Mangelernährung vs Federerkrankung

Diskutiere Mangelernährung vs Federerkrankung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Koko (Kongo Graupapagei) lebt jetzt knapp 3 Monate bei uns. Sie wurde vorher mieserabel gehalten (Heizungsraum, schlechte Ernährung, nie gebadet,...

  1. Jenna

    Jenna Foren-Guru

    Dabei seit:
    1. März 2003
    Beiträge:
    1.173
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nähe von Braunschweig
    Koko (Kongo Graupapagei) lebt jetzt knapp 3 Monate bei uns. Sie wurde vorher mieserabel gehalten (Heizungsraum, schlechte Ernährung, nie gebadet, gestutzt etc.). Die Federn waren in einem sehr schlechten Zustand. Teilweise abgebrochen, trocken und struppig. Wir waren auch beim Tierarzt, der alles genau untersuchte. Er meinte, dass die Federn aufgrund dieser Haltung so schlecht sind und deshalb immer abbrechen.

    Nun sind zwei Monate vergangen und die langen Schwungfedern brechen immer noch ab (andere Federn wachsen normal nach). Obwohl Koko mittlerweilen an Gewicht zugelegt hat und ausgewogen ernährt wird. Natürlich wird sie auch geduscht / gebadet. Die Federn sind noch nicht lang und stecken noch zum Teil in der Hülle. Beim abbrechen blutet es. Komischerweise betrifft es immer nur den Flügel, der damals gestutzt wurde. Ach ja PBFD war negativ!

    Jetzt meine Fragen:
    Könnte eine Federerkrankung vorliegen?
    Müsste dieses Problem nicht bei richtiger Ernährung schon behoben sein?
    Ist sie immer noch mangelernährt bzw. mache ich irgendetwas falsch an der Ernährung oder dauert es nur länger bis alles wieder regeneriert ist.

    Ich habe auch schon überlegt, ob sie sich die Federn vielleicht selbst abbeißt, konnte allerdings nichts in diese Richtung beobachten. Ich meine mal gehört zu haben, dass das bei Vögeln öfter vorkommt, die gestutzt sind. :?

    Naja es wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte.:D
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Dresdner, 8. Juli 2003
    Dresdner

    Dresdner seltener online

    Dabei seit:
    3. Dezember 2002
    Beiträge:
    783
    Zustimmungen:
    1
    Hallo Jenna,

    Deinen Beitrag (wegen der Federhülsen) von Koko habe ich noch gut in Erinnerung.
    Da der TA nichts gefunden hat, kannst du ja nun schon eine Menge ausschließen. Ich
    glaube nicht, daß in so kurzer Zeit ein (vielleicht seelisch) aus dem Gleichgewicht
    gebrachter Graupapagei so schnell positive Wirkung zeigt und die Federn nun makellos "um die Wette"
    wachsen. Ist doch ein gutes Zeichen, wenn es mit dem Gewicht aufwärts geht, ich denke
    drei Monate sind keine lange Zeit.

    Heut wollt ich Dir noch eine Erfahrung von mir mitteilen.

    Mein erblindender Nympfensittich hatte wegen seiner Augen ein Homöopatisches Arzneimittel
    ( V 33 Tropfen, gegen lokale Entzündungen) vom TA bekommen. Leider ist es mit den Augen nicht
    besser als vorher, für mich aber um so überraschender; daß nach einiger Zeit verstärkt neue Federn
    (bei meinem ansonsten halbnackten) Nypfen wachsen. Da ich ihn schon über 12 Jahre habe und ich
    kein anderes Arzneimittel gegeben habe, muß an der Homöopati schon irgendwas drann sein.
    Vielleicht könnte man das zur Unterstützung geben. Ich würde Deinen TA mal darauf hin ansprechen
    und fragen. Vielleicht liege ich aber falsch damit, ich habe ja keinen Grauen sondern Nympfen.

    Es werden bestimmt noch einige ihre Meinung und Erfahrungen kundtun.

    In diesem Sinne viele Grüße mit den besten Wünschen aus Dresden
     
  4. Jenna

    Jenna Foren-Guru

    Dabei seit:
    1. März 2003
    Beiträge:
    1.173
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nähe von Braunschweig
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Das hört sich doch wirklich interessant an. Ich werde meinen TA mal fragen. Ich würde ja auch mit Koko hinfahren, nur möchte ich ihr denn Stress ersparen.

    Erst haben wir sie weit her abgeholt, dann TA, dann zwei Federn rausrupfen, etc. Ich möchte nicht, dass es noch schlimmer wird.

    Ich bin ja auch schon wirklich froh, dass es kein PBFD ist und das sie sich schon so gut entwickelt hat in den letzten drei Monaten

    Liebe Grüße
     
  5. #4 Dresdner, 8. Juli 2003
    Dresdner

    Dresdner seltener online

    Dabei seit:
    3. Dezember 2002
    Beiträge:
    783
    Zustimmungen:
    1
    Hallo Jenna,

    wollte noch anmerken, die Tropfen werden in das Trinkwasser gegeben und ich glaube nicht das Du den Grauen wegen der
    Tropfen dem TA nochmal vorstellen mußt.

    Würde mich freuen wenn es weiter aufwärts geht mit Koko,
    denke aber das alles seine Zeit braucht. Hätte ich die Wirkung
    bei meinem Vogel schon eher gekannt, wäre es vielleicht
    besser mit den fehlenden Federn meines Nympfen.
    Da ich zwei Vögel habe, nahm der "gesunde" Vogel zwangsläufig
    ebenfalls was mit auf. Es hat aber (wie vom TA bestätigt) auch
    nicht geschadet.

    Mich würden natürlich auch noch die Meinung der anderen hier interessieren.

    Viele Grüße von Rainer
     
  6. Birgit

    Birgit Guest

    Hallo Jenna,
    du kannst es auch mit SC20 probieren. Das kannst du einfach übers Internet beziehen und ist auch ein homöopathisches Mittel. Es soll besonders fürs Gefieder gut sein, seine psychologische Wirkung hilft aber unter anderem bei:

    -Verletzung auf der emotionalen Ebene, Rückzug, Introvertiertheit. Verhärtung, stiller Kummer, Erinnerung an vergangene, unangenehme Ereignisse.

    -Erkrankung der Knochen, schnelle Erschöpfung, Langsame Genesung, Mangel an Selbstvertrauen. Braucht viel Bestätigung. Schwindel. Brüchige Nägel/Federn, Verschlimmerung durch Kälte.

    - Mattigkeit, Erschöpfung, Entmutigt. Nervös, kann sich nicht entspannen.

    Kannst ja mal überlegen, ob es passt. Du kannst es dem Wasser zugeben. Es schadet den gesunden nicht. Wenn es wirkt wird dir auffallen, dass dein Koko -nachdem er erst ein paarmal probiert hat- öfter davon trinken wird.

    Es sit aber natürlich kein Allheilmittel, sondern unterstützt nur. Es kann auch sein, dass es ihm "nur" psychisch unterstützt, aber die Federn weiter Probleme bereiten. So war es jedenfalls bei meinem Welli.

    Gute Besserung an Koko,
    Birgit
     
  7. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  8. Birgit

    Birgit Guest

    Mir ist noch etwas eingefallen. Hast du je beobachtet, wie es dazu kommt, dass die Federn abbrechen. Mir kommt es schon komisch vor, dass es dabei blutet, denn für mich bedeutet das, dass sie vielleicht nicht "von selbst" abbrechen. Stößt Koko vielleicht beim Fliegen immer wieder mit dem ehemals gestutzen Flügel an, weil sie dessen Länge nicht mehr richtig einschätzen kann?

    Oder hast du sie beim Rupfen an den Schwungfedern beobachten können?

    Gruß,
    Birgit
     
  9. Jenna

    Jenna Foren-Guru

    Dabei seit:
    1. März 2003
    Beiträge:
    1.173
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nähe von Braunschweig
    Hallo!
    Super, dass ihr so viele Tips habt. Fliegen kann KoKo zur Zeit nicht, da die Federn an dem einen Flügel zu kurz sind. Sie macht aber tüchtige Schwungübungen. Ich weiß auch nicht. Habe weder gesehen, dass sie sich stößt, noch dass sie daran rumfrisst. Komischerweise sind sonst alle anderen Federn ok.

    Ich werde es wohl mal mit SC 20 probieren. Hört sich jedenfalls gut an!

    Danke euch ganz doll!!!

    Jenna
     
Thema: Mangelernährung vs Federerkrankung
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. mangelernährung bei kanari