Mein Grauer rupft

Diskutiere Mein Grauer rupft im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo! Brauche dringend Eure Hilfe! Unser Graupapagei (Mädel) rupft seit einigen Monaten! Laut mehreren Papageienärzten ist sie kerngesund,...

  1. #1 Sandra1974, 25. Juni 2006
    Sandra1974

    Sandra1974 Guest

    Hallo!

    Brauche dringend Eure Hilfe! Unser Graupapagei (Mädel) rupft seit einigen Monaten! Laut mehreren Papageienärzten ist sie kerngesund, wir haben auch schon versucht sie zu "verkuppeln" mit einem anderen Graupapagei. Sie lehnte diesen jedoch ab, und rupft weiterhin.....
    Was können wir noch versuchen?!
     
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  3. #2 Geierfreund, 25. Juni 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Juni 2006
    Geierfreund

    Geierfreund Guest

    tja das rupfen ist leider kein geklärtes problem was bei sehr vielen geiern auftaucht
    wenn also die krankheit ausgeschloßen ist können es ja nur noch psychische ursachen haben
    entweder fühlt sie sich einsam und ihr solltet es mit der vergesellschaftung weiter versuchen oder sie hat psychische probleme
    außerdem kann es auch eine art sucht sein wie das nägelkauen bei menschen
    ansonsten musst du überlegen ob sie ihren ausreichenden schlaf kriegt und gewohnte tagesrituale hat, ist die luftfeuchtigkeit ausreichend?
    denn stress kann auch rupfen auslösen

    zu guter letzt ein kleiner geheimtipp den ich auch hier im forum irgendwo schon mal gelesen hatte
    eine tägliche dusche mit kamillelösungen verhilft wahre wunder

    einer meiner geier ist zwar nie ein wirklicher rupfer gewesen, aber er hatte durchaus probleme mit den federn im brustbereich (auch aus ungeklärten ursachen; TA hat auch krankheiten ausgeschloßen)
    ich hab ihn täglich mit einer kamille lösung abgesprüht und siehe da nach kurzer zeit wurde es ein kleines stachelschwein *g*
     
  4. fisch

    fisch Guest

    Hallo Sandra,

    Herzlich Willkommen bei uns im VF :prima:

    Ich muss dir leider erstmal ein paar Fragen stellen, bevor ich dir antworten kann :trost:
    Wie alt ist denn deine Graue Maus und wie wurde sie aufgezogen (HA/NB)?
    Wurde sie DNA-getestet oder habt ihr das Geschlecht vom Züchter mitgeteilt bekommen?
    Wie lange hat der Vergesellschaftungsversuch gedauert?
    Wie groß ist die Voliere/Käfig?
    Wie seit ihr bei der Vergesellschaftung herangegangen?
     
  5. #4 Kongopapa24, 25. Juni 2006
    Kongopapa24

    Kongopapa24 Guest

    Die Suche nach nen passenden Partner nie aufgeben.:+klugsche
    Auch möglichst viel beschäftigungsmöglichkeiten bieten(Äste zum nagen/knabbern,Spielzeug und Platz)
     
  6. #5 Naschkatzl, 25. Juni 2006
    Naschkatzl

    Naschkatzl Foren-Guru

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    Hallo Sandra,

    meine Rosi fing auch plötzlich an sich zu rupfen. Der Tierarzt sagte mir nach allen Untersuchungen dann ich hätte einen kerngesunden Rupfer. Doch damit wollte ich mich nicht zufrieden geben.

    Rosi stand einfach zu arg unter Stress und dazu noch was wir jetzt auch im Laufe der Zeit rausgefunden haben, sie verträgt keine Chillischoten. Sobald sie Chillischoten frisst fängt sie sich an zu kratzen und in die Federn zu beissen.

    Ich habe sie immer mit einer Kamillentee-Wasser Lösung besprüht um ihr einfach den Juckreiz zu nehmen. 1 Ltr. Kamillentee und einen viertel Liter Wasser. Grad bei der Hitze draussen besprühen wir sie sogar zwei- bis dreimal am Tag.

    Führe einfach mal ein Tagebuch und schreibe vielleicht auch immer auf in welchen Situationen Dein Vogel plötzlich rupft. Ich habe teilweise minutiös aufgeschrieben was Rosi so macht und so sind wir einfach auch auf diesen Stressfaktor gekommen.
    Also mir hat das Tagebuch führen sehr geholfen.

    Natürlich ist auch ein Partner für sie wichtig. Denn auch Einsamkeit und dadurch entstehende Langweile zum Rupfen führen.

    Grüssle
    Corinna
     
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  8. #6 Sandra1974, 25. Juni 2006
    Sandra1974

    Sandra1974 Guest

    Danke erst einmal für Eure raschen Antworten!

    Mit dem Kamillebad versuche ich zur Zeit, und denke mir auch, dass dies den Juckreiz lindert....

    Zu Svens Fragen:
    Sie ist 6-7 Jahre jung und ihr Geschlecht haben wir vom behandelnden Tierarzt bestimmen lassen durch Blutabnahme.
    Die Zusammenführung mit dem anderen Papageien sind wir sehr behutsam angegangen. Die Käfige haben wir nebeneinander gestellt, und erst einmal jeden nacheinander heraus gelassen, und dann auch zusammen. Beide gingen, bzw. flogen sich aus dem Weg. Wenn sie zusammen auf einem der Käfige (Freisitz, u.a. liess sie ihn nicht drauf) saßen ging sie ihm aus dem Weg. Wurde er "zudringlich" flog sie weg, bzw. beißte sie ihn. Dies ging nun 5 Wochen und wir haben ihn seinen Vorbesitzern (die ihn auch sehr vermisst haben und auch nicht mehr hergeben) zurück gegeben. Schweren Herzens zugegeben, da er ein sehr liebes Kerlchen ist! Das war vorgestern. Seitdem ist unsere wieder etwas entspannt. Unsere Ärztin hat uns erst einmal empfohlen, sie nun mit einer weiteren Verkupplung in Ruhe zu lassen, da dies wohl auch enormer Streß sei.
    Wir haben unsere Luftfeuchte gemessen, und diese liegt bei 50%.
    Wir werden uns nun noch einen Zimmerbrunnen holen.
    Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass es daran liegen könnte, da sie auch schuppige Haut hat......
    Es fing im vergangenen Jahr damit an, dass sie sich die Beinchen rupfte, nun ist es der Bauch und die Brust. Sonst ist zum Glück noch alles befiedert!
    Ist schon ziemlich schwierig das Ganze..... Wir machen uns Sorgen und Gedanken und können ihr gar nicht so helfen zur Zeit.....
    PS: der Käfig ist schon sehr groß (Rollkäfig von Volieren/Ferplast:::238_239.html"]Ferplast[/URL] ) und wir lassen sie sofort raus, wenn wir daheim sind!
     
  9. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo Sandra

    Wenn vom Tierarzt sämtliche körperlichen Ursachen für das Rupfen ausgeschlossen wurden, dann wird es wohl was Psychisches sein (es sei denn, der TA hat nicht gründlich genug untersucht, wovon ich nun aber mal nicht ausgehe ;)).
    Ein rollbarer Käfig kann eigentlich gar nicht sehr groß sein, oder irre ich da? Wie sind denn die Maße genau?
    Wie lange sitzt der Graue denn da täglich im Schnitt drin und wartet auf euch? (Bis frühen Mittag, bis nachmittags, bis abends, ...?)

    Versetze dich einfach mal in die Lage des Vogels: Was würdest du so machen, in der ganzen Zeit allein, eingesperrt in einen Käfig? :~

    Wegen der Vergesellschaftung: Dein TA hat schon Recht damit, dass du jetzt gleich vielleicht nicht unbedingt wieder einen Partner holen solltes. Aber nach einer kürzeren "Verschnaufpause" würde ich es dennoch wieder versuchen.
    Auch wenn deine Graue den Vogel erstmal ablehnt (das kann u.U. bei den nächsten 10 Versuchen sein...).
    In so manchem Falle muss ein Papagei, welche schon länger nur Menschen als Partner hatten, erstmal wieder "gezwungen" (den Begriff nun bitte nicht falsch verstehen) einen Artgenossen zu akzeptieren. Man sagt oft, "die Vögel haben verlernt Vögel zu sein....", das kann durchaus auch mal etwas länger dauern mit der Zusammenführung.
    Aber ich würde das auf jeden Fall nochmals versuchen, und zwar ganz lange und ganz ausdauernd.
    Meine persönliche Einstellung hierzu ist: Lieber 2 Papageien (wenns sein muss auch für längere Zeit) in getrennten Käfigen nebeneinander, als einen alleine einsam unter Menschen.
    Deine Graue würde sich sicher nicht so alleine fühlen, wenn ihr nicht zu Hause seid, auch wenn sie das erstmal selbst gar nicht merkt ;)

    Ansonsten kann ich dir nur raten, hier in die Suchfunktion mal "Vergesellschafrung" und "Verpaarung" einzugeben und zu lesen.... und lesen... und lesen....
    Man kann da als Mensch leider auch sehr viel falsch, und somit "kaputt" machen, obwohl man nur das Beste möchte.
    Ich hoffe, du verstehst meine Worte nicht als angreifende Kritik... ich will dir keine Fehler unterstellen. Ich meine es ganz allgemein.

    Viel Erfolg weiterhin und gute schnell Besserung für deine Graue :)
    LG
    Alpha
     
Thema: Mein Grauer rupft
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