Luftsackmilben-wer kennt sich aus ?

Diskutiere Luftsackmilben-wer kennt sich aus ? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! einer meiner Kanaries benimmt sich seit einiger Zeit merkwürdig! Da er alle Symptome auf Luftsackmilben gezeigt hat ( knackende...

  1. #1 Kaiserchen, 24. Juni 2003
    Kaiserchen

    Kaiserchen Guest

    Hallo! einer meiner Kanaries benimmt sich seit einiger Zeit merkwürdig!
    Da er alle Symptome auf Luftsackmilben gezeigt hat ( knackende Atemgeräusche, komisches quitschen, atmen mit geöffnetem Schnabel, Singunlust und oft aufgeplustert auf der Stange rumsitzen! Im Dunkeln haben sich die Atemgeräusche dann verstärkt!)
    Wir waren beim Arzt und er hat Pepe mit einer Spot on- Methode mit Ivomethicin behandelt! Er hat das Zeug drei mal bekommen!
    Danach war besser, aber nicht ganz weg! Es hat sich nach zwei Wochen wieder verschlimmert und er hat letzte Woche erneut das Mittel bekommen. Es ist auch minimal besser, am Freitag soll er das Zeug dann nochmal bekommen!
    Ich dezinfiziere jeden Tag den kompletten Isolationskäfig!
    Können das wirklich Luftsackmilben sein? Sind die so hartnäckig?
    Gibt es auch noch ein anderes Mittel? Was kann ich denn noch dagegen tun? Wie lange dauert das bis die weg gehen? Wie oft kann er das Mittel bekommen?
    Ach so, fressen tut er wie immer!
    Ich bin total verzweifelt! Mir tut er so leid wenn er da auf der Stange hockt und schlecht Luft bekommt!
    Über jeden Rat bin ich total dankbar!!!
     
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  3. #2 Chaosbande, 25. Juni 2003
    Chaosbande

    Chaosbande Guest

    Hallo Kaiserchen,
    sag mal du desinfizierst jeden Tag den Käfig und setzt dann den Vogel wieder rein? Ich weiß nicht, ob das in diesem Ausmaß nicht dann sogar schädlich ist für den Kleinen.

    In welchem Abstand hat der Kanari das Mittel bekommen? Milben sind teilweise recht hartnäckig, leider.
     
  4. #3 Kaiserchen, 25. Juni 2003
    Kaiserchen

    Kaiserchen Guest

    Erst mal vielen Dank für Deine Antwort!
    Ich habe mir auch schon gedanken über das dauerde dezinfizieren gemacht! Aber der Tierarzt hat es mir so gesagt!
    Ich habe schon überlegt, ob es nicht reicht wenn ich den Käfig jeden Tag mit heißem Wasser ausdusche und nur jede Woche das mittel zum desinfizieren nehme! Aber ich habe auch gelesen das man jeden den Tag den Käfig desinfizieren soll! Ich bin mir da jetzt echt unsicher!

    Pepe hat Ivomec in Abstand jeweils einer Woche bekommen! Also drei Wochen hintereinander! So wie der Tierarzt gesagt hat, will er jetzt nochmal drei Behandlungen im Abstand einer Woche machen! Nur wenn es nicht hilft? Gehe glaube ich morgen zu einer anderen Tierärztin mit ihm!
    Gestern dachte ich echt es ging ihm besser, er hat gesungen und gezwitschert, aber abends saß er da wieder und hat mit offnen Schnabel quitschend geatmet, später abends hat er geschlafen, hat er im Schlaf ein leichtes knacken von sich gegeben! Das macht er tagsüber beim Piepsen auch ganz leicht! Naja aufjedenfall hat er morgens gegen 6.oo uhr als ich zur Arbeit mußte wieder mit Atemnot dageseßen! Beim ersten Lichtstrahl hat er sofort gepiepst und ist zum Futter gehüpft und hat gefressen! Ich steig da nicht mehr durch!
    Es bricht mir jedesmal fast das herz, wenn er da so komisch atmend sitzt!
    Wie verhalt ich mich da nur richtig? Ich will auf keinen Fall das er sich quält!!!!
    Ein Glück geht es der henne gut!!!
     
  5. #4 Chaosbande, 26. Juni 2003
    Chaosbande

    Chaosbande Guest

    Hi Kaiserchen,
    also ich würde vielleicht wirklich nochmal zu einem anderen TA gehen, erstens ist die Bahandlung von Milben meiner Meinung nach nicht ganz richtig durchgeführt worden, denn die muß man eigentlich im Abstand von 4 Tagen machen, nicht von einer Woche, da haben die Biester ja wieder neue Eier gelegt und so. Ich würde mal zu einem anderen Ta gehen.

    Vielleicht hat die Henne auch was ganz anderes, ich habe auch eine henne mit diesem Symptomen, sie hat Knoten in der Lunge von einer Lungenentzündung, die sie als Jungvogel mal hatte (danke Zoohandlung!!!8( ).
     
  6. #5 Alfred Klein, 28. Juni 2003
    Alfred Klein

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    Hallo Manu
    Ich muß Dich korrigieren - der zeitliche Abstand bei der Milbenkur ist und bleibt eine Woche.
    Alles andere ist nicht richtig. Möchte mal gerne wissen wer immer solche Gerüchte in die Welt setzt.

    @Kaiserchen
    Laß das Desinfizieren mal sein, das dürfte nichts bringen.
    Ich glaube bei deinem Vogel auch nicht mehr an Milben, die sind nach einer Kur mit Sicherheit erledigt.
    Es können andere Krankheitserreger sein, diese kann man mittels Kropfabstrich und Labortest einwandfrei nachweisen.
    Sprich den TA darauf an und laß diesen Test machen, ich denke dann hast Du auch den wirklichen Krankheitsgrund.
     
  7. #6 Vogelnarr, 1. Juli 2003
    Vogelnarr

    Vogelnarr Guest

    Atemgeräusch

    Hallo,

    dieses Problem hatte ich auch.
    Alle Untersuchungen waren aber Negativ und dann kam die Lösung mein Vogel leidet unter einer " Hausstauballergie".
    Seit dem ich die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht habe und mehr Staubwische sind die Symtome fast ganz weg.
    Versuchs vieleicht auch mal.
    Gruss
    Nicole
     
  8. Maria

    Maria Guest

    Meine Kanarien litten auch unter Luftsackmilben...
    Meine Tierärztin hat auf mein Fragen hin geantwortet, den Käfig bräuchte ich nicht zu desinfizieren, nur den Wassernapf gründlich reinigen, denn Luftsackmilben leben im Gegensatz zur roten Vogelmilbe ausschließlich im Tier, könnten beim Trinken aber auch mal im Wasser landen und so von anderen Vögeln aufgenommen werden. Und Baden durften sie während der Zeit nicht, damit sie sich das Mittel nicht gleich wieder abwaschen. Weil ich ihnen das aber nicht die ganzen drei Wochen vorenthalten wollte, habe ich sie jeweils vor einer Neubehandlung planschen lassen.

    Liebe Grüße
     
  9. #8 Alfred Klein, 2. Juli 2003
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    Hallo Maria
    War das eine Anordnung der TÄ?
    Das ist nämlich Unsinn. Das Milbenmittel ist nach drei bis vier Stunden völlig von der Haut absorbiert worden, Du kann die Vögel ohne Probleme am nächsten Tag baden lassen.
    Die Wartezeiten sind nur durch den Lebenszyklus der Milben begründet, das hat nichts mit der Wirkung des Mittels zu tun.
     
  10. Maria

    Maria Guest

    Hallo Alfred,

    da es sich bei meiner TÄ um A. Wedel, die Verfasserin einiger Fachbücher zur Vogelmedizin, handelt, denke ich, die wird die Anweisungen schon so geben, dass es den Vögeln mehr nützt als schadet.
    Aber dein Einwand hört sich durchaus plausibel an.

    grübelnde Grüße :)
     
  11. #10 Alfred Klein, 2. Juli 2003
    Alfred Klein

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    Hallo Maria

    Selbst Buchautoren können sich mal irren.
    Meine Infos habe ich aus der Datenbank, die Medikamentenbeschreibung ist eigentlich unmißverständlich. ;)
    Die Wirkungsweise ist übrigens bei allen Spot-on- Behandlungen und bei allen Tieren sehr ähnlich.
    Ob was gegen Flöhe, gegen Milben, Hormone und weiteres, das zieht alles in kurzer Zeit ein und wird vom Organismus aufgenommen.
    Wenn Du bei Federmilben nach einer Behandlung mal beobachtest wirst Du feststellen daß die Vögel nach ca. einer Stunde anfangen sich stark zu putzen. Das ist der Zeitpunkt an dem die Milben anfangen abzusterben.
    Die Putzorgie ist nach einem Nachmittag vorbei, danach wollen die Geier in aller Regel baden. Auch verständlich, sie wollen die Milbenüberreste loswerden.
    Da hat Frau Wedel eventuell mal nicht so genau hingeguckt. :D
     
  12. Maria

    Maria Guest

    Hallo Alfred!

    :~ :s Kein Kommentar! :D :D :D :D
     
  13. kessi

    kessi Vogelliebhaberin

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    wie kann es sein, dass vögel diese luftsackmilben einfach so bekommen, obwohl sie innen wohnen in der wohnstube oder so? woher kommt das?
     
  14. Maria

    Maria Guest

    Hallo Kessi,

    soweit ich weiß, geht man davon aus, dass die Eltern beim Füttern die Luftsackmilben an ihre Küken weitergeben. Das heißt, die meisten unbehandelten Vögel beherbergen vermutlich diese Plagegeister, ohne dass es auffällt. Erst wenn der infizierte Vogel geschwächt ist oder viel Stress leidet (zB. in der Mauser), können sich die Milben im Vogel so stark vermehren, dass die bekannten Symptome auftreten (Atemgeräusche, schweres Atmen...).

    Liebe Grüße
     
  15. #14 Kaiserchen, 3. Juli 2003
    Kaiserchen

    Kaiserchen Guest

    Also ich war inzwischen bei einmem anderen Ta und zwar einem der im Netz als vogelkundig angegeben ist!
    Die hat Pepe sehr gründlich untersucht und hat ihn sogar eine Nacht da behalten!
    Und was macht pepe keinerlei Atemgeräusche- ich dachte ich spinne!
    Sie hat auch den Ring am Fuß entfernt, weil der Kleine etwas darauf reagiert hat! Hat sogar vermutet es käme daher!
    Tja das einzige was si ihm gegeben hat waren Vitamintropfen!
    Abstriche waren übrigens negativ! Die Lunge war beim Abhören frei!
    Vermutlich ist das irgendeine Herzschwäche!
    Ein paar Tage ging es ihm auch besser, aber seit ein paar Tagen sitzt fast die ganze Zeit aufgeplustert auf der Stange rum und atmet so komisch! Obwohl er nach wie vor frißt!
    Ich könnte dauernd heulen, wenn ich ihn so sehe!
    Mein Mann ist gerade zum Tierarzt mit ihm! Habe totale Angst das sie ihn einschläfern!
    Ich kann leiderv nicht mit da ich krank bin, einen dick entzündeten Zahn habe und krank geschrieben bin!
    Ich bin total verzweifelt!
     
  16. #15 Alfred Klein, 3. Juli 2003
    Alfred Klein

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    Warum hast Du diese Angst?
    Der TA kann und wird kein Tier einschläfern wenn der Halter dagegen ist. So weit sind wir noch nicht daß jeder machen kann was er will.
    Zum Einschläfern brauchts eine Zustimmung, wenn die nicht gegeben wird dann ist auch nichts mit einschläfern.
    Habt ihr denn alle zusammen Angst vor dem Typ mit dem weißen Kittel?
     
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  18. Lamaja

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    Hallo

    @Kaiserchen
    Ich kann nachfühlen was in dir vorgeht. Habe selbst so meine Probleme mit einem unserer Geier. Drück dir ganz fest die Daumen, dass alles gut geht.

    @AlfredKlein
    Kann mir nicht vorstellen, dass man Angst vor dem Tierarzt als solchen hat. Angst kann man nur bekommen wenn mal wie ich live erlebt, wie TA's sich irren können und Fragen/Empfehlungen ihrer Patienten (klar, deren Besitzer) nicht nachkommen.
    Ich weiss, dass ich mit meiner folgenden Frage aus dem eigentlichen Thema des Thread rausgehe.
    Wie entscheidet man sich, wenn ein TA empfiehlt, ein Tier einzuschläfern weil es für das Tier besser sei?
    Mir wird bei dem Gedanken verdammt übel

    Liebe Grüße
    Lamaja
     
  19. #17 Alfred Klein, 3. Juli 2003
    Alfred Klein

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    Nach bestem Wissen und Gewissen.
    Anders geht das nicht.
    Aber Du darfst Dich nicht von der momentanen Situation beeinflussen lassen.
    Wenn es die Möglichkeit gibt daß man sich eine Nacht Zeit lassen kann dann sollte man es tun.
    Nur bei augenscheinlichen großen Schmerzen oder großem Leiden muß schnell entschieden werden.
    Auch wenn wirklich keine Heilung mehr möglich ist sollte ein Tier nur dann eingeschläfert werden wenn es absolut nicht anders geht. Die möchten, so wie wir auch, zuhause sterben.
    Ansonsten habe ich diese Entscheidung schon öfter treffen müssen.
    Es war nie einfach, es wird auch niemals anders sein. Ob es immer richtig war weiß ich nicht, manches könnte verkehrt gewesen sein. Ich werde es nicht mehr erfahren.
    Damit muß man leben, das ist mit eine Folge der Verantwortung welche man für ein Lebewesen übernommen hat.
     
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