Meine Molly atmet so stark

Diskutiere Meine Molly atmet so stark im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich habe da mal eine Frage. Vielleicht hat jemand das selbe schon mal bei seinem Welli beobachtet und kann mir helfen. Meine Welli-Dame...

  1. sun_tm

    sun_tm Guest

    Hallo,
    ich habe da mal eine Frage. Vielleicht hat jemand das selbe schon mal bei seinem Welli beobachtet und kann mir helfen.

    Meine Welli-Dame Molly sitzt seit ca. 1 Woche schon aufgeplustert auf dem Wellibaum. Bei größerer Anstrengung (kurzes fliegen von Ast zu Ast) fängt sie sehr stark zu atmen an, so das der ganze Körper zittert und sich der Schwanz stark auf und ab bewegt. Wir haben Molly vor ca. 2 Monaten mit ihrem Bruder bekommen. Die beiden kamen aus einer schlechten Haltung. Sie wurden sogar mit der Hand gefangen. Molly ist deswegen auch sehr schreckhaft und rennt sofort weg wenn man zu nahe kommt. Ich kann ihr deswegen auch nicht beruhigend zureden wenn sie so anfängt zu schnaufen. Das Schnaufen ist sehr stark und kann man sehr gut hören. Aber auch wenn sie ruhig sitzt sieht man wie sich der Schwanz hin und her bewegt beim atmen. Dieses Schnaufen ist mit der Zeit nun stärker geworden, auch sitzt sie jetzt aufgeplustert und teilnahmslos herum. Fliegen wollte sie noch nie, sie ist meisstens von Ast zu Ast gelaufen und immer irgendwie ungeschickt.

    Fressen tut sie aber.

    Kann mir jemand sagen an was das liegen könnte ??

    Zum Tierarzt möchte ich nicht, da mir vor ca. 1 Monat schon mal ein Vogel durch die Hand des Tierarztes gestorben ist.

    Ich mache mir große Sorgen.

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße
    Sun_tm
     
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  3. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Sun_tm,

    Leider wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als zu Tierarzt zu gehen. Such Dir aber einen vogelkundigen heraus. Schreib mal, wo Du wohnst, dann kann ich Dir Tips geben. Wenn ein Vogel beim TA stirbt, ligt es nicht immer an TA bzw. ist nicht immer seine Schuld. Es kann sein, daß es einfach zu spät war und daß ihm dann der Streß den Rest gegeben hat. Ein solcher Vogel wäre aber höchstwahrscheilich auch bei Dir gestorben.
    Um mögliche Behandlungsfehler zu minimieren, solltest Du wirklich einen Vogelspezialisten aufsuchen.
    Deine Symptomenbeschreibung hört sich ganz stark nach Aspergillose an; es kann aber auch eine bakterielle Lungenentzündung oder Endoparasiten sein.
    Ganz sicher ist, daß Dein Vogel professionelle Hilfe benötigt, und zwar so schnell wie möglich.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  4. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Nähe Hamburg
    Hallo Sun-tm,

    eins ist sicher, dem Welli geht es sehr schlecht. Deshalb solltest du so schnell wie möglich zu einem vogelkundigen TA gehen.
    Adressen findest du unter www.Vogeldoktor.de

    Ich drücke dir und dem Kleinen die Daumen, dass ihm geholfen werden kann.
     
  5. sun_tm

    sun_tm Guest

    Hallo Thomas,

    ich wohne in 63303 Dreieich.

    In der Tierklinik in Langen haben sie mir nicht geholfen. Sie haben meinen Welli noch nicht mal richtig untersucht. Einfach nur mal eine Spritze gegeben. Als ich zum zweiten Mal hin kam, da es dem Welli nicht besser ging, hat die Ärztin nochmal eine Spritze gesetzt. Das war für den Vogel zu viel und er is am selben Abend noch gestorben.

    Also dort werde ich nicht mehr hingehen, obwohl es sich hier um eine Tierklinik handelt.

    Vielleicht kenntst du jemanden der wirklich vogelkundig ist - hoffentlich in meiner Nähe, da Molly einen weiten Transport nicht überstehen wird - da sie ja auch noch so scheu ist wird es ein Akt für den Arzt sie überhaupt aus dem Käfig zu holen.

    Gruß
    sun_tm
     
  6. #5 charly18blue, 3. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 3. Oktober 2004
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
    Moderator

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    Hallo sun_tm,

    dann fahr nach Frankfurt zu Dr.Ulf Riedel, Grempstr.28,Tel. 069-7075521. Das ist in Bockenheim. Den kann ich Dir wirklich empfehlen, ich gehe mit meinen Geiern auch zu ihm.

    Liebe Grüße Susanne
     
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  8. #6 Thomas B., 3. Oktober 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. Oktober 2004
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe sun_tm,
    ich habe mal in die Datenbank geschaut und kenne keinen der Doktoren, die dort unter 63...angegeben sind, persönlich. Ich kann daher auch keine begründete Empfehlung abgeben. Ich rate Dir trotzdem, so schnell wie möglich einen der in der TA-Liste des Vogelforums angegebenen Tierärzte aufzusuchen. Du kannst ja vorher anrufen und fragen, wie viele Vögel er/sie behandelt, welcher Prozentsatz der Patienten ungefähr Vögel sind und wie gut er/sich speziell mit Vogelkrankheiten auskennt. Vielleicht hat ja auch einer der anderen Forenuser persönliche Erfahrungen mit einem der unter PLZ 63... angegebenen Tierärzte und kann eine Empfehlung oder ggf. auch eine Warnung abgeben. Von Dr. Riedel in Frankfurt habe ich schon Positives gehört, aber das ist etwas weiter. Nur sollte der Weg sekundär sein.
    Wenn Du einen Inhalationsvernebler im Hause hast, würde ich den Vogel an Deiner Stelle zur Erleichterung der Atmung als Sofortmaßnahme erstmal inhalieren lassen. Das kann auch mit Kamille oder mit Emser Salz sein. Das ist aber nur palliativ, nicht curativ und sollte auf keinen Fall eine tierärztliche Untersuchung und Behandlung ersetzen oder auch nur verzögern.
    Zusätzlich kannst Du zur unspezifischen Steigerung der Immunabwehr Echinacea, Propolis und Rotlicht geben. Das sollte man eigentlich immer im Hause haben.
    Zur Aspergillosebehandlung und zur Inhalationstechnik habe ich in folgendem Thread mal was geschrieben:
    http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=68025&highlight=Imaverol
    Du mußt Dir allerdings im Klaren darüber sein, daß diese Behandlung nur was bringt, wenn es wirklich Aspergillose und keine bakterielle Infektion ist.
    Die Behandlung ist auf jeden Fall unschädlich, aber sie hilft, wie gesagt, nur bei Mykosen, nicht aber bei Luftsackmilben oder bakteriellen Infektionen.
    Deshalb empfehle ich Dir deshalb, nicht lange auf gut Glück herumzuexperimentieren, sondern gleich morgen (oder besser noch heute, wenn Du einen vogelkundigen Notdiensttierarzt findest), einen vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen und die notwendigen Untersuchungen in die Wege leiten zu lassen.
    Es müßte (unter Narkose) ein Trachealabstrich gemacht und auf Erreger untersucht sowie der Vogel ggf. geröngt werden. Werden bakterielle Erreger gefunden, wird das passende Antibiotikum per sog. Antibiogramm gefunden.
    Noch eine Warnung:
    Solltest Du die Inhalationsbehandlung machen und Dein Vogel sollte sterben, liegt es nicht an dem Imaverol, sondern an den anderen, nicht erkannten und deshalb nicht behandelten Erregern. Um das abzuklären, würde ich keine Zeit verlieren. Vielleicht war es ja, wie ich schon schrieb, bei Deiner letzten unangenehmen Erfahrung, als der Vogel nach der zweiten Spritze des Tierarztes starb, gar kein Kunstfehler, wie Du zu vermuten scheinst, sondern es war einfach zu spät. Das ist in der Vogelmedizin leider oft so, weil Vögel ihre Krankheitssymptome so lange wie möglich verderben, und nach Deiner Beschreibung ist Dein Vogel schwer krank. Du solltest also nicht wieder so lange warten, bis es ggf. (wieder) zu spät ist.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  9. #7 Munia maja, 3. Oktober 2004
    Munia maja

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    Hallo sun_tm,

    "Tierklinik" bedeutet noch lange nicht vogelerfahrene Tierärzte, sondern ist nur eine rechtliche "Sonderbezeichnung" einer Tierarztpraxis. In einer Tierklinik muss immer ein TA erreichbar sein. Außerdem muss mindestens ein Fachtierarzt für die entsprechende Klinikbezeichnung angestellt sein und die Tiere müssen stationär aufgenommen und versorgt werden können. Das sind so im Groben die Unterschiede zu einer "normalen" Tierarztpraxis.
    Richte Dich also nicht nach dem Wort "Tierklinik", sondern suche Dir einen vogelerfahrenen Tierarzt. Deiner Beschreibung nach benötigt sie nämlich sehr schnell einen...

    Viel Glück für Deine Molly,
    Steffi
     
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