Megabakteriose

Diskutiere Megabakteriose im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Liebe Forumsmitglieder, ich bin ganz neu hier und suche verzweifelt Rat. Ich hatte bis gestern 2 Wellensittiche. Nachdem sich einer der beiden...

  1. #1 Andrea M., 6. Januar 2003
    Andrea M.

    Andrea M. Guest

    Liebe Forumsmitglieder,
    ich bin ganz neu hier und suche verzweifelt Rat.
    Ich hatte bis gestern 2 Wellensittiche. Nachdem sich einer der beiden über die Weihnachtsfeiertage mehrmals erbrochen hatte, bin ich sofort nach Weihnachten zu einer vogelkundigen TÄ im Raum Ludwigshafen gefahren. Meinen 2. Welli habe ich nur mitgenommen, damit der andere nicht so einsam ist.
    Die Tierärztin stellte im Kot BEIDER Megabakterien fest.
    Sie gab mir Megabac S Pulver für 10 Tage mit (für das Trinkwasser).

    Gestern nacht starb jetzt (völlig unerwartet) der Wellensittich, den ich eigentlich nur so mitgenommen hatte und dem die TÄ einen noch ausgezeichneten Ernährungszustand bescheinigt hatte. Am Tag zuvor war er noch normal fit gewesen.

    Jetzt sitzt hier in einer riesigen Voliere (ich hatte früher schon bis zu 5 Wellis gleichzeitig) mein 5jähriger GLS-Wittwer Pumuckl mutterseelenallein und trauert. Die TÄ meinte, er sei schon ziemlich mager, jetzt fißt er vor Trauer praktisch nichts mehr.

    Ich bin restlos verzweifelt und habe Angst, dass er in einigen Tagen auch tot sein könnte.

    Aber ich kann doch auch keinen neuen Partner für ihn besorgen. Den steckt er dann doch an, oder nicht?

    Für jeden Rat und jede Idee wäre ich so dankbar.
    Liebe Grüße
    Andrea M.
     
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  3. dolfoo

    dolfoo Foren-Guru

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    Hallo Andrea, das ist ja so traurig! Ob ich Dir raten kann, weiß ich nicht, möchte Dir aber über Rudolf berichten: Er war erst wenige Tage bei uns (ca. 8 Wochen alt), als erschwächer und schwächer wurde und zuletzt schon auf dem Bauch auf dem Käfigboden lag.
    Mir ging es wie Dir z.Zt. und ich wußte mir keinen Rat als ihn ggf. einschläfern zu lassen, so jämmerlich lag dieses kleine Etwas und
    piepte ab und an ganz jämmerlich. - Ich bekam Tropfen für 7 Tage mit, hatte aber kaum noch Hoffnung! - Weil mir das Vögelchen so sehr leid tat, hatte ich es weiterhin einige Tage in einem großen weichen Wolltuch mit mir herumgetragen. Ungefähr nach 3 Tagen ging es dann aufwärts mit ihm - jetzt ist er schon ca 2, 5 Jahre alt (Du siehst ihn links).
    Liebe Andrea, es kann bei Deinem Vögelchen ganz anders gelagert sein, aber v i e l l e i c h t helfen ihm Wärme und Geborgenheit auch: Wärme hinsichtlich der gesundheitlichen Belange, Geborgenheit hinsichtlich des Verlustes.
    Toi, toi, toi
     
  4. #3 Sittich-Liebe, 6. Januar 2003
    Sittich-Liebe

    Sittich-Liebe Guest

    Hallo Andrea!

    Megabakterien sind den Pilzen näher als den Bakterien und werden in der Regel mit einem Antimykotikum behandelt.

    Damit er besser Futter aufnehmen und verdauen kann, gibst du am besten Quellfutter, d.h. Körner oder Kolbenhirse die du ca. 4 Stunden eingeweicht hast.

    Berichte doch mal, wie es deinem VÖgelchen geht!
     
  5. #4 Ingrid R., 6. Januar 2003
    Ingrid R.

    Ingrid R. Guest

    Guten Abend, Ramona,
    beschreibt Anne nicht auf ihrer HP den Kampf gegen das GLS ?
    Hast du den Link ? Ich kann ihn grad nicht finden, wäre aber sicher sehr hilfreich.
    Ich glaube auch gelesen zu haben, dass GLS nicht ansteckend ist. Ich werde den Artikel suchen .
    Liebe Grüße Ingrid
     
  6. #5 Sittich-Liebe, 6. Januar 2003
    Sittich-Liebe

    Sittich-Liebe Guest

    Hallo Ingrid!

    Ich dachte auch schon an Annes HP, aber habe mir den Link nicht abgespeichert, schade!
    Es ist nur in sehr seltenen Fällen ansteckend, eher aber nicht, das stimmt. Leider hört man dennoch immer öfter von Wellis mit Megabakterien. Ich könnte mir denken, das es Vögel aus driten Bruten sind! Aber auch dazu habe ich keine Beweise.
     
  7. #6 Ingrid R., 6. Januar 2003
    Ingrid R.

    Ingrid R. Guest

    Liebe Andrea und Ramona,
    ich habe jetzt den Artikel in PAPAGEIEN 8/2001 über "Megabakterien-gefährliche Pilze" von TA Bernd A. Podesta gefunden. Er schreibt darin:"...Zusätzlich zur gezielten antimykotischen Therapie erwies sich die Regulierung des pH- Wertes im Vogelmagen über das Trinkwasser mit Laktobazillen, Essig oder Grapefruitsaft als sehr hilfreich. Rekonvaleszente Vögel sollten therapiebegleitend mit Weichfutter, vitaminisiertem Eifutter und eventuell zusätzlich mit Paramunitätsinducern(z. B. Baypamun)per Injektion behandelt werden...."
    Es wird auch noch erwähnt, dass Stress unter allen Umständen vermieden werden muss. Durch den Partnerverlust ist euer armer Vogel nun aber Stress der schlimmsten Art ausgesetzt. Solltet ihr euch für einen Partnervogel entscheiden, müsste es ein erwachsener Vogel mit voll entwickeltem Immunsystem sein, keinesfalls ein Jungvogel. Es heißt in dem Artikel auch noch:"Große Teile derweltweiten Wellensittichpopulation sind betroffen..."
    Ich wünsche gute Besserung Ingrid
     
  8. #7 Ingrid R., 6. Januar 2003
    Ingrid R.

    Ingrid R. Guest

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  10. #8 Andrea M., 7. Januar 2003
    Andrea M.

    Andrea M. Guest

    Hallo,
    vielen Dank für die vielen Ermutigungen und Anregungen.
    Ich stehe seit langer Zeit in regelmäßigem Kontakt mit Anne in Hamburg und durch ihre Erfahrungen mit Henry war sie natürlich meine erste Anlaufstelle in der Angelegenheit.
    Mittlerweile habe ich auch von anderer (sehr kompetenter Seite wie ich meine) hilfreiche Ratschläge bekommen.
    Ich muss mich jetzt sputen, da ich leider sehr früh zu arbeiten anfangen muss, werde aber heute Nachmittag mehr erzählen.
    Liebe Grüße
    Andrea M.
    Ganz kurz nur: meinem einsamen Pumuckl geht es etwas besser.
    Zumindest hat er gestern wieder gefressen und ist sogar rausgekommen, um ein paar Runden zu absolvieren.
     
  11. #9 Andrea M., 7. Januar 2003
    Andrea M.

    Andrea M. Guest

    Hallo,
    wie heute morgen erwähnt, noch ein paar Zeilen in dieser Angelegenheit
    Ja, ich weiß, dass Megabakterien eher Pilze sind als Bakterien.
    Darum habe ich von der TÄ auch Megabac S bekommen (Amphotericin B) (Zitat: all avian species susceptible to Megabacteria. Effective against other yeast and fungal infections of the gastrointestinal system).
    Jemand, auf dessen Meinung ich voll und ganz vertraue, hat mir mitgeteilt, sie glaube, mein verstorbener Welli sei nicht an den Megabakterien gestorben, sondern an etwas anderem.
    Ich werde also in den nächsten Tagen mit meinem Pumuckl nochmals zur TÄ gehen um abzuklären, ob er noch eine andere Erkrankung hat. Falls nicht, werde ich ihm wohl doch wieder einen Partner zugesellen und beten und hoffen, dass er ihn nicht ansteckt.
    Ich halte euch auf dem Laufenden.
    Liebe Grüße
    Andrea
     
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