Mopagang Newsletter

Diskutiere Mopagang Newsletter im Langflügelpapageien Forum im Bereich Papageien; Für die ehemaligen Abonnenten des Newsletters, ich habe eine Ewigkeit hier nichts mehr geschrieben, - fast ein Jahr - aber sehr oft daran...

  1. Ajnar

    Ajnar Initiative für Papageien

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    Für die ehemaligen Abonnenten des Newsletters,

    ich habe eine Ewigkeit hier nichts mehr geschrieben, - fast ein Jahr - aber sehr oft daran gedacht... ;-)

    Nun, was ist zwischenzeitlich los bei der Mopagang:

    Loli und CzaCza:
    Loli hat sich enorm entwickelt. Er kommt ganz nah ans Gitter seiner Voliere, badet, ißt, verhält sich ganz normal, auch wenn ich ganz nah bin. Er hat seine Ängste und sein Misstrauen überwunden. Er ist ein putziger, kleiner Mopa geworden. Es unterscheidet ihn nichts mehr in seinem Verhalten von den anderen. Nun, das hat fast vier Jahre gedauert, bis ich diese Zeilen zu Papier bringen durfte... Er liebt seine CzaCza über alles.
    CzaCza zieht ihr Ding durch ;-) Sie arbeitet tagsüber schwer in ihrer Korke oder wickelt sich in eine Zeitung ein und scharrt und schreddert, was das Zeug hält. Sie ist immer noch so stark gerupft. Das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Ab und zu kommt ein Fläumchen, ein paar Stunden später ist es wieder weg. Aber, zupfen gesehen habe ich sie noch nie.....
    Loli zupft ihr auch zuweilen ein paar Federchen aus dem Köpfchen, aber es hält sich noch im Rahmen, das Köpfchen ist so gut wie voll befiedert.....
    Beide baden unheimlich gerne und schmusen und spielen viel. Sie sind ein glückliches, harmonisches Paar :-)
    Übrigens, Loli ist der Chef im Mopazimmer und CzaCza die Prinzessin ;-) Ach, ja - und CzaCza übt das Fliegen....


    TocToc und MoMo:
    TocToc geht es, würde ich sagen, recht gut. Es gab schon länger keine Anfälle mehr. (dreimalklopfenaufholz) Ich packe sie aber auch in Watte, versuche alle Belastungen zu vermeiden. Da die Ursache nicht geklärt ist, gehe ich kein Risiko ein. Nichts was sie beunruhigen könnte, ausgewogene und stete Vitamingaben, die Möglichkeit auch spät und schon ganz früh wieder zu essen (auch wenn alle schlafen wollen, wir warten mit dem Licht, bis TocToc noch ein letztes Pistaziiiiieee genommen hat). Sie ist unglaublich. Wenn ich die Voliere putze, dann springt sie mir auf den Rücken und rennt schreiend und mit geöffneten Flügelchen darauf entlang ;-) was ich jedesmal zum kaputtlachen finde.
    MoMo hat sich entspannt, aber noch nicht vollständig. Er liebt seine TocToc und die beiden sind DAS Traumpaar. Sie sind immer zusammen, und kuscheln und spielen. Nur abends, wenn ich die letzte Salzlampe lösche, dann geht TocToc auf ihren Schlafplatz. Morgens beim ersten Lichtstrahl rennt sie zu MoMo ;-))
    Ich bin immer noch der Ansicht, daß das Schicksal war, mit den beiden...
    MoMo hat immer noch Angst vor einem Besen. Wenn ich kehre weicht er sofort zurück. Nach so langer Zeit.... - aber sonst ist er relativ gelassen und ausgeglichen.
    Ganz besonders süß ist es morgens beim Frühstücksservice, wenn TocToc und MoMo auf ihre Schälchen warten. Sie sitzen ganz vorne und lassen mich diese kaum wieder einhängen. Auf jeden Fall wollen sie einen Pfand, sonst läuft da gar nichts ;-D und MoMo möchte immer etwas anderes - es darf ruhig aussergewöhnlich sein.


    RiRi und Gasou:
    RiRi hat sich auch sehr gut eingelebt. Auch wenn es dunkel ist, greift er mich nicht mehr an, das war ja mal eine Sorge. Er hat Vertrauen gefasst, ist aber anderen Menschen gegenüber sehr zurückhaltend und kritisch beäugt er sie vom höchsten und entferntesten Ast. Gazou hat sich das von Loli abgeschaut und hat ihm auch, beim gegenseitigen Putzen, ein paar Federchen aus dem Köpfchen gezupft und so hat er dort ein etwas lichteres Federkleid. Die beiden sind wahnsinnig aktiv. Sie zerstören wie die Termiten dauernd ihre Sitzäste und ich komme kaum nach mit dem Astschrubben und Zuschneiden...
    Manchmal streiten sie sich ein wenig, Aber, nicht ernsthaft. Sie sind vom Charakter her etwas schwieriger, irgendwie wilder. Sie haben oft ganz leuchtende Augen. Das sieht wunderschön aus. Um Gazou mache ich mir manchmal etwas Gedanken. Sie ist dann sehr zurückhaltend und ich bin mir nicht so ganz sicher, was da auf mich zukommen wird.... - im Großen und Ganzen (neue Rechtschreibung ;-)) ist sie aber sehr fröhlich, isst gerne ;-) (das hat sie beibehalten), ist munter und ist unheimlich fleißig wie alle die Mopamädchen ;-)
    Ich würde sagen, die beiden mögen sich sehr, (obs die große Liebe ist, ich weiß nicht...), sind sehr fröhlich und munter und fliegen wie die Wilden ;-) - einfach doll! - so schnell kann ich kaum gucken ;-)



    An Loranga muß ich nach wie vor sehr viel denken und bin immer noch sehr traurig. Ich hoffe, daß er da wo er jetzt ist, glücklich seinen Weg geht. Der einzige Trost für mich ist, daß wir uns eines Tages wiedersehen werden....
     
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  3. Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Franziska :0-


    Schön mal wieder Newsletter zu lesen und das auch noch so erfreuliche :freude: :trost:
     
  4. Ajnar

    Ajnar Initiative für Papageien

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    Liebe Freunde,

    nachdem ich lange Zeit nicht mehr geschrieben habe, möchte ich Euch in Trauer kundtun, daß TocToc seit Samstag, im Alter von wie ich nun weiss, mindestens 30 Jahren (lt. offenem Ring, der noch vor 1978 registriert wurde) nun in einer neuen Zeit, hinter dem Horizont fliegt.

    TocToc war ein fröhliches Spätzchen. Keck und aufgeweckt. Leider nicht ganz gesund. Wie Ihr vielleicht noch wisst, litt sie zu bestimmten Zeiten unter Zentralnervösen Störungen, wie bei einem epileptischen Anfall, die wohl durch einen Tumor ausgelöst wurden, wie man nun weiß.
    Aus diesem Grunde haben wir uns alle sehr bemüht sie nicht zu sehr zu belasten. Ich hätte die Süße aber nicht für so alt gehalten - wirklich erstaunlich.

    MoMo hält sich entgegen meiner Befürchtung sehr gut. Er hält sich an die anderen Burlis im Mopazimmer und nimmt nun Kontakt auf, zeigt sich nun von einer ganz neuen Seite.

    Dies nur für die Leser des Mopagang Newsletters, die von jeher Anteil genommen haben.
    Bitte schreibt nichts dazu!

    Liebe - traurige und nachdenkliche Grüße
     
  5. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    hallochen Franziska,
    auch wenn wir nichts schreiben sollen, einen lieben :trost: von mir.
    Ich weiß wie schwer es ist, solch ein Federknäuel über die Regenbogenbrücke ziehen zu lassen.

    Nachdenklich ist man da auch immer.. viel Kraft und wie geht es denn dem Rest deiner Langflügelbande?
    Ich habe mich wirklich gefreut mal wieder was hier im Newsletter zu lesen....
     
  6. #205 Tierfreak, 3. Mai 2007
    Tierfreak

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    Huhu Franziska,
    ich kann auch nicht anders und möchte Dir mein herzliches Beileid schicken :trost: :trost: :trost: !
     
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  8. #206 Ajnar, 14. Mai 2007
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2007
    Ajnar

    Ajnar Initiative für Papageien

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    Danke Euch Moni und Manuela. Ich wollte es eigentlich extra nicht, weil der Abschied und alles was damit zusammenhängt so komplex und nicht in wenigen Worten zu erklären ist. TocToc fliegt nun über dem Horizont und das ist gut so. Ich bin mit den Abläufen im Reinen und ich habe die Kleine begleitet, so gut ich konnte. Nun ist sie in einer anderen Welt, wo sie es besser hat und frei ist.


    Nachfolgend also wie gewünscht der Versuch einer Beschreibung...

    Loli hat sich zu einem sehr lieben und fürsorglichen Partner für das Pygmäenmädchen CzaCza entwickelt. CzaCza war ja sowieso seine höchst eigene Wahl und er ist sehr lieb zu ihr, begleitet und geleitet sie und füttert sie auch. Sie hat immer ein gut gefülltes Täschchen.... Zu mir hat er Vertrauen, hat sich aber noch nicht von allen seinen scheuen Angewohnheiten getrennt, aber von den meisten.
    CzaCza findet sich in der Voliere recht gut zurecht. - Ich schreibe das so, ihr wundert Euch bestimmt - sie ist mittlerweile erblindet. Der TA nimmt an, daß sie schon sehr alt ist, wesentlich älter als 24. Immer wenn ich Zuhause bin, dann reiche ich ihr speziell und zusätzlich etwas zu trinken. Hirse hat sie immer in ihrer Korkhöhle, aber sie kann auch alleine ihre Schälchen finden, das macht sie sehr gut. Um sie zu leiten, oder wenn ich ihr etwas reiche, gebe ich ihr Klopfzeichen. Das versteht sie sehr gut. Rotlicht macht sie viel. Immer wenn ich da bin, wird direkt das Rotlicht angeschaltet. Dann sitzt sie auf ihrer Kaffeholzwurzel und knirscht mit dem Schnäbelchen. Die beiden sind sehr lieb miteinander und zufrieden.

    MoMo verhält sich ganz anders, seitdem TocToc nicht mehr bei uns ist. TocToc war bisher immer im Vordergrund. Sie kam immer mit viel Geschrei und so schnuckelig aufgeplustert nach vorne, MoMo hielt sich bisher eher im Hintergrund.
    Nun kommt er vor und besieht sich die Schalen. Er zeigt sich recht fröhlich und hat einen echt guten Appetit. Ich werde seine Voliere nun Stück für Stück verändern, denn MoMo kann gut fliegen und das konnte TocToc nicht und die Voliere war eher dem FlugUNvermögen gerecht gewesen - oder besser - ist es momentan noch. MoMo lebt nach wie vor den gleichen Tagesablauf, er macht alles wie bisher, zu den gleichen Zeiten und an den gleichen Orten.... Er geht aber mehr nach vorne, ruft mit den anderen und nimmt auch zu mir mehr Kontakt auf. Er kommuniziert viel mit RiRi (ganz geheime Geheimnisse werden da besprochen.... - ...... aber in einer Lautstärke - ohlala)

    RiRi und Gasou sind nach wie vor fit und fröhlich. Mittlerweile hat sich herausgestellt, daß auch Gazou ein Junge ist ;-) Die beiden haben sich aber arrangiert ,-) - ich gehe jetzt diskret nicht ins Detail ;-)
    Die beiden sind munter und spielen und kuscheln und essen den lieben langen Tag. Wirklich doll, wie wild die Äuglein von Gazou leuchten! Wenn ich mir vorstelle, sie säße in ihrer natürlichen Umgebung..... Das wäre einfach wunderbar. Man sieht es in ihren Augen spiegeln und leuchten.....


    Insgesamt halte ich mich an das, wie ich es von Anfang an mit den Mopas gehalten habe. Sie haben die vollkommene Routine. Es wird alles immer gleich gemacht, zur gleichen Zeit, am gleichen Ort, wenn möglich mit den selben Worten. Ich kündige es an, wenn ich die Volieren öffne und schliesse und ich warte, bis man sich bereit gemacht bzw. in Position gebracht hat.
    Mein Tag beginnt um 04:30 und endet um 22:45 Uhr (Habe ich schon einmal geschrieben, daß ich ein Gegner der Sommerzeit bin - schmunzel). Wir bestellen von Anfang an das gleiche wunderbare und hochwertige Futter, Gekeimtes gibt es täglich und immer absolut frisch, genauso wie Obst und Gemüse. (Besonders lieben sie Hagebutten. Die bekommen sie einmal pro Woche - hatte ich eingefrohren... ) Frisches Wasser in mehreren Schalen in jeder Voliere. Alle 2-3 Tage kommt ein Vitaminpräparat in einer der Schalen hinzu. Alle paar Tage gibt es ausserdem Möhrchensaft in einem kleineren Schälchen extra. Nur CzaCza bekommt ihn momentan täglich.
    Es steht immer Golliwoog zur Verfügung (auch die Erde wird gerne genommen) und möglichst häufig frische Zweige. Ganz neu haben wir die Papageien-Bäckerei entdeckt und haben die Mandelglöckchen bestellt. Sehr lecker ;-) und die Glöckchen haben eine super Form, so daß man sie schön halten kann.... Die Piepse riechen wie an Weihnachten ;-D

    Ich persönlich habe mich aus der ehrenamtlichen Vermittlungs- und Briefkastentantenarbeit zurückgezogen. Warum? Weil es nicht mehr zu ertragen war. Einfach traurig. Von Anfang bis Ende - und immer diese Angst, daß der Platz nicht gut ist.... und das Unverständnis der Anfragenden... Ich konnte es nicht mehr aushalten.

    Ich wünschte mir wirklich, daß Papageien im Freiland frei und unabhängig leben könnten und daß es diese Käfighaltung nicht gäbe....

    Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden, wenn auch in größeren Abständen...

    Liebe Grüße und vielen Dank für Euer Interesse an den kleinen Helden
     
  9. #207 Ajnar, 13. Juni 2007
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2007
    Ajnar

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    Hallo Newsletter-Leser,

    da ich ja vor meinem letzten Beitrag länger nicht mehr geschrieben hatte, ist es vielleicht sinnvoll, darauf hinzuweisen, daß die bei uns lebenden Mopas eine Vorgeschichte haben und in der Mehrzahl schon älter sind. Die Gebrechen und Probleme unter denen sie leiden, ist auf ihr größtenteils schweres Leben in Gefangenschaft zurückzuführen.
    Leider kannte man sich ja auch früheren Zeiten noch nicht so gut aus. Ein Papagei musste sich anpassen. Man hat damals noch nicht erkannt, daß hier anspruchsvolle Bedürfnisse nach einem artgerechten Leben vorhanden sind, denen man als Mensch gerecht werden muß....

    Sicher habt Ihr aus meinem letzten Posting gelesen, wie traurig und frustriert ich mittlerweile bin, über das was den Papageien in der Mehrheit geboten wird und daß es sehr häufig beim Wunsch nach einem Leben mit Papageien nicht darum geht, die Wünsche und Bedürfnisse des Papageis zu erkennen geschweige denn zu erfüllen. Die Konfrontation durch meine Tätigkeit als Briefkastentante hat mich hier stark gefordert und zum Teil auch überlastet.

    Natürlich ist das nicht immer so! Das muß natürlich auch geschrieben werden. Es gibt natürlich durchaus Menschen, die respektvoll und liebvoll mit den kleinen Räubern umgehen und sich wirklich um ihr Wohlergehen bemühen, einen Partner suchen, Platz und Raum schaffen, sich mit der Ernährung auseinandersetzen und mit "Sach"verstand und Fürsorge mit den kleinen Drachen umzugehen wissen.

    ********************
    Nun aber zurück zum Newsletter:

    Leider kenne ich nicht von allen, den bei mir lebenden Mopas die genaue Lebens-Geschichte. So wie sie mir aber bekannt war, kann sie hier bei Interesse nachgelesen werden. Hier der Link Click und hier Click
    Für mich ist es interessant nochmals in den Geschichten zu lesen. Man vergisst doch leider das eine oder andere Detail.

    In Erinnerung geblieben ist mir aber, wie schwierig es damals war, als die Gruppe zusammenkam. Die Vergesellschaftung wie ich sie mir vorstellte, fand ja nicht statt. Man hatte damals von Mopaseite aus ganz andere Vorstellungen ;-)
    Die kleinen Räuberlein blieben aber dann doch so zusammen, wie sie sich letztendlich selbst entschlossen hatten. Die Kleinen hatten damals noch sehr an den vergangenen Geschehnissen zu knabbern und ich kannte mich noch nicht so gut aus und versuchte zu interpretieren, so gut wie möglich, was leider nicht immer gelang...

    Zu den Gegebenheiten vielleicht noch kurz die Anmerkung, daß die Gruppe zwar zusammen im Mopazimmer lebt, aber daß eigentlich immer zwei in einer eigenen Voliere wohnen.

    ************************

    So, ich dachte ich halte Euch nun weiter auf dem Laufenden:

    Loli und CzaCza
    Die beiden haben sich wirklich sehr lieb. Loli füttert CzaCza und kümmert sich um sie. Die Kleine hat ihr eigenes Köpfchen und lebt ein beschauliches Leben. Am Tag sitzt sie gerne auf ihrem Kaffeeholzast oder arbeitet im Korkwerk. Das war ja schon immer ihre große Leidenschaft und ich kann nur schreiben, daß sie so fleißig ist, wie eine Termite ;-D
    Ich hatte es ja schon geschrieben, sie hat immer ein volles Täschchen. Sie bekommt von mir morgens und abends Saft, wird von Loli gefüttert und zudem ißt und trinkt sie auch selbst. Man kann das bei ihr sehr gut sehen - warum? Sie ist immer noch nicht angezogen. Es hat sich nicht viel getan mit dem Federwachstum.... Momentan trägt sie ein kleines Höschen mit Beinkleidern, aber nur aus Flaum... Das ist schon recht gut!
    Sie sieht nicht mehr viel. Hell und Dunkel kann sie aber auf jeden Fall erkennen. Manchmal denke ich, daß sie auch noch etwas mehr sehen kann. Wieviel allerdings, ist nur zu ahnen. Grundlegend verändere ich ihre Voliere nicht, aber wenn z. Bsp. Zweige, oder das eine oder andere neue Spielzeug dazukommen, findet sich das kleine Drachenmädchen erstaunlich gut zurecht. Über ihre Geschichte weiß ich leider kaum etwas. Ich kann mir da einfach leider immer noch kein richtiges Bild machen.
    Loli ist mittlerweile richtig entspannt. Er bleibt sogar sitzen, wenn ich CzaCza den Saft anbiete und die beiden unten bei den Korken beieinander sind. Das ist für ihn kein Problem mehr (freu) Dies ist für ihn eine wahnsinnige Errungenschaft. Er ist richtig ausgeglichen. Die damaligen Bewegungsstereotypien hat er vollständig abgelegt! Er sieht sehr lieb aus und zufrieden und sein Gefieder ist voll und er trägt ein Kleidchen bis über die Fußzehen ;-) Die kleine Glatze ist am Hinterköpfchen nicht zugewachsen, aber am Hals und den Seiten, auch im Gesichtchen hat er Federn. So wirkt das Gesicht sehr lang und schmal und würdevoll ;-). Er sagt Daudit und hat kein Problem damit mir in die Augen zu sehen und auch zu kommunizieren.


    (TocToc) und MoMo
    Die kleine TocToc ist ja nun nicht mehr bei uns. Es gab zwar immer wieder Zeiten, in denen sie nicht so fit war, aber im Grunde lebte sie ein ruhiges Leben und war doch sehr glücklich mit ihrem MoMo. Die beiden waren ja das Traumpaar schlechthin. Sie rannte immer nach vorne, schrie und hatte richtig Spaß. Ließ sich von mir die Füsschen küssen und war so frech und so süß ein richtiges kleines Flaumbällchen. Sie war so vorwitzig und keck.;-)
    Sie verließ uns des nachts. Aufgrund TocTocs sensiblem Zustand und ihre "epileptischen" Anfälle haben wir das Leben versucht sehr ruhig zu halten und sie zu schonen wo es nur ging. Ich war immer in Rufweite, wenn möglich und so hörte ich sie und konnte sie sozusagen begleiten. Allerdings ließ sie einen sehr nahen Abschied nicht zu und so ließ ich MoMo die Möglichkeit, denn die beiden gehörten ja zusammen und nicht ich... - (Hoffe ihr versteht, was ich meine)
    Für MoMo hat nun ein erstaunlicher Wechsel begonnen. Er war immer sehr zurückhaltend und ließ TocToc immer den Vortritt und nun verhält er sich eigentlich genauso wie sie... Er ist keck und frech. Mopst sich, was er haben möchte und zeigt sich sehr aufgeweckt und interessiert. Er kommt nach vorne, spielt - nimmt seine Spielsachen an und arbeitet neuerdings sogar an seiner Korke.
    Er fühlt sich nicht einsam, denke ich, da er ja mit den anderen Mopas in einem Zimmer lebt, aber er ist doch alleine.... Er würde sich sicher über eine Partnerin freuen.... Leider weiß man sein Alter nicht und wie alt er wirklich ist.... In den besten Jahren wahrscheinlich, eher älter würde ich sagen...


    RiRi und Gazou
    Die beiden sind einfach unglaublich aktiv. Natürlich gibt es auch Ruhephasen, ganz so wie es sein soll, aber meist füttern sie sich, rollen sich in ihre Zeitung ein, schreddern, schreddern und schreddern und fliegen und hopsen und schreien - einfach unglaublich. Gazou hat ja diese wilden Augen. Die Iris wird ganz klein und das sieht so wunderschön aus.... Was mich sehr freut ist, daß sie sich so super an Obst und Gemüse gewöhnt hat. Eine Zeitlang haben sie sich an den Händchen gehalten und sind dann manchmal zusammen abgestürzt (ächz - das hat mich immer fertig gemacht) Es ist aber nie etwas passiert und diese Phase haben sie wohl glücklicherweise beendet.... RiRi fliegt sehr gut und Gazou ist flugfähig, sagen wir mal so. Vielleicht war das der Grund....
    Sie sind sehr aufgeweckt und probieren alles Neue direkt aus... Wirklich schön!
    RiRi war ja ursprünglich sehr skeptisch und wirkte eher gefährlich, angriffslustig und verstört, aber nun ist er sehr vertrauensvoll. Er greift mich nicht an, sondern macht einfach sein Ding. Ich freue mich sehr darüber! Die beiden sind ein glückliches und ausgeglichenes Paar - Nur manchmal zanken sie noch ein wenig ;-)

    So, das wars jetzt erst mal wieder.
    Bis zum nächsten Mal
     
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