Natur und Artenschutz? Fehlanzeige

Diskutiere Natur und Artenschutz? Fehlanzeige im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo liebe Tierfreunde ich bin echt traurig :( und erschüttert darüber, wie Leute hier in diesem Forum (Tierschutz, Artenschutz) über...

  1. Kia

    Kia Mitglied

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    Hallo liebe Tierfreunde

    ich bin echt traurig :( und erschüttert darüber, wie Leute hier in diesem Forum (Tierschutz, Artenschutz) über bestimmte Themen denken und schreiben.
    Ich dachte hier gibt es Menschen, die Natur und Tiere mögen, die sich darüber mit anderen Leuten hier austauschen möchten, denen auch etwas daran liegt Tiere z.B vorm Aussterben zu bewahren oder das Tiere, egal wo es ist, richtig gehalten werden, sie nicht gequält oder sonstirgendwas gemacht wird.

    Aber wo bin ich hier? Bei Menschen, die meinen, dass die Tiere und die Natur sich selber zugrunde richtet? Das der Mensch einen Heiligenschein haben soll, wenn es um die Frage geht, wer denn für z.B die Klimakatastrophen und Ausrottung der Tiere verantwortlich sei? Alles die Schuld der normalen Evolution? der normalen Weiterentwicklung der Natur? :nene:

    Was ist mit der Klimaerwärmung?
    Was ist mit dem abholzen der Wälder?
    Was ist das mit dem vergiften der Flüsse und Meere?
    Was ist mit dem Überfischen von Meeren?
    Was ist mit den begradigen von Flüssen?
    Was ist mit dem niedermetzeln und aus dem Lebensraum rausreißen von bedrohten Tierarten (Wilderer, Schmuggler)?
    Was ist mit dem bebauen von immer mehr Landschaft, in der einst mal seltene Tiere gewohnt haben?
    Was ist mit der Trockenlegung von Moorlandschaften?
    Was ist mit der Landwirtschaft, die mit den Tonnen von Gülle, die Pflanzen und deren Umgebung überdüngen ?
    Was ist mit dem Ungleichgewicht von vielen Tieren (z.B Ratten) in der der Mensch schon eingreifen muß?
    Was ist mit dem Einführen von heimatfremden Tieren, die dann die heimischen Arten ausrotten?
    Was ist mit der Ausbeutung vieler Tiere?
    Was mit der Ausrottung der Tiere auf dieser Erde?
    Was ist mit all den technischen Fortschritt, indem viele Tiere umkommen und kein Platz mehr für sie ist?

    und, und , und...

    Das soll alles die Natur von allein gemacht haben? :nene:

    Das alles sollen nur Hirngespinnste und fanatisches Denken von Naturschützern sein, die sich ernsthaft mit Natur und Umwelt auseinander setzen? Die einfach nur die Artenvielfalt und die Natur erhalten wollen?

    Ich glaube viele wollen es nicht wahrhaben und verschließen die Augen vor der Realität. Ich denke es gibt wissenschaftliche Beweise, die kein anderer widerlegen kann außer er nennt sich Evolutionsbiologe oder ist sonst irgendein Wissenschaftler. Auch kein Jäger oder Metzger kann diese Fakten beschönigen.
    Irgendwann werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

    Und bitte keine Beschönigungen meiner aufgezählten Punkte. Ich denke so, viele Wissenschaftler denken so und ich hoffe auch trotzdem viele Leute hier im Forum denken so.
    Klar man kann es übertreiben und einige werden als "radikale Tierschutzfanatiker" abgestempelt und über sie gelacht. Aber ich möchte sehen, ob diese Leute immer noch lachen würden, wenn ein Hochwasser oder ein Hurrikan über ihre Häuser kommen würde und diese einfach in nichts auflösen würde. Oder durch hohe Schadstoffbelastungen in der Luft durch Pestizidbelastungen in ihrer Nahrung ihre Angehörigen oder sie selber erkranken.
    Vielleicht würden diese Leute ja dann mal darüber nachdenken, warum!

    Liebe Grüße von Kia
     
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  3. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Kia,

    alle Punkte, die du aufgezählt hast, sind bekannt und es wird permanent an Verbesserungen gearbeitet. Nur um als Beispiel zwei Punkte herauszugreifen: t Gewässerschutz ist in Deutschland sehr streng, das Einbringen "heimatfremder Tiere", wie du sie nennst, in die Natur ist nicht erlaubt,
    Dass niemand eine weltweit von heute auf morgen gültige wirksame Patentlösung hat, dürfte klar sein.

    Es sollte nicht vergessen werden, dass wir Menschen Teil der Natur sind und uns genauso verhalten wie alles andere Leben auch, nämlich egoistisch. Natürlich macht der Mensch Fehler dabei, aus Unkenntnis, Unachtsamkeit, mangelndem Weitblick oder auch aus der "nach-mir-die-Sintflut" -Gleichgültigkeit heraus. Die Frage für die Zukunft ist, ob der Mensch schnell genug aus seinen Fehlern lernt und entsprechende Technologien entwickeln kann, die ressourcenschonender sind. Dies allein ist unsere Chance, oder möchte jemand den Menschen dezimieren?
    Realität ist, dass es viele Probleme gibt, die es zu lösen gilt!

    Über sie zu lachen ist sehr oberflächlich. Ich halte diese Leute für gefährlich, denn sie führen den Tierschutzgedanken ins Lächerliche. Sie denken negativ, übertreiben, konfrontieren und polarisieren anstatt realitätsnah aufzuklären und positive Perspektiven und Möglichkeiten aufzuzeigen.

    Du willst uns nun aber nicht erzählen, dass an Hochwasser und Hurrikanen die Menschen schuld sind, oder?

    Schade, dein Beitrag steckt voller Phrasen, so wie diese: "Irgendwann werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann." . Phrasen sind keine gute Basis für eine sachliche Diskussion.
     
  4. Kia

    Kia Mitglied

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    Zitat von Raven:

    Du willst uns nun aber nicht erzählen, dass an Hochwasser und Hurrikanen die Menschen schuld sind, oder?

    Schade, dein Beitrag steckt voller Phrasen, so wie diese: "Irgendwann werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann." . Phrasen sind keine gute Basis für eine sachliche Diskussion


    Hallo Raven

    schade, das du mich im vornherein verurteilst und meinst mit mir könnte man keine sachliche Disskusion führen. Kennst du mich? Oder ist das nur ein hilfloser Spruch von dir, weil du mir kaum etwas zu meinem obigen Text entgegen setzen kannst.
    Diese "Phrase", die du ansprichst habe ich aus einem Spruch, den ich aus Norddeutschland her kenne der da lautet;

    "Erst wenn der letzte Baum gerodet
    der letzte Fluss vergiftet
    der letzte Fisch gefangen
    werdet Ihr feststellen,
    daß man Geld nicht essen kann"

    Scheinbar kennst du ihn nicht.

    Tut mir leid, wenn du meine Meinung nicht ganz teilen kannst. Wir sind dann halt zwei ganz unterschiedlich denkende Menschen, die jeder seine eigene Meinung hat, die ich auch nicht angreifen will.

    Hochwasser entsteht u.a durch begradigte Flüsse. Bei langanhaltenden Regen oder bei abtauen von Schmelzwasser in den Bergen kann das Wasser nicht mehr ausweichen und der Wasserpegel über die Ufern aufs Land steigt. Oder habe ich das falsch gelernt? Von Natur aus verlaufen Flüsse nämlich geschlängelt durch die Natur. Nicht kerzengerade.

    Durch einen Bericht, worum es um diese starken Hurrikane ging, die momentan so vermehrt auftreten wurde gesagt das durch die Erderwärmung durch das Treibhausklima u.a der Golfstrom wärmer wird, dieses führt dann dazu, das sich warme Luft und kalte Luft stärker treffen und sich dadurch immer mehr Wirbelstürme und Hurrikane bilden. Falls ich da etwas falsch verstanden habe kann man mich ja berichtigen.

    Schade, ich finde wir Menschen machen es uns echt viel zu einfach, wenn wir sagen (Zitat von Raven):
    "Es sollte nicht vergessen werden, dass wir Menschen Teil der Natur sind und uns genauso verhalten wie alles andere Leben auch, nämlich egoistisch.

    Warum muß man denn alles so derart schützen und erhalten, wenn man doch so egoistisch leben kann? Warum und für was gibt es denn schon derartige Verbote wie das was du Raven als Beispiel nanntest mit dem einbringen von heimatfremder Arten?
    Natürlich weiß ich, das es keine Patenlösungen gibt. Aber es muß trotzdem etwas getan werden.
    Mehr wollte ich doch garnicht zum Ausdruck bringen. Und ich wollte meine Traurigkeit darüber kund tun, das es eben viele Menschen gibt, die eben nicht so für Natur und Tiere sind und das ich das ziemlich schade finde.

    Leider macht es erst die Masse aus. Wenn man also etwas erreichen möchte, dann müßter jeder am selben Strang ziehen.
    Aber so wie unsere Politiker alles nur zerreden und nichts getan wird, schaut die Erde in Zukunft echt alt aus. Aber das ist nur meine persönliche Meinung dazu

    O.K diese Ansicht teilt nicht jeder mit mir, aber bitte das einzige was ich möchte; das meine Meinung akzeptiert wird. Solange mir kein Wissenschaftler entgegentritt und mir sagt, das ich mit allem falsch liege was ich hier schreibe solange möchte ich gerne auch bei dieser Meinung bleiben.

    Liebe Grüße von Kia
     
  5. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Kia,
    Das mache ich nicht.
    Kennst du mich? Ich könnte jeder deiner Aufzählungen auseinandernehmen, allerdings sehe ich darin wenig Sinn. Es bringt nichts, über allgemein bekannte Fehler zu diskutieren.

    Der Spruch stammt nicht aus Norddeutschland, sondern von den Cree-Indianern:
    Only after the Last Tree has been cut down,
    Only after the Last River has been poisoned,
    Only after the Last Fish has been caught,
    Only then will you find that
    Money Cannot Be Eaten.


    Der indianischen Auffassung von der beseelten Natur und dem Zusammenhang, der Verbundenheit, aller Dinge stehe ich übrigens sehr nahe.

    Dann hast du meine Aussage nicht verstanden! Aus dem Egoismus heraus, auch weiterhin einigermaßen menschenwürdig leben zu wollen plus der Fähigeit, ein wenig in die Zukunft zu denken, entstehen neue Ideen, Strategien, Technologien, usw. Der Mensch ist zu zahlreich geworden, um noch im Einklang mit der Natur leben zu können, wie die Indianer. Für den Menschen stellt sich die Frage, wie er seinen Fortbestand am Besten sichert. Der Natur ist es nämlich egal, ob es Menschen gibt. Der Natur ist es auch egal, wenn Arten aussterben, den Platz nehmen andere Arten ein.

    Eins sollte eigentlich unbestritten sein, das, was wir gemeinhin als "Natur" bezeichnen, bedeutet für uns Menschen nicht nur Nahrung und Baumaterial für unsere Behausungen, sondern auch ein Stück Lebensqualität und erfordert unser aller Bestreben, mit dieser Natur sorgsam umzugehen.
     
  6. st68

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    für jeden einzelnen deiner punkte wirst du wissenschaftler finden die voll dagegen sind, oder das gegenteil behaupten, oder wissenschaftler die dafür sind, oder genau das selbe sagen. kommt ganz drauf an für wen diese wissenschaftler arbeiten, oder von wem sie gesponsort werden.

    außerden denke ich mal, dass du hier zu viele punkte angesprochen hast, das überfordert die meißten.
     
  7. Alexandros

    Alexandros Foren-Guru

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    Hallo,

    und die die nicht überfordert sind, sind vielleicht der Meinung, das wir hier in einem Vogelforum und nicht in einem Naturschutzforum sind. Soviel zu deinem Statement im Eröffnungspost.
    Sicherlich gibt es auch Naturschutzforen, wo du dich mit Gleichgesinnten über deine Gedanken austauschen kannst. So wie sich hier eben Vogelhalter und Vogelfreunde austauschen.

    Gruss Alexandros
     
  8. südwind

    südwind Foren-Guru

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    natur und artenschutz gehören immernoch zusammen. auch in einem vogelforum.
     
  9. #8 Kia, 7. Dezember 2005
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2005
    Kia

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    @Alexandros, ich habe meinen Beitrag unter dem Thread " Artenschutz" gestellt. Hat mein Posting nichts damit zu tun?

    @Raven du meintest bei deiner ersten Antwort, das ich mit Phrasen keine sachliche Disskusion führen könnte. Wie sollte ich das denn sonst verstehen als das man mit mir keine sachliche Disskusion führen könnte?
    Das ist ja schön, das du diese Weissagung der Cree ja doch kennst. Ich sagte ich hätte die Weissagung der Cree aus Norddeutschland, da ich diesen dort zum ersten Mal sah. Ich finde diesen auch sehr treffend.

    Schade, es sind immer die gleichen Leute, die gegen jegliche Naturliebhaber sind und versuchen diese von ihrer Meinung zu überzeugen. Oder sehe ich das falsch?

    Wie seht ihr denn die Zukunft der Natur, der Tiere auf dieser Erde? Ich sehe das nicht so rosig. Wie stellt Ihr Euch das Leben so in Zukunft vor? Darf man sich denn noch Sorgen um die Umwelt machen oder muß das gleich wieder zitiert oder analysiert werden?

    O.K ich kenne Euren Standpukt und akzeptiere ihn.

    Ich hoffe trotzdem, das es noch viele anders denkende Menschen auf dieser Erde gibt, die Umwelt und Natur schützen und zu erhalten versuchen. Ich möchte nicht im Müll versinken, nicht durch Schadstoffbelastete Luft oder vergiftete Lebensmittel elendig an Krebs sterben. Ich möchte nicht das Elefanten oder Tiger nur noch in den Zoos leben. Ich möchte Natur und Tier noch live erleben.

    Wenn jeder so denkt wie so manch einer hier...ojeoje gut das ich das wohl nicht mehr miterleben werde...

    Liebe Grüße von Kia
     
  10. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Kia,
    Ungefähr soviel wie die Weissagung der Cree mit Norddeutschland. Gehört eher in die Quasselecke. :zwinker:
     
  11. Gert

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    Du bist aber heute wieder böse, Raven! :D

    Natürlich gehört der Thread hier rein, dazu wurde das Unterforum Artenschutz ja geschaffen. Aber eine Diskussion um eine ganze Liste solcher (sicherlich richtiger) Allgemeinplätze führt erfahrungsgemäß zu nichts, zumindest zu keinem befriedigendem Ergebnis. Ich kann seitenlang diskutieren, wie ich die Zukunft der Erde sehe, es bleibt erstens immer nur Spekulation und zweitens werde ich damit nichts ändern. Da verwende ich doch meine Zeit lieber darauf, etwas zu tun, um in einem kleinen Bereich vielleicht eine Verbesserung zu erreichen.

    Lamentieren hilft niemanden, damit wird keiner für die tatsächlichen Probleme sensibilisiert, die Zahl derer, die sich von diesem Thema endgültig abwenden, steigt eher noch mehr. Nur Beispiele und natürlich auch Erfolge bringen noch einige aus ihrer Lethargie.
     
  12. #11 Kia, 8. Dezember 2005
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2005
    Kia

    Kia Mitglied

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    Hallo an alle

    ich weiß mein Text ist etwas verallgemeinert. Und man kann über das Thema seitenlang diskutieren.

    Mein Bedürfnis ist einfach, das viele Mensch dies lesen und vielleicht etwas nachdenken und auch in Zukunft mithelfen an einem Strang zu ziehen, wenn es darum geht die Natur und die Umwelt zu schützen. Ich war einfach traurig, wie die Leute hier in dem Forum so über manches denken :(
    Ich wollte meinem Gewissen Luft machen und etwas darüber schreiben.

    Ist das denn so schwer etwas Umweltschutz zu betreiben? Z.B Regierungen, Organisationen zu unterstützen, die etwas für die Umwelt tun wollen? Nur als Beispiel. Die Liste was man noch alles für Umwelt und Natur tun kann, kann noch unendlich lange weiter fortgesetzt werden.

    Ich möchte Euch diese Zitate aus der Sendung, die gestern Abend (07.12.05) lief,
    Evolution- der Glaubenskrieg“ aus der Reihe Joachim Bublath im ZDF [/B nicht vorenthalten
    In der wurde berichtet (Zitat):

    „Ein neues Zeitalter unseres Planeten: - der Mensch
    Gnadenlos stößt er in jedem Winkel vor, bedient sich aller Ressourcen ,
    für andere Arten bleibt da wenig Platz
    Der Mensch lebt weit über seine Verhältnisse
    Seine Spuren sind überall

    Wieder steht die Erde vor einer Zeitenwende. Das fragile Kartenhaus des Lebens droht erneut zusammen zu brechen

    Ursache für dieses Massensterben sind weder Kometen noch Vulkanausbrüche sondern ein Produkt der Evolution- wir Menschen sind diesmal die Katastrophe.

    Der Mensch als neuer Faktor der Evolution, nicht unbedingt zu deren Vorteil

    Zu hoffen bleibt das die Freiheit der Wissenschaften in unserer Gesellschaft erhalten bleibt und wir nicht zurückfallen in die Finsternis willkürlich aufgestellter Weltbilder“


    Ich finde treffender kann man das meiner Meinung nach nicht sagen. Alles andere meine ich, ist an den Haaren herbeigezogen und wie ich finde nicht logisch. Wenn etwas daran auszusetzen ist, dann wendet Euch ans ZDF-( geht auch online). Ich habe diesen Bericht hier nur so wiedergegeben, wie er berichtet wurde.

    Von welcher (Bundes-) Stelle wollt Ihr ( Raven z.B ) solche Berichte denn hören, damit ihr glaubt? Ihr wollt Euch doch nicht ernsthaft gegen wissenschaftliche Beweise stellen oder diese in Frage stellen?

    Ist ja schön, wenn Ihr die Spezies Mensch so verteidigt
    Der Mensch macht Fehler, klar. Aber ziemlich gravierende Fehler. Zum Teil weiß er da ganz genau, was er da seiner Umwelt antut. Das ist ja das Schlimme dabei.

    Der Mensch kann denken und handeln, dafür hat er etwas bekommen was sich „Gehirn“ schimpft. Er ist nicht völlig seinen „Instinkten“ ausgeliefert.

    Überzeugen kann man Euch (Raven, z.B ) nicht, das ist mir klar, es gibt tausende Meinungen zu diesem bestimmten Thema. Jeder der das hier liest kann sich ja seine eigene Meinung darüber bilden. Oder was meint Ihr? :zwinker:

    Liebe Grüße von Kia
     
  13. Meggy

    Meggy Stammmitglied

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    Richtig, wir bilden uns unsere eigene Meinung.

    Wissenschaftler hin, Wissenschaftler her. Da sagt auch jeder was anderes. Vieles wird widerlegt, vieles sieht im Laufe der Zeit anders aus.

    Richtig, aus unseren Fehlern sollten wir lernen. Aber das gilt für alle. Und auch da wird es immer gegensätzliche Meinungen und Ansichten geben und vorallem auch unterschiedliche Lösungsansätze. Manche erweisen sich im Laufe der Zeit als falsch andere wiederum als richtig.

    Viele Grüße Meggy
     
  14. Kia

    Kia Mitglied

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    Richtig Meggy, da stimme ich dir zu!

    Und zu der Frage auf welchem (richtigen??????) Weg wir uns momentan befinden gibt uns ja die Natur in Form von Naturkatastrophen z.B, ja reichlich Antwort.

    Liebe Grüße von Kia
     
  15. Meggy

    Meggy Stammmitglied

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    In Sachen Naturkatastrophen lehne ich mich nicht so weit aus dem Fenster, da es diese schon gab, als der Mensch noch nicht die Erde bevölkerte.

    Viele Grüße Meggy
     
  16. Chimera

    Chimera mööööp

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    68... Mannheim
    klimadaten sammeln wir erst seid relativ kurzer zeit, um aber von "normalen" und "überdurchscnittlichen" klimaveränderungen zu sprechen bräuchten wir daten von tausenden von jahren. die klimaforschung steckt demnach noch in ihren kinderschuhen, und ergebnisse sollten mit vorsicht genossen werden.

    naturkatastrophen gab es schon zur zeiten, als menschen noch kaum einfluss auf die natur nahmen. überlieferungen von sinnfluten, vulkanausbrüchen, überschwemmungen, erdbeben u.s.w. gibt es zuhauf.

    kia, deinen ersten beitrag halte ich ehrlich gesagt für absolut überflüssig. denn die logische konsequenz wäre ja uns wieder in die steinzeit zurückzuversetzen, und nicht mal ein kleiner bruchteil der zivilisierten bevölkerung wäre zu so einem schritt bereit.
    deswegen brauchen wir zukunftsorientierte pläne, natur- und tierschutz muss sich lohnen, um in unserer egoistischen gesellschaft anerkannt zu werden.
    projekte wie die selbstfinanzierung von wildreservaten durch touristen u.s.w. halte ich für sinnvoll, weil die dortige bevölkerung dann auf eine stabile tierpopulation finanziell angewiesen ist. keine wildtiere = kein geld.
    solche projekte brauchen wir. alternativen anbieten und den tierschutzgedanken den menschen näherbringen.

    sich hinzustellen und zu lamentieren wie schlecht wir sind und wie gut es ohne uns wäre bringt garnichts außer das man sich selbst und den naturschutz ins lächerliche zieht.
     
  17. Kia

    Kia Mitglied

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    Hallo Chimera

    du hast Recht, wenn du schreibst, dass es Naturkatastrophen schon zu Urzeiten gab. Durch Vulkane, Erdbeben, Überschwemmungen ist diese Natur / Umwelt von vor Millionen von Jahren ja auch entstanden und hat sie zu dem gemacht, wie wir sie kennen seit wir Menschen auf ihr leben.

    Nur jetzt sind die Zusammenhänge zwischen Naturkatastrophen wie Hochwasser und Hurrikane, die heutzutage vermehrt auftreten, und die Schuld des Menschen dabei wissenschaftlich belegt.
    Kann sein, das ich fehlimformiert bin aber dann bitte verurteilt nicht mich sondern die Leute, die soetwas schreiben. Ich bin ja auch kein Biologe. Aber muß man heutzutage nur ein Biologe oder ein Wissenschaftler sein, um zu sehen, was mit der Natur der Umwelt heute alles so passiert? Wahrscheinlich sehen das nur die Leute, die sich ein wenig Gedanken über die Zukunft dieser Erde machen. Und denen es nicht ganz so egal ist.

    Ich bin nicht der Typ Mensch, der nur irgendetwas in den Raum schmeißt ohne zu wissen was. Ich lese sehr viel darüber. Habe mich schon als Teenager damit befasst.

    Warum müssen denn z.B Autos einen Katalysator haben? Warum der ganze Schnickschnack mit der Industrie, die tausende von Abgase in die Luft ablässt? Warum jetzt die Umrüstung von Autos auf einen Rußfilter? Und, und ,und ...
    Alles nur so? Oder weil doch irgendetwas davon nicht gut für uns und die Umwelt ist? Ich finde das hätte schon viel früher passieren müssen. Leider macht der Mensch überall technische Fortschritte, nur was den Umweltschutz betrifft, da hinkt er hinterher.

    In die Steinzeit zurück? Nein, davon halte ich auch nichts. Mehr Zukunftsorientiert wie Du Chimera auch schreibst würde ich die Sache Umweltschutz betreiben.

    Ich weiß, wie Chimera schreibt, zu lamentieren wie schlecht die Menschen sind bringt nichts. Es müssen Taten und konkrete Lösungen her. Ich wollte wie ich schon geschrieben habe einfach nur mal meinem Herzen Luft machen, und schreiben wie schade ich das finde, wie so manche hier über das Thema denken. Wir sitzen doch alle im selben Boot. Und; wir schneiden uns ins eigene Fleisch.

    Schade auch, wenn Du Chimera meinst, das mein erster Beitrag überflüssig ist und ich damit Naturschutz ins Lächerliche ziehe?! :( Was ist daran falsch wenn ich meine eigene Meinung dazu habe und diese hier kund tun will?

    Jetzt jeden einzelnen Punkt aus meiner Liste aus meinem ersten Beitrag aufzuzählen und darüber zu diskutieren, würde mein Posting tatsächlich ins Leere laufen lassen, ohne zu konkreten Lösungen zu kommen. Man kann seitenweise darüber diskutieren was gut oder was schlecht ist. Aber aus diesem Grund habe ich das verallgemeinert.

    Ich kenne Euren Standpunkt, dem ich in gewissen Punkten ja auch zustimme, den ich akzeptiere und es wäre schön, wenn Ihr das auch ohne Vorurteile könntet. Ihr kennt mich nicht und ich kenne Euch nicht.

    Jeder hat dazu seine eigene Meinung und das soll ja auch so sein. Nur durch die Meinungsverschiedenheiten und der Vielfalt von Lösungsvorschlägen von verschieden denkenden Menschen kann man Probleme besser meistern.

    Aber das alles ist nur meine persönliche Meinung dazu.

    Liebe Grüße von Kia
     
  18. tamborie

    tamborie Guest

    Mal ne Frage.
    Meinst Du nicht........... Du trägst etwas dick auf?
    Dieses Forum hat mehrer tausend User, es haben vielleicht 10 User Ihre Meinung kund getan, Du gehst hin und stellst es als Meinung aller tausenden User dar.
    Hier in diesem Forum sind User die haben sich schon für Natur- und Artenschutz stark gemacht, da bist Du wahrscheinlich noch mit der Trommel um den Christbaum gelaufen.

    Auch scheinst Du etwas vollkommen zu ignorieren, Erneuerungen in der Technik kann sich der Großteil der Bevölkerung nicht leisten, sie sind froh sich irgend etwas aufs Brot legen zu können.
    Oder denkst Du allen Ernstes, hier fahren ausgmachte Naturfeinde Autos ohne Kat und Rußpartikelfilter?

    Gruß
    Tam
     
  19. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Schön, dass du hier Beispiele bringst, dass etwas für den Umweltschutz getan wird.
    Nur leider ist es nicht möglich zu reagieren, bevor eine Gefahr bekannt ist und bevor die entsprechenden technischen Möglichkeiten vorhanden sind. Du kennst vielleicht nicht mehr die Zeit, wo aus allen Kaminen im Winter dicke Qualmwolken herausquollen und man vor Gestank nicht Luft holen konnte. Heute werden die Emissionen gemessen und es gibt strenge Auflagen. Gleiches gilt für die Industrieabgase, die durch die TA-Luft (in USA durch die EPA) strengen Auflagen unterliegen.
    Leider? Also doch zurück zur Steinzeit? Ohne technischen Fortschritt gäbe es keinen Umweltschutz, es fließt wirklich eine Menge Geld in Umweltschutzmaßnahmen hinein. Denk nur mal an den Rhein: vor 30 Jahren noch hochbelastete stinkende Abwasserbrühe - heute leben wieder Fische darin.

    Damit mich keiner falsch versteht: ich sage nicht, es würde genug getan und es stehe alles zum Besten. Aber es wird an der Lösung bekannter Probleme gearbeitet!
     
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  21. Kia

    Kia Mitglied

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    vielen Dank für Eure Antworten.

    Tut mir leid, wenn Ihr Euch von meinen Beiträgen habt negativ angesprochen gefühlt. Ich meinte und meine das nicht bös.
    Natürlich Tamborie, möchte ich meine Beiträge nicht "als Meinung aller tausenden User darstellen".
    Alles was ich schreibe ist meine eigene persönliche Meinung und natürlich kann man hier die User nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt bestimmt auch viele Leute hier, die sich stark für die Natur einsetzen und z.B Autos mit einem Rußpartikelfilter fahren :zwinker:
    Natürlich bestreite ich auch nicht, dass der umwelttechnische Fortschritt auch eine Geldfrage ist. Aber da ist eben die Politik gefragt und die wird von der Bevölkerung gewählt.

    Ja du hast Recht Raven, bevor man die Gefahr, die von umweltschädlicher Technik herrührt nicht kennt, kann man nicht eingreifen und etwas gegen tun.
    Zu dem sauberen Rhein : immer weiter so, ist doch auch ein gutes Beispiel dafür das Industrie und Umweltschutz sich nicht widersprechen müssen. Leider gibt es viele schwarze Schafe, die trotz allen strengen Auflagen und Verboten noch Giftabfälle in die Flüsse und Meere verklappen.
    Fände es auch echt von nöten, das die doppelwandigen Öltanker zur Pflicht werden würden, damit die Gefahr einer Ölpest bei einem Tankerunglück z.B etwas gedämmt wird. Ganz ausschalten kann man diese Gefahr aber leider nicht.

    Das "Leider" in meinem vorherigen Beitrag beim technischen Fortschritt Raven, war ein falsch gewähltes Wort von mir. Natürlich würde ich mich freuen, wenn der technische Fortschritt auch die Erhaltung der Natur mit einbeziehen würde.

    Wie gesagt mein erster Eindruck von dem was ich bisher in den anderen Postings so las war bisher eher negativ zur Natur und Umwelt eingestellte Meinungen, die mich traurig und nachdenklich gestimmt hatten. Ein paar Leute, die pro Natur waren wurden oder werden dann immer ziemlich lächerlich gemacht, was ich nicht so dolle finde.
    Eine sachliche Diskussion besteht doch auch aus Respekt vor dem Anderen und deren Meinung, oder was meint Ihr?
    Finde es schade, :( wenn manche Leute dann immer gleich persönlich und verletzend werden. Das gilt für beide Seiten.
    Wenn ich jemanden irgendwie persönlich angegriffen haben sollte, dann will ich mich dafür auch entschuldigen.
    Man kann ja niemanden seine Meinung aufzwingen.

    Liebe Grüße von Kia
     
  22. UCCT

    UCCT Guest

    @Kia,

    bleib so wie Du bist, das ist schon in Ordnung, nur wer Fragen stellt findet auch Antworten.
     
Thema:

Natur und Artenschutz? Fehlanzeige

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