Meine Halsi´s verstehen sich nicht mehr ...

Diskutiere Meine Halsi´s verstehen sich nicht mehr ... im Edelsittiche Forum im Bereich Sittiche; Liebe Halsbandsittichhalter und -freunde, hat jemand von Euch einen Rat für mich? Ich bin mit meinem Vogellatein am Ende.... Seit 10 Jahren...

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  1. #1 Sabine-R-, 19. Februar 2013
    Zuletzt bearbeitet: 19. Februar 2013
    Sabine-R-

    Sabine-R- Neues Mitglied

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    Liebe Halsbandsittichhalter und -freunde,

    hat jemand von Euch einen Rat für mich? Ich bin mit meinem Vogellatein am Ende....

    Seit 10 Jahren habe ich ein Pärchen Halsbandsittiche, das ich leider getrennt halten muss, weil sie ihm immer das Futter streitig macht.
    Aber bisher konnte ich die beiden wenigstens noch zusammen fliegen lassen. In der Balzzeit kam es dann auch meist zum "Sex". Sie legte auch wie eine Wilde lauter Eier, zum Glück alle unbefruchtet.

    Seit November 2012 lässt sie ihn jedoch nicht mehr an sich heran. Ich weiß auch nicht, wie alt sie ist, habe sie aus dem Tierheim. Sie postiert sich an einer für ihn unerreichbaren Stelle und er (ca. 12 Jahre alt) balzt sich die Seele aus dem Leib. Sie erwidert das Ganze auch teilweise, aber, wenn er sich ihr dann nähern will, scheucht sie ihn weg. Wenn es mal dabei bleiben würde.... Leider passiert es in letzter Zeit immer öfter, dass sie sich in die Federn kriegen und massiv gegenseitig verletzen. Betty hatte vor 3 Wochen eine offene Stelle unter dem Flügel und auch im Flügel war ein Loch (!) von seinem Schnabel zu sehen. Das ist nun wieder einigermaßen dank mehrerer Tierarztbesuche verheilt.

    Heute hat es Charlie erwischt. Ich weiß nicht, wie es passiert ist.... Er zieht die Krallen an einem Bein zusammen und kann nicht auftreten. Kann er sich etwas gebrochen haben? Das Bein kann er aber einziehen. Im Käfig bewegt er sich jedoch nur mit dem Schnabel und dem anderen Bein vorwärts. Ich hoffe, dass er sich wieder erholt, sonst muss ich ihm auch noch den Stress mit dem Tierarzt antun.

    Was soll ich bloß machen? Ich kann die beiden nicht getrennt fliegen lassen. Wenn ich Charlie ´rauslasse, keift er so laut, damit ich Betty auch fliegen lasse. Abgesehen davon, dass sie im Käfig wild herumflattert. Wenn ich Betty allein ´rauslasse, ist es noch schlimmer. Sie macht sich scheinbar gar nichts d´raus, wenn er im Käfig zurückbleibt und fliegt dann schon ´mal durch die ganze Wohnung. Somit ist sie seinem Blickfeld entschwunden und er spielt dann echt verrückt. Es ist nicht auszuschließen, dass er sich im Käfig verletzen würde.

    Ich habe schon annonciert wegen Tausch: Henne gegen Henne. Aber
    1. scheint es nur glückliche Halsbandpärchen in Berlin zu geben und
    2. MUSS das ja dann , selbst, wenn ich eine andere Henne für Charlie hätte, nicht funktionieren.

    An die Abgabe in eine große Voliere habe ich auch schon gedacht. Aber ich habe Angst, dass Charlie den Konkurrenzkampf mit anderen Hähnen nicht übersteht. Er war ja immer wohl behütet und ist (angeblich) handaufgezogen.

    Und leider spreche ich aus schlechter Erfahrung. Ich musste vor 11 Jahren einen Halsbandsittich weggeben, weil er mich als seine Henne vergötterte. Seine Eifersuchtsattacken habe ich nicht mehr aushalten können. Deshalb mussten wir uns trennen. DAS war schon ein Drama. Aber ich hatte Kontakt zu der neuen Besitzerin. Sie erzählte mir dann auch, dass er jetzt in einer Voliere mit anderen Halsis glücklich ist. Ich habe ihn nach 5 Jahren das erste Mal besucht (er hat mich nicht erkannt). Damals hatte er schon erste "Kriegsverletzungen" - er humpelte und saß ziemlich abseits von den anderen. Es zerriß mir fast das Herz.... Vor 4 Jahren erhielt ich dann die Nachricht, dass er eingeschläfert werden musste, weil er im Kampf mit einem anderen Hahn tödliche Verletzungen davongetragen hatte....

    Ich hoffe, Ihr versteht jetzt, dass ich meine Entscheidung von damals nicht wiederholen werde - auf keinen Fall!!! Es muss doch noch eine andere Lösung geben?!

    Bitte helft mir!

    Eine ganz traurige Vogelmutti
     
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  3. Sabine-R-

    Sabine-R- Neues Mitglied

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    Befinden von Charlie

    Ich war heute mit Charlie beim Tierarzt: gebrochen hat er sich wohl nichts, aber eine schlimme Zerrung (wahrscheinlich gestern beim Wegfliegen am Teppich hängengeblieben). Er hat eine Cortisonspritze bekommen. Ich soll darauf achten, dass er das Beinchen wenigstens absetzt, wenn er sitzt. Ich glaube, das sieht auch ganz gut aus.
     
  4. Sabine-R-

    Sabine-R- Neues Mitglied

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    Käfigarrest

    Charlie geht es wieder besser.... Er möchte wieder ´raus und hüpft trotz anzunehmender Schmerzen in seinem Käfig wieder auf beiden Beinen herum. Aber, ich lasse ihn noch nicht. Er muss sich schließlich schonen. Es würde ihm auch besser tun, nicht so wild auf ein Ausfliegen zu bestehen. Ich leide mit.

    Betty hat natürlich jetzt auch Käfigarrest. Ich kann ihm nicht antun, sie fliegen zu lassen.

    Das sind die beiden absolut nicht gewöhnt. Ich habe ihnen jeden Tag mindestens 2x 1 1/2 Stunden Freiflug gegönnt, weil ich weiß, dass diese Tiere normalerweise in Volieren glücklich sind und nicht in Käfigen. Aber, ich muss das leider noch ein paar Tage durchziehen und habe schon jetzt Angst davor, dass sie sich wieder das Raufen kriegen, wenn sie draußen sind.

    Sind Halsbandsittiche überhaupt irgendwie lernfähig? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
     
  5. aleinad

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    Mein Gott, wenn ich deine Probleme so lese freue ich mich, dass meine sich nur in Ruhe lassen.

    Ich hoffe für dich, dass sich das bald wieder beruhigt.

    Hast du schon mal versucht sie mit umstellen und umhängen der Einrichtung zu beschäftigen? Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass dadurch Zwistigkeiten ganz schnell in Vergessenheit geraten.

    Die Vögel sind erst mal damit beschäftigt ihr Revier neu zu erkunden und so tritt der Zank in den Hintergrund. Vielleicht klappt das ja auch bei deinen beiden.
     
  6. Sabine-R-

    Sabine-R- Neues Mitglied

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    Danke für Deinen Tipp, aleinad! ... Ist aber leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die beiden sind "abgebrüht", was Veränderungen im Käfig betrifft. Und viele Möglichkeiten habe ich da auch nicht.

    Habe Charlie heute fliegen lassen. Er hat noch Schmerzen, ich sehe es, wenn er landet oder auf die Hand kommen soll. Er zieht die Krallen immer noch zusammen und tut sich schwer mit dem Auftreten.

    Betty habe ich deshalb auch nicht fliegen lassen, als er wieder im Käfig war. Sie tut mir zwar leid, aber ich möchte ihm nicht noch mehr Stress verursachen.
     
  7. aleinad

    aleinad Mitglied

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    Wenn er dir auf der Hand landet könntest du das doch ausnutzen um ihm das Füßchen mit Traumeelsalbe zu behandeln. Falls du das nicht eh schon tust.

    Ich schmiere mir in so einem Fall die Hand oder den Finger mit der Salbe dick ein und wenn der Vogel drauf landet bekommt er automatisch seine Dosis.

    Und meine TÄ hat mir - bei einer ähnlichen Verletzung bei einem Welli Metacam+Traumeeltropfen gemischt die ich dann in den Schnabel geben konnte. Hat sehr schnell geholfen.
     
  8. Sabine-R-

    Sabine-R- Neues Mitglied

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    Hallo, aleinad,

    Charlie hat Metacam-Tropfen bekommen. Ich mache ihm davon täglich 2 Tropfen ins Trinkwasser.

    Gibt es die Traumeelsalbe auch rezeptfrei in der Apotheke? Deinen Tipp mit dem Finger finde ich sehr hilfreich. Ich sträube mich nur davor, ihm irgendwas verabreichen zu müssen. Dazu müsste ich ihn mir greifen und das verursacht ihm mächtigen Stress. Er hat immer noch immense Beschwerden mit seinem Füßchen.

    Ich habe ihn seit gestern wieder fliegen lassen, weil er sowieso immer unruhig in seinem Käfig hin und her hüpft. Er protestiert dann zwar, dass seine geliebte Betty drinne bleiben muss, aber das empfinde ich immer noch humaner, als ihn gar nicht rauslassen zu können.

    Habe auch einen Trick gefunden, Betty fliegen zu lassen. Sobald es dunkel wird, nehme ich ihren Käfig ins Wohnzimmer. Dann kann sie da ein paar Runden drehen, ohne dass Charlie etwas mitbekommt (der schläft schon selig ;o)). Riskant wird es nur, wenn sie merkt, dass sie alleine ist. Dann schreit sie nach ihm. Aber sie bekommt schnell mit, dass sie leise sein muss und geht nach ein paar Runden wieder brav in den Käfig zurück - sie ist ´ne ganz Schlaue.

    Ich danke Dir für Deine Anteilannahme und die wertvollen Info´s!!
     
  9. aleinad

    aleinad Mitglied

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    Traumeel bekommst du rezeptfrei in der Apotheke, sowohl als Salbe und auch in Tropfenform. Metacam und Traumel kannst du auch ins Trinkwasser geben...oder wieder einen meiner Tricks anwenden.
    Lieblingsfutter damit impfen. Meine Halsi sind Weintraubenfanatiker - und in so einer Weintraube lassen die Tropfen hervorragend verstecken. ;)
     
  10. Sabine-R-

    Sabine-R- Neues Mitglied

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    Die Salbe habe ich heute in meiner Apotheke bestellt und konnte sie nachmittags abholen. Habe mir ordentlich den Handrücken eingeschmiert und Charlie erzählt, dass er rauskommt. Dabei habe ich ihn ein paar Mal auf meine Hand steigen lassen. Handicup war nur, dass er mit dem gesunden Füßchen zuerst aufgetreten ist, dann gemerkt hat, dass es etwas rutschig ist und das verletzte Füßchen so gut wie gar nicht so aufgesetzt hat, dass die Salbe an ie gezerrte Stelle kommt ;o(!! ...Dafür hat er mir beim panischen Auf-den Arm-klettern meinen Pullover schön vollgeschmaddert.

    Habe ihm jetzt noch etwas Salbe auf der rechten Seite seiner Leitersprossen im Käfig raufgeschmiert.

    ...Ich habe auch überlegt, ob ich ihm das Metacam einfach in die Weintrauben spritze, habe aber Angst, dass es dann zu hoch dosiert ist. Meine TÄ hat gesagt, auf 10 ml max. 2 Tropfen. Blöd ist nur, dass Charlie so gut wie nicht trinkt.
     
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  12. aleinad

    aleinad Mitglied

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    Dann verdünne die Tropfen doch wie angegeben und gib davon die Dosis in die Weintraube.
     
  13. Sabine-R-

    Sabine-R- Neues Mitglied

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    Ja, das werde ich wohl machen müssen... Ich werde abgekochtes Wasser nehmen dazu.

    Vielen Dank, aleinad!!
     
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