Medikamente

Diskutiere Medikamente im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, ich bin neu hier. Und habe ein großes Problem, das schon seit langer Zeit gibt. Also ich hab ein Nymphensittich-Paar seit letztem Jahr....

  1. Esin

    Esin Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich bin neu hier. Und habe ein großes Problem, das schon seit langer Zeit gibt. Also ich hab ein Nymphensittich-Paar seit letztem Jahr. Die Henne haben wir 2018 von einer Züchterin geholt mit einer anderen Henne, die dann leider gestorben ist. Sie war leider nicht so gesund, da sie dauernd leere Eier legen musste. Nachdem sie gestorben ist, haben wir den Hahn geholt, damit die Henne nicht alleine bleiben musste.. Jetzt haben die beiden einen großen Käfig. Seitdem sie zusammenleben, haben beide ein Problem. Mein Hahn sollte andauernd würgen, es kommt gar nichts raus aber er tut das fast jeden Tag für ein paar Minuten als würde sich da am Hals was steckenbleiben. (Meine verstorbene Henne musste sich auch mal übergeben, es kam Kot und Futter raus. Es wurde ihr eine parasiten und allgemeine Untersuchung gemacht.) Meine Henne hat auch begonnen, das zu machen. Als sie auch Durchfall hatte, habe ich mir Sorgen gemacht und sind zum TA gefahren. Es wurde eine Kot- und Kropfuntersuchung gemacht. Das war echt anstrengend für mein Hahn, da er nicht mal handzahm ist, musste er die ganze Zeit schreien :nene: Aber ja, dann wars schon aus und nach einer Woche kam der Befund. Ich bekam einen Anruf, dass sie ganz schlimme Bakterien haben. Weiß leider nicht mehr, wie sie heißen am Anfang war ich schon panisch und hab gegoogelt usw. leider nicht viel darüber gefunden. Wir haben zwei Antibiotiken bekommen, die ich ihnen mindestens 5 Tage lang geben soll. Ja, da hat mein Problem begonnen, es war sooo ein Stress für mich, sie einzufangen. Ich habs leider nicht geschafft, obwohl ich eine Woche lang versucht habe. Die sind einfach zu ängstlich, sie einzufangen ist fast unmöglich. Einmal musste ich sogar den TA-Termin verschieben, da ich sie bis zur letzten Minute nicht ins Transportbox geschafft habe. Einmal ging das, danach nie mehr. Das Antibiotikum habe ich zuletzt ins Trinkwasser gegeben, nicht das doppelte Dosis sondern bisschen mehr als für ein Vogel. Ich weiß, dass es zu ungenau ist aber ich hatte keine andere Möglichkeit. Habe einen anderen TA in der Nähe angerufen, um zu bitten, dass sie mir das einmal zeigen. Ich konnte sie nicht bringen, weil ich den Hahn nicht halten konnte.. Danach war ich weg im Sommerferien. Als ich wieder da war, hatten sie ab und zu wieder die Symptome, wie würgen ab und zu wässriger Kot. Mir ist dann eingefallen, dass ich privat noch einmal eine Kotuntersuchung machen lasse dann die Medikamente übers Futter wie z.B Eier gebe, da kann man sie ja dann auch teilen und beide bekommen die Medikamente. Ich trau mich kaum wieder zum TA, ich habs schon damals gesagt, dass ich das nicht schaffen werde, sie meinte ich soll das irgendwie mit dem Kescher usw. schaffen. Aber wenn sie immer noch die Bakterien haben, gehe ich nochmal um Medikamente zu holen, weil ich glaube die alten kann man nicht mehr geben. Sorry, dass ich zu lang geschrieben habe, aber ich fühl mich echt schlecht, und möchte nicht einfach sagen, sie haben nichts und ich muss nichts tun. Meine Mama meinte, es geht ihnen eh gut, halt weil es ihnen sonst gut geht sie machen mir auch immer Stress während ich versuche sie einzufangen aber ja wie gesagt ich möchte dieses Thema nicht einfach so lassen.
     
  2. Evy

    Evy Foren-Guru

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    Hallo Esin,

    ich hoffe, Du hast einen wirklich vogelkundigen Tierarzt, der Dir und Deinen Vögeln weiterhilft. Zu den Krankheiten kann ich leider nicht viel sagen, aber zum Transport: Viele Vögel fürchten die Transportboxen. Beschaffe Dir doch einen gebrauchten, kleineren Vogelkäfig und stelle diesen mit geöffneter Tür an den Käfig der Nymphies. Bestückt mit Wasser und Futter und einem Hirsekolben werden die Nymphies von alleine in den kleineren Käfig umsiedeln, Du kannst die Tür schließen und sie so transportieren. Kleiner Nachteil: Man muss halt dabei sein, bis sie umsiedeln - sonst sind sie evtl. wieder zurück in ihrem gewohnten Käfig, wenn man länger nicht nachgeschaut hat. Funktioniert aber prima und ganz ohne Stress.
    Und vielleicht noch ein Tipp: Wenn es Dir ganz und gar nicht möglich ist, ein wichtiges Medikament direkt in den Schnabel zu bekommen, kannst Du Deine Vögel bei einem guten Vogelarzt auch stationär versorgen lassen. Das ist sicher nicht die billigste Variante, aber manchmal vielleicht die Rettung.
    LG Evy
     
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  3. esth3009

    esth3009 Piratenbändiger

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    Hallo Esin
    Eine Frage hab ich: Wie leben die Beide, Käfighaltung. Freiflug, Futter etc?
    Hier einige Tipps zum einfangen:
    1. Kescher Besorgen
    2. abdunkeln wenn sie im Käfig sind
    3 Handtuch oder Kescher nehmen
    4. beherzt zugreifen.
    5. Schnabel leicht mit den Fingern aufspreizen und die Medi in den Unterschnabel geben
    Welche Antibiotika gibst Du?
    Hast Du den TA mal gefragt, da sie es Beide bekommen wie es mit der Gabe übers Trinkwasser aussieht? Der sollte Dir eine exakte Dosis nennen können. Vorausgesetzt er ist Vogelkundig
    Vogelkundige Tierärzte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Tierheilpraktiker
    Er sollte hier aufgeführt sein.
     
  4. Gast 20000

    Gast 20000 Foren-Guru

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    Das größte Problem scheint hier zu sein, das der Halter weder eine Diagnose hat, noch weiß welche Art von Antibiotika eingesetzt wird. Ob nun Trichomonaden oder Chlamydien die Ursache sind bleibt daher im Dunklen.
    Wie kann man da also eine sachdienliche Hilfestellung geben?
    Zu 99% werden AB's über das Trinkwasser verabreicht und sind also ohne tägliches Fangen leicht zu verabreichen.
    Das ganze liest sich wie ein Stochern im Heuhaufen.
    Gruß
    Ps Es sollte doch wohl kein Problem darstellen beim behandelnden TA anzurufen und Diagnose und Medikament zu erfragen?
     
  5. esth3009

    esth3009 Piratenbändiger

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    @Gast 20000
    ich glaube der Themensteller ist noch sehr jung und dann stelle ich es mir schrecklich vor zu zusehen. Die Verantwortung liegt hier bei den Eltern und Esin braucht wirklich Hilfe. Ich hoffe der/die User/in meldet sich noch mal.
     
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  6. Gast 20000

    Gast 20000 Foren-Guru

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    Daher sollte ein TA das doch berücksichtigen, damit die Behandlung möglichst einfach und gut erklärt abläuft.
    Ansonsten einen kurzen schriftlichen Ablauf der Indikation beifügen.
    Gruß
     
  7. Esin

    Esin Neues Mitglied

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    Hallo,
    danke für eure Antworten. Ich muss mich eher um sie kümmern und das alleine zu machen ist leider schwer für mich. Ich war die ganze Zeit auf der Suche nach dem Befund, leider hab ich ihn nicht aber so weit ich mich erinnern kann heißen die Bakterien Streptokokken. Auf der Liste der Tierärzte habe ich sie jetzt nicht finden können aber wir waren bei Dr. Annett-Carolin Häbich (in Wien), sie ist eine vogelkundige Tierärztin. Sie haben die Voliere montana paradiso 90. Sie paaren sich öfters, so haben sie sich gegenseitig auch angesteckt glaube ich. Freiflug haben sie immer wenn sie wollen, das können sie gut zeigen, indem sie beide schreien. Das Futter bestellen wir von Rico’s Futterkiste, sie bekommen auch ein mal pro Woche Eier, ein paar Mal im Monat gekochte und ungesalzene Nudeln, Gurken, Eisbergsalat usw. Ich rufe die Tä wieder an und schreibe wieder über die Diagnose.
     
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  8. Sam & Zora

    Sam & Zora Foren-Guru

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    Hallo Esin,
    du brauchst dich nicht schlecht zu fühlen, du machst dir große Sorgen und das ist verständlich.
    Zum einen....besteht denn nicht die Möglichkeit, dass dir deine Eltern beim einfangen mit dem Kescher helfen können, für einen alleine ist das nicht ganz so einfach. Wenn nicht, versuche es so wie esth3009 es dir beschrieben hat....versuche es mit viel Ruhe und Geduld , du wirst das schaffen!
    Zum anderen...Medikamente auf Verdacht zu besorgen, ist sicher nicht ganz so der richtige Weg, denn ohne genaue Diagnose, die mit dementsprechenden Untersuchungen verbunden sind, kann es den Vögeln mehr schaden wie nutzen. Auch wäre es wichtig genau zu wissen, ob du die Medikamente über das Trinkwasser geben darfst/kannst , da hier die Dosis, die sie bekommen sollen, viel weniger ist, als die orale Gabe direkt in den Schnabel. Würde auch momentan die Ernährung etwas umstellen, heißt, keine Eier, kein Obst, das Körnerfutter mit geschälter Hirse mischen (diese ist leicht verdaulich) und das Trinkwasser abkochen.
    Was die vergangene Diagnose und die Medikamente betrifft....schau mal auf die Rechnung des Tierarztes, in der Regel müßte dort alles genau vermerkt sein.
     
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  9. Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Laut meinem schlauen Buch wären Ampicillin oder Amoxicillin (Augmentan, Augmentin) zur Behandlung gut geeignet. Soll über 5 bis 7 Tage verabreicht werden. Beide gut verträglich. Ersteres kann nur bei Magen- Darmerkrankungen oral verwendet werden.
    Allerdings dringend mit Tierarzt absprechen wegen Dosierung!!
     
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