Nach dem Tod von Mopa Jogi - Paarhaltung??

Diskutiere Nach dem Tod von Mopa Jogi - Paarhaltung?? im Langflügelpapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, leider ist mein heiß geliebter Jogi letzten Donnerstag gestorben. Erdnüsse zum knacken waren tabu, Pilze wurden von der "Stiftung...

  1. Pommi011

    Pommi011 Neues Mitglied

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    Hallo,

    leider ist mein heiß geliebter Jogi letzten Donnerstag gestorben.

    Erdnüsse zum knacken waren tabu, Pilze wurden von der "Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover" vom Befund ausgeschlossen. Echt schade um so einen kleinen, lieben Jogi, der es von Beschlagnahmung, über verschiedene Bezugspersonen, nicht einfach im Leben hatte.

    Im folgenden Link ein kurzer Abschied von Jogi:
    http://www.juergens.bahn-nostalgie-reisen.de/Seite16.htm

    Nun meine Frage:
    Da Checki (DNA weiblich) nun in jeder Ecke der Wohnung/Terrasse Jogi sucht, bin ich wieder in der Überlegung zu einem 23 jährigen Mopahahn.
    Würde Checki in dem neuen Partner, den alten Partner Jogi sehen, oder gibt es wieder einen längeren Machtkampf, da Checki zum Teil eifersüchtig ist, entweder zu meiner Person, oder wenn Jogi zu weit weck war.

    Hat jemand Erfahrung, wenn ein gleichartiger, neuer Partner in den Scharm intigriert wird und wie dieser aufgenommen wird?

    Einen Machtkampf werde ich dem ca. 23 jährigen Checki nicht mehr zumuten, dann müßte er mit uns, in der menschlichen Familie, als Vogel allein leben.

    Meine Frage bezieht sich auf Checkis verzweifelte Suche nach Jogi, oder gibt sich das bald? Hoffentlich nicht mit Federrupfen.

    Vielleicht hat jemand von Euch so etwas schon durchgemacht und kann hier seine Erfahrung mitteilen.

    Nette Grüße, Jürgen
     
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  3. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Jürgen,

    dein Anlass hier ins Forum zu kommen, ist wirklich kein schöner, dennoch heiße ich dich herzlich willkommen und möchte dir mein Beileid aussprechen.

    Ich selbst halte keine Mohrenkopfpapageien, aber zwei grüne Kongos und zwei Graupapageien.

    Vor drei Jahren habe ich meine Lisa verloren, welche der Partner von Coco war. Coco war damals bereits 7 Jahre jung und ich habe mich sofort auf die Suche nach einem neuen Partner für meine Coco gemacht. Pauli zog mit 5 Jahren als kleiner Wanderpokal und mit teilweise schlechten Erfahrungen bei uns ein. Pauli lebte zudem immer als Einzelvogel und denoch hat die Vergesellschaftung hervorragend geklappt.

    Leider ist dies aber bei Graupapageien auch nicht immer der Fall und meines Wissens bei Mohrenköpfen noch viel mehr.

    Dennoch würde ich einen neuen Versuch starten, denn selbst als sehr fürsorglicher Ersatzpartner, kannst du deine kleine nicht zufrieden stellen.

    Wir Menschen können weder artgleich sprechen, spielen, klettern, noch mit ihnen durch die Wohnung fliegen.

    Es ist weitaus besser, wenn die Vergesellschaftung nicht gut verlaufen sollte, dass man dann zwei Einzelvögel hält als einen alleine.

    Ich drücke dir bzw. euch alle Daumen, dass ihr euere Trauer gut verarbeiten könnt und, dass ihr bald eine Mohrenkopfhenne findet. Einfach wird es mit Sicherheit nicht werden, da ihr euch ja schon eine ältere Henne suchen solltet.
     
  4. #3 rettschneck, 27. Juni 2010
    rettschneck

    rettschneck Erfinderin des Chaos

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    moin,
    ich würde es nochmal mit einer erneuten veresellschaftung probieren.
    Ich habe selbst Mopas, ein pärchen, und eine WG. Die beiden sind 1,1 und leben miteinander, oder besser gesagt nebeneinander her, sie sind nicht allein, aber in dem alter einen Partner zu finden ist auch nicht leicht.
    Karlchen ist 16 und Maxi immerhin schon 28 Jahre alt, sie leben in einer AV und erfreuen sich des Lebens......
    Beide hatten vorher ihren Partner verloren und kahmen dann hierher..... sie vertragen sich, ob sie sich lieben könnten dir nu die beiden sagen.....

    Aber wie gesagt ich würde es nochmal versuchen...... drücke dir die daumen das du einen Hahn in ihrem alter findest!

    lg rett
     
  5. #4 Tierfreak, 27. Juni 2010
    Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Hallo Jürgen,

    auch von mir herzliches Beileid :trost:.

    Ich kann mich Monis Worten nur anschließen, ich würde aus gleichen Gründen auch nochmal eine neue Verpaarung anstreben und wieder einen ältenen Hahn dazu suchen.

    Da Checki ja eine Henne ist, stehen die Chancen auch nicht so schlecht, wieder einen passenden Hahn zu finden, da die Hähne meist leichter zu bekommen sind.
    Wie die Zusammenfürhung letztendlich verläuft, kannman halt nicht wirklich vorherzusagen, da Checki bisher jedoch auch mit einen Mohrenkopf zusammengelebt hat, wird sie vermutlich auch leichter wieder an einen anderen Mohren zu gewöhnen sein.
    Wenn irgendwie möglich, würde ich einen Hahn dazunehmen, der ebenfalls schon in Mopagesellschaft gelebt hat und somit vielleicht auch wieder Anschluß sucht, was eine Verkupplung der beiden schon einfacher machen kann.

    Bis ein neuer Partner gefunden ist, würde ich mich nun größtenteil zurückhalten und Checki nicht zu sehr betüddeln, damit sie sich zwischenzeitlich nicht zu sehr an euch bindet und offen für eine neue Verpaarung bleibt. Ein paar generelle Tipps zum Verkuppeln findest du auch hier.

    Ich drück euch ganz doll die Daumen, dass ihr schnell fündig werdet und Checki auch mit dem neuen Vogel wieder glücklich wird :trost:.
     
  6. #5 Pommi011, 3. Juli 2010
    Pommi011

    Pommi011 Neues Mitglied

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    Hallo erst einmal und vielen Dank für EURE netten Antworten.

    Also Checki hat nach dem Tod von Jogi wirklich einen Knacks weck.

    Erst einmal sitzt Sie in der Voliere und schaut überwiegend in die Richtung, wo Jogi seinen Stammplatz hatte, weiterhin sucht Checki in Jogis Korkhöhle, zusätzlich geht der Kopf mit ganz leisen Tönen in der ganzen Wohnung suchend herum.

    Ich habe über Google nach älteren Mohren gesucht, aber leider noch nichts gefunden. Am liebsten hätte ich einen Mopa aus dem Tierheim, um somit beiden Mopas einen Partner zu geben.

    In der kommenden Woche habe ich Urlaub, um Tierheime in der Nähe anzurufen, oder dort einen Tipp zur weiteren Suche zu erhalten.

    Auf jeden Fall ist die Voliere Riesen groß und kann in der Mitte geteilt werden, so das beide Vögel sich ohne Streit begegnen.

    Nun noch einmal zum Tod von Haustieren, speziell dem Vogel.
    Auf der Arbeit und mit Menschen, die Vögel halten, habe ich mich über den Tod von einem langjährigen Haustier unterhalten und war über die Antworten schockiert.
    Von zwei Personen bekam ich zu hören, dass Sie ihre ersten Haustiere begraben haben, jedoch jetzt ihre toten Tiere in die Mülltonne werfen, oder über den Zaun schmeißen, da andere Tiere ja auch Hunger haben.

    Solche Gespräche werde ich niemals mehr suchen, oder sofort abbrechen.

    Auf jeden Fall ist Jogi drei Spaten tief, im Blumengarten, direkt an der Terrasse begraben. Über dem Blechkasten, mit seinem Knabbertuch und einer Rose, liegen kleine Feldsteine, so das nicht ein Marder/Katze oder Hund zum Blechkasten kommt.

    Außerdem ist Jogi schon lange im Vogelhimmel "Wir wünschen Jogi auf seinem Flug durch den Vogelhimmel viele weiße Wolken zum Landen und glücklich sein, es war eine sehr schöne Zeit mit Dir."

    Jürgen
     
  7. #6 CocoRico, 4. Juli 2010
    CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Jürgen,

    ich bin wirklich froh, dass du noch einmal einen Versuch startest, damit dein Checki nicht alleine bleiben muss. Sicherlich wird es nicht einfach werden, einen älteren Mohrenkopf zu finden, aber man sollte einfach suchen oder selbst eine Anzeige im Tiermarkt, dhd24 oder einfach in der Tageszeitung aufgeben.

    Hier im Forum kannst du das auch bei den Kleinanzeigen machen, denn ich denke, dass es auch einige andere Mohren gibt, die derzeit alleine leben und manche Halter darüber nachdenken, dass es doch besser ist, dass sie einen Partner bekommen.

    Klar hofft man auf Éinzeltiere vom Tierheim, doch leider landen dort nicht so häufig Papageien, sondern eher Kanarienvögel oder Wellensittiche, die mir wiederum auch leid tun, dass sie dort ausharren müssen.

    Checki wird wohl noch ein paar Tage brauchen, bis sie sich mit dieser Situation abgeben kann. Immerhin war sie eine ganze Weile nicht alleine.

    Was Gespräche über den Fortgang der toten Tiere anbelangt, ist es leider so, dass manche Halter sich nicht viel daraus machen, wenn Tiere sterben. Ich selbst bin da auch ganz anders und habe vor drei Jahren meine Lisa verbrennen lassen. Ihre Asche habe ich wiederbekommen und dann in eine Porzellanschüssel getan. Heute steht sie in einem offenen Regal im Wohnzimmerschrank und dahinter ein Bild von ihr. Für mich einfach eine bleibende Erinnerung. Ihren Ring trage ich seit drei Jahren an einer Halskette und werde ich nur unter Zwang ablegen.
     
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