Muss man mit Papageien " arbeiten"

Diskutiere Muss man mit Papageien " arbeiten" im Aras Forum im Bereich Papageien; Nein Jens ich bin nicht frech dich gegenüber...verstehe ich einfach nicht wie eine handling möglich ist ohne übungen bzw. "arbeit" :bier:...

  1. romano

    romano Foren-Guru

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    Nein Jens ich bin nicht frech dich gegenüber...verstehe ich einfach nicht
    wie eine handling möglich ist ohne übungen bzw. "arbeit"

    :bier:
    Mario&company
     
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  3. romano

    romano Foren-Guru

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    @ Jens,

    Noch eine frage:

    fährst du dann zum TA auch für ne blutende krall oder kielebruch
    oder versuchst erst das blut zu stillen?

    und wie? musst du ja das tier in der hand nehmen und fixieren ( dann mehr stress für das tier)

    oder kannst du ihn nach kommando still halten und der, weil in dich vertauen hatt, läss sich in ruhe behandel??

    Ich glaube das jeder vogelhalter hatt zu hause eine notfall apoteke um die erste hilfe an das tiere zu bieten.
    wier wissen ja das wenn notfälle kommen passieren auch im zeit wo eine TA nicht immer zu finden ist oder mann muss km weit weg fahren

    wie magst du den das?

    ist nur eine frage...das ich besser versten kann was du mit "handling" meinst
    und wie hast du deine "handling" erreicht ohne arbeit-übung-training?

    danke
    Mario&company
     
  4. Langer

    Langer Guest

    Hi Georginia

    :bier:
    Das kann ich bei meinen auch beobachten,nur ich habe ihen das nie beigebracht-----------sprich,der eine hebt die Kiesel auf und läßt sie fallen--------und der andere hebt auf ,und macht genau daselbe.

    Zu Deinen Stillhalten: ja,müßen meine auch wenn sie in die Box müßen---------bei meiner letzten NB bin ich auch nun mitlerweile schon soweit das er in die Hand einsteigt------------bin mir aber nich sicher ob das arbeit ist.
    Für mich is das eher handling.
    Meiner Meinung nach mußte ich eher arbeiten/geduld haben das ich sie dahin bekommen habe

    MFG Jens
     
  5. Langer

    Langer Guest

    Hi Mario

    Blutende Krallen hatte ich noch nich(zum Glück)
    Abgebrochener Federkiel ????? ja--------einmal bei meinen Grauen.
    Tier mit einem Handtuch nehemn (kennt dies,hält still ) Eisenchloridlösung rauf und den Tag über "Arrest" zur beruhigung.
    Es is seltsamm,vor meinen Händen haben die Tiere angst-----------vorm Handtuch nich.
    Und was ich mir abgewöhnt habe,wenn ein Vogel woanders in Behandlung is---------immer zu sagen : ja,is alles in Ordnung------------mach ich nich mehr-------für das Tier is des in dieser Situation auf keien Fall i.o.
    Ich mach es nur für mich alleine zu Hause---------hierbei sind sie wesentlich entspannter als beim Doc.
    Is für mich aber wiederum nur handling


    Mfg Jens
     
  6. Uhu

    Uhu Guest

    Hallo,
    Und dann in Verbindung mit Marios stressfreiem Händeln" folgendes (artfremdes) Beispiel:
    2 Salomonenkakadus sind kürzlich bei uns eingezogen. :zwinker:@ Bianca!
    Wir versuchen, Vertrauen aufzubauen - sie lieben Pinienkerne.
    Also gibt's Pinienkerne aus der Hand....
    Irgendwann beim Frühstück gibt Dominic der Salomee einen Pinienkern. Den nächsten legt er unter einen umgedrehten Eierbecher. Salomee hin, dreht den Eierbecher um, nimmt sich den Pinienkern.... (ein paar mal wiederholt).
    Am nächsten Tag das gleiche: Pinienkern aus der Hand - nun kommt auch (ihr nicht so handzahmer Partner Finn an und holt sich einen...) Pinienkern unter den Eierbecher - Salomee dreht ihn um, frisst Pinienkern....
    Umgedrehten Eierbecher in Transportbox gelegt - Salomee spaziert rein, Eierbecher umgedreht, Pinienkern gefressen - raus spaziert.
    Mittlerweile sind beide, Finn und Salomee so weit, dass sie in die Transportbox zum umgedrehten Eierbecher marschieren - diesen umdrehen, Pinienkern fressen, Tür zu...
    Ich denke, ein Ara könnte es genau so:zwinker:
    LG
    Susanne
     
  7. Rosita

    Rosita Guest


    Romano,

    wie wäre es, wenn es reichen würde, dass ein positives Verhältnis und Vertrauen zwischen Papa und Halter besteht? Denn dann weiss der Papa auch, dass ihm notfalls geholfen werden muss, dafür muss man sie nicht dressieren.

    Rosita
     
  8. Rosita

    Rosita Guest

    Zum Handtuch:

    Handtuch war hier immer so was wie ein Spielzeug, wurde Kuckuck mit gespielt, ja, hier wird gespielt, nicht dressiert oder trainiert, Handtuch war solange toll, wie es wirklich beim TA eingesetzt werden musste und auch in der nachfolgenden Behandlung, damit wirklich still gehalten wurde.

    Nun ist Handtuch sowas wie ein " rotes Tuch", ich denke, vielleicht geht das bald wieder besser ohne Handtuch?
     
  9. Rosita

    Rosita Guest

    Hallo Jens,

    da du nicht mal antwortest, was ich durchaus wichtig finde für Papas, wie du deine Körnermischung zusammenstellst, frage ich mich, was dieses Posting soll?

    Nein, ich hab keine 100 Papas, ich finde den nick " Obstrosita" nett und passend, ich bin mir ganz sicher, dass meine Papas rein gar nichts dagegen haben, frisches, entsteintes Obst vorzufinden, schlimm?

    Für 100 Papas würde ich das nicht schaffen.

    Aber meine 7 sind ziemlich glücklich, denke ich, nein, dressiert sind sie nicht, ich kann auch gut von Papas mal was einstecken:-)
    Gerupft wird hier nicht, eine total muntere Gesellschaft, mit der ich gern spiele, nein, nicht arbeite, ok?

    Du zweifelst meine Ehrlichkeit an? Wieso? Ich bin ein Mensch, der auf Lügen von klein an sehr allergisch reagiert. Meine Haltung, oder wie die Papas leben, Platz genug hier, ein Haus mit über 300m2, Papas leben auf einer Etage so mit 130m2, darin stehen die Volieren, ja, da geht es gut raus auch, fliegen ist möglich:-) Garten schon gross genug, denke lange über Aussenvolieren schon nach, aber ich denke, sie würden sich " ausquartiert" fühlen, da sie auch sowas wie Familienleben kennen, dennoch habe ich keine Kuscheltiere!

    Aber eins weiss ich:

    100 Papas oder so wird es hier nie geben, weil ich gern jeden einzelnen als Individuum wahrnehme.

    Und ja, denen schnippel ich auch ihr Obst:-)

    Grüsse
    von der

    Obstrosita
     
  10. koppi

    koppi Foren-Guru

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    Hallo Jens ich verstehe hier nicht ganz warum du gegen "Arbeits" Methoden von von Romano bist. Du nennst das normales Händling (muss doch auch irgendwie trainiert werden, und Romano nennt das Arbeit)
    Geht es darum das man aus deinen Geiern keine tressierte Affen machen soll?
    In dem Fall gebe ich dir recht aber das will hier glaub ich keiner.

    Ist es falsch wenn wir mit den Tieren spielen (arbeiten) ?

    Ist dieses Thema speziell nur für ARA´s anders ? Oder gilt es eigentlich für alle Papageien ?

    Ich dachte mir eigentlich das sowohl Jens Methode als auch die Romano Methode zum wohle der Vögel ist `? Verstehe daher nicht warum man sich darüber streiten muss ?????

    Mich würde auch sehr interessieren wie Colombine angefangen hat mit ihren Vogeln zu "spielen" oder zu "arbeiten" wie immer man das nennen will. War es auch die "Klickermethode" ?
    Mit Futter sind ja unsere Geier eigentlich sowie verwöhnt , ich merke aber das meine Geier nach Beschäftigung lechzen
     
  11. Pucki

    Pucki Bea

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    @ Langer

    Wenn du schreibst,dass du den Tagesablauf wie in der Natur gestalten willst,dann ist mein Einwand nicht albern.
    Unsere Meinungen gehen da nun einmal auseinander.Du schriebst mal,dass es die Aras in der AV abwechslungsreich finden,wenn ein Schmetterling vorbei fliegt und sich das Gras bewegt.Ich bin mir ziemlich sicher,dass das EEG eines Aras beim Anblick eines Schmetterlings nicht ausschlagen wird und er dadurch geistig nicht die Bohne gefordert/gefördert wird.
    Ob ich nun das ganze "handling" nenne oder "arbeiten" oder "spielen"...es kommt aufs selbe heraus,wenn du versuchst,deinen Ara auf die Hand zu bekommen oder dazu ,allein in die Transportbox zu gehen.
    Meine können kein Rollschuh laufen.Die natürliche Intelligenz fördern kann ich mit jeder Art "Spiel",die das Denken anregt.
    Clickertraining
    Da habe ich auch keine Probleme mit aber mein Ara hat ein Federproblem und so muß ich oft die Kiele kontrollieren unter den Flügeln.
    Nun kann er auf Kommando die Flügel heben und ich kann alles nachsehen.Ist für uns beide völlig stressfrei und er bekommt eine Nuß extra.
    Normales "handling" eben.:zwinker:
    Nein,stell dir vor,meine sprechen.Und so wie sie mich auffordern zu baden,so fragen sie auch nach meinem Mann oder fordern das Spielen ein.
    Und nein,ich habe das Sprechen nicht mit ihnen geübt,das machen sie einfach von allein.
    Ich denke,hier liegt der "Hase im Pfeffer".
    Liebe Grüße,BEA
     
  12. Langer

    Langer Guest

    Hi

    @ Rosita : was is nu schon wieder mid Dir passiert
    Mensch ich hab auch manchmal andere Sachen zu tun-----------und dies Thema fand ich gestern abend "spannender"-------------ich schreib Dir aber noch zu den Körnern--------versprochen :D


    Wo hab ich das nu bitteschön gemacht---------:idee:

    Da Du anscheinend ein Problem mit Uhu hast----------einfach hinfahren und ankugn

    @ Wolfgang :

    Ich wollte mich hier keineswegs streiten--------wenn man dann dieses handling als arbeit betrachte----------gut,soll so sein----------dies reicht dem Vogel gegenüber meines erachtens völlig aus.
    Dressiert ?????????? wo is hier die Grenze,einen Vogel dahingehend zu "verbiegen" was der Mensch von ihm unnötiger Weise verlangt

    Zu Deiner letzten Frage: spielen ?????? --------ja,vieleicht kann mir jemand einen vernünftigen Grund nennen,warum man sowas machen sollte. Der Vogelpartner kann das wesentlich besser und auch ausdauernder wie ich.
    Ich red gar nich davon das der Mensch mitunter eine Tagesbereicherung für das Tier sein kann-----------wenn ich aber für mich rede,is diese neugier nach spätestens 15 minuten vorbei-------------und sie gehen wieder ihre eigenen Wege.

    MFG Jens
     
  13. Langer

    Langer Guest

    Hi Pucki

    Würde sich mir hierbei die Frage stellen-------------ob das ein krampfhafter Versuch is mit seiner Umwelt zu komunizieren-----------wären wir wieder bei der "Grundsatzfrage"


    Hierbei ging es einfach um Sinneseindrücke,die ein Tier in unterschiedlichster Weise sammeln kann . Is natürlich nich möglich wenn der Pieper nur auf die Wanduhr kukt. :zwinker:-----------Naja, wobei ein Zeiger alle Stunde woanders steht.

    MFG Jens
     
  14. Colombine

    Colombine Mitglied

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    am besten geht es, wenn der vogel sein grundfutter innehat, also nicht hungrig ist, ich will ja den spieltrieb nutzen. aber die ganz leckeren sachen gibt´s eben nur auf dem "arbeits"tisch. das erhöht das interesse, die motivation, eine lösung für das "problem" zu finden und die konzentration und ausdauer im aufpassen. kennt jeder von kindern, oder? deshalb lassen wir sie trotzdem nicht hungern.

    ich betone das nur deshalb so ausdrückliche, dass nicht gleich wieder die alles-besserwisser kommen und mich der tierquälerei bezichtigen. ok?

    also auf dem tisch spiele ich mit etwas. ich nehme dazu einen metalring. es wird kaum einige sekunden dauern, dann kommt der vogel an und nimmt das, was ich da habe in den schnabel, weil er mitmachen will. ich könnte es ihm auch hinhalten. nimmt er es, gibts ein kommando, bei mir ist das "fest" und eine winzige belohnung.

    nächste stufe: ich lege den metallring auf den tisch, zeige mit dem finger drauf, bewege ihn evtl. und sage "fest". vermutlich wird der vogel den ring aufnehmen. gleich erfolgt ein belohnungswort und gleichzeitig ein winiziges leckerli. nimmt der vogel den ring nicht selbst auf, halte ich ihn ihm hin, oder spiele damit und leg ihn vor den vogel. irgendwann, wird nicht lang dauern, kennt der vogel den ablauf: kommando "fest" - ring nehmen - belohnungswort und leckerli.

    nächste stufe: apportieren. vogel hat den ring im schnabel, ich lege meine hand darunter, sodass er den ring in meine hand fallen lässt, will er das leckerli fressen. das verbinde ich mit einem fingerzeig: ich habe ein winziges nussstück zwischen daumen und zeigefinger und zeige auf meine hand. da er das leckerli dort ganz richtig vermutet, wird er dem finger folgen. sobald der ring in meiner hand liegt, kommt wieder das belohnungswort und das leckerli.

    das belohnungswort ist wichtig, denn bei späteren lektionen muss ich ihn auch mit einem wort belohnen können und ihm zu verstehen gegen, dass er es richtig macht. ich kann ja auch nicht kilos von leckerlis verfüttern. ich benutze zum training z.b. 1/4 oder sogar 1/8 einer erdnuss für eine belohnung. dann habe ich längere aufmerksamkeit und das spiel dauert länger. statt belohnungswort kann ich auch klickern, aber ich nehme lieber meine stimme. die habe ich immer dabei.

    nun haben wir das ring ablegen so weit geübt, dass der vogel dem finger folgt. dann nehme ich meine hand, in die abgelegt werden soll, in ganz kleinen schritten etwas weiter weg. der vogel wird auch weiterhin dem finger mit dem leckerli folgen. er weiss ja, das bekomme ich, wenn ich den ring da ablege.

    natürlich geht nicht immer alles so glatt. aber so ist die richtung. für änderungen der gewünschten richtung sind die vögel zuständig, denen fällt immer wieder was anderes ein.

    nun haben wir ein kommando für etwas in den schnabel nehmen und ein kommando oder den fingerzeig zum bringen und ablegen. daraus kann man vieles entwickeln.

    ganz wichtig! wenn die konzentration des vogels nachlässt sofort aufhören! nur solange er nachdenkt, was nun gefordert ist, um ans ziel (das leckerli oder später das belohnungswort) zu kommen, macht es sinn und spass. wichtig dabei ist auch konsequenz. wenn etwas nicht richtig ist (in unserem sinne) gibts kein beohnungswort und kein leckerli. aber auch kein "nein" oder sonstwas, es gibt einfach für den vogel nicht die gewünschte reaktion. das ist alles. dann weiss er mit der zeit, er muss etwas anders machen, um ans ziel zu kommen. das ist sehr natürlich, den um an die besten stücke nahrung zu kommen, müssen sich die vögel in der natur auch anstrengen und überlegen, wie sie da dran kommen.

    am wichtigsten! TIMING. das heisst, das rechtzeitige belohnen und aufhören. so schaffe ich motivation. klappt etwas nicht, ist ein schritt zurück keine schande. dann müssen wir uns etwas anderes überlegen, damit die kommunikation wieder klappt und der vogel kapiert, was wir wollen und wie er an sein ziel kommt.

    noch was zu den dressierten zirkusclowns. meiner kann viele tricks, ist aber trotzdem ein ganz natürlicher vogel. verträgt sich mit anderen, mag es nicht angefasst zu werden, kann sich gut allein oder mit seinem partner beschäftigen, war jahrelang ehemann und angehender familienvater und ist ganz und gar vogel. das nachdenken, lernen, spielen oder "arbeiten" schliessst das vogelsein nicht aus. im gegenteil, er entwickelt das, was in ihm steckt. und dass wir requisiten nehmen, die es im urwald nicht gibt, verzeihen uns die vögel gerne. da bin ich mir ganz sicher.

    ach ja, jens, bevor du wieder anfängst ... nein, ich habe KEINE rollschuhe für vögel! :fg:
     
  15. Langer

    Langer Guest

    Hi Georginia

    Wozu is es gut Ringe durch die Gegend zu tragen.Ein Papagei kann sich eh nich länger als 3 Minuten "konzentrieren".
    So wie es sich ließt,is das meiner Meinung nach schon wieder sehr weit weg vom "handling"

    MFG Jens
     
  16. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Weil es dem Vogel Spaß macht? ;)
    Warum wollen denn die Vögel immer genau das haben, was der Mensch gerade anfasst, warum sind Schlüssel, Kugelschreiber, Löffel und ähnliche Gebrauchsgegenstände so interessant? Warum beobachtet Vogel genau, wie Mensch den Öffnungsmechanismus der Volierentür betätigt - und versucht das dann auch?
    Pure Neugier und Nachahmungstrieb! Warum diese nicht unterstützen?
    Warum dem Vogel nicht zugestehen, dass er Interesse an dem zeigt, was die für ihn fremdartige Lebensform Mensch tut?
    Man sollte sie nicht unterschätzen, denke ich.
     
  17. eric

    eric Guest

    Es geht doch gar nicht um den Ring !
    Sondern um das Prinzip der positiven Konditionierung.
    Colombine wurde danach gefragt und hat entsprechend geantwortet.
    Ein: Was soll denn das, taugt doch eh nichts etc. ist einfach fehl am Platz.
    Genau desshalb gibt es so wenige die hier genau darlegen wollen was sie wie machen.
    Wieso um alles in der Welt könnt ihr nicht wenigstens einmal akzeptieren, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt.
    Immer gleich: der macht was anders als ich, also erst mal eins auf den Deckel :k
     
  18. Leuschi

    Leuschi Foren-Guru

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    Dabei könnte man so viel voneinander lernen - zum Wohl der Vögel.

    LG
    Leuschi
     
  19. Langer

    Langer Guest

    Hi Dagmar


    Durch die Gegend tragen Papageien eigentlich alles was sich bieten läßt.
    Die Frage is nur,ob dieses Verhalten des eines Hundes(gieb Stöckchen) ähneln sollte.
    Aufnehemn und was runterfallen lassen/beiseite setzen-------das können sie alle. Fragt sich nur zu welchem Zweck...................................


    [​IMG]



    Da hier die Meinungen auseinander gehen--------was letztlich bei einer Diskusion zweifelsohne der Fall is--------------habe ich meine,andere die ihre ------kann ja auch so sein.

    @ Eric:
    Ich denke mal hier hat niemand was aufn Deckel bekommen---------es sind lediglich verschiedene Standpunkte aufeindergetroffen.

    Bei dieser Art von training läuft doch einiges auf Pawlowsche Reflexe raus.
    Für Loide die ihren Vögeln wenig abwechslung bieten können,is dies vieleicht eine von wenigen Methoden---------um ihren Piepern für ein paar Minuten abwechslung zu bieten.Wenn man es von diesem Standpunkt aus betrachtet,is es natürlich eine Tagesbereicherung für den Papa :zwinker:


    MFG Jens
     
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  21. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Jens,
    überleg mal: Warum setzen die auf dem Bild die Klötzchen um? Doch nur, weil sie aus Erfahrung wissen, dass darunter Nüsse verborgen sind oder sein könnten.

    Colombines Vogel weiß aus Erfahrung, dass er eine Nuss bekommt, wenn er mit dem Ring etwas Bestimmtes tut.

    Weder würden sich deine Vögel immer wieder mit dem Klötzchenhaufen beschäftigen, noch würde der von Colombine immer wieder etwas mit dem Ring machen, wenn es sich nicht lohnen würde. Die Betonung liegt auf "immer wieder" - dass beide zunächst die fremden Gegenstände untersuchen, ist Neugier, und wenn für sie dabei nichts herausspringt, bleiben die Sachen nach einer Weile unbeachtet.

    Wo genau siehst du den Unterschied zwischen beiden Fällen?
    Ich kann es mir denken, du lehnst die größere Nähe des Menschen zum Vogel ab. Das wäre dann aber eine Frage der grundsätzlichen Motivation für die Vogelhaltung. Den Einen genügt es, nur zu beobachten, die Anderen möchten mehr Kontakt zum Vogel. Eine andere Auffassung eben.
     
  22. Langer

    Langer Guest

    Hi Dagmar

    Stimmt.


    Ob es nun ein Ring, Klotz, Stein oder Stock ist ------ was sie aufnehemn um an das Gewünschte Ergebniß zu kommen---------------ähnelt es aber nicht einer Dressur(komm leg ab----------geh nimm auf / dann hätte man sich einen Hund kaufen können)
    Warum kann man das Tier nich einfach Tier sein lassen.Es muß doch nich das machen was eigentlich untypisch für ihr Verhalten wäre.


    MFG Jens
     
Thema: Muss man mit Papageien " arbeiten"
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