Mycobacteriosis genavense

Diskutiere Mycobacteriosis genavense im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; hallo, ich habe meine vogel nie fur diese krankheit testen lassen und wusste zwar uber die vogelturberculose und deren gefahren aber bin nie...

  1. papugi

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    hallo,
    ich habe meine vogel nie fur diese krankheit testen lassen und wusste zwar uber die vogelturberculose und deren gefahren aber bin nie damit von nahem oder weitem in kontakt gekommen oder etwas gehort das es bei meinen freunde gab...

    das ist jetzt zu ende...
    Diese krankheit ist erst seit 1990 bekannt und sie im fortschritt.
    Sie hat das potentiel von zoonose d.h. an menschen ubertragbar speziel die immnunogeschwachten.kinder inclusive.

    unheilbar im moment...

    Nie wieder kommt bei mir ein vogel rein ohne tests fur dieses neue monster...
    Alle erreger von mycobacteriosis sind ganz eng verwand.

    Man kann mit pcr testen lassen.

    Wer hat schon davon gehort oder selber erlebt?

    spater erzahle ich was eine bekannte im moment durchgeht.
    Celine
     
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  3. 93sunny

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    Hallo Celine,
    hast du eine Übersetzung? Selbst google findet das nicht.
     
  4. #3 *Rockabella**, 27. April 2016
    *Rockabella**

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    Vogeltuberkulose? Dind die Symptome bei Mensch und Vogel die gleichen, wie bei einer "normalen" Tuberkulose?
     
  5. papugi

    papugi Foren-Guru

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    die besten infos habe ich in deutsch und dann englisch gefunden...
    schreibt: tuberculose genavense in papageien

    hier so ein paar notizen die ich vor einigen tagen kopiert habe und leider vergessen habe die quelle zu notieren...
    aber im tekst ist doch eine: uni munschen ...


    hier paar auszuge ...wenn jemand die quelle findet um sie zu zitieren ware sympa...
    ich muss arbeiten...
    Aviäre Mykobakteriosen besitzen zoonotisches Potential. So ist bekannt, dass
    insbesondere bei stark immunsupprimierten Menschen sowie bei älteren Personen
    und Kindern M. genavense und M. avium zu schweren disseminierten sowie schwer
    therapierbaren Infektionen führen können.
    Über den Kot infizierter Tiere werden
    große Mengen an Mykobakterien ausgeschieden und gelangen in die Umwelt. Diese
    Tiere stellen daher eine potentielle Infektionsquelle dar, weshalb ein Kontakt mit
    infizierten Tieren vermieden werden sollte.


    Am lebenden Tier bietet sich die Untersuchung
    von Kotproben als schnelle und nichtinvasive Möglichkeit an. Mykobakterien werden
    allerdings nur intermittierend mit dem Kot ausgeschieden und im Kot enthaltene
    Inhibitoren erschweren molekularbiologische Nachweismethoden wie die
    Polymerase-Kettenreaktion (PCR). P

    Da die Erreger des
    Tuberkulosekomplexes genetisch so eng miteinander verwandt sind, sollte man eher
    von Subspezies als von Spezies sprechen (VAN SOOLINGEN et al., 1997). Diese
    Erreger haben ein zoonotisches Potential und können zwischen Mensch und Tier
    übertragen werden.

    Atypische Mykobakterien sind im Gegensatz zum M. tuberculosis-Komplex nicht
    obligat pathogen.

    M. avium ssp. avium-Stämme sind Auslöser der aviären Mykobakteriose. In den
    letzten Jahren konnte aber zunehmend und häufig M. genavense als Ursache
    mykobakterieller Infektionen bei Ziervögeln der Ordnung Psittaciformes und
    Passeriformes festgestellt werden (HOLSBOER BUOGO et al., 1997; HOOP et al.,
    1996; MANAROLLA et al., 2009).

    https://edoc.ub.uni-muenchen.de/16954/1/Michels_Jessica.pdf

    Erkrankungen beim Vogel
    Bis vor etwa 20 Jahren wurden aviäre Mykobakteriosen hauptsächlich dem
    M. avium-Komplex zugeschrieben, wobei ein wesentlicher Anteil aus nicht
    identifizierbaren Mykobakterien bestand (FORSTER, 1987; KEYMER et al., 1982;
    TELL et al., 2001). Mit dem Einsatz molekulardiagnostischer Methoden wurde
    Anfang der neunziger Jahre M. genavense als neuer Erreger der aviären
    Mykobakteriose entdeckt (HOOP et al., 1993). Vor allem bei Psittaciformes und
    Passeriformes konnte bis heute mehrfach M. genavense als Ursache
    schwerwiegender mykobakterieller Infektionen nachgewiesen werden (HOLSBOER
    BUOGO et al., 1997; HOOP et al., 1993; MANAROLLA et al., 2009; PALMIERI et al.,
    2012; PORTAELS et al., 1996). In Untersuchungen konnte bei Vögeln in den USA,
    der Schweiz und Italien M. genavense als häufigste Mykobakterienart bei Ziervögeln
    identifiziert werden mit einem Vorkommen von 30,9 % bis 95,8% der
    nachgewiesenen Mykobakterien

    M. genavense-Infektionen manifestieren sich primär im Magen-Darm-Trakt,
    weshalb eine orale Infektion vermutet wird


    Vom
    Darm ausgehend kommt es zu einer Streuung in weitere Organe insbesonders
    Leber, Milz und Lunge (MANAROLLA et al., 2009; PORTAELS et al., 1996;
    SCHMIDT et al., 2003). Danach folgen weiterhin Luftsäcke, Haut und Knochenmark,
    wobei jedes Organsystem betroffen sein kann (SCHMIDT et al., 2003). Ein
    aerogener Infektionsweg scheint selten zu sein. Dieser kann aber nicht vollkommen
    ausgeschlossen werden, da einige Fälle mit hochgradigem Befall der Lunge
    beschrieben sind

    M. genavense konnte auch bereits aus Kotproben gesunder Papageienvögel isoliert
    werden. LEDWON et al. (2008) untersuchten Kotproben von gesunden
    Papageienvögeln aus Zoos und privaten Haushalten in Polen. Zum Zeitpunkt der
    Untersuchung wurde eine mykobakterielle Erkrankung ausgeschlossen. In 31 von
    326 untersuchten Kotproben konnte DNA von M. genavense mittels PCR
    nachgewiesen werden, alle Kulturen blieben allerdings negativ. Die überwiegende
    Mehrzahl der Nachweise erfolgte bei Zoovögeln, nur eine positive Probe kam von
    einem Papageienvogel aus einem privaten Hausha

    MG a ete constate chez un patient avec aids

    ==============================================


    Mycobacterium genavense is a relatively new species of nontuberculous mycobacterium reported to cause disseminated infections in patients with AIDS and later on in non-HIV immunosuppressed patients. We describe clinical and laboratory features and response to therapy in 7 patients, three of them with HIV infection and four non-HIV—three organ transplant recipients and one with hyper-IgE syndrome—in Valencia, Spain, in a ten years period.

    Mycobacterium genavense is a nontuberculous mycobacterium (NTM), first described in 1990 [1], proposed as a new species in 1992 [2, 3], and characterized in 1993 [4]. It is a slowly growing fastidious mycobacterium that has been found in tap water [5], animals (birds, rabbits, cats, ferrets, and rabbits) [6–9], and intestinal tract of healthy humans [10]. No human to human transmission has been demonstrated. It can cause infection in birds—it is the most frequently isolated mycobacterium in parrots and parakeets [11, 12]—and humans [13–16]. In the latter, symptoms vary from nonspecific in otherwise healthy patients to disseminated symptomatology in immunosuppressed ones.


    In the latter, symptoms vary from nonspecific in otherwise healthy patients to disseminated symptomatology in immunosuppressed ones. These are similar to those observed in Mycobacterium avium complex (MAC) infection and can include fever, abdominal pain, diarrhea, weight loss, lymphadenitis, hepatosplenomegaly, and progressive anemia, being the bowel the most affected organ [17]. Other less frequently involved organs are the lungs [18], central nervous system [19], skin and soft tissues [20, 21], and genital tract [22]. Its tendency to colonize the small intestine suggests that the digestive tract could act as a reservoir and that transmission could be oral or intestinal [10].

    Most reports of M. genavense infection are from the pre-HAART era, in AIDS patients from Europe [14, 16, 23, 24], America [3, 13, 25], Asia [26], and Australia [27, 28].
    M. genavense is a fastidious NTM that needs liquid media, acid pH, higher than usual temperature (45°C), mycobactin J as supplement, and at least 3 months of incubation to grow [
    =====================================================
     
  6. papugi

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    Die papas von denen ich euch spater berichten werde, sind positiv im blut und negativ im kot...eine henne (guaruba) ist gestorben.
     
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  8. #6 charly18blue, 27. April 2016
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Bekannt ist mir diese Erkrankung schon, aber ich kenne genau einen einzigen Bestand der befallen ist. Ich wüßte jetzt nur nicht, dass die Vogeltuberkulose auf dem Vormarsch ist, Sie ist nach wie vor eine eher selten auftretende Erkrankung und ein einfacher Test mittels PCR ist mir nicht bekannt. Der Nachweis wird oft erst nach dem Tod des Vogels sicher erbracht mittels Gewebeproben. Ein Nachweis über den Kot des noch lebenden Vogels ist recht unsicher.
     
  9. #7 papugi, 28. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2016
    papugi

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    Hallo,
    den fall den ich kenne;
    es blieben, nach verkauf von paar anderen vogeln ( unter den letzten ein hyazinthenara), drei vogel: zwei guaruba-hennen...
    eine davon fast blind und eine graupi-henne...die zwei guarubas lebten zusammen, de graupi-henne auf einige distanz in der wohnung.

    Oben in der wohnung mit den leuten lebten also die drei beschriebenen, ...die anderen waren in einer anderen wohnung im haus.mehrere jahre.


    Kein vogel ging nach draussen. Sie lebten so seit mehreren jahren...plotzlich ging es der erblindeten nicht gut. Also ab zum TA...es ging schnell abwarts. Sie wurde eingeschlafert.
    Blut, kot und federproben wurden genommen von den lebenden und auf tuberkulose genavense getestet...
    blutprobe kam positiv fur beide uberlebende vogel...kot negativ.


    Die frage stellt sich nun..woher haben es die vogel? wie lange konnten sie trager sein bis die krankheit ausbricht?

    heilung? nul hoffnung.
    Beide lebende vogel sind tip-top form

    Leider hat die dame enkelkinder.

    Was ich so gelesen scheint gefahr das die krankheit im vortschritt ist reel au sein...

    Was noch schlimmer ist, unheilbar.

    Sie geht auch nicht nur in lungen aber auch in andere organe.
    Deswegen schlage ich testen vor...

    Denke wohl nicht das das labor falsche positive mit PCR produziert hat?
     
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