Mopa ein Renner?

Diskutiere Mopa ein Renner? im Langflügelpapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, ich habe eine Frage an Euch Experten. Eine Bekannte hat einen Mopa, Hahn 1 Jahr alt, der zur Zeit flugunfähig ist. Es fehlen ihn die...

  1. Leuschi

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    Hallo,

    ich habe eine Frage an Euch Experten. Eine Bekannte hat einen Mopa, Hahn 1 Jahr alt, der zur Zeit flugunfähig ist. Es fehlen ihn die Schwungfedern und die Schwanzfedern. Der Züchter hat gesagt, er war mit einem anderen Mopa zusammen, die sich aber nicht verstanden haben. Der hat ihm Schwung- und Schwanzfedern ausgegrissen. In 4 Wochen sind die wieder nachgewachsen.

    Kann ich erkennen, ob die Federn ausgerissen wurden oder kann es sich hier auch um die Französische Mauser bzw. Rennerkrankheit handeln?

    Liebe Grüße
    Gisela
     
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  3. Richard

    Richard Guest

    Hallo Gisela,

    Französische Mauer gibt es nach meinem Wissenstand nur bei Wellensittichen.
     
  4. #3 Tierfreak, 10. Mai 2006
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2006
    Tierfreak

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    Hallo Leutschi,

    schön, dass Du mal hier bei uns vorbeischaust :D!

    Das komplett alle Schwungfedern samt Schchwanzfedern vo einem anderem Vogel ausgerissen wurden, halte ich eher für unwarscheinlich. Dann würden wohl eher nur vereinzelte Federn fehlen.

    Evtl. könnte die Viruserkrankung PBFD dahinterstecken, welche nicht heilbar ist und auch sehr infektiös für andere Vögel ist.

    Falls Du mit dem Gedanken spielst, den Vogel zu Dir zu holen, dann besser vorsichtshalber nur nach gründlicher Untersuchung und Test.
    Nicht, dass Du Dir unwissend Deine ganzen Vögel ansteckst.

    Ob die Federn komplett ausgerissen oder ausgefallen sind, kann man nicht erkennen :nene:.
    Nur wenn die Federn abgefressen oder abgebrochen sind, kann man die verbliebenen Federkiele noch erkennen.

    Er gibt auch noch die Schockmauser, wo Vögel ganze Gefiederpartien abwerfen, aber ob das hier der Fall sein kann, kann man schwer sagen :o .
     
  5. Leuschi

    Leuschi Foren-Guru

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    Hallo,

    danke für Eure Antworten. Ich werde meiner Bekannten raten, zum TA zu gehen.

    Es gibt aber noch ein weiteres Problem. Der Kleine ist bislang mit keinem Partner ausgekommen (2 Versuche). Er ist total auf Frauen fixiert. Männer werden gehackt, Frauen gefüttert und angebalzt. Wie kann man denn jetzt eine Vergesellschaftung durchführen, ohne dass der Kleine wieder so gestresst wird? Oder sollte man nach dem missglückten Versuch erst einmal damit warten?

    Liebe Grüße
    Gisela
     
  6. #5 Tierfreak, 11. Mai 2006
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    Hallo Gisela,

    kurz noch mal zu den fehlenden Federn. Wenn er so menschenfixiert ist, könnte es dann evtl. sein, dass er sich die Federn abgefressen/ausgezupft hat ? Gerade Papageien, die keinen arteigenen Partner haben und gefrustet sind, weil der Mensch halt nie den echten Partner ersetzen kann, machen sich auch schon mal selbst an den Federn zu schaffen.
    Ich hab auch schon Graupapageien gesehen, die sich selbst alle roten Schwanzfedern entfernt haben und es gibt auch viele, die sich selbst die Schwungfedern kürzen :o .

    Er scheint ja doch sehr auf den Menschen geprägt zu sein, deshalb interessiert er sich warscheinlich auch nicht so sehr für richtige Artgenossen.

    Das Wichtigste bei einem erneutem Vergesellschaftungsversuch ist Geduld und nochmal Geduld :zwinker:.

    Dann sollte ihm auch möglichst nur eine Henne dazugesellt werden, da gerade Mopas in gleichgeschlechtlicher Haltung oft nicht hamonisieren. Wichtig wäre natürlich erst mal zu wissen, ob das Geschlecht von dem Hahn auch wirklich bestimmt wurde ( DNA-Test).
    Auf wage Vermutungen sollte man sich da nicht verlassen :nene:.
    Dann sollten beide erst mal getrennte Käfige haben, wo sie schon mal Sicht- und Rufkontakt herstellen können.
    Wenn sie die Henne eingelebt hat, kann man beiden gemeinsamen Freiflug gönnen, was allerdings bei dem zur Zeit flugunfähigem Hahn eher Freigang sein wird.
    Man könnte ihm aber mit Leiterchen, Kletterseilen usw ein wenig Spielraum verschaffen, bis hoffendlich die Federn wieder da sind.
    Wenn sie sich außerhalb etwas angefreundet haben, kann man sie in eine möglichst frisch umgestaltete Voliere setzen, damit keiner den Platzhirsch spielt.

    Dann wäre es ganz besonders wichtig, dass sich die Menschen nach und nach immer mehr von den beiden Vögeln zurückziehen, damit sich die Beiden mehr auf sich konzentrieren können und der Hahn nicht nur den Zweibeinern hinterher eifert, anstatt sich mal seine Frau anzuschauen.
    Nur bitte nicht zu abruppt von heut auf morgen ganz zurückziehen. Der Hahn würde nicht verstehen, warum die Menschen ihn auf einmal nicht mehr haben wollen, deshalb wirklich nur Schrittweise.
    Dann heißt es Geduld haben und abwarten, beobachten und den beiden viel Zeit miteinander lassen.

    Das kann unter Umständen Wochen, gar Monate dauern, bis er sich wieder besinnt, dass er eigenlich ein Vogel ist und das eine Mopadame auch ein toller Spielkamerad sein kann, der immer für ihn Zeit hat. Deshalb bitte nicht zu früh aufgeben.
     
  7. Leuschi

    Leuschi Foren-Guru

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    Hallo,

    ich kenne mich mit Mopas nicht aus. Meine eine Lori-Henne habe ich vergesellschaftet. Sie war auch sehr zahm und kannte ihre Artgenossen nicht. Das hat ganz gut geklappt, auch wenn sie sich als Partner eine Henne ausgesucht hat.

    Eine DNA-Analyse liegt wohl nicht vor. Der Züchter sagte es ist ein Hahn. Bloß was soll man ihm denn jetzt für Federn ausrupfen, um eine DNA-Analyse machen zu lassen?

    Am besten ist es wohl, wenn meine Bekannte zum TA geht. Der kann dann gleich alles in die Wege leiten.

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Liebe Grüße
    Gisela
     
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  9. #7 roterfuchs, 11. Mai 2006
    roterfuchs

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    Hallo Giesela

    Ein Tierarzt kann entweder nur eine Endoskopie durchführen oder selbst für eine DNA nötige Feder auszupfen.

    Beim ersteren kann er (TA) durch einfache Endoskopie mit Sicherheit nicht feststellen, ob es sich etwaig um PBFD & etc. handelt.

    Du solltest das Tier am besten überhaupt erst nicht nach Hause holen!!

    Mit Hilfe von DNA kannst Du das Geschlecht feststellen lassen, wobei es meiner Ansicht schon ein Hahn sein wird, da es auf das Gegengeschlecht (Frauen) fixiert ist.

    Aber zu gleich mit der ausgezupften Feder kannst Du auch die PBFD-Vorab-Untersuchung durchführen lassen. Mit Sicherheit wird sich eine Feder zum auszupfen dafür am Vogel schon befinden.

    Sollte das Ergebnis da sein, als "positiv" dann solltest Du nach einem anderen Hahn suchen und den Bekannten dann vielleicht schon von jetzt an auf die nicht-unansteckendeKrankheit etwas aufklären, dazu Du einiges schon hier (www.Geschlechtsbestimmung.de) lesen kannst.

    Gruss
     
  10. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    BWB:wo es zwitschert und pfeifft
    Solch einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Fixierung liegt sehr viel an der Aufzuchtmethode, bzw. an den Lebensumständen, die die Tiere haben. Ich kenne genug eindeutig bestimmte Hennen, die z.B. Männer beissen und zu Frauen ganz lieb sind, sind es dann auf einmal Männchen, diese Theorie war vor Jahren mal im Umlauf, als es die DNA noch nicht so gab.
    Bei Mopas kann etwas helfen die Unterschanzdeckenfarbe und die länge des grünen V auf der Brust anzuschauen, 100% ist aber nur eine DNA oder Endoskpie, wobei letztere nur geht, wenn die Vögel alt genug sind.
     
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