Meine 1. Reitstunde nach...

Diskutiere Meine 1. Reitstunde nach... im Pferde Forum im Bereich Tierforen; meinem Reitunfall vor 4 Jahren. Sie war super, war auch nur eine halbe Stunde auf dem Pferd meiner Bekannten. Ein Riesen Hannoveraner ( 1,80 m )...

  1. #1 Agent Scully, 19.01.2008
    Agent Scully

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    meinem Reitunfall vor 4 Jahren. Sie war super, war auch nur eine halbe Stunde auf dem Pferd meiner Bekannten. Ein Riesen Hannoveraner ( 1,80 m ) aber man gewöhnt sich schnell. Einer von denen, die man ständig treiben muß. Aber besser so als so einer den ich hatte, den man eher immer bremsen mußte.
    Ich habe keine Angst gehabt. Viel Schritt und ein wenig im Trab. Trab ist bei den Riesentieren mit zu langem Rücken ja nicht immer so angenehm, da er schwer zum schwingen zu bringen ist. Aber ich habs überstanden und hatte sogar Lob bekommen. Als eingefleischter Westernreiter ist es ja auch nicht ganz so einfach ins Klassische zu wechseln.
    Ich werd jetzt jeden Samstag dort dabei sein und endlich ( mit 37 Jahren ) doch noch mal richtig Reiten lernen.
    Und wer weiß, vielleicht in ein paar Jahren schaff ich mir vielleicht wieder ein Eigenes an. Mal sehen.;)

    Liebe Grüße

    Maren
     
  2. face1

    face1 Vogelmama

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    find ich toll, dass du dich nach deinem reitunfall überwunden hast?! schreib doch weiter, wie es dir beim reiten so geht!
     
  3. #3 ginacaecilia, 20.01.2008
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    ginacaecilia Mit ihren Mistbohnen

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    schön maren, dass es wieder klappt !
    du bist ja schon geritten, ich lerne noch mit inzwischen 44 (!)
    du bekommst das schon wieder hin.
     
  4. #4 Agent Scully, 20.01.2008
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    Ich bin sogar mal einen Distanzritt über 7,5 Std. mitgeritten. ( da war ich 16 )
    Da war ich so platt, das ich danach die Preisverleihung verschlafen hab:(

    Aber das ist lange her.
    Schulterherein hab ich sogar gestern geschafft. Und ich hab heute einen fürchterlichen Muskelkater. Den hab ich beim Westernreiten selten gehabt.Aber da sitzt man ja auch lässig/bequem im Sattel :zwinker:

    Aber ich hab mir vorgenommen, das ich von Null Anfange. Also, Klassisch.
    Eine Bekannte fragte mich schon, ob wir uns nicht einen netten Andalusier anschaffen wollen... Ja, sagte ich , vielleicht in 2 Jahren. Zur Zeit hab ich da gar keine Zeit für, und die sollte man schon haben. Aber die Idee ist nicht schlecht...

    Samstag gehts weiter, da bekomme ich erst mal eine Std. an der Longe, damit ich mich mal nur auf eine Sache konzentrieren muß.

    Bis dann

    Maren
     
  5. DaniS

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    Hallo Maren,

    das klingt doch schon ganz gut.

    Meine Kleine wird jetzt dann eingeritten und dann heißt es für mich nach über 3 Jahren auch wieder rauf aufs Pferd. Zum Glück ist sie sehr ruhig und brav. Ich hoffe, das bleibt auch so, wenn ich auf ihr sitze und nicht neben ihr her laufe...

    Liebe Grüße von einem ebenfalls eingefleischten Westernreiter
     
  6. #6 Agent Scully, 26.01.2008
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    Hallo, die Longenstd. ist nun vorbei, auch der 1. schmerzvolle Muskelkater ( den ich beim Westernreiten ja nie hatte ). Hat Riesenspaß gemacht, obwohl ich immer Treiben mußte. Der nächste Muskelkater hat sich schon angemeldet. An die Höhe von 1,80 m hab ich mich inzwischen auch gewöhnt.
    Aber Angst hab ich ja auch nur, wenns ans galloppieren geht. Soweit sind wir aber noch nicht.
    Hab heute gelernt wie man leichttrabt. Hände überm Kopf und so.:)

    Hat schon prima geklappt. Bloß man kann so schlecht die Beine stillhalten und so bin ich immer tief in die Steigbügel gesunken. Das macht dann keinen Spaß Aber ich arbeite dran.

    Alles Liebe

    Maren.
     
  7. Brego

    Brego Frodo-Fan

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    Ja, die Unsicherheit und die Angst nach einem Reitunfall kenn ich auch.
    Ich hab mir mal einen Rückenwirbel nach Sturz von meinem Pferd gebrochen.
    Ich hatte dann erst wieder Spaß am reiten mit meinem älteren, sehr braven Norweger den ich mir damals ca. 2 Jahre nach dem Unfall trotz Unsicherheit gekauft habe..
    ---
    Ne Frage: warum steigst Du denn nun unbedingt auf "englisch" um? Also ich würde lieber bei Westernreiten bleiben - ist doch viel 'entspannter' .. Da kann man doch genauso wieder von Null anfangen.
    ---
    Na ja, ich hab, trotz nach dem Reitunfall wiedergefundenen Spaß am Reiten vor 3 Jahren meinen Norweger hergegeben müssen und bin seitdem nur ein paarmal auf der WB-Stute meiner Freundin geritten, aber die ist mir einfach "viel zuviel" Pferd mit ihren 1.65 STM. Ich bin ja nur 1.52 groß und hab da so gewissen Probleme mit dieser Höhe :o

    Natürlich drängt sich auch bei mir wieder der Gedanke an ein eigenes Pferd auf - zumal meine Freundin dieses Jahr einen eigenen Stall baut...
    Aber wenn man arbeitslos ist und nicht mal ein Auto hat (um zum Pferd zu fahren..) bleibts nur bei dem Gedanken vom eigenen Pferd :(

    Aber ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin viel Spaß an diesem tollen Hobby !!
     
  8. #8 Agent Scully, 27.01.2008
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    Danke, ich hab halt zur Zeit nur die Möglichkeit klassisch zu lernen, Westernunterricht gibts hier nur auf eigenen Pferden. Keiner " opfert " sein Tier für Unterricht. Wenn ich wieder ein eigenes Pferd hätte, wärs kein Problem, aber da hab ich die nächsten 2 Jahre keine Zeit für.
    Solange ich hier noch 2 pflegebedürftige Familienmitglieder mit zu versorgen hab und 3 Hunde hab, wirds mir zuviel. Die anderen Tiere machen ja nicht ganz soviel Arbeit. Und arbeiten muß ich dann ja auch noch .

    Wenn man das klassische erst mal richtig kappiert hat, ist das Westernreiten nachher noch einfacher. Und vielleicht wirds ja auch ein Friese oder Andalusier, wenns denn irgendwann wieder ein eigenes Pferd werden sollte. Dann ist es doch ganz gut auch klassisch ein bißchen mehr zu können.

    Bis dann

    Maren
     
  9. #9 Perroquet, 28.01.2008
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    Hallo Maren,
    muss mal ganz dumm fragen: gibts beim Westernreiten kein Leichttraben?
    LG, Janet
     
  10. DaniS

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    Hallo Janet,

    im Westernreiten gibt es kein Leichttraben, weil der Sitz und alles ganz anders ist.

    Aber wenn ein Westernreiter ins Gelände geht, sollte er doch durch Leichttraben - was im Westernsattel aufgrund der Fork gar nicht so einfach ist - den Pferderücken entlasten...
     
  11. #11 Agent Scully, 28.01.2008
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    Richtig, wenn mein Quarter damals getrabt ist, ist der Gang so flach, das man prima entspannt sitzen bleiben kann. Das ist dann fast so sanft wie beim tölten. Seeeehr Rückenschonend. Man kann auch leicht aufstehen, leicht nach vorn gebeugt. Also komplett anders als bei den Großpferden, wo man eigentlich immer durchgeschüttelt wird. Jedenfalls empfinde ich es so.
     
  12. DaniS

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    :zwinker:Genau diese Meinung... :zwinker:
     
  13. #13 Perroquet, 28.01.2008
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    Also kein Leichttraben, aber doch ... oder wie?
    Das hab ich wirklich nicht gewusst, dass der Sitz so viel anders ist. Aber gerade im Gelände ist es ja ganz klar, dass man nicht die ganze Zeit sitzen bleiben kann, und da kommt ja das Westernreiten mit seinem ursprünglichen Zweck eigentlich her ... deshalb ist es ein wenig verwirrend.
    Und beim leichten Sitz hat man den Knubbel am Sattel immer im Unterleib? :idee: Ich glaube ich hab noch keinen Westernreiter im gelände so bewusst beobachtet und kann es mir grade nicht wirklich vorstellen ...
     
  14. DaniS

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    Hallo

    Nein, bei der Reitstunde nur für wirklich verkrampfte Schüler. Eben auch, um es im Gelände zu können, um den Rücken zu entlasten.
    Der Westernreiter sitzt ja passiv. Das heißt, beim Westernreiten wird nicht jeder Schritt des Pferdes mit dem Gesäß rausgetrieben. Man gibt einmal Hilfe, einmal Schnalzen, Küsschen was auch immer, was das Pferd halt kennt. Und ein gut ausgebildetes Westernpferd macht dann das gewünschte so lange, bis ne neue Hilfe kommt.
    Der Umstieg vom Klassisch aufs Westernreiten ist mir persönlich sehr sehr schwer gefallen, weil ich immer wieder in den alten aktiven Sitz gefallen bin. Ebenso das "Klammern", was man bei Westernpferden überhaupt nicht darf. Mein Mann hat das ein einziges Mal gemacht. Rums, lag er unten... Im vollen Galopp... :traurig:

    Einen leichten Sitz, wie man ihn im Englisch reiten kennt, gibt es auch nicht. Es wird einfach - wie soll man sagen - passiv gesessen... Keine Bewegung im Kreuz, einfach mit der Bewegung mitgehen. Kein Druck über den Hintern. Nur zum Tempi oder Richtung wechseln darf man kurz Druck machen.. Mit Hintern und Schenkel.

    Ein Westernpferd trägt sich auch selber frei beim Reiten. Kein Reissen an den Zügeln, es macht einfach Spaß... Schwärm...
     
  15. #15 Agent Scully, 29.01.2008
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    Ja, und Muskelkater hatte ich damals auch nicht so extrem. :zustimm:

    Also mit dem Traben das kann man vielleicht so erklären, daß man halt im Sattel aufsteht und sich dann leicht nach vorn beugt. Man bleibt aber stehen dabei. So hab ichs im Gelände immer gemacht.
     
  16. #16 Perroquet, 29.01.2008
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    Oh, danke für die gute Erklärung:~! Also ist western einfach in vielen Punkten genau das, was man so beim klassischen reiten nicht tun soll:zwinker:. Da ist ja gerade wichtig: ständige Anlehnung, angespanntes Kreuz, geschlossenes Knie, anliegender und treibender Schenkel - also die ununterbrochene Kommunikation mit dem Pferd über die 3 Hilfen, während das beim Western nur Impulse sind.
     
  17. DaniS

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    genau so isses :beifall:

    Ich bin 15 Jahre lang englisch geritten und wende im Gelände jetzt beim Westernreiten durchaus auch mal ein paar gelernte Dinge wie Paraden oder so was an.

    Aber ansonsten finde ich den Westernstil einfach angenehmer für Pferd und Reiter.
     
  18. #18 Agent Scully, 29.01.2008
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    Genauso sehe ich es auch. Man gibt dem Pferd einen kleinen Impuls und wenn es alles richtig macht belohnt man es das man eben nicht mehr Impulse gibt. Erst dann wenn es einen Fehler macht.
    Auch beim Gallopp kann man leicht nach vorn gebeugt stehen.
    Trozdem möcht ich jetzt mal richtig klassisch reiten lernen. Wer weiß was die Zukunft bringt. :zwinker:
     
  19. DaniS

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    da hast du recht, wer weiß, was die Zukunft bringt.

    Zumindest in Sachen Sattelfestigkeit und Gleichgewicht habe ich beim klassischen Reiten viel gelernt.
     
  20. #20 Agent Scully, 30.01.2008
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    Naja, also ich hab eigentlich die meißten Probleme ohne Sattel zu reiten. Bei Kindern ist das kein Problem mit dem Gleichgewicht. Die setzt man aufs Pferd und die können das. Aber wenn man schon so ein alter Knochen mit 37 ist,.... da muß man das alles erst mal wieder trainieren. Das ist gar nicht so einfach.
    Ohne Sattel rutsch ich nur hin und her und bekomme Panik, das ich herunterfalle. Da fehlt irgendwie die passende Muskulatur um sich festzuhalten mit den Schenkeln. :(
     
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