Mein Mucki hat einen Tumor

Diskutiere Mein Mucki hat einen Tumor im Katzen Forum im Bereich Tierforen; Die Geschichte einer Freundschaft Vor elf Jahren, im Juli 1993, beschloss ich ins Tierheim zu fahren und künftig für ein Kätzchen zu sorgen....

  1. #1 warsteiner72, 18. August 2004
    warsteiner72

    warsteiner72 Guest

    Die Geschichte einer Freundschaft

    Vor elf Jahren, im Juli 1993, beschloss ich ins Tierheim zu fahren und künftig für ein Kätzchen zu sorgen. Meine Familie und ich waren schon immer vernarrt in diese Tierchen und so wollte auch ich meine neu bezogene Wohnung künftig mit einer Katze teilen. Im Käfig im Tierheim befanden sich drei ganz junge Katzenbabies. Ein Geschwisterpaar und ein Schwarzer, mit weißem Fleck auf der Brust. Die Wärterin legte mir den Schwarzen in die hand. Wir sahen uns an und keine 2 Sekunden später begann der Kleine, den ich später Mucki taufte, kräftig zu schnurren. So beschlossen wir also beide, künftig füreinander da zu sein und unseren Lebensweg künftig gemeinsam zu gehen. Die beste Entscheidung für mich. Einige Tage nachdem mein kleiner Freund bei mir einzog, wurde er schwer krank (Katzenschnupfen) und nur mit großer Hilfe meiner Mutter und einem sehr sehr guten Tierarzt gelang es, Mucki wieder aufzupäppeln. Er wurde ein prächtiger 6 Kilo Kater, wohl genährt und mit einem seidigen Fell, was immer in der Sonne zum braun-schimmern begann. Gleichzeitig entwickelte sich zwischen Mucki und mir eine innige Freundschaft, die unter Menschen seinesgleichen sucht. Eine Freundschaft getragen von Liebe, Vertrauen, für-einander-da-sein. Jeden Morgen weckte mich mein Kleiner auf seine unnachahmliche Art und Weise. Er kam zu mir ans Kopfend des Bettes und schnurrte mir so laut ins Ohr dass ich gar keine andere Möglichkeit hatte, als sofort aufzustehen. Abends holte er mich von der Tür ab, wenn ich von der Arbeit heimkam. Wir spielten, schmusten, er legte sich zu mir beim Fernsehen, kam auf den Schoss, wenn ich am PC saß. Und abends gingen wir zusammen schlafen, ich weiß nicht, wie oft er bei mir schlief, wie oft wir vom selbem Teller gegessen haben, wie viele Tränen ich in sein Fell vergossen habe, es war eine wunderbare Zeit, die ich mit ihm verbringen durfte. Wir durchlebten viele schöne und traurige Momente. Zeiten der Trauer durch Trennungen, schlechten Tagen in der Arbeit oder Kummer, Leid oder einfach mieser Laune meinerseits. Aber auch Momente, in denen ich sicher bin, es ihm wirklich gut ging. Ich jagte ihn durch die halbe Wohnung und wir hatten jede Menge Spaß. Eins war immer sicher, er war da und spendete Trost, wann immer es notwendig war. Ich erinnere mich, als wenn es gestern war. Als mal wieder eine Trennung stattfand von einer Frau, die auch Mucki sehr gern mochte. Und als ich betrunken zu Bett ging, kam er, schaute überall, wo die Frau sein konnte, im Bett, hinter dem Kopfkissen. Da wusste ich, dass auch er sie sehr vermissen würde. Und keine zwei Minuten später legte er sich zu mir und wir durchlebten diese traurigen Momente wie immer gemeinsam. So vergingen all die Jahre der Zweisamkeit. 11 lange Jahre, die mir im Nachhinein wie im Flug vorkommen, er wuchs mir ans Herz, Liebe ohne Ende. Vor einigen Wochen aß Mucki plötzlich schlecht und nach einiger Zeit ging ich zu einer Tierärztin. Diese meinte, er hätte schlechte Zähne (er hatte schon immer Last damit) und einige Zähne müssten gezogen werden. Eine Woche später wurde er operiert. Einige tage später aß er zumindest wieder besser. Ich fuhr daraufhin für 5 tage in Urlaub. Nicht ohne die Gewissheit, ihn in besten Händen zu wissen. Während meiner Abwesenheit kümmerte sich wie immer meine Mutter liebevoll um ihn. Ich kann nur erahnen, wie sie sich derzeit fühlt, denn der kleine Schwarze, ihr Bubl, ist auch für sie wie ein Baby. Apropos Baby, das war er vor 11 Jahren und ist er auch heute noch. Trotz seines Alters und er wird es immer bleiben. Wie gern er es hatte, über die Schulter getragen zu werden, mit Schnurren natürlich. Wie ein Baby halt.
    Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub erfuhr ich, dass Mucki in den Tagen nicht gut um nicht zu sagen schlecht gegessen hätte. Da sich dies auch während der nächsten Tage nicht änderte, suchte ich gestern erneut eine Tierärztin auf. Die Vermutung war, dass sich die operierten Zähnchen entzündet hätten. Als die Ärztin jedoch in den Mund von Mucki sah, war alles gut verheilt. Bei genauem Abtasten seines geschwächten Körpers, diagnostizierte sie jedoch einen weichen Tumor im Magen, welcher zwar noch genauer untersucht werden müsse (übermorgen), doch die Symptome seien eindeutig. Ich fuhr daraufhin wie gelähmt nach Hause. Seit diesen Minuten ist nichts mehr, wie es mal war. Die unendliche und unermessliche Trauer wohnt bei mir zu Hause. Die Stunden sind geprägt von Tränen, Traurigkeit, grauenvoller Stille, Gedanken an frühere Zeiten und der Gewissheit, bald von jemand Abschied nehmen zu müssen, von jemanden, den man immer an seiner Seite will und braucht. Mucki schläft so gut wie nur noch und liegt ansonsten recht apathisch in meiner näheren Umgebung. Katzen haben ein sicheres Gespür für solche Situationen und ich befürchte, auch er weiß, dass es bald auf wieder sehen heißt. Jede Minute zerreißt mein Herz mehr und ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne ihn sein wird. Aber Liebe heißt nun mal auch, soviel Verantwortung zu tragen, ein geliebtes Tier nicht unnötig leiden zu lassen. Und dass es ihm nicht gut geht, ist nun mal leider eindeutig. Ich vermisse meinen kleinen Liebling schon jetzt so sehr, dass mir sämtliche noch vorhandene Lebensfreude abhanden gekommen ist. Der Gedanke an seinen Tod brennt in meiner Seele und in meinem Kopf, denn ich liebe ihn über alles, meinen kleinen schwarzen Kater mit dem seidigen Fell, welches immer so leicht bräunlich schimmerte, wenn die Sonne drauf leuchtete.
    Lieber Mucki, mein Freund, Baby, Lebensbegleiter, mein Sonnenschein, mein Moppelchen, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es Dir bald wieder gut geht, dass du die Tage wieder ohne Schmerzen erlebst, dass du rumspringst wie noch vor wenigen Monaten. Ich hoffe, der liebe Gott hat immer ein Auge auf Dich, auf Dein Dasein und Dein künftiges Leben. Ich möchte mich bedanken, für Deine Liebe, Freude, die Du verbreitet hast, für Dein ewig anhaltendes Schnurren, für Deine Wärme, für Deine Freundschaft und Zuneigung, die ich erfahren durfte, für jeden einzelnen Tag. Ich habe die Zeit mit Dir genossen. Ich werde Dich nie vergessen, in meinem Herz wirst Du immer einen riesen großen Platz behalten und ich werde Dich vermissen. Die Wohnung wird leer sein ohne Dich, Du wirst mir fehlen in jedem Augenblick, niemand wird mich so lieb wecken und von der Tür abholen, nach einem Arbeitstag. Ich danke Dir mein Babylein. Ein dicker Kuss und ewig bleibende Erinnerungen begleiten Dich mein Schatz. Jede Träne, die ich vergossen habe und noch vergießen werde ist ein Dankeschön an Dich. Danke, dass Du mich vor 11 Jahren ausgewählt hast, Dein Herrchen zu sein. Du bist so schön, Dein Bild ist in mir, für immer Moppelchen. Ich hoffe, ich konnte Dir Dein Leben einigermaßen schön gestalten und Dir hat es nicht an zu viel gefehlt, auch wenn es nicht immer leicht war mit mir und meinem Leben war. Es tut mir so leid, dass Du die letzten Wochen Schmerzen erleiden musstest, verzeih mir. Danke für Alles, Goldschatz-Baby.

    Weißt Du noch, wie oft ich Dir den folgenden Spruch vorgesungen habe?

    Der Mucki ist der beste Kater der Welt
    Und ich gebe ihn nicht her, für kein Geld
    der Welt.


    Dein Dich immer liebender Thomas
     
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  3. Karin G.

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    weiss, wie du dich fühlst

    ach Thomas, das hast du so schön geschrieben und ich fühle mich um zwei Jahre zurückversetzt, als wir uns von unserer geliebten Mieze nach 15 Jahren trennen mussten :heul:
    Leider müssen wir das alle mal durchmachen, denn der Tod gehört zum Leben, bloss schmerzt es so entsetzlich....
     
  4. Onit

    Onit Guest

    :( mir fehlen die Worte ...
     
  5. #4 warsteiner72, 18. August 2004
    warsteiner72

    warsteiner72 Guest

    lieber onit,

    auch mir fehlen die worte an diesem mittwoch vor dem alles entscheidenen tag. ich hoffe aber für dich, dass sich dein kätzlein bald wieder einfindet und alles gut wird. meinem mucki wünsche ich, dass er den morgigen tag gut übersteht und ich ihn gesund mit heim nehmen darf. ansonsten möge der, der da oben im himmel angeblich ist, künftig auf ihn aufpassen, denn er ist die liebe meines lebens.
     
  6. #5 Mietzekatze, 18. August 2004
    Mietzekatze

    Mietzekatze Guest

    Hey Thomas...

    Mir kamen echt die Tränen als das las :+sad: Meine Katze hatte auch einen Tumor und die Zeit war echt hart für mich und meine Familie. Wir haben uns solche Sorgen um sie gemacht. Aber sie hatte alles gut überstanden und wurde stolze 20 Jahre alt. Sie wird immer in meinem Herzen bleiben...
     
  7. Onit

    Onit Guest

    @warsteiner

    ich hoffe es wird alles gut ... ich drück dir die daumen oder eher gesagt deiner Katze ...
     
  8. eko

    eko Guest

    mir fehlen eben fals die worte
    das hat mich ganz schön traurig gemacht

    ich wünsch dir und deiner mucki auch alles Gute
     
  9. Anja12

    Anja12 Foren-Guru

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    Neuss
    Hi Thomas,

    wunderschön hast Du das geschrieben, wie man sich fühlt, wenn man ein Tier liebt.

    Bitte berichte, was die TÄ gesagt hat und wie es Mucki geht. Vielleicht sind Euch ja doch noch ein paar schmerzlose Monate gegönnt...
     
  10. Babsi_NC

    Babsi_NC Guest

    Hallo Thomas,
    ich finde auch, dass Du Deine Empfindungen sehr schoen ausgedrueckt hast.
    Hoffentlich ist seine Krankheit behandelbar, ich druecke Dir die Daumen!
    Liebe Gruesse,
    Babsi
     
  11. #10 warsteiner72, 19. August 2004
    warsteiner72

    warsteiner72 Guest

    hallo ihr lieben,

    nachdem ich soviel zuspruch von euch erfahren durfte, möchte ich euch zumindest kurz unterrichten, wie unser tag heute verlaufen ist. leider war die ärztin trotz ultraschall und röntgen nicht sicher, was meinen kleinen so fertig macht. er hat grossen schaden an der bauchwand und ggf. werden weitere untersuchungen folgen. er bekommt jetzt täglich ein wenig medizin und danach sollte es in den nächsten tagen aufwärts gehen. man kann das schwer sagen, weil es wie gesagt nicht sicher ist, was ihm überhaupt fehlt. ein tumor ist weiterhin möglich. es bleibt mir nur zu hoffen, dass sich muckis zustand in den nächsten 2-3 tagen erheblich verbessert. weil frist ist zunächst einmal bis montag, sofern es sich nicht verschlimmert. ich werde ihn daher in den nächsten tagen hegen und pflegen und versuchen, ihm irgendwie das essen schmackhaft zu machen. mehr kann ich im moment leider nicht tun. zumindest hab ich ein wenig hoffnung geschöpft.
    zur behandlung muss ich sagen, dass er äußerst brav und tapfer war, das meiste hat er sehr geduldig über sich ergehen lassen und ich glaube ich war mindestens genauso aufgeregt, wenn nicht mehr. als ihm das fell am bauch abrasiert wurde, war das schon wirklich sehr unangenehm zum anschauen, aber wie soll sich dann erst der kleine fühlen, der gar nicht wußte, wie ihm geschieht.
    jedenfalls danke ich euch nochmals vielmals für eure unterstützung. dies war sehr wichtig für mich, eure kommentare und wünsche zu lesen und ich fühlte mich nicht mehr ganz so hilflos und allein.
    ich werde euch natürlich weiter unterrichten, sofern mir das möglich ist.
    die besten wünsche für euch und eure lieben begleiten euch.
    liebe grüße
    T. und sein Moppelchen
     
  12. Inge

    Inge ...

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    Tiere sind wahre Freunde, lebenslang

    Hallo Thomas,

    ich weiss es tut so endlos weh, es erging auch mir schon so, wochenlanges zittern beben weinen - auf und ab - und dann, loslassen müssen. Deine Schilderung spricht für Dich und Deine Liebe zu Mucki.

    Ganz fest Daumendrück für Moppelchen und Dich.
     
  13. Spirit

    Spirit Foren-Guru

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    Hallo Thomas,

    als ich Deine Worte eben las, traten mir die TRänen in die Augen.... :(
    Ich kann Dir so gut nachfühlen.
    Vor einem knappen Jahr wurde mein Kater Shorty schwer krank: die Nieren. Zuerst bekam er Infusionen und Medikamente und ertrug alles mit einer Engelsgeduld. Den Blick immer fest auf mich gerichtet. Um so schwerer fiel es mir, als ich ihn dann aber doch gehen lassen musste - seine Nieren versagten ihren Dienst... :heul:

    Fühl Dich ganz fest gedrückt....Ich wünsche Dir und Deinem Kater alles erdenklich Gute!!!
     
  14. Balu

    Balu Guest

    Ich wünsche dir alles Gute für Dich und deienn Kater!!Hoffentlich übersteht er es!!!!
     
  15. Maria

    Maria Guest

    Ich kann nachempfinden, wie du dich fühlst, und fühle mit dir. Ich hab vor einiger Zeit meinen Micky verloren... etwa 2 Jahre nachdem er die Entfernung eines Augapfeltumor gut überstanden hatte, versagten seine Nieren im Alter von 14 Jahren. Ich hätte mir gewünscht, ihn noch einige Jahre bei mir behalten zu können... nun ist er zumindest in meinem Herzen.
    Alles Gute für dich!
     
  16. dorian

    dorian Kerstin

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    Hallo Thomas,
    Ich wünsche Dir von Herzen,daß Du diese Zeit mit Deinem Mucki gut überstehst. Ich hab vor 2 Jahren meine Tini verlohren, sie ging mit mir durch Dick und Dünn. Manche Nacht konnt ich nicht schlafen, weil sie auf mir schlief.
    oh, wie vermisse ich diese Stunden, sie war immer da und wie gut sie mich trösten konnte :heul: .
    Ich drück euch ganz doll die Daumen
    Kerstin
     
  17. Nathalie

    Nathalie Foren-Guru

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    Hallo Thomas,

    deine Schilderung ging mir durch Mark und Bein, hat mich sehr berührt. Ich hoffe, man wird schnellstens die Ursache finden und was dagegen machen können. Wir drücken euch fest die Daumen!!!
     
  18. #17 warsteiner72, 20. August 2004
    warsteiner72

    warsteiner72 Guest

    Guten Abend,
    nachdem meinem Mucki und mir soviel Anteilnahme entgegengebracht wurde, möchte ich Euch natürlich unterrichten, wie die letzte Nacht und der Tag heute liefen.
    Es ist eine Zeit zwischen Hoffnung und Angst. Die TÄ hat uns gestern Medizin mitgegeben, welche ich ihm verabreichen muss. Dies ist MCP und Cimetipin. Es soll den Brechreiz lindern und die Magenschleimhäute ein wenig beruhigen, soviel ich das verstanden habe. Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr jedes Wort weiß, was die TÄ gesagt hat, weil ich so was von aufgeregt und psychisch angeschlagen war, dass es sehr schwer war, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zum Glück war ich nicht allein und meine Mutter, die ja wie gesagt, ebenfalls ein sehr inniges Verhältnis zu meinem Kleinen hat, besser zuhören konnte.
    Also die Nacht verlief eigentlich ganz okay. Ich schlief wie zuletzt auf dem Boden und er konnte jederzeit zu mir kommen, er hat zwar nachts wenig Zeit bei mir verbracht, aber wenn, dann kam sein Schnurren und lies mich nicht schlafen, was aber so schön zu hören war. Auch hat Mucki letzte Nacht und bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gebrochen, was für mich wirklich eine Freude war. Er isst, na ja, die Mengen sind überschaubar und er bekommt wirklich alles, was ich irgendwie auftreiben kann. Meistens nimmt er die Flüssigkeit von den Mahlzeiten, was dazu führt, dass er öfter mal aufs Klo muss. Auch das „große“ Geschäft war heute vorhanden, wobei die TÄ meinte, dass durch den geschundenen Magen auch das seine Zeit braucht, bis es „verarbeitet“ ist. Tagsüber war er schon noch sehr lethargisch teilweise, aber er hat auch schon geschimpft, z. B. als er seine Medizin bekam. Ich kann wirklich nicht einschätzen, ob das jetzt alles Anlaß zu großer Hoffnung gibt, denn er ist natürlich bei weitem nicht in der Verfassung, in der ich ihn gern sehen würde. Aber wer würde das verlangen, nach so kurzer Zeit. Es bleibt weiter abzuwarten, was passiert. Ich kann nur hoffen und beten dass sich sein Zustand verbessert. Wenn es sich um eine Gastritis handeln sollte, so meinte die Tä, dass sie einen solchen schweren Fall noch nie gesehen hätte. Es ist und bleibt somit sehr ernst. Einige hier hatten ja schon den selben Kummer und können wohl gerade deswegen erahnen, in welcher Lage ich bin. Wie gesagt, der Kleine ist mein Erster Kater und ich konnte und kann eigentlich nicht mit der Situation umgehen, ihn zu verlieren, auch wenn es richtig ist, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird. Er bedeutet mir so unendlich viel, er „spricht“ mit mir und wir verstehen uns auf unglaubliche Weise.
    Ich verspreche Euch jedenfalls, dass es ihm an nichts fehlen wird und ich wirklich 24 Stunden für ihn da bin, zumindest bis Montag mein Urlaub endet. Aber auch dann werd ich ihn nicht alleine lassen und er wird mit Essen und Medizin versorgt, und zwar auf liebevolle Art. Und ich werde sicherlich nicht länger als nötig in der Arbeit verweilen (sorry Chef, aber es gibt wichtigere Dinge). Zumal Montag ja wieder eine Arzt-Termin ansteht.
    Wir wünschen Euch einen schönen Abend und ein sorgenfreies WE.
    Vielen Dank für Alles. Ich melde mich wieder.
    Alles Liebe für Euch und die, die Ihr gern habt!
    T+M
     
  19. Balu

    Balu Guest

    Na,dass sind ja schonmal gute Nachrichten!Hoffentlich übersteht er die nächsten Tage und auch noch viele Jahre!!Hoffentlich bessert sein Zustand sich noch!Merin Kater Percy und ich drücken dir ganz fest die Daumen und Krallen!!!!!!
     
  20. Nathalie

    Nathalie Foren-Guru

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    Na, Gastritis kommt mir bekannt vor, allerdings hatten wir nicht so einen schweren Fall. Ich kann dich beruhigen wegen der Mengen, die dein Kater frisst. Unser Gizmo frisst auch heute (nach etwas mehr als einer Woche) noch nicht seine gewohnte Mengen. Es ist auch noch das Spezialfutter, was bei Gastritis besonders bekömmlich sein soll.

    Was ist denn aus der Tumorgeschichte geworden, die deine TÄ hat ertasten können? Habe ich das etwa überlesen?

    Wir drücken weiterhin kräftig die Daumen!!!
     
  21. #20 warsteiner72, 22. August 2004
    warsteiner72

    warsteiner72 Guest

    Hallo zusammen,

    hiermit unterrichte ich Euch über das Wochenende von Mucki und mir. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat er nicht gebrochen, was die beste Nachricht ist. Der abgemagerte Kleine nimmt somit zumindest nicht weiter ab. Er ist zwar keine Riesen-Portionen, aber Putenbrust, Hähnchen, Speisequark etc. scheint ihm zu schmecken. Er ist wirklich wie ein kleines Baby. Als ich ihm die Tage den Quark hinstellte, ließ er ihn links liegen, als ich ihn per Finger mit dem Quark fütterte, aß er gern… Ein Süßer Fratz. Seine Hauptbeschäftigung liegt wie in den letzten Tagen auch im Schlafen. Da es in den letzten Tagen in München ziemlich kalt war, hat er sich evtl. eine kleine Erkältung zugezogen, zumindest klingt sein Miau ein wenig in die Richtung. Sämtliche kühlere Stellen hab ich mit Decken und Handtücher bedeckt, damit er es auch abseits seiner übrigen Schlafplätze schön warm hat. Ich hoffe, die Tierärztin morgen kann ihm da mit einer kleinen Aufbauspritze helfen. Ja, morgen Nachmittag ist es soweit und mein Moppelchen wird wieder untersucht. Ich glaube, dass die Medizinkur weitergeführt wird und hoffe, man merkt bald deutliche Verbesserungen. Ich habe ja leider überhaupt keine Erfahrung damit, wann er sich erholen müsste, oder wann man ihm das anmerken würde. Aber da es ihm mittlerweile schon ne längere Zeit nicht gut geht, wird das wohl leider noch dauern. Und es wird eh von Tier zu Tier unterschiedlich sein.
    Da mein Urlaub nun zu Ende ist, muss ich meinen Schatz tagsüber ein wenig allein lassen. Ich hoffe, er nutzt die Zeit zum Schlafen (heisst das nicht gesund schlafen?). Meine Gedanken werden trotzdem den ganzen Tag um ihn Kreisen. Mein Hoffen und Bangen wird sich somit in die Arbeit übertragen lassen…
    Ich wünsche Euch und Euren Lieben einen schönen Wochenanfang und weiterhin alles Liebe!
    T.+M.

    P.S. Dass er ein Tumor ist, wurde nicht genau festgestellt, weil die TÄ nichts gesehen hat, wegen dem Schlimmen Magen. Aber es besteht weiterhin die Gefahr. Aber ich will daran gar nicht denken.
     
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Mein Mucki hat einen Tumor

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