Muß eine Katze erzogen werden?

Diskutiere Muß eine Katze erzogen werden? im Katzen Forum im Bereich Tierforen; Hallo, ihr werdet jetzt sicher denken, was für eine dumme Frage. Aber ich hatte noch nie eine Katze und die kleine Nicky fängt jetzt doch an, ab...

  1. #1 Rudi und Rita, 17.07.2004
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Hallo,
    ihr werdet jetzt sicher denken, was für eine dumme Frage. Aber ich hatte noch nie eine Katze und die kleine Nicky fängt jetzt doch an, ab und zu Dummheiten zu machen.
    Manchmal klettert sie die Vogelvoliere hoch, da ärgere ich mich schon drüber und jage sie sofort weg.
    Wenn sie auf dem Sofa ist, springt sie manchmal mit ausgefahrenen Krallen hin und her, Lehne hoch und wieder runter. Soll ich da mit ihr schimpfen, kann ich ihr das irgendwie abgewöhnen? Oder ist das jetzt noch "jugendlicher Leichtsinn"?

    Wenn wir mit ihr spielen, ist sie auch immer sehr übermütig. Ist das so wie mit kleinen Hundewelpen? Die knappen als Welpe ja auch laufend, werden als erwachsener Hund aber friedlich.
    Wir sind alle vom Hals bis zu den Füßen mit Kratzern übersäht. Sie spielt eben munter drauflos und hat dabei die Krallen ausgefahren.
    Sollten wir uns dagegen mit Kleidung schützen oder sollte man da mit ihr schimpfen? Oder legt sich das irgendwann von allein?

    Kann oder soll man sogar eine Katze erziehen? Und wenn man sie erziehen muss, wie mache ich es richtig?
    Was muss ich dulden und worin muss man sie erziehen?

    Ansonsten ist sie eine ganz liebe und zutrauliche kleine Katze. Deswegen möchte ich jetzt auch nichts falsch machen. Mit meinen Hunden versteht sie sich super. Wenn sie gegenüber den Hunden zu frech und übermütig wird, wird sie manchmal auch zurecht gewiesen (aber nicht gebissen).
    Seht ihr, die Tiere können nicht lesen und schreiben, wissen aber doch besser wie ich, wie man richtig zurechtweist und erzieht.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  2. #2 Nathalie, 17.07.2004
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    Hallo Elke,

    es gibt keine dummen Fragen ;) Auch nicht in Bezug auf Katzenerziehung ;-)

    Katzenerziehung ist allerdings nicht ganz so einfach wie die Hunderziehung, weil Katzen nun mal absolute Dickköpfe sind. Du kannst dir aber abschauen, wie die Hunde euer Frechdachs zurechtweisen. Ich geh mal davon aus, dass der Hund die Katze anschnauzt, eventuell die Katze mit dem Maul fest hält (was so mancher vielleicht als Beißen interpretieren würde) und der Hund der Katze keines Blickes mehr würdigt. So in etwa müsst ihr das auch machen. Tut sie euch beim Spielen weh, sagt ihr deutlich NEIN!, setzt die Katze beiseite, hört sofort auf mit ihr zu spielen, beachtet sie nicht mehr und geht aus dem Zimmer. Immer und immer wieder.

    So auch, wenn sie die Voliere hoch klettert - NEIN! sagen, Nicky dort wegnehmen und sie beispielsweise an den Kletterbaum setzen. Immer die Katze loben wenn sie was richtig macht, wenn sie den Kletterbaum hoch klettert oder auch den Kratzbaum benutzt (setzt sie davor und kratzt mit euren eigenen Fingerdn daran herum). Unsere Katzen haben etwas Wasser abbekommen, wenn sie an die Voliere gingen, dann brauchte ich nur noch mit der Flasche schütteln und letztendlich haben sie die Voliere nicht mehr beachtet.

    Unsere Katze Sheila jagt heute noch (sie ist 5) gern übers Sofa, da war ich wohl nicht konsequent genug 8o :~ Auch dort wieder: NEIN! und sie weg setzen.

    Denkt daran, dass die Katze einen riiiiiiiesigen Spieltrieb hat, was sie unbedingt ausleben muss - spielt viel mit ihr und tobt, damit sie ausgelastet ist, manche Katzen lernen eine SpielzeugMaus zu apportieren ;-), jagen Bällen hinterher etc.

    Vielleicht hilft euch das weiter?
     
  3. #3 Karin G., 17.07.2004
    Karin G.

    Karin G. Co-Admin
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    Hallo Elke
    unser neuer kleiner Frechdachs ist auch noch völlig unerzogen, springt z.B. immer wieder auf den Tisch hoch. Da packe ich ihn am Genick und setze ihn mit einem lauten RUNTER auf den Boden. Inzwischen klappt das schon so, dass ich das nur rufe und dabei laut in die Hände klatsche, vielleicht noch mit einem kleinen Schubs am Popo nachhelfen.
    Bei der Voliere kommt ebenfalls die Wasserpistole in Einsatz, wobei Rita ihrerseits mich tatkräftig unterstützt. Sie springt ans Gitter ran und er weicht sofort ein paar Schritte zurück. Er ist inzwischen nicht mehr an der Voliere hochgeklettert. So viel hat er also bereits gelernt. ;)

    zum Thema spielen:
    ich binde mir ein kleines Fellstück an einer Schnur an mir fest, da rennt er dann ständig mir hinterher und versucht das zu jagen. (Macht schön müde :D )
     
  4. Inge

    Inge ...

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    Katzen-Erziehung

    Hallo Elke,

    Nathalie und Karin haben das eigentliche ja schon gesagt. Ich finde auch, Katzen kann und sollte man "erziehen". Sicher werden sie immer wieder mal versuchen die "Verbote" zu umgehen, aber sie wissen es.

    Mein (leider verstorbener) Kater Fritzli z.B. war ein echtes Biest als er kam, er liess keine andere Katze (waren noch 3) an das Futter, fauchte wie ein Löwe. Konsequent hab ich ihn vom Futter weggesetzt, so dass die anderen (auch) dran konnten, ein lautes strenges Nein dazu. Mit der Zeit war es so dass er wenn ich "Nein" sagte sogar ca. 1m vom Napf weg sitzenblieb bis ich "mein ok" gab. Er war mit der Zeit ein wundervoller sanfter (folgsamer) Schmusetiger.

    Hab auch seit Montag einen "Neuen", in den paar Tagen hat er schon viel gelernt.

    Oder das Beispiel "auf dem Tisch liegen" - sicher wird es immer wieder mal gemacht, komme ich aber ins Zimmer, schauen sie mich nur an und springen sofort runter. :s

    Es geht also - aber wie gesagt, nicht so "perfekt" wie bei einem Hund. :)
     
  5. #5 Rudi und Rita, 18.07.2004
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Hallo Nathalie, Karin und Inge,

    danke für eure Antworten. Ja, meine Hunde haben den Erziehungsdreh raus. Und Nicky hat da schon sehr gut gelernt, wann sie wie weit gehen darf und wann sie lieber einen Bogen machen muss.

    Ja, die Nicky hat einen riesigen Spieltrieb. Spielt mit allen möglichen Dingen, Bälle, Schnüre, Decken, eigentlich alles was sie so findet. Und da kommt es eben mal vor, dass sie vor lauter Übermut unsere nackigen Beine hoch klettert (tut schön weh) oder unsere Arme mit ihren Krallen umklammert und mehr spielerisch in die Finger beißt.

    So richtig konsequent waren wir bis jetzt nur, was die Vögel betrifft. Der Kletterbaum der Grauen ist auch noch so gebaut, dass sie dort bequem hoch kommt. Sobald sie den Käfig oder den Kletterbaum hoch will, nehmen wir sie da schimpfend weg. Die dürfen wirklich nur zusammen in ein Zimmer, wenn wir dabei sind. Ich hoffe ja, dass sie irgendwann die Grauen akzeptiert und ignoriert, sie ist ja noch sehr jung.

    Auf den Tisch springt sie ab und zu auch noch. Aber nicht mehr so oft wie am Anfang, weil wir sie natürlich immer gleich runter setzen. Wenn wir dazukommen, sitzt sie überall drauf, auch auf dem Fernseher. Das stört zwar nicht unbedingt, aber trotzdem muss sie runter.

     
  6. Inge

    Inge ...

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    Katzen und Papageien

    Hallo Elke
    Bei uns ist es ein "nebeneinander her leben", sie sind sich (relativ) gleichgültig. Ich denke die Wohnung ist einfach "Hoheitsgebiet", da akzeptiert man sich. Es kann sein dass 1 oder 2 Katzen (hab 4) bei mir auf dem Sofa liegen, 2 Graue auf meiner Schulter und ein Kakadu auf meinem Knie hockt, also eigentlich ziemlich problemlos. :)

    Es ist eher so dass sich die Katzen zurückziehen, gerade wenn die kleine GWK Hexe Luzie wieder mal meint sie müsste sich 'nen Spass draus machen im Tiefflug über friedlich da liegende oder schlafende Miezen zu düsen.

    Musste aber feststellen dass auch fremde Katzen lernen die Vögel zu akzeptieren. Hab ja auch ne Aussenvoliere, auch die Nachbarskatzen liegen neben der Voliere und schlafen.

    Bei der ganzen Friedfertigkeit sind aber auch bei uns Papageien/Kakadus und Katzen nie unbeaufsichtigt zusammen, immer nur in meinem Beisein.
     
  7. #7 Nathalie, 18.07.2004
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    Momentan sind wir ja vogellos, aber ich weiß, dass meine Katzen eine Gelegenheit garantiert nicht ausgelassen hätten um an unsere Vögel ran zu kommen! Das mag aber daran liegen, dass unsere 6 ja eher zu den kleineren Geierleins gehören :D
     
  8. dorian

    dorian Kerstin

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    Hallo Elke,
    Ich glaub Kazten kann man nicht erziehen, sie müßen einfach akzeptieren das es Regeln gibt, die auch für Katzen gelten. Immer wieder NEIN sagen.
    Die Kleinen haben nur Quatsch im Kopf, man hat aber auch immer was zu lachen. Man sagt ja : Eine Katze hat man nicht, sie hat einen. Sie wird dir schon zeigen wie der Hase läuft LOL.
    Ich glaub du mußt dir um die Vögel keine Sorgen machen eher umgekert. So ein Schnabel ist echt kräftig.
    Meinen Eizo hab ich mit 12 Wochen bekommen, man war der anstrengend.
    Wenn es ihm nicht schnell genug ging, kletterte er auch gern die Hose bis zum Hals hoch. Macht er heut auch noch, wenn er naß von Draußen rein kommt und ich schnell genug ein Handtuch zur Hand habe.
    Noch zwei nett Bilder, eins davon wie es nicht sein sollte.
    Gruß Kerstin
     

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  9. #9 Rudi und Rita, 19.07.2004
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Hallo Inge, Nathalie und Dorian,

    danke für eure Antworten.

    Inge, du machst mir Mut, dass sich Katze und Vögel doch eines Tages verstehen können, zumindest akzeptieren. Mehr möchte ich auch gar nicht. Bei meinen Hunden hat es auch gut 1 Jahr gedauert, bis sie die Grauen akzeptierten. Es ist jetzt auch nicht so, dass sie sich lieben, die Hunde tun vielmehr so, als ob sie die Grauen gar nicht sehen. Ich muss immer nur aufpassen, dass mein Grauer Rudi nicht so frech wird. Ich lasse auch heute noch nicht die Hunde und Vögel unbeaufsichtigt zusammen.

    Zum Glück klappt das mit den Hunden und der Katze prima. Da habe ich absolut keine Bedenken mehr. Die spielen zusammen, gehen zusammen spazieren, fahren gemeinsam und frei im Auto mit und Nicky hat schon gut gelernt, wann die Hunde ihre Ruhe haben wollen.


    Hab ja auch ne Aussenvoliere, auch die Nachbarskatzen liegen neben der Voliere und schlafen.

    Die meisten Nachbarskatzen sind auch sehr friedlich, zum Jagen echt zu faul. Bei uns gibt es nur eine Katze, die richtig frech ist. Die hängt laufend an den Volieren (auch der Nachbarn), läßt sich noch nicht mal wegscheuchen. Bei meinen Grauen war sie auch schon dran, die haben vielleicht geschrien. Seitdem bleiben die Hunde immer mit im Garten, wenn die Grauen draußen sind. Kann möglich sein, dass meine Grauen durch diese Katze so einen Schock bekommen haben, dass sie sich bis vorgestern immer stark aufplusterten, wenn Nicky in ihre Nähe kam.

    Momentan sind wir ja vogellos, aber ich weiß, dass meine Katzen eine Gelegenheit garantiert nicht ausgelassen hätten um an unsere Vögel ran zu kommen! Das mag aber daran liegen, dass unsere 6 ja eher zu den kleineren Geierleins gehören

    Das ist schon gut möglich (hoffe ich), dass sie vor den größeren Vögeln mehr Respekt haben oder sie einfach nicht so ins Beuteschema passen. Die kleineren Vögel bewegen sich ja auch viel flinker, das löst schon eher den Jagdtrieb aus.

    Ich glaub du mußt dir um die Vögel keine Sorgen machen eher umgekert. So ein Schnabel ist echt kräftig.

    Ich vertraue noch keinen von denen (ob Vogel oder Katze). Ist schon richtig, sie könnten sich gegenseitig ganz schön verletzen. Mal sehen wie es aussieht, wenn sie ein paar Jahre zusammen leben.

    Ja, die kleine Nicky ist auch eine von der schnellen Sorte. Klettert auch gern von den Beinen hoch zur Schulter.

    Noch zwei nett Bilder, eins davon wie es nicht sein sollte.

    Das sind aber hübsche Katzen! Schwarz und weiß, sehen sehr edel aus. Das zweite Bild sieht richtig süß aus.

    Auf dem Bild und sogar auf dem Tisch hast du so viele Pflanzen. Lassen die Katzen die Pflanzen etwa in Ruhe? Durch die Grauen kann ich ja schon keine Pflanzen mehr im Wohnzimmer haben. Hatte nur noch welche in der Küche und im Flur. Nicky hat sie jetzt schon mehrmals runter geschmissen, deswegen haben wir sie entgültig weggegeben. Es geht eben nur eins, entweder schöne Blumen oder Tiere.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  10. #10 Nathalie, 19.07.2004
    Nathalie

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    Elke,

    ich muss dir widersprechen ;-) Ich hatte Katzen, Vögel UND Pflanzen - eben ungiftige :) Und bei der Menge an Pflanzen, die ich hatte, machten die paar Knabberattacken nicht viel. Allerdings habe ich auch immer zugesehen, dass auf/an den Lieblingsaufenthaltsorten des "Federviehs" möglichst was zum Knabbern hing - frische Äste, besonders die mit Knospen und Blättern, Kräuter, Vogelmiere etc. Dadurch wurden meine Pflanzen weitgehenst verschont...bis auf die Grünlilie :~ 8o 8( Klar, haben auch meine Katzen schon die eine oder andere Pflanze runter geschmissen, aber warum muss ich auch die komplette Fensterbank mit Blumen vollstellen, sodass die Katze gar nicht mehr auf die Fensterbank konnte :D Also habe ich auf der Fensterbank soviel Platz gemacht, dass unser Kater Gizmo sich da problemlos langmachen konnte - keine Pflanze viel mehr runter! Nun musste ich ja leider wegen des Umzuges alles Grünzeug abgeben, nun habe ich erst wieder 3 Pflanzen. Diese sind aber in großen, schweren Terracottatöpfen gepflanzt, die schmeißt keine Katze um (ich kann die Dinger noch nicht mal heben!!!)
     
  11. Rena1

    Rena1 Guest

    den katzen....

    ;) sagt man nach,das sie eigenwillge geschöpfe sind.,,,,trotz ihrer verschmustheit......betrachtet man es genau,kommt die katze zum menschen wenn sie streicheleinheiten will.

    auch lässt sich eine katze zu nichts auffordern wenn sie nicht will.... :D

    so ist es auch wenn es um die kleine tabus geht die eine katze durchaus versteht.

    lernbereit ist eine katze durchaus,aber im rahmen..eben..einer katze.

    erziehbar"... steht bei katzen an hintersten stelle.

    einen schönen tag :0- :0- :0-
     

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  12. dorian

    dorian Kerstin

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    Hallo Elke,
    Habe kaum noch Pflanzen im Haus, aber nicht wegen der Katzen,
    sondern wegen meinem Sohn, der lernt geade laufen :) .
    Habe für die Katzen nur noch Zyperngras stehen, sie gehen viel Raus und im Garten habe ich für die Bande extra Gräser zum knappern.
    Liebe Grüße Kerstin
     
  13. #13 Rudi und Rita, 20.07.2004
    Rudi und Rita

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    Hallo,

    @ Nathalie: im Wohnzimmer hätte ich nur die Möglichkeit in einem großen Fenster Pflanzen zu stellen. Allerdings laufen gerade in diesem Fenster gern die Grauen rum, wenn wir abends auf dem Hof sind (von da aus sehen sie uns). Die Pflanzen würden noch nicht mal einen Abend überleben. Sie bekommen zwar wöchentlich 2 - 3 x frische Zweige, aber auch die sind innerhalb weniger Stunden kahl. Große Äste hole ich mir immer nach Unwettern oder wenn Kinder z. B. einen Kirschzweig abgebrochen haben. Trotzdem wurden meine Blumen nicht verschmäht.

    Im Flur und in der Küche haben wir keine großen Fenster. Dann wird Nicky sie deswegen wohl immer umgekippt haben, denn sie sitzt gern im Fenster. Na ja, jetzt hat sie wenigstens Platz.
    Für große Terracottatöpfe haben wir leider keinen Platz. Ich kann mich nämlich von gar nichts trennen, dadurch sind wir mittlerweile richtig "zugemüllt". Das beste Beispiel ist unser Boden. Da lagern in einem ca. 10 qm großen Zimmer die Kleidungsstücke und Spielzeuge meines jetzt 13-jährigen Sohnes von Geburt an (bis zur Decke hoch). Mein Mann schimpft immer darüber und sagt, wenn es bei uns mal brennt, dann richtig. Wir haben in unserem Haus die 4-fache Schrankmenge wie andere Leute und meine Schränke sind trotzdem noch voller. Es ist echt schlimm, aber ich kann mich von nichts trennen.
    Das ist genauso, wie wenn ein Tier erst mein Haus betritt, ich könnte es nie wieder weggeben.

    @ Rena: Ja, Katzen sind wirklich sehr eigenwillig. Ich amüsiere mich immer über meinen Sohn, der ruft die Katze wie einen Hund ran. Aber klein Nicky stört das überhaupt nicht, läßt sich lieber holen.

    @ dorian: Die schönen Katzen läßt du raus? Bleiben die nur auf dem Grundstück oder streifen die wie andere Katzen auch umher? Das sind doch Rassekatzen, hast du da nicht Angst wegen Klauen?
    Unsere Nicky wird bestimmt nicht so schnell einer klauen (ist eine ganz normale, aber süße), aber trotzdem möchte ich sie lieber drin halten, habe Angst dass sie überfahren oder vergiftet wird. Obwohl ich da teilweise auch schon ins Wanken gekommen bin. An 2 schönen sonnigen Nachmittagen hatte ich sie frei mit draußen im Garten. Das hat ihr sehr gefallen.Aber als sie einmal den Nachbarzaun hochkletterte bekam ich doch Angst und bin schnell rein, weil ich wußte, dass sie da hinterherkommt.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  14. #14 Martina83, 20.07.2004
    Martina83

    Martina83 Guest

    Ich hab ein "Katzenbuch" (mit Sprüchen drin). Einen der besten finde ich:
    Ein Hund, kommt, wenn du Ihn rufst. Eine Katze nimmt es zur kenntniss und kommt gelegentlich darauf zurück :D

    Da sind noch ein paar mehr gute drin, die muss ich mal raussuchen.
     
  15. Debra

    Debra Guest

    Treffender Spruch

    Hallo Martina

    Absolut treffender Spruch :D , den ich nur bestätigen kann. Meine beiden Süssen kommen auch nur gelegentlich (bis äusserst selten) auf meine Erziehungsversuche zurück ;) .

    Liebe Grüsse
    DEBRA & die beiden (schein-)heiligen Birmchen Barclay & Bella Angelina
     
  16. dorian

    dorian Kerstin

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    Hallo Elke,
    Meine Katzen dürfen raus, die Schwarze Namens Danny geht nur ums Hause und liegt viel auf der Terrasse und sonnt sich.
    Der Eizo geht durch die Gärten und ist bekannt wie ein bunter Hund.
    Er läßt aber auch nicht anfassen, hört prima wenn ich ihn rufe.
    Dann habe ich noch Fettsack, der ist so wie er heißt. Ottonormal Hauskatze, hat Irgendjemand mal wegeworfen :(
    Liebe Grüße Kerstin
     
  17. Inge

    Inge ...

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    unsere Miezen

    @ Kerstin: Ein wirklich schönes Foto - weiss+schwarz-flauschig. :)
    Die Pose auf dem Tisch kenne ich auch, liegt wohl an der "Flauschrasse" :D , bei mir lebt (siehe Foto) der "Mischling" Deiner beiden. ;)

    Auch "Franzel" kletterle ständig an meinen Beinen hoch, ich sah vielleicht immer aus ... :s

    Ja unsere Wegwerfgesellschaft 8( , meine 4 Miezen sind alles von anderen "nicht mehr gewollte" :(

    @ Martina: Der Spruch ist gut und passt. :)
     

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