen und echten Partner erkennen, dann ist er oftmals zunächst nur der ungeliebte Rivale.

    Gruß, Silke.
     
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