Mein erster Kongo-Graupapagei

Diskutiere Mein erster Kongo-Graupapagei im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; 1989 hatte ich einen Arbeitskollegen, der Graupapageien gezüchtet hat. Von ihm bekam ich damals einen 6 Monate alten Halbstarken. Ich schenkte...

  1. Blacky04

    Blacky04 Guest

    1989 hatte ich einen Arbeitskollegen, der Graupapageien gezüchtet hat.

    Von ihm bekam ich damals einen 6 Monate alten Halbstarken. Ich schenkte ihn damals meiner späteren Ehefrau zu Weihnachten. Wir wohnten damals in "wilder Ehe" zusammen. :zwinker:

    Charly bewohnte einen Stanardkäfig 1,0mx0,6mx0,8m mit aufklappbarer Klappe im Käfigdeckel.
    Er war superzahm und unser erstes Haustier.
    Charly wurde nicht auf sein Geschlecht hin untersucht und so legte "er" nach 7 Jahren 3 Eier auf den Käfigboden, obwohl sie niemals mit einem männlichen Geschlechtgenossen in Verbindung kam. Die Eier wurden natürlich entfernt und 1 Jahr darauf legte sie nochmal ein Ei.

    Kommt so etwas häufiger vor?

    Nach unserer Trennung nahm meine mittlerweile Exfrau Charly mit.
    Die Kinder blieben beim Papa. Soviel dazu.

    Kurze Zeit später kaufte ich mir, auch auf drängen der Kinder das in einem anderen Thread beschriebene Pärchen.
    Charly war schon vor den Kindern in Haus, und so sind die beiden mit einem Grauen aufgewachsen.

    Ich weiß, einen Grauen soll man nicht alleine halten. Sie war es allerdings nie anders gewohnt und war kerngesund, hat ganze Sätze gesprochen und war ein richtiges Familienmitglied.

    Seit dem hängt mein Herz an den Graupapageien. Nun schon 27 Jahre.

    Bernd
     
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  3. sunwind07

    sunwind07 Stammmitglied

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    Hallo Bernd,

    da werden Erinnerungen wach. Ja, so war das früher. Meine Oma hielt auch immer einen Wellensittich in einem jämmerlich kleinem Vogelbauer ohne Spielzeug aber mit Spiegel. Und wenn der Vogel starb, kam einfach ein neuer :traurig:. Ich machte mir als Kind Sorgen um das Tier, weil der Welli mit dem Schnabel knurrschte und versuchte, ihn davon ab zu halten. Die Bedeutung kannte auch keiner in der Familie.............finsterstes Mittelalter geradezu.

    Glücklicherweise durfte ich bereits alles Wissen des 21. Jahrhunderts nutzen, bevor meine Tiere einzogen :zustimm:
    Ich hoffe, du kannst auch so vieles nachbessern bzw. ergänzen was heute ev. fehlt. Früher reichte eine Unterbringung und ein paar Körner - fertig. So war das halt, sofern man auch kein Interesse an Literatur hatte. Wer hatte schon Fachbücher?!

    Heute erstreckt sich eine umsichtige Haltung auf eine Mindestanforderung in Bezug auf die Größe der Unterbringung, eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Körnermischung und/oder Pellets, Obst und vor allem auch Gemüse sowie zusätzlich Mineralien wie Kalzium und zzgl. Vitamine. Nicht zu vergessen die passenden Lichtverhältnisse. Von der Beschäftigung mit dem Tier und dem Verständnis für seine Körpersprache mal ganz abgesehen. Alles im Hinblick darauf, seinem Tier ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. Und ich denke, das ist auch das Mindeste, was wir diesen Familienmitgliedern schulden.

    Vielleicht ist es dir ein Trost, dass deine beiden Grauen es einmal besser haben werden als Charly (auch wenn es mir für Charly schon leid tut), sofern du die "Wissensbank" hier durchgeackert hast :D

    Übrigens: Ob Hennen Eier legen, hängt vom Tier ab. Die Hormone bzw. der Trieb lässt sich eben nicht gänzlich vom Tier fernhalten wenn man auch nicht züchten möchte. Es gibt einige Parameter, die man regulierend nutzen kann wie das Licht oder die Zusammensetzung des Futters, aber wenn eine Henne es will, legt sie auch ohne Niststamm, Nistmaterial oder gar Partner. Hast du ja erfahren. In letzter Instanz (falls ein Partner vorhanden ist) kann man die Eier aber auch z.Bsp. abkochen, um eben keinen Nachwuchs zu produzieren.
     
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