München - 2 Kongo-Graupapageien suchen ein neues Zuhause

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  1. Holde

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    Der Hahn ist 19 Jahre alt, die Henne wird 23 Jahre alt.
    Beide sind Handaufzuchten und ab dem 3. Lebensmonat bei mir. Sie sind kein Paar, aber sind schon seit 19 Jahren zusammen. Sie sind nur zum Fressen und Schlafen in der Voliere, ansonsten bewegen sie sich frei.
    Leider habe ich keinen Garten mehr. Die Henne ist seit Beginn flugunfähig, der Hahn ist seit letztem Jahr nach einem Sturz ein etwas schlechterer Flieger. Der Flügel wurde zwar von einer sehr guten TA in Unterhaching operiert, konnte aber von ihr nicht 100-%-ig gemacht werden. Beide benötigen menschliche Ansprache bzw. Zuwendung, besonders der Hahn fordert es von Zeit zu Zeit ein. Die Henne ist ein sehr sanftes liebevolles Vögelchen und spricht auch sehr klar. Der Hahn spricht nicht, er kann aber Melodien nachpfeifen.
    Die Henne wurde letzten Monat von dieser TA komplett gecheckt und sie sagte zu mir, so einen gesunden Vogel mit 23 Jahren hat sie in ihrer langjährigen Praxistätigkeit selten gesehen.
    Ich wohne in München. Voraussetzung ist, dass ich den Platz persönlich prüfen kann und daher sollten sich Interessenten nicht allzu weit von meinem Wohnort befinden.
    Vielen Dank für eine Antwort!
     
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  3. #2 Karin G., 09.04.2018
    Karin G.

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    hallo Holde
    die Abgabe fällt dir sicher nicht leicht. Hoffentlich findest du einen guten Platz in der Nähe.
    (Habe gerade dein Thema mit dem Flügelbruch gelesen.)
     
  4. Holde

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    Liebe Karin,

    ich habe heute auch in meinem Thread nachgelesen, der hier freundlicherweise wieder eingestellt wurde. Ich konnte nicht schreiben, was alles in der Zwischenzeit passiert ist.

    Die Lungenentzündung hat sich als fetter Lungenkrebs herausgestellt. Und das, als ich dachte, diese Krebsgeschichte überwunden zu haben, also meinen ersten Krebs, einen sehr aggressiven Eileiterkrebs. Die Krankenhausaufenthalte haben damals 8 Monate gedauert und da waren meine Vögel das erste Mal 8 Monate in einer Pflegestelle. Da ich wegen meiner Vögel sowieso nicht in Urlaub oder Reha fahre, war das das erste Erlebnis einer Trennung.

    Die Diagnose habe ich am 22.12.2015 im Krankenhaus erfahren. Und das als Nichtraucher, Nichttrinker und Fast-Vegetarier. Aber meine Kollegen im Büro waren starke Raucher und eine weitere Kollegin verstarb an Lungenkrebs, die genauso gesund gelebt hatte wie ich. So, das war mein Beitrag zum Rauchen.

    Die Zeit bis heute war sehr sehr schwer und ich habe es bis heute irgendwie durchgehalten. Die Vögel waren bei Krankenhausaufenthalten immer bei der TA in Unterhaching, wo Jako operiert wurde. Alles war dort o.k. Sie waren im Nebenzimmer in einer kleinerer Voliere, die auch oben geöffnet wurde, so hoffe ich mal. Hat mich viel mehr Geld gekostet, als damals bei den 8 Monaten beim ersten Krebs. Diese Frau damals hatte ein Tierhandlung in München und jetzt ist sie in einem Geschäft in Niederbayern tätig, wo sie auch wohnt. Die Vögel hatte sie damals zu sich nach Hause genommen, da es in der Tierhandlung für so lange Zeit nicht machbar war.

    Nun, beim letzten Mal, als sie bei der Tierärztin in Unterhaching in Pflege waren, aber nie mehr als eine bis höchstens drei Wochen, wurde mir gesagt, dass Jako so furchtbar gewesen wäre. Auf meine Fragen, was los war, wurde hin und her geredet, also er wurde halt laut bzw. furchtbar!!:huh: Ich denke, dass er genug hatte und einfach nur nach Hause wollte. Na ja, was soll ich sagen, es sieht so aus, dass sie den Jako nicht mehr nimmt. Wo ich mit ihm dann hin soll, weiß ich nicht.

    Ich habe dort letztes Mal einen Check von meiner Henne Maxi machen lassen, weil die TA mich beim letzten Krallen schneiden wissen ließ, dass das Blut, das dabei geflossen ist, so dünn wäre und dass Vögel lange nicht zeigen, wenn sie krank sind. So habe ich halt diesen Check machen lassen, mit allem was dazugehört mit dem Ergebnis, dass sie kaum einen Vogel gesehen hätte, der so gesund wie meine Maxi ist. Keine Arthrose, keine Aspergilose etc. Ich musste eine Stunde im Vorraum warten und dann wieder um die Röntgenbilder und Blutwerte (ca. eine DIN-A 4 -Seite lang) bitten. Die Rechnung war wieder enorm, da wurde richtig zugelangt.

    Nun, jetzt hat sich bei mir ein Rezidiv des Lungenkrebses angekündigt. Dieser Krebs ist nicht heilbar. Ich habe bereits im Januar 2016 einen ganzen Lungenlappen links eingebüßt und nun geht es im zweiten weiter. Was das bedeutet, ist mir nur allzu klar. Jetzt kommt Anfang Mai das nächste Kontroll-CT und dann wird man sehen, wie das „Ding“ in meiner Lunge weiterwächst. Ob man noch einmal operieren kann oder was man noch machen kann. Wieder eine fürchterliche Chemo oder gar nix mehr.
    Nur Gott weiß, wie es weitergeht. Die Kraft habe ich nicht mehr wie beim letzten Krebs. Mein Herz hat durch die Chemo stark gelitten, letztes Jahr wurde ich 2 x am Herzen operiert. Meine Vögel waren immer bei der TA und ich habe sie sofort nach dem Krankenhaus abgeholt.
    Nun lässt mich diese TA im Stich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Zu den Vögel kann ich sagen, das Verhältnis hat sich jetzt so geändert, dass es eher der Hahn ist, der sie hie und da aus der Voliere treibt, aber ansonsten spielen sie sehr brav miteinander und er füttert sie sogar immer wieder. Ich habe auch in letzter Zeit beobachtet, wenn sie sich unbeobachtet gefühlt haben, dass sie ihn am Nacken krault und er hat schon eine kleine kahle Stelle im Nacken. Also sie sind kein ideales Liebespaar, aber sie sind aneinander gewöhnt und streiten halt auch hie und da wie kleine Kinder.
    Ich habe das so zu beeinflussen versucht, dass ich mich von ihm mehr und mehr zurückgezogen habe, damit sie besser harmonieren. Aber das funktioniert nicht, denn er regt sich auf, wenn ich nur den Raum verlasse.
    Jako fliegt sogar ein paar Meter, aber nicht vom Boden aus.

    Auf jeden Fall ist er auf Frauen fixiert. In der ersten Pflegestelle bei meinem ersten Krebs wollte er nur zu der Frau und bei der Maxi hatte sie keine Chance, sie ließ sich nur von ihrem Mann am Kopf kraulen.

    So, das hat mich nun zu dem Entschluss gebracht, was ich niemals wollte, dass ich einen guten Platz für sie suche. Am wichtigsten wäre es für Jako, denn die Maxi würde wahrscheinlich von der TA wieder in Pflege genommen werden. Ich glaube, dass sie einzeln bei entsprechenden Leuten gut aufgehoben wären. Menschliche Nähe wäre wichtig!!!!

    Die TA sagte auch, dass Maxi nicht in einen Gnadenhof kommen könne, wie z. B. die „Kellerranch“ in Weiterstadt. Sie kann ja nicht fliegen und wäre dort in dieser Großvoliere völlig verloren. Sie meinte kalt wie sie nun mal ist, „für die finden Sie schon was!“ ICH glaube, dass die TA einfach empathielos und zu keinen menschlichen Gefühlen fähig ist. Aber das ist sicher ihr Naturell und dafür kann sie nichts. Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine, denn eine mir bekannte Papageienhalterin geht auch aus diesem Grund nicht mehr zu ihr.

    Aber es hilft ja alles nix, ich kann ja schnell bei einer Behandlung sterben und habe keine Kinder oder auch sonst niemandem mehr. Was dann mit den Vögeln passiert, das kann ich nicht verantworten.

    Liebe Grüße :0-
    Holde
     
  5. #4 Karin G., 10.04.2018
    Karin G.

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    Oh, Holde, das ist ja schrecklich. Wünsche Dir viel Kraft.
    Hoffentlich findet sich wenigstens für die Vögel eine gute Lösung.
     
  6. #5 terra1964, 10.04.2018
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    Das wird sicher nicht so einfach werden. Die meißten wollen ja junge Vögel haben.
    Vieleicht wäre für dich ja eine kostenlose abgabe an einen Zoo eine Lösung. Da hätten sie zumindest eine gute Versorgung und du kannst sie immer noch besuchen.
    Gruß
    Terra
     
  7. Holde

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    Liebe terra1964,

    vielen Dank für Deine Antwort!

    Ich weiß nicht, wie sehr Du Dich mit dieser Materie schon beschäftigt hast.
    Du weißt auch nicht, wie lange ich seit meiner ersten Krebserkrankung schon vorsichtshalber mich diesbezüglich umgesehen habe.

    Zoos sind aussichtslos, da habe ich mich schon umgesehen. Vogelparks ebenfalls aussichtslos. Alle überfüllt.

    Ein besonders schlimmes Erlebnis hatte ich, als ich mit einem Tierarzt aus Augsburg, der auch für Gut Aiderbichl als Tierarzt tätig ist, gesprochen habe. Er sagte mir wortwörtlich, Graupapageien wären nur der „Abfall“ der Papageien und sie stünden in der Reihenfolge an unterster Stelle. Erbost war er auch, weil ich ihm meinen Hahn nicht geben wollte. Er wollte ihn zu einem alleinstehenden 35-jährigen berufstätigen Mann geben, der ihn alleine halten wollte und mein Hahn ist aber außerdem auf Frauen fixiert. Da wäre er eingegangen.

    Von Aiderbichl bekam ich folgende Auskunft. Ich hätte einen Vertrag machen müssen über die Finanzen. Sie rechnete pro Vogel ca. 100,-- € im Monat, also bei 2 Vögeln wären das ca. 200,-- €, also ca. 2.000,-- € im Jahr. Da nach der dafür zuständigen Dame diese Papageien bis ca. 70 – 80 Jahre alt werden könnten, wäre ein Betrag von ca. € 125.000,-- alleine für die Unterbringung in einer Großvoliere vorab zu zahlen. Tierarzt etc. wäre extra und das würde dann entsprechend mehr kosten. Da wurde mir kein Betrag darüber gesagt. Auch wenn die Tiere sofort dort sterben würden, gäbe es keinen Cent zurück, das Geld würde für die anderen Tiere verwendet werden.

    Es gibt auch noch andere Gnadenhöfe z. B. Kellerranch in Weiterstadt. Dort würden sie einen Platz finden. Falls Du Dir die Homepage dieser Kellerranch ansiehst, wirst Du die Großvoliere sehen, wo die Vögel aber nicht optimal untergebracht werden können. Lt. der Tierärztin geht für die Maxi das überhaupt nicht, da sie nicht fliegen kann. Der Jako ist nach seinem Flügelbruch und trotz OP weiterhin fast flugunfähig, das Schlimmste ist, dass er sich nicht vom Boden abheben kann. Er kann nur in der gleichen Höhe, wo er sich befindet, ein kleines Stück fliegen und stürzt dann furchtbar ab. Also, ich muss weitersuchen, denn lt. TA „wird sich ja schon Jemand finden“!
    Außerdem ist diese Kellerranch in der Nähe von Frankfurt und ich lebe in München. Da wäre für mich der Weg in meinem schlechten gesundheitlichen Zustand für einen Besuch schon sehr weit. Es wäre mir nämlich wichtig zu sehen, ob sie an ihrem neuen Platz auch einigermaßen zufrieden sind. Mehr kann man ja für den Anfang dann auch nicht verlangen!

    Da ich dafür kämpfen werde, dass die Vögel nur an einen Platz kommen, wo es optimal ist, muss ich halt weiter suchen oder wir müssen eine andere Lösung finden.

    MfG
    Holde
     
  8. #7 mäusemädchen, 11.04.2018
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    Hallo Holde,

    nimm doch mal Kontakt mit der "papageienheimat" auf. Im Impressum findest Du die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer von Herrn Ludwig Buzan. Vielleicht kann er Dir in irgendeiner Weise helfen. Ich hoffe es so sehr!

    Hoffnungsvolle Grüße
    Heidrun
     
  9. Holde

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    Hallo Heidrun,

    herzlichen Dank für Deine Nachricht!!!!

    Das werde ich machen und dann hier darüber berichten!!!

    Ganz liebe Grüße
    Holde
     
  10. Holde

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    Hallo Heidrun,

    ich habe mir die Homepage der „papageienheimat“ angesehen.

    50! Graupapageien sitzen dort, die abgegeben wurden oder aus sonstigen Gründen dort sind.

    9! Graupapageien werden zur Vermittlung vorgestellt.

    Ich kann jetzt nur sagen, dass es mir fast übel geworden ist!!!
    Welche Chancen haben meine beiden braven zahmen Vögel, wenn dort bereits so viele andere warten???

    Ich danke Dir jedenfalls für Deinen Hinweis auf diese Organisation.

    Liebe Grüße
    Holde
     
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  11. #10 Karin G., 12.04.2018
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    das hat mich auch reichlich entsetzt
     
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  12. #11 mäusemädchen, 12.04.2018
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    Hallo Holde,

    meine Gedanken gingen auch nicht in die Richtung, daß Du Deine Beiden zu Herrn Buzan geben solltest, sie gingen eher in die Richtung, daß Herr Buzan Dir evtl. eine Adresse zur Aufnahme Deiner Beiden in Deiner Nähe sagen könnte.

    Gruß
    Heidrun
     
  13. Holde

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    Liebe Heidrun,

    ich glaube, Du hast mich etwas missverstanden.

    Meine Gedanken waren in erster Linie dahingehend, welche Chancen haben meine Vögel, wenn bereits so viele andere warten. Das hätte ich nie gedacht! Ich werde Herrn Buzan auch noch anrufen, um mit ihm über eine Chance in meiner Nähe zu sprechen.

    Aber es ist so, wie ich es geschrieben hatte, die 50 Bilder der Graupapageien im Gnadenhof und auch die 9, die auf Vermittlung warten, das hat mich im ersten Moment nur total geschockt!

    Heute war ich länger beim Arzt und bin momentan gesundheitlich ziemlich fertig. Ich werde trotzdem alles tun, dass meine Vögel in beste Hände kommen.

    Liebe Grüße
    Holde
     
  14. Holde

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    Liebe Karin G.,


    da waren wir schon 2, die entsetzt waren!!!

    Ich musste wieder an den Tierarzt von Augsburg denken, worüber ich bereits hier geschrieben habe. Der war erst ziemlich sauer, weil ich wissen wollte, wo er meinen Jako hingeben will, wenn ich ihm meinen Jako gegeben hätte. Dass ich das wissen wollte, war ihm völlig unverständlich. Dann kam ja die Äußerung, dass Graupapageien an der untersten Stelle stehen und er bereits 30 ! Graupapageien in der „Pipeline“ hätte.

    Damals habe ich noch nicht geglaubt, dass dieses Ausmaß an Abgaben wirklich möglich wäre!

    Liebe Grüße
    Holde
     
  15. #14 mäusemädchen, 13.04.2018
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    Hallo liebe Holde,

    einen tieferen Blick in die "Papageienszene" darf man nicht werfen. Ich war lange Zeit in einem Tier- und Artenschutzverein für Papageien ehrenamtlich tätig. Nachdem wir freundlicherweise unentgeltlich eine größere Volierenanlage zur Verfügung gestellt bekamen, waren wir in der Lage, dort ca. 35 Großpapageien aufzunehmen, denen wir (wie Herr Buzan) ein bleibendes Zuhause bieten konnten. Nach vereinsinterner Bekanntgabe war die Aufnahmegrenze in wenigen Tagen erreicht - ja in wenigen Tagen und ich war entsetzt.

    Durch die Arbeit des Vereins erreichten wir einen gewissen Bekanntheitsgrad und ich kam, um es mal treffend auszudrücken, an vielen Tagen kaum noch zur Toilette - das Telefon stand nicht mehr still. Von einhundert Anrufern wollten neunundneunzig ihren Papagei loswerden. Teilweise wurden wir sogar erpresst mit den Worten: "Wenn sie meinen Papagei nicht sofort aufnehmen, dann lassen wir ihn fliegen!" Nein, das waren keine seltenen Erfahrungen! Solche Arbeiten machen mit der Zeit krank, frustig und ...!

    Das nur mal so als kurzen Einblick in die "Papageienszene".

    Ich hoffe einfach, daß Herr Buzan Dir und Deinen Beiden helfen kann. Er hat ja viele Kontakte.

    Ich wünsche Dir die nötige Kraft und Ruhe und eine Bleibe für die Beiden, die Deinem Herzen entspricht.

    Hoffnungsvolle Grüße
    Heidrun
     
  16. Holde

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    Hallo liebe Heidrun,

    ganz herzlichen Dank für diesen Beitrag!
    Das ist alles desillusionierend, das ist einfach der pure Wahnsinn!!!

    Warum macht man nicht mehr Aufklärung?
    Warum züchtet man immer weiter, egal ob in den Herkunftsländer oder in Europa?
    Aber wo fängt man an, denn es hört nicht auf!
    Vogelfänger im Süden, illegale Einfuhr von Papageien, Massenzucht von Hunden in Osteuropa etc.

    Ich weiß, dass ich einen Riesenfehler gemacht habe!!! Bin ja Mitglied in der Gewerkschaft für Tiere und unterstütze weitere Tierschutzvereine. Aber ich will nicht abschweifen und von mir ablenken:

    Ich konnte über den Tod meines Hundes, eine wunderbare Dalmatinerhündin, die mit 17 Jahren und 3 Wochen eingeschläfert werden musste, nicht hinwegkommen. Das hat mir das Herz gebrochen!
    Meine Freundin hatte einige Tiere, auch Agaporniden. Sie riet mir, auch ein Vögelchen bzw. zwei zu kaufen. Ich kaufte mir 2 Kanarienvögel, einen Sittich hatte ich als Kind. Beim Futterkauf für die Vögel im Zoogeschäft sah ich eine Verkäuferin, die mit einem Graupapagei auf der Schulter dort arbeitete. Ich war sofort fasziniert und habe mir leider auch einen jungen Graupapagei in einer Münchner Tierhandlung gekauft, also die Maxi. Jetzt sind diese Papageien Gottseidank aus den Zoogeschäften verschwunden, sodass hier kein Anreiz besteht. Auch der „Papageienboom“ ging zurück.

    Also habe ich einen Papagei gekauft, ohne mich vorher zu informieren. Dass der Vogel bereits gestutzt in der Voliere saß, habe ich als Laie nicht bemerkt. Ich habe das dem Züchter gemeldet und er hat mir versprochen, nie wieder diesem Zoohändler ein Tier zu verkaufen. Verklagen konnte ich ihn nicht, weil Flügelstutzen nicht verboten ist. Aber warum man einem Vogel mit 3 Monaten das antut, das bleibt mit unverständlich. Leider hat meine Maxi nie mehr fliegen gelernt, denn die Flügel kamen nie wieder ganz in Ordnung. Außerdem wurde mir versichert, dass der Vogel alleine gehalten werden kann....

    Ich bin mit dem Vogel in die Oberschleißheimer Vogelklinik gefahren und habe vom damaligen Prof. Grimm, einem Vogelspezialisten mit großem Herz, eine „Einführung“ bekommen. Er hat mir sehr liebevoll in einer Einzelstunde das Wesen etc. dieser wunderbaren Tiere erklärt. Dann sagte er, nur Mut, einfach beherzt die Sache angehen, das wird alles wunderbar. Für diese „Einführung“ alleine ohne seine „“Entourage“ habe ich bis heute keine Rechnung bekommen.

    So bin ich also mit viel Herz und ohne Vogelverstand in diese Situation gekommen. Habe alles getan, um den Vogel glücklich zu machen. Die Partnersuche war sehr schwierig. Da habe ich viel Zeit und Nerven investiert. Der erste mir „angedrehte“ Partner war ein Mohrenkopf. Der hat sich nur gefürchtet, ein Züchter hat ihn mir abgenommen.

    Der zweite Versuch, ein gleich alter Kongograupapagei wie meine Maxi, hat 3 Monate am Stück geschrien und die Halter waren heilfroh, dass sie ihn wieder bekommen haben. Dieser Hahn war voll auf seine Halterin geprägt und daher wollte er natürlich nicht bei uns, meiner Maxi und mir, bleiben.

    Dann hieß es, ein Wildfang muss her. Das war für mich fast lebensgefährlich. Er griff mich voll an und biss zu. Bei mir sind meine Papageien den ganzen Tag frei, nur nachts in der Voliere. ABER, meine Maxi wollte ihn, er aber sie nicht. Nachdem ich das 3. Mal im Krankenhaus genäht werden musste, 2 x am Kopf, wusste ich nach 3! Jahren, das wird nix und habe ihn zur Gewerkschaft für Tiere gegeben. Dort wurde er zum Chef in der Voliere. Alles war gut, bis nach einem Marderangriff ihm ein Bein abgerissen wurde und er von Herrn Prof. Grimm in Oberschleißheim eingeschläfert wurde.

    Der jetzige Partner Jako ist also deshalb 4 Jahre Jünger als Maxi, da ja in der Zwischenzeit 3 Versuche mit anderen Partnern waren. Ich habe gesagt, der Jako bleibt jetzt hier, jetzt gibt es keine Experimente mehr, obwohl er nicht der ideale Partner war. Da ich aber zu der Zeit noch voll berufstätig war, habe ich, so glaube ich wenigstens, sehr sehr viel versucht, um irgendwie meine Schuld bezüglich des Vogelkaufs und mein schlechtes Gewissen diesbezüglich einigermaßen wieder zu beruhigen. Was natürlich unmöglich ist, das weiß ich ja.

    Jetzt spielen sie zusammen und seit neuestem krault sie ihn sogar am Kopf. Auch füttert er sie hie und da. Trotzdem gibt es manchmal Zoff, aber es sind mehr Eifersüchteleien. Der Jako ist leider voll auf mich geprägt, was ich aber immer wieder unterbinde, denn am liebsten würde er den ganzen Tag an mir hängen. Das hat natürlich in der Zeit, in der ich seit meiner Erkrankung zu Hause bin, zugenommen.

    Als ich ganztags arbeitete, waren sie beide in der Voliere und sobald ich zu Hause war, kamen sie raus. Das wurde voll und ganz akzeptiert, denn sie kamen gut miteinander aus und haben nicht herumgeschrien. Maxi ist überhaupt sehr leise, spricht hie und da, aber er gerät schon in Panik, wenn ich nur den Raum verlasse. Das sind die Verlustängste, die erst nach den Pflegestellenaufenthalten bezüglich meiner Erkrankung aufgetreten sind.

    Was mir eine Tierärztin In der Nachbarschaft gesagt hat, bedrückt mich auch sehr!
    Sie war schon bei Projekten im Ausland etc., hat aber hier keine Tierarztpraxis.
    Sie sagte mir, dass meine Tiere nie wieder ein gutes Leben haben werden und am besten eingeschläfert werden sollten. Dass das nicht geht, weiß sie aber auch.

    Meine Tierärztin, bei der ich seit Jahren bin, hat bei meinem ersten Krebs ebenfalls zu mir gesagt, dass ihr Vögel wie meine sehr leid tun würden, wenn sie an eine neue Stelle kommen müssten. Von Einschläfern hat sie aber nichts gesagt, aber der Grundgedanke, was diese auf den Menschen geprägte Vögel betrifft, war der gleiche wie bei meiner Nachbarin.

    Jetzt bin ich einfach nur noch traurig!

    Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

    Liebe Grüße
    Holde
     
  17. #16 mäusemädchen, 14.04.2018
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    Hallo liebe Holde,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.

    Als ich Deine Zeilen las, kamen Erinnerung aus früheren Zeiten in mir hoch und ich muß sagen, daß auch ich zu Papageien gekommen bin "wie die Jungfrau zum Kind". Anfangs lebten bei mir zwei Rosenköpfchen und ruck-zuck waren es 22. Abgabevögel waren nur zwei dabei - alle anderen waren eigene Nachzuchten, die ich eigentlich gar nicht wollte. Die 22 "kleinen Clowns" bekamen keinen "Schlafkasten" mehr zur Verfügung gestellt und Eier, die auf dem Boden lagen, wurden durch Gipseier ausgetauscht. Alle 22 "kleinen Clowns" blieben bei mir.

    Obwohl ich die Rosenköpfchen nie alleine gehalten habe, zog bei mir im Juli 1988 die erste Blaustirnamazone (gekauft im Zooladen - Importvogel!!!) ein. Ja, nun wollte ich doch mal einen zahmen und sprechenden Papagei haben :+schimpf! Um es kurz zu machen: Lara (was ein Laro ist - also männlich) lebte dann nur 1 1/4 Jahr alleine bei mir. Dann zog eine Abgabe-Blaustirnamazone als Partner ein. Sofort wollte Laro nichts mehr von mir wissen und sie ahmte auch meine Worte nicht mehr nach. Nun durfte Laro wieder Papagei sein und ich wieder Mensch. Mein schlechtes Gewissen konnte sich verabschieden. Laro lebt heute noch mit Partnerin bei mir - und ein weiteres Pärchen Blaustirnamazonen (alles Wandervögel).

    Nein, Holde, ich würde Deine Beiden auf gar keinen Fall einschläfern lassen und ich denke, das würde auch kein/e Tierarzt/Tierärztin machen. Ich hoffe und wünsche Dir so sehr, daß das eintreffen wird, was ich Dir schon einmal gewünscht habe, daß Du eine Bleibe finden wirst, die Deinem Herzen enspricht. Dein Gesuch habe ich auch an eine gute Freundin weitergegeben (die auch weitere Kontakte hat).

    Herzliche Grüße
    Heidrun
     
  18. Holde

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    Hallo liebe Heidrun,

    vielen Dank auch für Deinen ausführlich Bericht!

    22 Agaporniden und 4 Blaustirnamazonen, das ist ja eine große Aufgabe!

    Mir wurde von dem Züchter, bei dem ich Jako geholt hatte, gesagt, dass er mit der Amazonenzucht aufgehört hat, da man diese Vögel nicht in einer Mietwohnung halten könne. Sie wären sehr viel lauter als Graupapageien, aber dafür psychisch stabiler als es die hochsensiblen Graupapageien wären.

    Meine Maxi hat Gottseidank noch nie ein Ei gelegt und hat auch noch nie versucht, ein Nest zu bauen. Sie ist ab er definitiv eine Henne, denn sie wurde von einem sehr bekannten Tierarzt, Herrn Dr. Janeczek in Gräfelfing bei München, endoskopiert und ich bin mir sicher, dass er sich nicht geirrt hat.

    Hoffentlich hast du mich auch hier nicht missverstanden, denn es war nie von Einschläfern die Rede, sondern die Aussage bzw. die Meinung dieser Tierärztin war, dass es aus ihrer Sicht besser wäre, als wenn sie an einem weiteren Platz unglücklich dahinvegetieren würden. Gerade auch deshalb, weil sie beide bereits ab dem 4. Lebensmonat bei mir sind und niemals „Wandervögel“ waren.

    Ich habe mal zu meiner jetzigen Tierärztin gesagt, dass ich es besser finden würde, wenn ein Vogel unheilbar krank wäre, dass er eingeschläfert werden würde. Da sagte sie, dann müsse dieser Vogel eben lebenslang Schmerzmittel bekommen. Wer das nach meinem Tod so weiterführen würde, alleine schon wegen der Kosten, das konnte sie mir allerdings nicht beantworten. Aber das war nur eine theoretische Diskussion und steht bei meinen gesunden Vögeln überhaupt nicht zur Debatte.

    Vielen Dank, dass Du mein Gesuch an eine gute Freundin von Dir weitergegeben hast, die auch weitere Kontakte hat. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Herzliche Grüße
    Holde
     
  19. #18 mäusemädchen, 15.04.2018
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    Liebe Holde,

    diesem Züchter gebe ich zu 100 % Recht.

    Da kannst Du wirklich froh sein, daß Deine Maxi noch nie ein Ei gelegt hat und trotzdem alles ok ist.

    Bei mir leben ja zwei gut harmonierende Blaustirnpärchen. Aber ein Pärchen ist - ich drücke es mal menschlich aus - total verliebt ineinander. Vor zwei Jahren (Ende März) sind sie miteinander verpaart worden und seit dieser Zeit spielt der Hormonspiegel in der Balz- und Brutzeit bei Koljaline total verrückt. Vor zwei Jahren registrierte ich, daß Koljaline immer dicker wurde (das ist gut zu sehen, da Koljaline total nackig gerupft ist. Ich habe sie als Rupferin vor 11 Jahren aufgenommen aber sie hat das Rupfen nie aufgegeben und inzwischen kommen auch keine Federn mehr nach) und plötzlich auch Luftnot bekam. Ich mache es kurz: Der Legedarm hatte sich ausgebreitet ohne ein Ei zu produzieren und er drückte weitere Organe zusammen - so auch das Herz. Das Herz konnte nicht mehr richtig arbeiten, es war voll Wasser. Zur Entwässerung mußte Koljaline bei der Tierärztin bleiben und anschließend bekam sie einen Hormonchip gesetzt. Gott sei Dank - die Hormone fuhren wieder runter und alles war wieder gut.
    Dann kam die nächste Balz- und Brutzeit und ich registrierte, daß Koljaline zwar nicht dicker wurde wohl aber registrierte ich, daß sie kaum etwas futterte und so gut wie keine Häufchen machte. Also wieder zur Tierärztin. Das gleiche "Schauspiel" wie im Jahr davor, nur drückte der Legedarm, ohne ein Ei zu produzieren, gegen die Kloake und Koljaline konnte keine Häufchen mehr machen. Also wieder einen Hormonchip und alles wurde wieder gut.
    In diesem Jahr habe ich prophylaktisch vor der Balz- und Brutzeit einen Hormonchip setzen lassen. Ich sehe jetzt zwar, daß das Bäuchlein dicker geworden ist aber alles ist im "grünen Bereich". Ich hoffe so sehr, daß es so bleibt.
    Warum der Legedarm sich so sehr ausdehnt und kein Ei produzieren kann, das bleibt wohl ein Rätsel.

    Bei dem zweiten Pärchen liegen in jedem Jahr drei Eier im Kasten, die ich regelmäßig gegen Gipseier austausche.

    Nein nein, Holde, ich hatte Dich nicht missverstanden!

    Liebe Grüße
    Heidrun
     
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  21. #19 Sammyspapa, 15.04.2018
    Sammyspapa

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    Mal außerhalb des Themas, lass doch den Legedarm entfernen, wenn er ständig solche Probleme macht, dann ist ein für alle mal gut...
     
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  22. #20 mäusemädchen, 15.04.2018
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    Ich hatte das Thema "Legedarmentfernung" bei der Ärztin schon mal angesprochen - jedoch sagte man mir, daß das bei Koljaline aller Voraussicht nach nicht helfen würde.

    Gruß
    Heidrun
     
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