Mein Grauer rupft sich!

Diskutiere Mein Grauer rupft sich! im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, also wenn es hier schon ums rupfen geht..da hätt ich auch mal ne frage. ich hab zwei Graupapageien, wie man an dem Foto vielleicht...

  1. #1 Moonlight1213, 6. Januar 2005
    Moonlight1213

    Moonlight1213 Guest

    Hallo,

    also wenn es hier schon ums rupfen geht..da hätt ich auch mal ne frage.
    ich hab zwei Graupapageien, wie man an dem Foto vielleicht sieht ;).
    ein Männchen und ein Weibchen.
    Das Weibchen rufpt sich. Habe die beiden schon seit über 2 Jahren, TA hat bestätigt das sie völlig gesund sind...
    Habe mitbekommen das die beiden früher misshandelt wurden, also das sie in ein 4 m³ Zimmer eingesperrt waren und die Tür nur zum Fressen und Trinken geben aufgemacht wurde.

    Kurz nachdem ich sie bekommen hatte war sie völlig nackt. Im Moment sieht es viel besser aus, jetzt erkennt man wenigstens das es ein Vogel ist.
    Wie kann ich Ihr am besten das Rupfen abgewöhnen..?? :?
    Ich weiß ja das die Misshandlung tief drin sitzt, aber irgendwie muss man Ihr doch helfen können, habt ihr vielleicht einen Rat für mich? :traurig:

    Vielen Dank im Voraus :p

    Franzi
     
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  3. Norbi

    Norbi Guest

    Hallo Franzi,
    also mit Grauen kenne ich mich nicht so gut aus. Ich hatte schon ein Prachtrosellaweibchen, die hat sich auch gerupft, erstmal dachten wir, dass es vielleicht mit dem Tod ihren Partner zu tun hat. Das war aber sehr unwahrscheinlich, weil so lieb hat sie ihm auch nicht gehabt, aber der TA meinte, sie ist völlig gesund. Erst nach lange Zeit und viele, viele Untersuchungen, hat der TA gesagt, es ist organisch bedenkt. Vor lange, lange Zeit hatte sie Würmer und das wurde zu spät behandelt, dadurch wurde ein Organ beschädigt, höchstwahrscheinlich Leber. Das hat aber ewig gedauert, bis wir das rausgefunden haben.
    Jetzt lebt sie bei unseren Bekannten in eine Aussenvoliere und ist immer noch rupfig aber glücklich!
    Sonst alles was seelisch bedingt ist, braucht sehr viel Zeit. Die Pieper brauchen genauso lange wie wir, bis sie wieder das Böse vergessen. Schade, das es solche Menschen noch gibt, da kann ich mich nur aufregen. Hab nur Geduld mit ihr und zeig ihr deine Liebe, dann wird das schon.
    Mein Rupfi hat erstmal zur Ablenkung Spielzeug bekommen und nächste Woche haben wir ein Termin beim TA. Ich wünsche dir alles Gute für deine graue Dame!
     
  4. #3 Federmaus, 6. Januar 2005
    Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Franzi :0-


    Ich habe Deine Frage aus den Thread der Nymphen rausgenommen ins Forum für Graupapas verschoben. Die können Dir bestimmt besser helfen als wir.
     
  5. #4 stachmone, 6. Januar 2005
    stachmone

    stachmone Guest

    Hallo Franzi,

    ... ich habe zwar keine Erfahrungen mit Rupfer (Gott sei Dank), aber ich habe mal ein Thread gelesen, da hat man einem Rupfer eine Socke umgenäht und ihr den dann angezogen, so daß sie sich die Federn nicht mehr ziehen konnte.
    Ich bin mit meinem Studium über Tierpsychologie noch nicht fertig und kann dir demnach keine "professionelle" Antwort geben, aber es irritiert sie zumindest erstmal und vielleicht hat sie gar keine Lust mehr an der Wolle rumzuknabbern :+kotz: und läßt es dann. Ein Versuch wäre es wert, oder?

    Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück!!!
     
  6. #5 roterfuchs, 7. Januar 2005
    roterfuchs

    roterfuchs Foren-Guru

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    Socke für Rupfer !..


    Hallo Franzi :0-

    Siehe dazu mal hier http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=59284
     
  7. fisch

    fisch Guest

    Hallo Franzi,

    ich denke, dass Abwechslung (Spielzeug) und viel zu knabbern ganz wichtig ist.
    Große Veränderungen sollten sie nicht erleben -alles muss möglichst immer gleich sein.
    Wie reagieren sie denn auf dich - haben sie Vertrauen oder reagieren sie ängstlich?
     
  8. fisch

    fisch Guest

    Das würde ich bei einem Tier, welches eine nicht so gute Vorgeschichte hat:
    nun absolut nicht machen :nene:
    Für diese Aktion ist blindes Vertrauen des Vogels notwendig.
     
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  10. #8 roterfuchs, 7. Januar 2005
    roterfuchs

    roterfuchs Foren-Guru

    Dabei seit:
    1. Dezember 2004
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    537
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    2
    Du Franzi,
    mit der Socke ist folgendes noch zu erwähnen.
    Unter die Haut (Unter die Socke) muss immer frisches Luft rein, darf nicht stickig sein, damit auch die Federn immer gut nachkommen.
    Bei Bömmel dem Kakadu, der die Socke trägt, er rupft sich schon seit etlichen Jahrzehnt, wo weiteres Gefieder (lt. Besitzerin) nicht mehr nachkommt.
    Der Thread für ,,Socke für Rupfer" und auch die anderen Threads vom Bömmel wären nur mal so für etwas Neues.
    Für Deinen Graupapageien Dame auf dem Photo ist es nicht Empfehlenswert.
     
  11. #9 Rüdiger, 7. Januar 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Januar 2005
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Beim Rupfen kommen zwei große Ursachenkomplexe in Frage: zum einem organische Ursachen. Neben Parasiten wie vorher erwähnt auch Erkrankungen der inneren Organe. Sehrt häufig sind dies Folgen falscher Ernährung.
    Hier ist die Frage, wie gut ein Tierarzt ist: um organische Ursachen für das Rupfen auszuschließen, sind recht umfangreiche Untersuchungen notwendig:
    Bluttests und Abstriche mit bakteriologischen und mykologischen Laboruntersuchungen zur Diagnose von Pilz- oder Bakterienerkrankungen, weißes und rotes Blutbild zur Diagnose von Erkrankungen innerer Organe, Röntgen, eventuell auch eine Ultraschalluntersuchung.
    Bei organischen Ursachen ist dann eventuell eine medikamentöse Behandlung notwendig und zumeist eine Änderung der Haltungsbedingungen: spezielle (Diät-)Ernährung, ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen,
    verbesserte Bewegungsmöglichkeiten durch größere Käfige, vermehrter Bewegungsanzeize bspw. auch durch Partnervögel, viel Freiflugmöglichkeiten bei kleineren Volieren, Frischluft, Sinnenlicht etc.

    Zum anderen die psychischen Ursachen: diese können eigentlich nur durch den Ausschluß organischer Ursachen erschlossen werden.
    Indizien hierfür sind auch die mangelhaften Haltungsabedingungen.
    Langeweile durch Einzelhaltung und zu kleine Käfige sind da die häufigsten Ursachen, auch Stress durch falschen Umgang mit dem Vogel kommen in Frage.
    Auch hier sind wieder die Haltungsbedingungen zu verbessern: größere Voliere, Partnervogel, ein zu Aktivität animierendes Umfeld, bspw. durch Spielzeug, frische Zweige und Äste, verschiedenen Futterstellen, so dass das Fressen Bewegung erfordert etc. Ebenfalls auch wieder Frischluft, Sonnenlicht, farbig gestaltete Wände etc., um Sinnesanreize herzustellen.
    Auch das Clickertraining kann zur Beschäftigung des Vogels beitragen.

    In einigen Fällen vermutet man, dass das Rupfen zu einem Gewohnheitsaverhalten werden kann: d.h. der Vogel hört auch dann nicht mehr mit dem Rupfen auf, wenn die eigentlich Ursache beseitigt wurde.
    Auch gibt es "Quartalsrupfer", die längere Zeit das Rupfen einstellen und dann wieder eine Rupfphase haben.
    Bestimmte Ereignisse können da auch Auslöser sein und es kann nur durch genaueste Beobachtung herausgefunden werden, welche ein Rupfen auslösen.

    Die Verwendung von Socken, Halskrausen etc. ist höchstens dann anzuraten, wenn es sich um organische bedingtes Rupfen handelt und nur ein kurzzeitiger Einsatz zur Heilung notwendig ist.
    Bei einem gewohnheitsmäßigen Verhalten wird das auch häufig eingesetzt, um es dem Tier "abzugewöhnen". Im Einzelfällen vielleicht sinnvoll, in vielen Fällen aber eher kontraproduktiv, weil es doch wieder nur Stress bedeutet.

    Franzi, du mußt zunächst entscheiden, für wie kompetent Du den Tierarzt hältst und ob Du glaubst, das er alle erforderlichen Untersuchungen gemacht hat. Ansonsten lieber noch eine zweite Meinung einholen.

    Scheinbar ist ja eine gewisse Verbesserung eingetreten.
    Dann also nochmals die Haltungsbedingungen überprüfen (auch, wie harmonisch die beiden Vögel zusammenpassen).
    Es kann durchaus Jahre dauern, ehe sich ein Vogel das Rupfen wieder "abgewöhnt". Und, leider, gibt es eben auch Fälle, in denen das nie der Fall ist.
    Wichtig ist da vor allem, dass man das Rupfen nicht durch vermehrte Aufmerksamkeit belohnen sollte, also keine positive Verstärkung dieses unerwünschten Verhaltens. Vögel machen ja sonst auch die Erfahrung, dass man, wenn sie sich rupfen, sich mehr um sie kümmert.
     
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