Mäusebussard?

Diskutiere Mäusebussard? im Forum Vogelbestimmung im Bereich Allgemeine Foren - Hallo, habe diesen (leider) toten Kameraden im Garten gefunden. Könnte es sich um einen Mäusebussard handeln? Danke!
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GuenniAC

Neuling
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Hallo,
habe diesen (leider) toten Kameraden im Garten gefunden. Könnte es sich um einen Mäusebussard handeln?

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Danke!
 
Ja das ist einer. Scheint ein Jungvogel zu sein.
Kannst du was zur Todesursache sagen/vermuten?
Da bei Greifvögeln illegale Vergiftung nicht ausgeschlossen werden kann muss man da vorsichtig sein.
Sag gern mal Bescheid, evtl müsste man den melden.
Grüße,
h8cru
 
Zur Todesursache kann ich nichts sagen. Äußerliche Einwirkungen habe ich keine entdeckt.
Wo könnte man den melden?
Grüße,
Günter
 
Es ist ein Mäusebussard, ein wunderschöner Altvogel!

Man könnte ihn bei der unteren Veterinärbehörde melden. Derzeit ist wieder die Vogelgrippe unterwegs.

VG
Pere ;)
 
Moin Moin,
Einfach wegschmeißen, keine schlafenden Hunde wecken und fertig. Wenn das wirklich Vogelgrippe sein sollte wird ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsbezirk um die Fundstelle errichtet. Dann wird im Sperrbezirk erstmal gekeult, d.h. ALLES totgeschlagen was Federn hat!!! Da wird oft mehr Schaden durch die Schutzmaßnahmen verursacht als geschützt. Will man dafür verantwortlich sein??!!!?
Ich NICHT!!!! Bis denne und
Lasst euch nicht alles totschlagen........
LG
 
Einfach wegschmeißen, keine schlafenden Hunde wecken und fertig. Wenn das wirklich Vogelgrippe sein sollte wird ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsbezirk um die Fundstelle errichtet. Dann wird im Sperrbezirk erstmal gekeult, d.h. ALLES totgeschlagen was Federn hat!!! Da wird oft mehr Schaden durch die Schutzmaßnahmen verursacht als geschützt. Will man dafür verantwortlich sein??!!!?
Boah, das wurde bei uns vor zwei Jahren durchgezogen. In einem öffentlichen Park trieben X tote Möwen und Enten auf dem Teich, mehrfach beim Amt gemeldet. Es kam nicht mal wer, um die verendeten Tiere wegzuräumen. Die Stadt wollte auf Gedeih und Verderb nicht beproben, um nicht Geflügelpest-Sperrbezirke zu werden.
Da wurde nichts gekeult, nein, aber wie viele Vögel in Offenhaltung hat das das Leben gekostet, weil keiner informiert wurde??!

Ich würde den Vogel schon einschicken, auch weil es eine Vergiftung (illegale Greifvogelverfolgung) sein kann. Alternativ vergraben, niemals einfach in den Restmüll werfen! Ggf. Komitee gegen den Vogelmord kontaktieren.
 
Moin Moin,
Restmüll ist das Beste, da der i.d.R. verbrannt (garantiert getöteter Erreger) wird oder auf der Deponie richtig tief weg kommt. Selber vergraben??? Der Erreger überlebt das locker. Der nächste Fuchs, Dachs oder Wildschwein buddelt den schneller wieder aus, als du den vergraben kannst..... Ich kenne keinen einzigen Zier-/Singvogelhalter der Vogelgrippe im Bestand hatte... Aber etliche bei denen der Sensenmann in Form des Amtes auf den Hof kam....
 
Hallo,
vielen Dank für die Aufklärung.
Ich habe den Vogel mittlerweile in der Tonne deponiert.
Zwischenzeitlich hatte ich den NABU angeschrieben aber bis jetzt keine Antwort erhalten. Auch habe ich versucht, bei der Stadt jemanden zu finden, der sich zuständig fühlt aber keinen Kontakt ermitteln können. Nun geht der Vogel halt in die Verbrennung und kann dort in den Himmel aufsteigen...

Grüße
 
Woran machst Du eine fehlende Seriosität des Komitees fest?
 
Moin Moin alleine was die mit der Vogelhandlung Decker gemacht haben ist das ALLERLETZTE!!! Steht auf Ihrer Seite auch Online. Eine Campagne um den letzten in Vogelhändler Deutschlands kaputt zu machen....
 
Ich finde es schon bemerkenswert, dass nicht ein einziger hier in der Runde an offizielle Wege denkt! Da werden Komitee, Nabu und was weiß ich nicht alles genannt. Zunächst mal ist ein toter Bussard nirgends zu melden. Wer einen unnachgiebigen Meldedrang hat, der kann sich auch "richtig" entlasten: Ist der Bussard im Jagdrecht und besteht kein Aneignungs- und Besitzverbot (je nach Bundesland verschieden), so hat der Jagdausübungsberechtigte das alleinige Aneignungsrecht. Den wird man also zunächst fragen müssen, ob er ihn haben will. Als zweites kommt wegen Vogelgrippe die untere Veterinärbehörde in Betracht. Und schlussendlich (sofern der Bussard nicht im Jagdrecht ist), könnte man noch auf die zuständige Naturschutzbehörde kommen. Ein Nabu-Mitarbeiter oder einer von irgend welchen Komitees ist in jedem Falle nicht befugt, den Vogel an sich zu nehmen, sofern er nicht eine behördliche Sonderzulassung dazu hat.

Die Seriosität des Komitees ist m. E. bereits mit dem Namen dahin. Der Begriff "Vogelmord" ist sprachlicher Unsinn, da Mord gesetzlich anders definiert ist, als es in dieser Wortkreation suggeriert wird. Das zeigt schon die Grundhaltung dieses Vereins. Zum zweiten agiert dieser Verein offensichtlich mit unlauteren Mitteln, z. B. mit verdecktem Filmen von Personen (Verstoß gegen den Datenschutz) und mit dem ins Netzt Stellen solcher Aufnahmen (Vorverurteilung und Rufmord). Hatten wir vor geraumen Zeit anhand eines Beispiels hier im Forum lang diskutiert. Ein Verein, der selbst "ermittelt" und es dabei mit den rechtlichen Vorgaben nicht so genau zu nehmen scheint, kann ich nicht ernsthaft als serös ansehen, und mögen die damit verfolgten Ziele auch noch so hehr sein.

VG
Pere ;)
 
Das sehe ich komplett anders. Ein vorsätzliches Tötungsdelikt ist Mord. Das muss auch für andere Lebewesen als den Menschen gelten.
Aber so hat jeder seine Auffassung. Ich würde auch niemals ein totes Tier "wegschmeissen" - allein die Wortwahl entzieht für mich dem Tier, was mal gelebt und einen Sinn auf diesem Planeten erfüllt hat, die Achtung und den Respekt. Aber das war nicht das Thema und damit bin ich raus.
 
Ich finde es schon bemerkenswert, dass nicht ein einziger hier in der Runde an offizielle Wege denkt!

Du hast doch gleich den Vet genannt, dazu hatte ich wenig hinzuzufügen. Das mit dem Komitee war ja nur eine Anregung, ich meinte mit der "Meldung" auch die Vetbehörde.
Der NABU allerdings hat damit wirklich nichts zu tun.

Die Seriosität des Komitees ist m. E. bereits mit dem Namen dahin. Der Begriff "Vogelmord" ist sprachlicher Unsinn, da Mord gesetzlich anders definiert ist, als es in dieser Wortkreation suggeriert wird. Das zeigt schon die Grundhaltung dieses Vereins. Zum zweiten agiert dieser Verein offensichtlich mit unlauteren Mitteln, z. B. mit verdecktem Filmen von Personen (Verstoß gegen den Datenschutz) und mit dem ins Netzt Stellen solcher Aufnahmen (Vorverurteilung und Rufmord). Hatten wir vor geraumen Zeit anhand eines Beispiels hier im Forum lang diskutiert. Ein Verein, der selbst "ermittelt" und es dabei mit den rechtlichen Vorgaben nicht so genau zu nehmen scheint, kann ich nicht ernsthaft als serös ansehen, und mögen die damit verfolgten Ziele auch noch so hehr sein.
Es sind immerhin die einzigen, die eine Statistik zu illegaler Greifvogelverfolgung in Deutschland führen. Das macht keiner der Falknerverbände, die "Greifvogelschutz" zum Ziel haben, auch kein anderer Naturschutzverband. Bei Verdacht auf Illegale Verfolgung würde ich ehrlich immer dort anrufen und sonst keinen. Und by the way: Verdacht auf eine Straftat und damit Beweissicherung steht über dem Aneignungsrecht des Jagdausübungsberechtigten.
 
Es sind immerhin die einzigen, die eine Statistik zu illegaler Greifvogelverfolgung in Deutschland führen. Das macht keiner der Falknerverbände, die "Greifvogelschutz" zum Ziel haben, auch kein anderer Naturschutzverband. Bei Verdacht auf Illegale Verfolgung würde ich ehrlich immer dort anrufen und sonst keinen. Und by the way: Verdacht auf eine Straftat und damit Beweissicherung steht über dem Aneignungsrecht des Jagdausübungsberechtigten.
Wobei man die Frage nach dem Wert einer solchen Statistik durch eine Privatorganisation durchaus stellen kann. Sowas kann m. E. nur aus einer einschlägigen Kriminalstatistik hervorgehen, und in eine solche dürfte das Komitee keinen Einblick haben.

Mit dem Einkassieren eines toten Bussards dürfte man sich als Privatperson auf ziemlich dünnes Eis begeben, das im Regelfall einbrechen dürfte. Die Beweissicherungsbefugnis durch Einziehung ist nach StPO nach meinem Kenntnisstand Ermittlungspersonen der Staatanwaltschaft vorbehalten, also Personen bzw. Institutionen mit Polizeirecht (Polizei, Ordnungsbehörden, Forstbehörden etc.).

Bei Verdacht auf illegale Greifvogelverfolgung gibt es daher nur eine Nummer, die anzurufen ist: Die der Polizei!

Ich weiß nicht, ob es allen hier bekannt ist: Wir leben in einem Rechtsstaat! Da gibt es neben der Legislativen eine behördliche Exekutive und eine Judikative. Die haben für Recht und Ordnung zu sorgen. Private parapolizeiliche Vereine sind dafür nicht vorgesehen.

VG
Pere ;)
 
Bei Verdacht auf illegale Greifvogelverfolgung gibt es daher nur eine Nummer, die anzurufen ist: Die der Polizei!
Ich glaube, das Komitee ist vor allem deshalb so erfolgreich, weil dieser Anruf in 95% der Fälle mit "Und warum rufen Sie uns wegen einem toten Vogel an??" beantwortet wird. Die meisten Menschen dort wissen nicht, dass das eine Straftat geschweigedenn Ordnungswidrigkeit ist oder gar mit dem Jagdrecht zu tun hat, auch nicht in den Notrufzentralen.

Das ist schon eigentlich der erste Weg bei Verdacht auf was illegales, aber er funktioniert meistens leider nicht.
 
Ich glaube, das Komitee ist vor allem deshalb so erfolgreich, weil dieser Anruf in 95% der Fälle mit "Und warum rufen Sie uns wegen einem toten Vogel an??" beantwortet wird. Die meisten Menschen dort wissen nicht, dass das eine Straftat geschweigedenn Ordnungswidrigkeit ist oder gar mit dem Jagdrecht zu tun hat, auch nicht in den Notrufzentralen.

Das ist schon eigentlich der erste Weg bei Verdacht auf was illegales, aber er funktioniert meistens leider nicht.
Auch ein Polizist auf einer Wache ist nur ein normaler Mensch und kennt nicht alle Gesetze. Da muss man halt einfach mal auf § 292 StGB verweisen und dem Herrn oder der Dame klar machen, dass man gerade eine Straftat anzeigt und kein Kavaliersdelikt.

VG
Pere ;)
 
Also bei uns in Ö führt BirdLife eine recht gute Statistik was illegale Greifvogelverfolgung anbelangt.

Von BirdLife wird immer darauf hingewiesen beim Fund eines geschossenen/vergifteten Greifvogels/Falken zu allererst so schnell wie möglich die Polizei zu verständigen. In der Regel sind die Polizisten dankbar wenn man ihnen das weitere Vorgehen erklärt. Der/die Kadaver und alle Beweismittel müssen von der Polizei bschlagnahmt werden. Die Todesursache wird dann von einem Amtsachverständigen oder dem Veterinärmedizinischen Institut in Wien bestimmt.
Da die Polizisten gleich vorab fragen wer diese Untersuchungen bezahlen soll (die sind immer extrem skeptisch) übernimmt in Ö BirdLife Österreich die Kosten für Expresstransport + Untersuchung am Institut (wenn begründeter Verdacht auf illegale Verfolgung besteht).

Habe selbst schon auf diese Art und Weise vergiftete Bussarde bergen und untersuchen lassen. Das Verständigen der Polizei macht übrigens absolut Sinn, da neben der ordnungsgemäßen Beweissicherung auch nur so ein Täter ermittelt und strafrechtlich verfolgt werden kann (auch wenn das nur sehr selten gelingt).

PS: würde es die vielen Freiwilligen und die Organistation (BirdLife) nicht geben, dann würden die wenigsten Delikte entdeckt bzw, überhaupt erkannt. Ich bezweifle, dass viele Jäger den Fund toter Greifvögel in ihren Revier der Polizei melden...

LG
 
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